verbrannte erde

Verbrannte Erde

Ich hatte eine unbekümmerte Jugend, so unbekümmert wie eine Teenagerjugend sein kann.
In eine ländliche Gegend scheint die weite Welt ein Ort irgendwo hinter den Bergen zu sein.
Es mag klischeehaft klingen aber es war schon ein Stuck heile Welt. Schlimme Sachen waren nur beim Tagesschau zu sehen.
Aber als Teenager hat man es nicht leicht. Kaum ist ein bisschen Verstand vorhanden wird es untereinander gewirbelt durch unbeständige Hormonwallungen…
Ich hab auch, wie jeder andere in mein Alter, irgendwann entdeckt das Mädchen nicht nur doof sind sondern auch geil.  Das eine führt zum andere…
Natürlich war das erste mal etwas ganz besonderes (wenn ich heute daran denke, wohl nicht so ganz). Von einer Gelegenheit zur nächste…
Eine ganz besondere traf ich an ein Samstag nachmittag.

Ich hatte morgens noch an mein Motorrad herumgeschraubt.
Mit 17 Motorradfahren ist nicht erlaubt aber in ein Tal herrschen andere Gesetze als sonst irgendwo. Abgesehen davon, die lokale Polizei hatte ein Lada Niva als Dienstfahrzeug, also nur geeignet als Schneckenverfolger oder als Schattenspender in Sommer…
Samstag Nachmittag war wie üblich Baden angesagt. Die ganze Jugend traf sich am Fluss um abhängen und natürlich flirten. Schnell was essen und die Sachen packen,  Fluss ich komme!
Die übliche Verdächtige waren schon da aber ich ging weiter auf dem schmale Wanderweg und hielt Ausschau nach ein geeignete Platz. Mein bester Freund kam mir entgegen und warnte mir vor: er habe Sonja und Katja überreden können mit uns zu baden und sonnen.
Wow, Sonja? Echt?
Sonja war für uns Jungs eine unerreichbare blonde Göttin aus eine gut situierte Familie.
Nicht nur das sie bildhübsch war, sie war auch selten zu treffen da sie in eine Privatschule untergebracht war. Manche hatten ihr Glück bei ihr versucht aber wie kann man ein Mädchen beeindrucken die schon alles hat? Wir verkehrten definitiv in verschiedene Welten.
Das hat mich aber nicht daran gehindert nächtelang davon zu Träumen…
Ich hab ein allgemeine Gruss in die Runde geworfen und mein Badetuch ausgebreitet.
Die zwei Mädchen haben kurz zurückgegrüsst und sich weiter unterhalten über Mode oder was weiss ich. Ich machte mir keine Illusionen.
Naja, wir hatten wenigsten ‚was für die Augen.
Mein Freund fragte mich ob mein Motorrad wieder in Ordnung sei.
„Yep, der Vergaser war voll verdreckt, jetzt lauft aber alles wieder rund.“
Daraufhin drehte sich Sonja zu mir „Du hast ein Motorrad? Kannst du mir das Fahren beibringen?“
Ich musste kurz schlucken. Sie spricht mit mir.
„Hm… du weisst aber schon das ich illegal fahre?…
Sie lächelte (Oh Gott ist sie hübsch) „Ist mir egal!“
Ich lächelte zurück „Wie Bonnie und Clyde? Nee, lass mal gut sein…“
„Ach bitte…“ und legte ein Hundeblick auf „Ich bin eine gute Schülerin und ich lerne schnell…“
Wie konnte ich nein sagen? Und hallo, das ist Sonja!
„Ok, aber nur auf Industriestrasse, keine öffentliche Strassen…“
Der Satz war noch nicht ganz fertig als sie sich zu mir lehnte und mir ein Kuss auf der Wange druckte. „Danke! Heute Abend?“
Ich war durch den Wind: ich habe ein Date mit Sonja. „Ja ok, gegen 18 Uhr?“
Sie nickte strahlend und ich war ihr verfallen.
Mein Freund schaute mich an als wäre ich ein Alien, eine Mischung von Respekt und Neid. Hauptsächlich Neid.
Die Sonne erschien heller an diesen Nachmittag.

