Wolf im Schafspelz

Wolf im Schafspelz

Ich ertappe mich ab und zu bei der Gedanke „wenn ihr wüsstet…“ wenn ich durch eine Menschenmenge laufe.
Ich trage kein Schild am Hals mit der Beschriftung „Dominante Sadist“ und keine würde es auch nur vermuten. Man sieht es mir nicht an.
Ich verstecke es nicht, ich mache es einfach nicht publik, schliesslich geht es niemand an was ich in meine vier Wände mache.
Ja, ich schwinge gerne die Peitsche und schlage mit Wonne Ärsche bis sie glühen aber eigentlich bin ich ganz nett 🙂

Passend dazu ist Demons von Imagine Dragons:

„Demons“

When the days are cold
And the cards all fold
And the saints we see
Are all made of goldWhen your dreams all fail
And the ones we hail
Are the worst of all
And the blood’s run staleI wanna hide the truth
I wanna shelter you
But with the beast inside
There’s nowhere we can hideNo matter what we breed
We still are made of greed
This is my kingdom come
This is my kingdom comeWhen you feel my heat
Look into my eyes
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide
Don’t get too close
It’s dark inside
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide

At the curtain’s call
It’s the last of all
When the lights fade out
All the sinners crawl

So they dug your grave
And the masquerade
Will come calling out
At the mess you made

Don’t wanna let you down
But I am hell bound
Though this is all for you
Don’t wanna hide the truth

No matter what we breed
We still are made of greed
This is my kingdom come
This is my kingdom come

When you feel my heat
Look into my eyes
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide
Don’t get too close
It’s dark inside
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide

They say it’s what you make
I say it’s up to fate
It’s woven in my soul
I need to let you go

Your eyes, they shine so bright
I wanna save that light
I can’t escape this now
Unless you show me how

When you feel my heat
Look into my eyes
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide
Don’t get too close
It’s dark inside
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide

Verraten (Rotkäppchen, Teil 3)

Verraten (Rotkäppchen, Teil 3)

(Fortsetzung aus „Kleeblume, Rotkäppchen, Teil 2„)

Rotkäppchen war glücklich und machte sich auf dem Weg, zurück ins Dorf. Die Sonne war schon tief und bald würde es dunkel sein. Der Wald war für sie aber nicht mehr düster und bedrohlich, sie wusste jetzt das der Wolf gar nicht so böse ist… Sie lief an die ersten Häuser vorbei, der Hauptbrunnen mitten im Dorf war vor ihr und die üblichen Gestalten waren unterwegs. Der Apotheker winkte ihr zu, wie immer sehr nett. Sie ging in die Taverne aber nicht durch der vordere Eingang, sie wollte kein Besoffene begegnen. Stattdessen ging sie um die Ecke und durch den Speicher in die Küche. Ihr Vater kochte Suppe und begrüsste sie mürrisch: „Du bist spät dran…“ wechselte aber zu ein leichtes lächeln „…und jemand wartet auf dich in der Taverne.“ Rotkäppchen stellte das Korb hin und ging durch die schmale Türe. Die Taverne war halb besetzt, trotzdem lautes lachen und derbe Sprüche flogen durch den Laden. Ihre Mutter füllte Krüge mit Wein „Endlich, es ist schon so spät…“ Rotkäppchen erwiderte kurz „Du kennst ja Grossmutter, sie hat mir alte Geschichten erzählt und wollte mir nicht mehr gehen lassen.“ Ihre Mutter lächelte als Bestätigung und dann zeigte auf ein Tisch „Jemand wartet schon seit Stunden auf dich.“ Rotkäppchen blickte Richtung Tisch, konnte aber nicht erkennen wer es war. Das dunkel Mantel mit Kapuze verdeckte jegliche Einblick. Als sie daneben stand meldete sie sich „Ich höre sie haben nach mir verlangt?“ Der unbekannte drehte sein Kopf „Hallo Rotkäppchen, schon lange her…“ und mit einer Hand zieht er die Kapuze auf seine Schultern. Johann! Mit ein Satz umarmte sie ihn. „Nicht so stürmisch… Ich werde eine Weile bleiben, kein Grund mich zu erwürgen…“ Sie lasste von ihm und setzte sich gegenüber „Johann, wo bist du die letzte fünf Jahre gewesen?“ Erst jetzt fallte ihr auf das sein Kopf geschoren war. „Du bist ein Mönch???“ „Ja bin ich. Das war der einzige Weg Medizin und Heilkunde zu lernen ohne auf dem Scheiterhaufen zu landen.“ Rotkäppchen konnte es nicht fassen: ihre grosse liebe war wieder da und doch verboten. Sie konnte ihre Traurigkeit nicht verbergen „All die Jahre habe ich auf dich gewartet…“ Er streckte seine Hand aus und fasste ihre „Nun bin ich da.“ Sie schaute ihn an, eine Träne floss ihre Wange hinunter „Ja… Und doch erfreut mich das nicht.“ Sie stand auf und rannte davon, hoch in ihr Zimmer und legte sich weinend aufs Bett.

