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Liebe Frauen (Emanzen, Weicheier und SM Teil-2)

Mit mein vorherige Blog wollte ich Provozieren und die Gemüter anheizen.
Das ist mir nicht gelungen, scheint ein heikles Thema zu sein…

Seid beruhigt: Ich liebe Frauen und ich bin für Gleichberechtigung. Aber…
Wie meine Freundin gestern sagte, Feminismus kommt von feminin, also weiblich.
Ich habe nichts dagegen wenn Frauen eine bessere Position in der Gesellschaft haben wollen, das ist berechtigt und überfällig. Ich hab aber etwas gegen Extremismus und Bildverzerrung.
Gleichberechtigung zeichnet sich aus das man sich auf Augenhöhe treffen kann.
Emanzipation sollte nicht heissen “wir zeigen’s euch!” sondern “guckt her, wir können es auch”.
Anstatt zu kämpfen gegen Chauvinismus und die Männer abwerten sollte Feminismus die Frauen erheben und aufwerten. Aber nicht gleich “Frauen an die Macht” Parolen schreien sondern “Gemeinsam an die Macht” denken.
Es ist arrogant von uns Männer zu denken das die Frauen hinter dem Herd gehören, es ist aber genau so arrogant wenn Frauen sich ein Weltbild erschaffen wo Männer kein platz darin haben.

In mein vorherige Blog habe ich gesagt das wir eine Generation von verständnisvolle Weicheier aufgezüchtet haben. “Verständnisvoll” ist aber das falsche Wort, “Kuschende” ist eher zutreffend.
Das ist eine Rolle Umkehrung, weit über’s Ziel geschossen.
“Sie hat gesagt…” ist genau so schlimm wie “Er hat gesagt…” wenn der Inhalt der Aussage falsch ist.

Zurück zur Formel 1 Beispiel aush mein vorherige Blog.
Es ist nicht so das nur Frauen die Ladung Champagner abbekommen, alle im Umkreis von 5 Meter werden nass.
Die Aktion an sich ist nicht gegen Frauen gerichtet, und die Hostessen wissen in voraus was passieren wird.
Darum kann ich die Empörung der Feministin nicht verstehen.

Als Dom geniesse ich Frauen zu unterwerfen.
Es ist aber eine Begegnung die auf Augenhöhe und unbezwingt beginnt.
Als Mann geniesse ich aber ihre Gesellschaft so wie sie sind: weiblich, manchmal stur aber immer liebenswert.


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Emanzen, Weicheier und SM

Szene-1:
Das Formel 1 Rennen war vorbei und die 3 Erstplatzierten standen auf dem Podium. Als die Hymne vorbei war gab man denen die Champagner Flaschen. Der Sieger schnappt sich die Flasche, schüttelt die Kräftig und duscht damit die junge hübsche Sponsor-Werbeträgerin.

Wenig später ein Teil der Presse berichtete wie die Feministinnen empört waren! Sowas ist sei sexistisch und herabwürdigend!

Mal nüchtern betrachtet, die Formel 1 ist eine Sportveranstaltung und kein Wet T-Shirt Contest.
Es besteht natürlich ein gewissen Risiko durch Champagner geduscht zu werden, wenn man sich im Podiumnähe  befindet. Ich gehe aber schwer davon aus das die Champagner-Girls nicht völlig überrascht sind wenn sie nass gespritzt werden…
Ist es sexistisch weil ein Mann Frauen abspritzt? Was wäre wenn Claire Williams gewinnen würde und die Girls abspritzt? Wäre es auch sexistisch?
Ich hatte noch nie das bedarf ein Video-Zusammenschnitt von “durch Champagner bespritzte Frauen” runter zu laden um mich aufzugeilen…
Ich finde eher herabwürdigend eine Frau in knappen Bikini in ein Glaskasten zu stecken, Kakerlaken darüber zu giessen und alles durch ein bekannte Fernsehanstalt auszustrahlen…

Szene-2:
Samstag nachmittag um halb vier. Vor dem wöchentliche Einkauf treffen sich die Leute an eine Bar gegenüber ein Grossverteiler. Ein Paar ist an eine Rattan Stehbar und ich höre sie: “Das darf doch nicht wahr sein, ich hab dir doch gesagt die PET-Flaschen mitzunehmen!” Die Leuten rundherum bekommen es klar und deutlich zu hören. Er nickt nur mit gesenkten Kopf während der ganze Standpauke.

Eine ältere Dame kommentiert: “Was ist der für ein Weichei… Früher waren Männer noch Männer!”