Ich war zu früh, das wollte ich auf keinen Fall verpassen oder vermiesen.
Keine Ahnung wie oft ich meine Uhr angeschaut habe, um 18:05 dachte ich schon ich wäre verarscht worden. Aber da kam sie: enge stretching Jeans, T-Shirt und ein breites Grinsen.
Ich konnte es immer noch nicht ganz fassen das ich ein Date mit dieser blonder Venus hatte.
Wir haben uns begrüsst, sie war schon ganz aufgeregt und liebäugelte mit meine Suzuki. Ich musste mich konzentrieren um nicht zu sabbern. Ich hab ihr ein Motorrad-Crashkurs gegeben und dann war es so weit.
Ich hab das Motorrad angelassen und sie hat platz genommen. Ich bin hinter ihr aufgestiegen und dann ging es los: Kupplung ziehen, Gangschalter runterdrücken, ein bisschen Gas geben und die Kupplung langsam los lassen. Nach drei mal Motor abwürgen hat sie es geschafft und wir ratterten los auf der Industriestrasse.
Wir hatten kein Helm an und ihr blondes und wohlriechende Haar flatterte in mein Gesicht.
Am ende der Strasse hat sie angehalten und wir sind abgestiegen. Ich sah das sie zitterte, vollgepumpt mit Adrenalin.
„Du bist ein Naturtalent“ sagte ich und sie umarmte mich, ihre Brüste an mich gepresst und ihr Herzschlag deutlich spürbar.
„Halte mich fest… Wie schnell war ich?“ Ich musste lachen, wir sind im ersten Gang gefahren…
„Nicht so schnell, das kommt aber noch. Wollen wir weiter machen?“
„Ich muss mich erst beruhigen…“ und sie küsste mich, leidenschaftlich.
Wow! Ich hab meine Beherrschung schnell vergessen und uns wurde klar: fertig mit Fahrstunden…
Wir sind am andere Ende der Industriezone gefahren (diesmal ich am lenken) und wir haben es uns auf einer Wiese am Waldrand bequem gemacht. Sehr bequem…
Fummeln, Küssen und noch mehr fummeln.
In Schutz der Dämmerung haben wir Sex auf der Wiese gehabt. Oh mann, ich habe Sex mit Sonja!
Das war der Anfang unsere Beziehung die genau 4 Wochen und 2 Tage dauerte.

Von da an haben wir uns regelmässig getroffen, heimlich.
Ihre Eltern wussten offenbar nicht wie gerissen sie war und ich war eh unter ihr stand.
Wir hatten Fahrstunden und heimliche Sex in eine verlassene Scheune. Wir waren sehr leidenschaftlich und wild, hormongesteuert und konnten uns nicht satt von einander haben. Ein nachmittag in der Scheune hat Sonja ein paar alte Seile entdeckt und wollte das ich sie an einer der Balken fessle. „Du bist verrückt aber ich liebe dich“ hab ich gesagt und hab sie mit gespreizte Arme, wie am Kreuz, am Holzbalken festgebunden. Ich werde diese Augenblick nie vergessen! Sonja nackt, gefesselt, wehrlos, Geilheit strahlend und wunderschön vor mir.
Sie schaute mich an und sagte „ich bin deine…“.
Das hat bei mir wie ein Schalter umgelegt und ich habe augenblicklich erkannt das ich mehr wollte. Ich hab sie gefesselt genommen, immer härter und sie hat mich dabei noch angespornt „mehr!…“
Als ich fertig war habe ich die roten Flecken auf ihre Haut gesehen, dort wo ich sie angepackt hatte. Ich entschuldigte mich bei ihr, ich war völlig verwirrt… Was habe ich gemacht? Ich löste schnell die Seile und sie hat sich sofort an mein Hals geworfen „Du musst dich nicht entschuldigen. Ich mag es wenn du Rau zu mir bist…“
Ein dominante Sadist und eine unterwürfige Masochistin hatten sich getroffen.
Wir haben unsere Spiele immer wieder gesteigert, Schläge kamen hinzu, Züchtigungen. Jedes mal wenn ich das Gefühlt hatte ich müsste mich bremsen hat sie mich wieder angespornt.
Es war so geil, viel besser als alles was ich bisher erlebt hatte!