 

Grünkäppchen wartete bis nach der Dämmerung, niemand sollte sie sehen.
Vorsichtig rannte sie von Gasse zu Gasse bis am Dorfrand und davon. Nach drei mal Klopfen „die Hexe“ öffnete die Türe. „Komm rein, schnell!“ Die alte Dame war eine Kräutersammlerin und nicht gern gesehen im Dorf. Die Hütte war rauchig vom Kamin und roch stark nach Rosmarin und Fett. „Du bist doch die Tochter der Bürgermeister… Was verschafft mir die ehre?“
„Ehrwürdige Frau…“ begann Grünkäppchen, wurde aber unterbrochen „Ehrwürdig? Oh gnädige Gott, das muss was ganz schlimmes sein… Bist du etwa schwanger???“ Grünkäppchen erwiderte schnell „Nein, nein! Ich brauch aber trotzdem ihre diskrete Hilfe.“ „Uhm… Da sonst niemand mit mir spricht, ist die Diskretion schon jetzt sicher… Was willst du von mir?“ Grünkäppchen zog ein Beutel mit fünf Silberlinge „Ich habe eine Verletzung und ich will das keine Narbe entsteht.“ Die alte Dame begutachtet das Beutel „Gut, das lässt sich machen. Wo bist du verletzt?“ Grünkäppchen sichtbar geniert hebte ihr Rock hoch. Die alte Dame schaute sich das genau an „Oh, uhm… Tiefe Schnitte… Das wird eine weile dauern bis es verheilt. Ich habe aber das richtige für dich, warte hier.“ Sie verschwand nach hinten und kam nach ein paar Minuten mit ein Pott zurück. „Morgens und abends einsalben, nach zwei Wochen wird nichts mehr zu sehen sein.“ Grünkäppchen roch am Pott und war nicht begeistert, bedankte sich aber und ging zurück nach Hause.

 

Grünkäppchen hatte die ganze Woche verbracht ein Racheplan zu schmieden. Nach der übliche Reitstunde, anstatt nach Hause zu reiten, scheute sie ihr Pferd weg und zerriss ihr Kleid. Mit Dornensträucher kratzte sie sich die Arme blutig und mit schauspielerische Tränen rannte sie nach Hause, schreiend. Ihre Mutter heilte ihr entgegen und Grünkäppchen erzählte schluchzend wie sie es knapp schaffte der Wolf zu entkommen. Die Mutter schickte ein Knecht los, ihr Mann zu suchen und begleitete Grünkäppchen hinein um sie zu säubern und verarzten. Der Bürgermeister erschien kurz danach und als er die Berichte hörte, holte er seine Armbrust und ging hinaus „Das muss ein Ende haben! Heute bist du fällig Wolf!“ Mit Hund an der Leine und Armbrust über die Schulter steuerte er ins Wald. Der Jagdhund hatte eine Spur gefunden und leitete der Bürgermeister tief ins Wald. Nach eine eine Weile hörte der Bürgermeister stimmen. Er hielt an, band sein Hund fest und pirschte sich vor. Am rand der Lichtung sah er der Wolf wie er sich mit einer alte Dame an ein Brunnen unterhielt. In rage sprang er aus dem Wald und zielte auf dem Wolf „Du elende Monster!“ Der Wolf war zuerst überrascht aber machte sich zum Angriff bereit. Als der Bürgermeister der Abzug betätigte stellte sich Grossmutter dazwischen. Der Bolzen bohrte sich durch Grossmutters Herz und, durch die grosse Wucht, ging er hindurch und blieb beim Wolf in der vordere Schultern stecken. Grossmutter sackte regungslos zu Boden und der Wolf schäumend vor Wut sprang der Bürgermeister an. Instinktiv griff der Bürgermeister zum Messer und rammte ihn bis zur Schaft ins dichte Pelz bis der Wolf reglos war. Er blieb sitzen bis sich seine Atmung beruhigte und dachte über das geschehene nach.
Er hatte die alte Dame erschossen…

 

Die Trommler gingen durch das Dorf und verkündeten eine Versammlung beim Rathaus.Man munkelte über die verschiedenste Gründe für die Versammlung. Einige sprachen von Krieg, andere von Pestilenz… Rotkäppchen, wie die meisten andere Dorfbewohner, machte sich auf dem weg zum Platz. Als die Bevölkerung versammelt war, trat der Bürgermeister ans grosse Fenster und verkündete laut „Heute ist ein Tag der Freude!“ Links von ihm stand der Herzog, auf der gegenüberliegende Seite erblickte sie Johann. Die Leuten auf dem Platz verstummten und horchten auf. „Der böse Wolf ist Tot!“ rief der Bürgermeister und hebte sein Arm um der buschige Wolfsschwanz zu zeigen. Grünkäppchen sitze im Rathaus und freute sich über der erfolgreiche Plan. Der Platz jubelte laut. Der Bürgermeister beruhigte die Masse mit beide Händen „Heute ist aber auch ein Tag der Trauer… Bevor ich der Monster erlegen konnte, hatte er bereits eine alte wehrlose Dame gefressen.“ Rotkäppchen traf ein Stich ins Herz: Grossmutter! Der Bürgermeister erzählte weiter wie er der Wolf aufschlitze um die Dame zu retten, vergeblich. Er habe lediglich die tödlichen Überresten begraben können. Weiter erklärte er wie er das Wolf mit Steine füllte und im Brunnen hineinwarf. „Nichts sollte daran erinnern das je so ein Monster existierte!“ Der Herzog trat vor und verkündete das solch eine selbstlose Tat wohl eine Auszeichnung verdiente und kurzerhand erhob der Bürgermeister als Ritter im Adel. Leute jubelten und tanzten während Rotkäppchen und ihre Eltern in stille Trauer nach Hause gingen.