Sind die heutige Männer weichgespült worden durch Hollywood und Werbung?
Es scheint als die wenige getrauen sich ein Machtwort auszusprechen; das Risiko als Macho abgestempelt zu werden ist wohl zu gross. Haben wir eine Generation verständnisvolle Weicheier aufgezüchtet ?
Solche die Sonntags eigentlich ein Fussballspiel anschauen würden aber “es kommt doch diesen tollen Film auf Romance-TV”… Klar Schatz, ich schalte für dich um.
Ist es so abwegig klar zu sagen “Schatz, ich nimm den Film gerne für dich auf aber jetzt ist Fussball angesagt.” ?
Nicht Macho, nicht Patriarchalisch. Einfach sich nicht den Feminismus beugen.

Szene-3:
Er sagt “zieh dich aus.” und sie macht es ohne Wiederworte.
Er fesselt sie nackt und bearbeitet sie mit Gerte, Flogger und ein Dildo, bis sie kommt.
Sie wird anschliessend befreit und sie bedankt sich kniend bei ihr Ehemann für das tolle Orgasmus.
Alles spielt sich Einvernehmlich bei ein Ehepaar bei sich zuhause.
Eine halbe stunde später trägt er das Müllbeutel raus.

Ist das sexistisch? Absolut. Ist es herabwürdigend? Ganz klar.
Die Feministinnen würden ersticken vor Wut…
Doch so lauft das spiel, als abgemacht, zwischen zwei Erwachsene und sexuell aktive Personen die Feminismus und Vorurteile in den Wind geschossen haben.


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zen

Zen

Es sind die Kleinigkeiten die es ausmachen,

diese winzige Details, flüchtige Augenblicke die mich geil machen.

Ein blick sagt mir das sie nur darauf wartet ihr innere mir preiszugeben, und bei der erste Berührung spüre ich wie ihr ganze Körper sich daran sehnt. Mein dominante ego legt die Zeitung zur Seite…
Wir liegen im Bett und sie presst sich an mich heran. Ich weiss was sie will und ich streichle sanft ihr Allerwertesten. Sie weisst was kommen wird und lässt ihr Arsch kreisen als wollte sie sagen “hier ist es!”

Der erste schlag mit der flache Hand ist überraschend und nach der zusammenzucken, lässt die Körperspannung wieder nach. Es dauert nicht lange bis das kreisen wieder ansetzt. Ich lasse die Schläge in regelmässige Abstand fallen bis sie sich probiert zu befreien und dann streichle ich wieder sanft.

Sobald ich meine Hand entferne spüre ich wie sie der Atem anhält und ihr ganzen Körper spannt, wartend auf der nächste Schlag. Das ist mein geniess Moment und es macht mich extrem scharf.
Ich liebe diese Vakuum, wenn sie darauf wartet, “jetzt kommt es…”, sie sich vorbereitet, “…oder doch nicht?”, sich danach sehnt. Mein sadistische Teil grinst über beide Ohren.
Ich zögere noch ein bisschen und dann lass ich meine Hand auf ihr warmen Po klatschend landen.

Jemand sagte “Spanking ist der einhändige Applaus für ein grandiosen Arsch”. Klingt fast wie Zen.


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Männer, was ist los?

Ich hab Privatefemdom Blog “Die Dreier-Regel und andere Fragezeichen” gelesen.
Kurz davor hat mir eine Freundin ähnliches berichtet und ich frage mich langsam was mit der Männer los ist…
Ich gehöre ja auch zu der Spezies aber (glücklicherweise) bin ich nicht von dieser Krankheit betroffen.
Es muss ein ganz schlimme Virus sein der die Gehirnmasse schrumpfen und dafür anderes aufschwellen lässt…

Wie meine Freundin sagte “…wie geile Teenager…” stürzen sich solche Männer (darf man die so nennen?) auf Frauen ohne wenn und aber. Zugegeben es gibt ja Frauen die ein Vergewaltigung-Fetisch haben, die schätze ich aber als Minderheit.
Wenn man noch das Ganze mit der ominöse Drei-Date-Regel entschuldigt dann wird es grotesk!

Zuviel Pornos gekuckt und der Bezug zur Realität verloren?
Auf dem Niveau von Bravo-Leser stecken geblieben?
Entweder sind diese Herren überzeugt das alle Frauen Schlampen sind oder die waren aufs Klo als Gott das Einfühlungsvermögen verteilte…
Erschiesst mich bitte wenn ich so wird!