Das ganze nahm ein unerwartete ende an ein Montag Abend.
Meine Ferien waren vorbei und wir trafen uns während der Woche abends in der Scheune.
Es war wie immer geil und wild und mit ein leidenschaftliche Kuss haben wir uns verabschiedet.
Ich war zu Hause, frisch geduscht und plünderte unser Kühlschrank als es bei uns an der Tür klingelte. Meine Mutter machte auf und ich hörte wie sich ein mann als Polizist vorstellte und nach mich fragte.
Meine Mutter rief nach mir „was hast du wieder mit dem Motorrad angestellt?“
Als ich zur Tür kam sah ich die zwei Polizisten vor mir „…sie sind verhaftet wegen Körperverletzung…“ und schon wurde ich in Handschellen abgeführt! Mein Vater bekam eine Kopie der Verhaftung in die Hand gedruckt und konnte nur zuschauen als die Polizisten mich wegführten. Ich dachte zuerst an eine diese fiese Scherze die wir unter Freunden machten aber das war doch eine Dimension zu gross…
Erst auf der Polizeiposten konnte ich anhand der Fragen die mir gestellt wurden erkennen was passiert war.
Sonja wurde von ihre Mutter im Badezimmer nach dem duschen überrascht und die rote Striemen an ihren Körper waren immer noch gut sichtbar…
Scheisse, wie soll ich das erklären? Soll ich überhaupt probieren das zu erklären?
Ich hab nach ein Anwalt gefragt, wie man in den Krimis immer sieht und sagte nichts mehr.
Ich stamme aus eine Arbeiterfamilie und Geld war immer zu knapp, der Pflichtanwalt den ich bekam war sehr jung, frisch aus der Uni. Ich hab ihm die ganze Geschichte erzählt und sein Gesicht wechselte dabei ein paar mal die Farbe. Er stotterte ein paar Fragen und es war ihm sichtbar unwohl. Offenbar war er nicht auf sowas vorbereitet…
Er versuchte bei Sonjas Familie zu schlichten und sie dazu bewegen die Anklage zurückzuziehen, vergeblich.
Ich wurde in Untersuchungshaft gestellt und wurde am Tag danach vor dem Untersuchungsrichter gezerrt.
Der Anwalt hatte mich empfohlen bei Fakten und Wahrheit zu bleiben und meine antworten „nicht zu blumig“ zu gestalten. Der etwa 60 Jährigem Jugendrichter war definitiv nicht von meine Schilderung angetan, blumig hin oder her… Er schaute zu mir angewidert, wie wenn er eine riesen grosse Kakerlake vor ihm wäre.
Am Abend der zweite Tag im Haft wurde ich freigestellt. Meine Eltern und der Anwalt holten mich ab.
Es wurde mir erklärt das die Anklage zurückgezogen wurde aber nur gegen eine Verfügung: ich durfte Sonja nicht mehr sehen, mindestens 100m Abstand.
Ich hatte ein Wechselbad der Gefühle: ich war froh wieder draussen zu sein, ich war tief bestürzt Sonja zu verlieren, und wie soll ich das jetzt meine Eltern erklären?…
Was soll ich überhaupt erklären?