 

Bei Sonnenaufgang war Rotkäppchen schon auf, sie hatte sowieso eine sehr unruhige Nacht hinter sich, und wollte alsbald im Wald gehen. Sie ging der vertrauten Weg und sie in der Lichtung trat, traf ihr der Schlag: der Wolf sitze vor dem Brunnen! „Du lebst?“ fragte sie und der Wolf schaute sie an „Ja, ich schon…“ Rotkäppchen war verwirrt „Aber der Bürgermeister hat doch ein Wolf getötet…“ Der Wolf senkte sein Haupt „Das war mein Vater. Nun ruht er in diesen Brunnen…“ Sie umarmte der Wolf „Es tut mir Leid… Aber wieso hat er meine Grossmutter gefressen?“ Der Wolf schaute Rotkäppchen direkt in die Augen „Gefressen? Nein… Deine Grossmutter wollte mein Vater schützen und wurde vom Bürgermeister erschossen.“ Rotkäppchen sprang auf „Was??? Der Bürgermeister hat ‚was anderes erzählt!“ Der Wolf schüttelte sein Kopf „Dann lügt er. Ich habe es selbst gesehen. Als es geschah war ich auf der andere Seite der Wald und schiebte Wache.“ Der Wolf erzählte ihr das sein Vater und ihre Grossmutter schon lange befreundet waren. Er erzählte weiter was bei der Begegnung zwischen sein Vater und Grünkäppchen passierte. Rotkäppchen konnte nun die bruchhafte Stücke zusammensetzen: das Stück Teppich bei Grossmutter, Grünkäppchen auf Lebenszeit markiert, die Tötung, … „Das war sicher durch Grünkäppchen eingefädelt! Diese intrigante Göre… Wie soll ich das aber beweisen können?…“ Der Wolf deutete auf das frisch erhobene Grab „Dein Beweis ist hier begraben.“ Rotkäppchen nickte „Du hast recht! Wer soll aber Grossmutter ausgraben ohne sich strafbar zu machen? Das ist doch Totenschändung!“
Johann! Natürlich… Als Geistliche hatte er die Befugnisse. Sie küsste der Wolf „Diese Geschichte ist noch nicht zu ende geschrieben worden! Bleib fern von diesen Ort, für dein eigene Schutz.“ und rannte zurück zum Dorf. Sie dachte dabei nach, wie sie ihn überzeugen konnte… Sie ging zur Kirche und wie erwartet da war er. Als er sie sah bekundete er sein Beileid. „Johann, um genau das geht es.“ sagte sie „ich möchte das Grossmutter ins Dorffriedhof umgesetzt wird, damit sie bei der die sie liebte nah sein kann. Kannst du das veranlassen?“ Johann fasste sie an den Schultern „natürlich werde ich das veranlassen. Gleich heute nachmittag werde ich deine Grossmutter zuhause bringen.“ Rotkäppchen bedankte sich und erwiderte „Ich will sie begleiten auf diese letzte Reise.“ Johann nickte seine Zustimmung „ich werde nach dir rufen lassen.“ Am nachmittag ein Tross, geleitet von Johann machte sich zum Wald. Am Brunnen angekommen sprach Johann ein Gebet, bevor zwei Knechten mit dem ausgraben anfingen. Rotkäppchen wartete gespannt und zugleich traurig. Es wurde plötzlich still als die Knechten das Leintuch freibekamen. Die Leiche wurde vorsichtig ausgehoben und auf die Karre gelegt. Rotkäppchen sprach leise Johann an „Darf ich sie ein Letztes mal sehen?“ Johann verneinte „Das ist sicher kein schönen Anblick. Sie wird in ein sehr schlechtes Zustand sein…“ Rotkäppchen brach in Tränen „Ich… ich konnte mich nicht verabschieden…“ Johann lenkte ein und öffnete das Tuch. Zur eigene Überraschung war die Leiche in ein tadellose Zustand. Das machte Johann misstrauisch und zugleich neugierig: Grossmutter wurde doch vom Wolf gefressen… Als das Tuch komplett offen war entdeckte Johann die wahre Todesursache… Er drehte sich zu Rotkäppchen „Deine Grossmutter wurde nicht gefressen, sie wurde erschossen!“ Rotkäppchen wusste das dies die Gelegenheit war. Sie kam neben der Karre und haltete Grussmutter Hand: „Erschossen? Wie ist das möglich?… Warum?… Das verstehe ich nicht…“ Johann war nicht dumm „Das kann nur der Bürgermeister beantworten…“ Sie verdeckten wieder die Leiche und machten sich auf zum Dorf. Johann dachte laut nach „Was für ein Grund sollte der Bürgermeister haben, deine Grossmutter zu erschiessen?“ Rotkäppchen ergriff die Gelegenheit: „Als ich das letzte mal Grossmutter besuchte, erzählte sie mir das jemand den ich kenne Hurerei betreibt. Sie sei sogar sicher gewesen, denn diese Person ist mit eine Lilie markiert.“ Johann hörte interessiert zu und Rotkäppchen ergänzte „Was wenn diese Person Grünkäppchen ist? In der Tat sie angelt sich alle Reisende die im Dorf durchkommen…“ Johann Stimme wurde bestimmt „Das wäre ein triftiger Grund und das lässt sich leicht prüfen.“

