BDSM

Vier Buchstaben, die Angst, Gewalt, Sexismus und Abartigkeit bedeuten?
Nichts davon ist wahr!

BDSM ist bei der breiten Masse meistens missverstanden: “Leute werden geschlagen und misshandelt!” oder “Das ist ein Ausweg für impotente Männer!”
Solche und noch weitere Aussagen hört man oft, BDSM wird etikettiert als böse, gewalttätige und abartige Sexualität.
Eine Erscheinung am Rand der Gesellschaft. Ist das so? Sind das nur Mythen?

Was heisst eigentlich BDSM?
BDSM ist eine Abkürzung die aus drei Teilen zusammengesetzt ist:

B&D = Bondage and Discipline /  Fesselung und Disziplin
D&S = Dominance and Submission / Dominanz und Unterwerfung
S&M = Sadism and Masochism / Sadismus und Masochismus

Im alltäglichen Leben sind wir gesteuert durch gesellschaftliche Werte und gefesselt durch moralische Zwänge.
Jeder kennt Sätze wie “Das darf man doch nicht…” und das Zeigen mit dem Finger auf anders Denkende.
Von klein auf werden uns Werte vermittelt, die uns helfen sollen in der Gesellschaft rein zu passen und moralische Werte, die uns erlauben, Gut und Böse zu unterscheiden.
Nicht alles ist falsch dabei: man braucht Regeln und Messwerte um in einem Kollektiv Ordnung zu haben.
Wir alle haben aber verschiedene Charaktere und Eigenschaften und einige davon passen nicht ins Kollektiv: “Das darf man doch nicht…”
Um das zu umgehen verstellen wir uns um ins Kollektiv zu passen, wir verstecken uns hinter einer Maske.

Bei BDSM handelt sich um eine Beziehung zwischen Menschen die bereit sind die gesellschaftliche und moralische Werte zu vergessen und einfach sich selber sein wollen. Keine Maske, keine Lüge, kein Theaterspielen.
Grundsätzlich unterscheidet man in BDSM zwischen Aktive und Passive: Tops und Bottoms.
Es gibt vier Hauptneigungen die sich verteilen wie folgt:

Die Neigungen sind nicht exklusiv, ein Top kann sowohl dominant als auch sadistisch sein.
Hinzu kommen unzählige Fetische, die aber hier alle Rahmen sprengen würden.

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