In ein Dorf mit 350 Einwohner bleiben solche Neuigkeiten nicht lange verborgen. Kurz, ich war der Schläger, noch schlimmer: ein Mädchen Schläger! Es kam mir vor als hätte ich die Pest, jeder vermied mich, wechselte die Strassenseite, auch meine angebliche Freunde.
Nur mein bester Freund hielt zu mir. Über ihn erfuhr ich das Sonja in ein Internat gesteckt wurde. Eigentlich niemand sollte wissen in welche aber über Sonjas Freundin hatte er die Adresse bekommen. Ich wollte sie suchen aber er erinnerte mich an der Verfügung: 100m Abstand. Zähne zusammenbeissen und durch…
Ich habe über mein Freund noch ein paar Briefe an Sonja geschickt, bekam aber nie eine Antwort. Entweder wurde die Post durchgesucht oder sie wollte nicht antworten…
Ich habe meine Ausbildung beendet, ging zur Armee und kurz darauf habe ich ein Job in Zürich gefunden. Ich habe mein Frust zuerst mit Alkohol und dann mit Drogen gestillt.
Als Wochenaufenthalter bin ich jeder Wochenende ins Tessin zurückgefahren und habe dabei erlebt wie mein Ruf mich voreilte. Es gab genug Leute die mich meideten, es gab aber auch solche die explizit nach dem „Badboy“ suchten. So kam es zu ein paar Episoden auf die ich nicht stolz bin…
Ich war frustriert, ich hatte immer noch das erlebte mit Sonja im kopf und ich wurde mein Ruf gerecht. Ich habe zwei junge Frauen kennengelernt, und vor allem sie lernten mich kennen… Innert kürzeste Zeit sind die davon gerannt. Ich habe übertrieben. Im Frust, im rebellische modus, damals keine Ahnung über SSC, ich hab einfach ausgelebt was ich für richtig hielt.
Das hat aber nicht geholfen, im Gegenteil, ich war der einzige Perverse weit und breit und ohne die einzige die mich verstanden und mich geliebt hat.

Ich hab darauf beschlossen ein Strich zu ziehen und meine Vergangenheit hinter mir zu lassen.
In Zürich niemand weiss über meine Schandtaten, ich kann neu anfangen. Fertig mit Alkohol Exzesse, fertig mit Drogen. Ich hab mein Domizil gewechselt und nur sehr selten meine Eltern und Geschwister besucht.
Auf der Arbeit habe ich eine süsse Frau kennengelernt, wir haben uns auf anhieb, trotz mein schlechtes Deutsch, gut verstanden. Wir waren in eine ähnliche Situation: ich wollte meine Vergangenheit hinter mir lassen, sie wollte eine vor kurzem gescheiterte Beziehung vergessen.
Keine wollte über vergangenes reden und wir konzentrierten uns auf das jetzt.
Das funktionierte so gut das wir nach kurze Zeit eine gemeinsame Wohnung genommen haben.
Die Jahren vergingen und mein Abstand zur Tessin hat auch Gras über meine Vorgeschichte wachsen lassen. Die sympathische und offene Art meiner Freundin hat nicht unwesentlich dazu beigetragen das die meisten mich wieder als „normal“ akzeptierten.
Ich hab sie geheiratet 🙂