 

Der Bürgermeister und ihre Tochter wurden auf Befehl der Herzog verhaftet und eingekerkert. Die Anklageschrift die am Schlosstor hing lautete auf Mord und Hurerei. Bevor jedoch Grünkäppchen ins verliesst geleitet wurde, musste sie sich eine peinliche Prozedur über sich ergehen lassen. Vor alle Gelehrten der Herzog wurde sie ausgezogen und nach der Zeichen der Lilie untersucht. Was die Herren sahen versetzte sie aber in Aufruhr. Die Salbe der Kräuterheilerin hatte gewirkt, die Lilie war nicht mehr erkennbar aber teile der Kritzelei waren noch gut sichtbar: anstatt eine Lilie nur zwei Strich hatte die Salbe übrig gelassen, in form einen auf dem Kopf gestellte Kreuz. „Das Weib ist des Teufels!“ rief eine und allesamt heilten sich zu bekreuzigen. Kurz darauf würde die Anklageschrift von Hurerei auf Hexerei geändert und das sprach sich schnell im Dorf herum. Blaukäppchen und Gelbkäppchen, die bekanntlich mit Grünkäppchen befreundet waren, zogen alle Register um sich von der Hexe zu distanzieren. Sie meldeten sich freiwillig beim Herzog und unter Schwur bezeugten sie das Grünkäppchen sie verhext und unter ihren Bann gezogen hatte. Sie hängten Grünkäppchen mehrere Todesfälle an, unter Tränen erzählten sie wie die Hexe bei dunkle Nächte der Teufel beschwor. Es gab mehrere öffentliche Befragungen, der Herzog und die Gelehrten waren über der Strafmass einig: die Todesstrafe für der Bürgermeister und der Scheiterhaufen für Grünkäppchen. Blaukäppchen und Gelbkäppchen wurde nahegelegt sich als Novizin im Kloster zu melden, um Busse zu leisten und um weitere Konsequenzen zu sparen. Die Frau vom Bürgermeister wurde von den Dorfbewohner gehetzt und floh ohne Gut und Habe. Was mit ihr geschah ist nicht bekannt.
Der Herzog um weitere Auseinandersetzungen mit der Klerus vermeiden wollte, witterte die Möglichkeit eine Allianz mit der Bischof zu schmieden und übertrag Johann die Aufgaben der Bürgermeister. Unter der neue Führung das Dorfleben erwachte.
Rotkäppchen wollte der Wolf treffen und berichten über die letzte Ereignisse. Als sie an Grossmutter Häuschen ankam wollte sie schon nach ihn rufen, der Wolf hatte sie aber bereit gewittert: „Hallo Rotkäppchen.“ Sie erzählte ihm was alles geschehen war und der Wolf war sichtbar zufrieden. „Nun, alle haben bekommen was sie verdient haben.“ sagte der Wolf. Rotkäppchen stellte die Frage die sie den ganzen Weg schon beschäftigte: „Und was wird aus uns?“ Der Wolf holte tief Luft bevor er antwortete „Was wir gemeinsam haben würde keine verstehen… Vergiss nicht: ich bin und bleibe ein Wolf.“ Sie wollte kontern aber der Wolf hatte recht. „Wir können uns aber weiterhin treffen, oder?…“ Er setzte ein Lächeln „Natürlich, ich würde mich sogar sehr freuen.“ Von da an, pflegten Rotkäppchen und der Wolf eine verborgene Beziehung.

 

Jahrhunderte später zwei Brüder aus Hanau trafen auf eine gewisse Dorothea Viehmann. Diese berichtete über Rotkäppchen Geschichte. Die zwei, obwohl fasziniert von der Erzählung, konnten kaum glauben was sie hörten, so absurd war die Geschichte. Dorothea konnte aber beweisen das die Geschichte keine Erfindung war und übergab ein altes in Leder gebundene Buch. Als eine der Brüder das alte Buch vorsichtig öffnete, stand in verblasste Schönschrift „Dies ist das Tagebuch von Rotkäppchen, AD 1158“.
Ach ja, Grimm war der Stammname diese zwei Brüder.
Was die Gebrüder aus diese Überlieferung machten, ist uns alle bekannt.

Die Lilie (Rotkäppchen, Teil 1)

Die Lilie (Rotkäppchen, Teil 1)

Mitteleuropa ist in Umbruch, das Feudale System ist in Konflikt mit der Klerus geraten, Machtspiele bestimmen die Geschichte. Rotkäppchen hatte es nicht leicht. In ein Dorf unter der Schutz der Herzog, und unweit von Bistum war Korruption und das Machtgefälle tastbar. Die Eltern bewirteten ein Taverne und waren ständig beleidigt und erniedrigt vom besoffene Dorfgesindel. Einmal pro Woche war der Tiefpunkt als der Bürgermeister und seine Handlanger auf besuch kamen, um die Zehnte zu erheben.
Sie musste schon mehrmals erleben wie der feine Herr die Hand unter den Rock ihre mutter schiebte und sie schamlos betatschte. Ab und zu verschwanden die zwei nach oben. Das schlimme war das ihre Mutter sich das immer wortlos gefallen lies.
In der Schule war es nicht besser, die Lehrerin war streng und nebenbei die Frau vom Bürgermeister. Die eigene Tochter, Grünkäppchen, war natürlich bevorzugt…
Grünkäppchen lies auch keine Gelegenheit fallen um alle bewusst zu machen wer sie auch war.
Die kleine rothaarige Göre hatte eine Klappe für drei und konnte mit ihre grüne Augen stechende und einschüchternde Blicke austeilen. Blaukäppchen, die Tochter vom Apotheker und Gelbkäppchen, die Tochter vom Stoffhändler, waren immer bemüht ihr nachzueifern.
Die drei benahmen sich wie Prinzessinnen und hänselten alle andere, alle voran Rotkäppchen.
Es verging kein Tag ohne das Rotkäppchen ins Dreck gezogen wurde, sie war aber hart in nehmen und sie war trotz allem eine gute Schülerin. Das Dreigespann feierte ausgiebig und sie verpassten keine Gelegenheit, jeder gut aussehende Reisende oder Händler landete unweigerlich mit eine der drei in die Kiste.
Und da war Johann. Der Sohn vom Schreiner war zwei Kopf grösser als alle andere und in ihre Augen ein strahlende Ritter. Mit seine imposante Statur beschütze er Rotkäppchen und sie war ihm Verfallen. Nach der Schule Johann begleitete sie nach Hause und obwohl er sehr wortkarg war, seine Gesten waren immer liebevoll ihr gegenüber.
Die Jahren vergingen und als die Schule vorbei war musste Rotkäppchen in der Taverne helfen.
Zwei Tagen vor ihr Geburtstag kam Johann in der Taverne. Er schenkte Rotkäppchen eine kleine Halskette. „Mein Geburtstag ist aber übermorgen, du Dummerchen…“ scherzte sie.
Johann erklärte ihr das er ihr Geburtstag verpassen würde „Ich werde weggehen von hier. Ich will weiter studieren und dafür muss ich in die Stadt.“ Rotkäppchen war alles andere als begeistert „Wann? Und wie lange wirst du weg sein?“
„Ich reite Morgen los. Ich weiss nicht wie lange es dauern wird. Zwei Jahre, vielleicht drei.“
Sie liess ihre Hände fallen „Drei Jahre?… Ich kann nicht einmal drei Tage ohne dich sein!“
Er fasste ihr Kopf mit seine grosse Hände und druckte ihr ein Kuss auf der Stirn „Ich werde aber zurückkommen, versprochen. Warte solange auf mich und ich werde dich als gelehrter heiraten.“ Rotkäppchen Augen strahlten und doch musste sie die bittere Pille schlucken.
„Schreibe mir. Wenigstens durch den Papier will ich dir nahe sein…“
Er nickte „Jeden Tag.“

 