Ich war zufrieden. Ich hatte eine tolle Frau, ein guter Job, meine Familie stand zu mir, ich hatte eine Handvoll guter Freunde.
Ein Abend war ich mit Freunde unterwegs und ungeplant (und auch schon ein bisschen angetrunken) sind wir im Labyrinth in Zürich gelandet (Ein Alternativ Club, heute hauptsächlich Gay). Was wir nicht wussten war das es ein Fetisch Abend war…
Ich war anfangs amüsiert von den komische Gestalten im Laden aber eine Szene hat das geweckt was ich nun Jahrelang in mich hineingefressen hatte.
Ein Mann ist an mir vorbei mit einer Frau an der Leine, wie eine Hündin. Er hat sie bis zur nächste Wand geführt, sie stand auf, er drückte sie ziemlich grob zur Wand und während er ihr die Hände über den Kopf hielt, hat er sie geküsst. Ich habe ein steifen bekommen.
Plötzlich meldete sich etwas das schon lange darauf gewartet hatte wieder geweckt zu werden.
Ich habe über Tage hinweg ein innere Kampf geführt. Ich musste mit mir selber im Klare kommen… Erinnerungen wurden wach, von Geilheit und Angst. Aber nicht mehr so unkontrolliert. Es klingt nach Klischee aber ich war reifer, gelassener. Es wurde mir klar das es ein Teil von mir ist den ich versucht habe zu vergessen, der war aber wieder da.
Ich stand vor ein Dilemma: wie soll ich das meine Frau erklären? Soll ich das überhaupt?
Ich wollte sie nicht belügen und ich wollte auch kein Doppelleben führen. Ich wollte aber mich selber auch nicht belügen…
Aufs Risiko hin sie zu verlieren, habe ich ihr das erklärt, inklusive meine Vergangenheit.
Die Reaktion war heftig… „Ich hab ein Perverse geheiratet!“
Es hat Wochen und ausgiebige und heftige Diskussionen gedauert bis sie sich wieder beruhigt hatte. Sie kann das nicht… Sie kann mich mittlerweile verstehen aber sie ist es nicht.
Wir haben es probiert, uns gemeinsam langsam herangetastet aber sie hat definitiv nicht die Neigung dafür. Ich liebe sie trotzdem und sie musste erkennen das ich kein bisschen anders bin, abgesehen von meine andere Seite, meine Neigung.
Es war ein lange Prozess bis wir gemeinsam zur eine Lösung gekommen sind.
Ich darf meine Neigungen ausleben, sie will aber nichts davon wissen. Also sie weisst das ich es auslebe, sie weisst aber auch das ich sie nie dafür verlassen würde.
Manche mögen es für unmöglich halten aber es funktioniert.
Es ist nicht immer einfach, weder für mich, noch für eine Sub, ich kann aber mittlerweile gut damit umgehen.

Jahren sind vergangen und ich habe meine Neigungen neu entdecken müssen. Diesmal mit Ruhe und bedacht. Ich hatte in der Zwischenzeit Beziehungen mit drei Subs gehabt.
Rein SM und ich habe es voll genossen. Es war anders als mit Sonja, nicht so intim aber, ohne kalt wirken zu wollen, ich konnte mich voll und ganz auf mich konzentrieren, auf meine Gefühle und Empfindungen. Die drei mussten aus verschiedene Gründe die SM-Beziehung beenden: von Karriere zur Mutterschaft.
Ich hab viel dazu gelernt, wie ich bin, was ich will, wie ich das will. Das wichtigste war das ich genug Zeit hatte um zu beobachten. Ich lernte „das lesen“, wie man aus unscheinbare Gesten und kleine Details das Gemüt der Sub interpretieren kann.
Als ich meine Neigung entdeckt habe war ich definitiv zu jung und naiv um alles zu begreifen und um es zu steuern…
Heute schaue ich zurück und kann nur innerlich mein Kopf schütteln.
Ich bereue nichts, ich hatte lediglich ein paar Sachen anders gemacht. Ok, auf die zwei Episoden nach Sonja bin ich echt nicht stolz darauf.
Wenn ich aber zurückdenke, ich glaube es musste so sein. Ich musste soweit (und zu weit) gehen um zu merken das dies nicht der richtige Weg war. Ich brauchte abstand um mit mir selber klar zu kommen.