Anfangs schrieb Johann regelmässig, doch die Briefe wurden immer selten und dann nichts mehr kam. Seit fünf Jahre war er weg und sie hatte die Hoffnung verloren.
Der Sohn vom Herzog hatte ein Auge auf sie geworfen und umgarnte sie lange Zeit.
Lange hielt sie sich an ihr Versprechen aber irgendwann gab sie der Avancen der Adliger nach.
Er war liebevoll und umsorglich aber zugleich ohne Format. Sein Rang erlaubte ihm einiges, er war jedoch charakterlich zu schwach um jegliche Führungspositionen unter sein Vater zu übernehmen. Auch im Bett war er zögerlich und Rotkäppchen musste immer die Initiative ergreifen. Er sorgte sich aber gut um sie.
Freitag Abend war die Taverne gut besucht und Rotkäppchen hatte aller Hand voll zu tun um Wein und Bier einzuschenken. Die Stimmung war gut, bis der Bürgermeister, in Jagdgewand reinkam.
Die zwei Handlanger vom Bürgermeister befreiten kurzerhand ein Tisch und schickten die dort sitzende Gäste zu Boden. Rotkäppchen heilte um die am Boden sitzende zu helfen. Der Bürgermeister fasste sie aber am Arm „Kümmere dich nicht um die. Kümmere dich um unser Durst!“ und schickte sie los. Sie liess sich nicht anmerken aber verfluchte ihn zwischen die Zähne. Auf der Jagd war wohl schon genug Wein durch seine Kehle geflossen. Ihr Vater hatte die schallende Stimme schon gehört und machte sich auf dem Weg nach oben um die Silberlinge aus dem versteck zu holen. Rotkäppchen servierte Wein als der Bürgermeister sie am Bein fasste und seine Hand nach oben bewegte um ihren Arsch zu tasten . Sie zog zurück „Lassen sie das!“
Wütend knallte ihr der Bürgermeister eine schallende Ohrfeige „Du kleine verzogene Göre! Was denkst du was du bist?!“ Rotkäppchen Vater heilte sich dazwischen und warf ein Beutel Silberlinge auf dem Tisch „Hier! Und finger weg von meiner Tochter! Abgemacht ist abgemacht.“ Der Bürgermeister kippte der Beutel auf dem Tisch und zählte schnell nach „Und wo ist der Rest?“ Der Wirt konterte „Es gibt kein Rest, das ist alles…“ Der feine Herr nahm ein grosse Schluck wein und packte danach Rotkäppchen Vater am Kragen „Dann schick deine Frau her…“ Rotkäppchen hielt noch die Hand an ihre rote Wange als ihr Vater sie schnappte und nach hinten schleppte. „Warum lässt du dir das gefallen? Und was heisst abgemacht?…“
Ihr Vater senkte der Kopf „Der Bürgermeister will mehr als wir bezahlen können und wenn ich nicht bezahle wird er die Taverne an jemand andere geben…“ Rotkäppchen hackte nach „Und was hat Mutter mit ihm zu tun?“ Der Vater fasste sich vor Scham ins Gesicht „Deine Mutter ist… ist die Restbezahlung…“ Sie war schockiert aber erst jetzt verstand warum alle kuschten.
„Und… und was hast du meinetwegen abgemacht?“ Der Vater blickt ihr in die Augen „Ich habe dich aus diesen Handeln ausgeschlossen. Egal was passiert, dir wird nichts geschehen.“
Aus der Taverne hörte man der Bürgermeister rufen „Wo bleibt die Wirtin?…“
„Hol deine Mutter und bleib danach oben.“ Rotkäppchen wollte sich widersetzen „Aber Vater…“ er unterbrach sie aber „Mach einfach was ich sage!“

 

Grünkäppchen reitete am Waldrand als ihr Gaul sie plötzlich zu Boden warf und in Wald verschwand. Sie kam fluchend wieder hoch und schreite nach der flüchtende Pferd, vergeblich.
„Ach scheisse. So ein verfluchte Tier!…“ und heilte ihm nach.
Sie rannte orientierungslos im Wald als sie ein Geräusch hinter sich hörte. Sie stoppte ihre Verfolgung und drehte sich um. Sie liess ein Schrei los als sie der Wolf sah. „Bitte, tue mir nichts…“ flüsterte sie mit zitternde stimme. „Wieso sollte ich denn nicht?…“ fragte der Wolf. Grünkäppchen zitterte noch, war aber überrascht „Du kannst… sprechen?…“ Der Wolf näherte sich „Nee, ich singe… Was für eine blöde Frage!“ Grünkäppchen kroch auf ihr Hintern rückwärts „Du bist doch ein Tier, und Tiere sprechen nicht.“ Der Wolf blickte auf sie hinunter „Nur weil du ein Mensch bist, denkst du das du besser bist? Du hast übrigens meine Frage noch nicht beantwortet… Wieso sollte ich dich nicht fressen?“ Grünkäppchen war mit der Rücken an ein Baum gekommen und konnte nicht weiter zurück „Ich bin die Tochter vom Bürgermeister, ich… ich kann dich reich machen!“
Der Wolf lachte „Oh, die Tochter vom Bürgermeister… Entschuldigung Mylady…“ dann wechselte er seine Mine „Du schmeckst nach Frischfleisch wie jeder andere und ich kann mit Geld nichts anfangen! Ich werde dich wohl fressen.“
Grünkäppchen war in Tränen „Nein, warte! Ich kann dir mein Körper anbieten…“ Der Wolf war überrascht „Sex als Gegenleistung für dein Leben? Uhm… Gut, aber auf meine art.“
Sie wischte sich die Tränen „Oh, gut… Ehm, was heisst auf deine art?“ Der Wolf grinste „Ich werde dich fesseln und ich werde dich weh tun.“ Grünkäppchen sprang auf „Auf keinen Fall!“
Der Wolf schnupperte an ihr „Also doch fressen, auch gut“ und knurrte laut.
Grünkäppchen war terrorisiert „Nein warte! Gut… Wie du willst…“
„Rühr dich nicht vom Fleck!“ knurrte der Wolf. Gekonnt rammte er vier Aste im Boden „Leg dich nieder!“ Sie zuckte aber folgte die Anweisung. Mit Efeu machte er Schlingen und verband er ihre Hände und Füsse and die Asten. Grünkäppchen weinte leise.
Der Wolf stiess plötzlich seine Schnauze unter Grünkäppchen Rock und mit eine Genick Bewegung hob er ihn hoch. Sie liess ein Schrei los als sie entblösst vor dem Wolf lag. „Damit unsere Abmachung gilt, musst du aber leise erdulden was ich mit dir mache.“ Grünkäppchen nickte zu „Ja, ja, alles was du willst!…“ Der Wolf begann mit eine Kralle an ihr Unterleib zu kratzen. Sie beisste auf ihre Lippe um nicht zu schreien aber irgendwann wurde der Schmerz zu viel „Ahh! Bitte… Es tut weh!…“ „Sei still! Ich bin noch nicht fertig!“ schnauzte der Wolf und kratzte weiter.
„Was… Was machst du mit mir?“ fragte Grünkäppchen. „Ich zeichne eine Lilie. Huren werden damit kennzeichnet.“ Grünkäppchen wehrte sich heftig „Was?… Ich bin keine Hure!“
Der Wolf war über ihr „Doch! Du bietest ohne zu zögern dein Körper an, das machen doch Huren so! Du bist eine kleine arrogante zickige Hure und jeder soll das wissen!“ Mit vier Hiebe zerschnitt der Wolf die Schlingen „Und jetzt hau ab zu dein Vater und wein dich aus!“ Grünkäppchen flieh davon, weinend und ohne sich umzudrehen.

 

(Hier geht es weiter nach „Kleeblume, Rotkäppchen, Teil 2„)

Kleeblume

Kleeblume (Rotkäppchen, Teil 2)

(Fortsetzung aus „Die Lilie, Rotkäppchen, Teil 1„)

Rotkäppchen war flott im Wald unterwegs, auf dem Weg zu ihre Grossmutter.
Eichhörnchen schauten scheu von der Bäumen herab und Schmetterlinge tanzten in der Luft.
Als sie um den grossen Stein trotte stand er plötzlich da, mitten im Weg, der Wolf.
Rotkäppchen hatte schon so viele Geschichten über der bösen Wolf gehört und jetzt war sie Auge im Auge mit dieser Monster. Ihr Verstand schreite „Renn!“ aber ihre Füsse standen vor Schreck still.
Der Wolf machte zwei Schritte in ihre Richtung und zu ihre volle Überraschung sagte plötzlich „Hallo kleines…“ Rotkäppchen kämpfte innerlich mit dem Drang wegzurennen aber sagte ein kurzes und leise „Hallo…“ Der Wolf kam immer näher und Rotkäppchen knie zitterten schon vor Angst.
„Weisst du wer ich bin?“ fragte der Wolf und sie konnte ihr warmes Atem spüren.
„Du… du bist der… der böse Wolf…“ Der Wolf grinste kurz „Ja, das bin ich. Hast du angst?“
Rotkäppchen nickte nur. „Das ist auch gut so, ich bin ja ein böse Wolf.“
Sie fasste all ihr Mut zusammen: „Wirst du… mich fressen?…“
Der Wolf schaute ihr direkt in die Augen, „Willst du gefressen werden?“
„Nein…“ sagte sie. Der Wolf schnupperte an ihre Wange und flüsterte ihr ins Ohr „Willst du mit mir fliegen?“
Rotkäppchen war verdutzt „Wölfe können ja gar nicht fliegen… Oder doch?…“
Der Wolf wendete sich um und warf ein Blick auf sie über die Schulter „Komm mit und finde es heraus“ und lief davon.
Rotkäppchen dachte für ein moment ans weglaufen aber ihre Neugierde war stärker und sie folgte der Wolf.
Sie drangen tief im Wald, der Weg wurde zuerst schmaler um dann komplett zu verschwinden.
Nach eine Weile kamen sie an einer Lichtung und da stand ein Haus. Der Wolf öffnete die Türe und bat sie hinein „Komm rein.“
Sie trat ein und schaute sich rum als der Wolf neben ihr stand „Du bist mutig, nicht viele vor dir waren hier…“ und wieder an ihr riech „…du scheinst mir aber die richtige zu sein.“
„Die richtige wofür?“ fragte Rotkäppchen. „Um mit mir zu fliegen.“
Sie war immer noch nicht überzeugt über diese Fliegerei Sache aber sie dachte es sei vernünftig dem nicht zu widersprechen.
Sie drehte sich zum Wolf, „Wieso ich?“ Der Wolf lächelte sie an, „Weil du schön bist.“
Rotkäppchen senkte ihr Kopf „Ich bin nicht schön, andere sind viel schöner als ich. Grünkäppchen ist die schönste im Dorf…“
Der Wolf schüttelte sein Haupt „Ach, Grünkäppchen… Sie ist eine arrogante Zicke!“
Er drehte sich zu ihr und sprach weiter „Du warst sicher schon auf eine Wiese in Sommer. Obwohl wunderschöne rote Mohnblumen da sind, zieht es die Bienen nach der unscheinbaren Kleeblumen.“ Der Wolf stand vor ihr „Die sind süsser und haben mehr Nektar in sich. Äusserliche Schönheit ist nicht alles…“ Er tippte auf ihr Brustkorb „Du bist schön hier drin.“
Rotkäppchen errötete leicht und der Wolf zeigte auf ein Teppich „Das ist mein fliegender Teppich.“
Sie ging zum Teppich hin. Es war kein besonders schöne Teppich, im Gegenteil, eine Ecke war gerissen und gefranst. Rotkäppchen drehte sich zum Wolf „das ist ein fliegender Teppich? Wie soll das gehen?“
Der Wolf setzte sich „Wenn die richtige zwei auf diesen Teppich intim sind, hebt er ab.“
Rotkäppchen war jetzt misstrauisch „Du willst Sex mit mir auf diesen Teppich? Das ist doch ein fauler trick um Mädchen flachzulegen…“
Der Wolf lachte laut, „Es steht dir natürlich frei zu denken das ich ein Schuft bin der auf leichte Beute aus ist. Hier ist die Türe, du kannst gehen und ich werde dich nicht verfolgen. Oder aber wir bringen das Teppich zum fliegen. Deine Entscheidung.“
Sie war aus Natur neugierig und dachte über das Angebot nach.
Der Wolf meldete sich wieder „Bedenke aber, das wird kein Sex wie du es bis jetzt kennst…“
Jetzt war sie noch mehr neugierig und kurzerhand sagte sie „Ok.“
„Dann komm mit mir auf dem Teppich.“
Sie standen gegenüber und der Wolf erklärte ihr „Ich werde Sachen von dir verlangen und mit dir machen wie du sie noch nie erlebt hast. Es ist wichtig das befolgst was ich sage, es ist aber genau so wichtig das du es auch machen willst.Du musst mir vertrauen.“
Rotkäppchen nickte, nun ein bisschen beängstigt.
„Zieh dich aus“ sagte der Wolf und schaute zu wie sie sich zaghaft vor ihm entblösste.
Er nahm sie, fest und hart, schlagte und kratzte sie.
Sie konnte nicht anders als sich ans Teppichrand halten und plötzlich hebte der Teppich ab.
Rotkäppchen schloss ihre Augen und schwebte mit der Wolf. Das war unglaublich, sowas hatte sie vorher noch nie erlebt. Kurz danach heulte der Wolf laut.