Ich hab Sonja vor etwa 6 Jahren zufälligerweise getroffen.
Sie ist verheiratet und Mutter von zwei süsse Mädchen.
Sie hat ihren Dom gefunden und geheiratet und sie ist jetzt eine zufriedene Ehesub.
Nach all den Jahren hab ich erfahren das es damals ihr Vorschlag war, im Internat zu gehen und der Kontakt abzubrechen. Nur so konnte sie ihre Eltern überzeugen die Anklage zurückzuziehen. Was macht man nicht alles aus Liebe…
Sie hat keine meiner Briefe je bekommen.

Im Tessin einige erinnern sich noch an was damals war. Ich laufe aber mit erhobenen Haupt an den vorbei und tue so als würde ich sie nicht kennen. Nicht selten streift mich ein Gedanken dabei: wie langweilig ist dein Sexleben eigentlich?…

Und wie passt die Kleine in diese Geschichte?
Sie ist eine Offenbarung gewesen. Die erste devote aber nicht masochistische Sub die ich je kennengelernt habe. Ich musste erkennen das ich meine dominante Seite immer unterschätzt hatte. Ich habe mich immer als stolze Sadist gesehen, der Dominanz nur als weg dahin brauchte. Mit ihr war es aber anders, obwohl sie nicht masochistisch war, stimmte die Chemie. Freundschaft wuchs, gegenseitige Respekt etablierte sich und ich lernte meine Dominanz zu geniessen. Wir sind uns sehr nah gekommen, intim und sie hat ihre masochistische Seite entdeckt aber nicht wie die andere… Es ist kein egoistischer „Lass mich den Schmerz geniessen“ sondern ein altruistische „Tue mir weh wenn es dir gefällt“.
Es ist eine neue Art meine Neigungen zu erleben und vor allem sie zu erleben wie sie gefallen will.
Sie ist das vierblättrige Klee unter der Subs und manchmal frage ich mich wie sie auf meine Spur von verbrannte Erde überhaupt zurecht kommt…

abbruch

Kein Abbruch

Wie weit ist zu weit?
Das ist die Frage die sich Doms ab und zu stellen, überhaupt die sich stellen sollten.

Es läuft gerade wunderbar, sie ist gefesselt vor dir und auf ihre Haut sind die Zeichen deiner Lust sichtbar. Die Geilheit brennt in dir und deine Hand juckt es weiter zu peinigen.
Die Geräusche die sie von sich gibt sind Streicheleinheiten für deine sadistische Seele.
Machst du weiter?
„Ja klar, sie wird schon stop sagen wenn es zu viel ist.“
Und was wenn sie es nicht sagt? Wenn sie im Rausch gar nicht mehr dazu kommt?
Willst du sie über die Klippe springen lassen ohne zu wissen wo sie landet?

Es ist nicht einfach auf all diese Fragen eine Antwort zu geben.
Die Situation, die Gemüter sind entscheidend.
Was heute gerade richtig ist, kann morgen zu viel und übermorgen nur ein flaues Wind sein.
Paare die lange genug zusammen sind haben es einfach. Die haben mit der Zeit eine nichtverbale Kommunikation entwickelt, man weiss instinktiv was der andere gerade denkt.
Was aber wenn man sich noch nicht so gut kennt?

„Es gibt ja das Safeword! Die Lösung alle Probleme.“
Nicht ganz…
Ich betrachte Safewords als überbewertet und zum Teil als Humbug.
Je nach Situation, kann derjenige der gepeinigt ist, gar kein Wort mehr über die Kehle bringen weil er schon im Rausch ist, im Subspace.
Manche würden es schreien aber „um zu gefallen“ schweigen mutwillig, bis es schon zu weit ist.
Vor allem wenn man sich noch nicht so gut kennt ist empfehlenswert nachzufragen.
Manche mögen es „Voll-Verbal“, andere benützen eine Skala von 1 bis 10 oder „die Ampel“ mit grün, gelb und rot.
Ständig nachzufragen kann aber auch nervig sein und sogar die Spannung zerstören.
Ein Weg um zu erfahren wie es ihr geht, ohne ein Spannungsabbruch zu verursachen, ist denkbar einfach: sag einfach was du noch vor hast und sehe wie sie reagiert.
Somit weisst du wie ihr Gemüt ist und nebenbei kurbelst ihr Kopfkino an.