 

Als sie wieder zu sich kam, lag der Wolf neben ihr. „Wie geht es dir?“ fragte er.
„Das war… Das war… Ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll…“ stotterte Rotkäppchen.
Der Wolf grinste „War es schön?“
„Oh ja. Anders, zum teil schmerzhaft aber wunderschön“ und merkte gerade die Kratzspuren auf ihren Arsch.
Sie lagen noch eine ganze weile da aber Rotkäppchen musste weiter, Grossmutter wartete auf sie.
Der Wolf begleitete sie zur Türe und erklärte ihr den Weg.
Rotkäppchen druckte der Wolf ein Kuss auf der Schnauze „Wann sehen wir uns wieder?“
„Wenn immer du willst. Meine Tür ist immer offen.“
Sie verabschiedete sich und machte sich auf dem Weg zur Grossmutter.

 

Als Rotkäppchen bei Grossmutter ankam war sie schon aufgeregt.
„Mensch, Kind wo warst du denn? Ich war in Sorge um dich…“
„Entschuldige Grossmutter, ich hab den Wolf im Wald getroffen, daher meine Verspätung…“
Grossmutter nahm sie an der Schultern und musterte sie „Dir ist aber offenbar nichts passiert.“
Rotkäppchen dachte ob sie etwas über das was beim Wolf geschehen war erwähnen sollte.
Nee, Grossmutter würde das nicht verstehen…
Mit ein Lächeln beruhigte sie die Alte Dame: „Nein, ich bin ok.“
„Hast du Kaffee gebracht? Ich hab Kuchen gebacken.“
„Klar Grossmutter.“
Sie sassen am Tisch mit Kaffee und Kuchen und Grossmutter schwebte in alte Erinnerungen.
„Ich hab noch ganz viele alte Fotos. Kind sei so gut und hol bitte das Fotoalbum. Die Zweite Schublade von oben…“
Rotkäppchen folgte die Anweisung und als sie die Schublade öffnete und nach dem Album suchte, fand sie ein Stück grobe Stoff. Als sie genauer hinsah merkte sie das es ein Stück Teppich war. Diese Muster kannte sie…
Sie brachte das Stück am Tisch „Grossmutter, ich kenne diese Teppich…“
Grossmutter schaute sich das stück Teppich an „Oh ja, das ist aber schon so lange her…“
Rotkäppchen war verwirrt „Du warst auch beim Wolf?!?!“
Jetzt grinste Grossmutter „Nichts ist so wie es scheint, mein Kind…“
Rotkäppchen stand da mit offenen Mund und Grossmutter sprach weiter „Jedes mal wenn er Heult kommen Erinnerungen hoch…“
Bei der Worten musste Rotkäppchen instinktiv die Kratzer auf ihre Arschbacke berühren.
Grossmutter sah das und stand auf „Komm Kind, ich hab eine Salbe die das Jucken beruhigt…“

 

(Hier geht es weiter nach „Verraten, Rotkäppchen, Teil 3„)

 

PS:
ein Dank an Devote Romantikerin für die Inspiration 🙂