In diesem Sinne, viel spass zu zweit 🙂

 

strafe

Die Strafe (Teil-2)

Das fühlt sich gut an.

Es ist schon lange her das ich jemand Bestraft habe.
Ich schau mir ihr Arsch an, mein Handabdruck färbt sich langsam rot an. Ich mag diese Farbe.
Sie erholt sich gerade vom Schlag, sie hat wohl bemerkt das dies kein übliche Spanking ist aber sie folgt meine Anweisung und sagt “Eins”.
Kaum hat sie es ausgesprochen kommt der nächste Schlag. Ihr stockt das Atem und sie windet sich. Wäre sie nicht gefesselt würde sie sich schützen.
Der Sadist in mir lauft vor meine innere Auge mit ein Schild in der Hand “2 von 6″, winkt mir grinsend zu und sagt “Weiter!”
Jede Zahl die ich von ihr höre steigert meine Erregung.
Geil…

“Sechs…” Ihr geilen Arsch glüht und sie schnappt nach Luft. Sie ist so verdammt anziehend mit nichts als Seile bekleidet!
Ich befreie ihr Gesicht von den Haaren, sanft und beruhigend und ich sehe das ihre Augen noch mehr glühen als ihr Arsch. Sie mag das!
Das sollte eine Strafe und kein vergnügen sein. Mein blick wandert zur Rohrstock und mein Sadist flüstert “Das wird sich noch ändern” und nickt dabei.
Ich beuge mich zu ihr “Der leichte Teil hast du hinter dir” und geniesse es als ich in ihre Augen sehe wie Angst die Lust wegwischt.
Ich steh auf und hole der Rohrstock. Ich schwinge es damit sie es auch sicher sieht und hört. Das zeigt Wirkung, sie Zuckt schon.
Geil…

Als der Rohrstock ihr Arsch berührt, ihr ganze Körper spannt sich. Ich liebe sie.
Ich lasse es dort für eine Weile und bewundere die rote Abdrücke die jetzt langsam anschwellen. In eine blitzartige Bewegung schwingt der Stock und ich treffe sie perfekt mittig. Der Schmerz spannt jeder Muskel an ihr Körper und obwohl dabei meine Geilheit ein Tänzchen ausführt, die Vernunft klopft an. Ich muss sie von der Schmerz ablenken und ihr zeigen das ich da bin: “Ich höre nichts…”
“Eins…” gefolgt von Schnappatmung. Es ist das erste mal das sie ein Rohrstock erlebt und es muss ziemlich heftig sein.
Ich beuge mich zu ihr “Wenn es zuviel ist, können wir jeder zeit abbrechen, du musst nur Stop sagen.”
Sie schluckt und ich sehe wie Schmerz und Ehrgeiz ein Kampf ausfechten in ihr Kopf. Ich setzte wieder an “Dann mache ich weiter…” und bevor sie reagieren kann eine zweite rote Strieme ziert ihre Backen.
Geil…

“Fünf…” sagt sie, gefolgt von ein “Warte…” Mein Sadist ist plötzlich hellhörig. Ihr Schmerz hat die Oberhand zur Lust genommen. Jetzt beginnt die Strafe.
Sechs und Sieben folgen in kurze Abstand und sie hat keine Zeit auch nur zu überlegen was sie machen soll.
Ihr Körper zuckt unkontrolliert und ich würde sie am liebsten auf der stelle nehmen. Ich berühre sie und instinktiv zuckt sie wieder.
“Es ist vorbei, es ist vorbei…” und ich beginne sie von den Seile zu lösen. Ich helfe ihr hoch und ich umarme sie.
Wir bleiben am Boden sitzen und ich halte an sie an mir fest. Gut gemacht Kleine.
Ich bin stolz auf sie und ich streichle ihr Haar während sie in meine Arme weint.
Stolz und geil…

strafe

Die Strafe (Teil-1)

Mitten in ein Nachmittag bohrt sich ein Gedanke ein Weg bis zu dein Bewusstsein. Der springt und klatscht die Hände um deine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Du vergisst für ein Augenblick deine Umwelt und schaust hin. Uh? Was ist das? Der Gedanke swingt ein Schild und darauf steht, in rote und fette Farbe geschrieben: “Heute Abend wirst du bestraft!”

Schluck…
Die Geilheit die du noch am Morgen genossen hast ist weg. Der Kopfkino Angestellte wechselt gerade die Plakate für die Abendvorstellung: erotische Romanze weg, Horrorfilm und Drama an. Ups…
Du weisst das du die Strafe verdient hast aber muss es ausgerechnet heute sein? Wieso nicht übermorgen oder in zwei Wochen?
Dann wird dir klar das es doch sein muss, um dich wach zu rütteln, um dich vor Augen führen das es nicht immer so weiter gehen kann.
Schluck…

Du schaust auf die Uhr. Scheisse, ich muss mich sputen, in 10 Minuten kommt er!
Bereitest alles vor wie er es befohlen hat und kniest beschämend nackt nieder. Und du wartest.
Die Stille um dich herum lässt dich deine Gedanken hören: Wird es weh tun? Blöde Frage… Klar wird es weh tun! Der liebt mich aber…
Ein leise knarren lässt dich zucken. Er ist da…
Schluck…

Es vergeht eine gefühlte halbe Ewigkeit bis er vor dir steht.
Habe ich alles richtig gemacht? Wird er zufrieden sein? Sind meine Hände richtig positioniert auf meine Knie?
Ein “Wie geht es dir?” reisst dich wieder ins jetzt.
Was sage ich jetzt? Das ich am liebsten dich umarmen will? Um gnade bitten?…
“Gut”, Schluck…

Er setzt sich neben dir und verkündet die Strafe samt Begründung: 6 Schläge mit der flache Hand und 7 mit dem Rohrstock.
Du hörst mit und doch nicht, ein Schrei bleibt stecken: Oh Gott…
Er fesselt dich fest und bückt dich mit dem Oberkörper auf Bett. Dein Motorikzentrum läuft wild hin und her mit Drehlicht und Sirene.
Du willst weg aber es geht nicht…
Der erste Schlag ist schallend und brennend und raubt dir das Atem!
Schluck…

Erziehung

Erziehung

Ich war zu nachsichtig,

sie braucht eine engere Führung. Nun, ab heute weht ein stärkere Wind. Ich werde die Kleine intensiver führen, intensiver bestrafen (die erste Bestrafung kommt noch) und intensiver lieben.

Sie kann sich nicht lange auf eine Aufgabe konzentrieren, sie schweift ab und widmet sich “geilere” Tätigkeiten. Dem werde ich ein Ende setzen. Ich möchte das sie sich ihre Geilheit verdient und das sie eine Struktur in Ihr tun hinbekommt.

Gestern habe ich ihr gesagt das ich nicht will das sie sich heute selbstbefriedigt (das macht sie öfter). Heute hat sie sich gemeldet und gefragt was die Strafe dafür sei wenn sie es doch machen würde. Das war nur ein sondieren, probieren zu erfahren wie ernst ich es meine. Ich meine es ernst!

Ich werde mich ihre Erziehung annehmen. Ich will sie nicht umformen, ich will einfach das beste aus ihr rausholen. Ich will sie zielstrebig, ehrgeizig, neugierig und geil wie nie zuvor.

Ich weiss das sie diese Beitrag lesen wird, daher Kleine mach dich auf etwas gefasst. Du wirst mich hassen und lieben, mich verfluchen und vermissen…