Ich sag ja nicht das man ein Psychologie Doktor Titel benötigt aber ein bisschen Empathie (Für die Bravo-Leser: sich im andere hineinversetzten können) ist ja nicht so schwer.
Und kommt mir bitte nicht mit “du unterwirfst und demütigst Frauen” denn es gibt ein kleine aber feine Unterschied: bei mir machen es die Frauen aus freien Stücken!
Die Hand unter ein Rock zu schieben, obwohl ein bestimmte “Nein” ausgesprochen wird, ist respektlos, feige und primitiv!


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jazz

Jazz

Mein Musikgeschmack ist Phasen abhängig. Heute habe ich eine melancholische Jazz Phase.
Zwischen Herbie Hancock “‘Round Midnight” und Diana Krall “Cry me a River” ein schluck Talisker, rauchig und salzig. Passt.

Für mich ist SM sehr gut mit Musik vergleichbar, vor allem mit Jazz.
Der Trompeten Solist muss unbedingt Taktgefühl haben, er folgt eine Melodie hat aber trotzdem Raum für Improvisationen. Er muss sich sein Instrument anpassen damit Harmonische Töne schallen und kein Gekreische ertönt. Und nicht zuletzt es braucht Übung.

Mein aktuelle Instrument ist nicht einfach zu spielen, man muss es fest und bestimmt anpacken aber nicht hart bedienen. Es ist zwar ungewohnt wie es ertönt aber ich mag sehr diese Tonlage.
Letzte Woche ist aber ein Missgeschick geschehen: man sollte kein Hard-Rock mit solch ein Zarte Instrument spielen… Jetzt ist die sonst so strahlende Oberfläche zerkratzt und es wird einiges an Politur nötig sein um der frühere Glanz wieder zu erlangen.
Miles Davis würde wahrscheinlich sagen “Too much, too fast… Take your time!”

Genau mir passiert sowas… Ich predige Geduld und Vernunft und tappe selber in die Falle.


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essenz

Die Essenz (Addendum)

Nach mein vorherige Post “Die Essenz“, wurde ich gefragt ob ich das Thema ein bisschen mehr vertiefen könnte.
Daher…
Verzeiht mir aber wenn ich von der Prosa schöpfe und manchmal Umschreibungen und Beispiele hinzuziehe.
Es ist nicht immer einfach etwas zu beschreiben das man kaum fassen kann.
Ich werde aus meine Erfahrung schreiben und werde daher weibliche Subs erwähnen. Das ganze kann natürlich auch andersrum angewendet werden.

Was ist also die Essenz eine Sub? Und vor allem, wie erkenne ich es?
Nun, die Essenz ist das Wesen eine Sub, wie sie sich gibt, was sie ausstrahlt, ihr Charakter.
Es ist dem entsprechend schwierig ein Rezept zu geben wie man die Essenz erkennen kann.
Hier kommt die Empathie und die “Lesefähigkeit” der Dom zum Zug.
Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Liebe Dom Kollegen, lasst euch Zeit, schärft eure Sinnen, seid Beobachter!
Es ist unglaublich wie viel man verpasst kann während der Dauer ein einzige Peitschenschlag.
Lasst die Sub “sprechen”, nicht verbal sondern in Gestik. Sieht ihr der unterschied zu vor dem Spiel?
Es ist genau in der Moment der Stille, wenn der Dom sein nächste Zug plant und die Sub wie schwebend wartet auf das was kommen wird, genau jetzt ist die Essenz fast greifbar.

Wie erkenne ich ob die Essenz meine Sub kompatibel zu meine eigene ist?
Ich kann nur für mich selber sprechen und bei mir ist es ganz einfach zu erkennen.
Eine mir genehme Essenz zaubert ein breites Grinsen in mein Gesicht, ob ich will oder nicht.
Das ist wie wenn man kleine Welpen spielen sieht und dieses “Ach Gott sind di süss” nicht verkneifen kann. So ein Grinsen.

Gibt es verschiedene Essenzen?
Oh ja, unzählige.
Die Reaktion die sie bei eine Dom aufrufen ist jeweils anders: manche sind fordernd, unschuldig, bittend, schreiend, …
Es ist wie ein Wegweiser der Zeigt die Richtung die man nehmen soll, oder was die Sub als Richtung unbewusst erwartet.
Das ist der Weg der geringste Wiederstand.
Es steht euch natürlich frei diesen Wegweiser zu folgen oder bewusst eine andere Richtung einzuschlagen.

Welche ist die beste Essenz?
Das ist kein Essenzen-Wettbewerb, es gibt keine Rangliste.
Das muss euch gefallen, eure Kreativität und Fantasie anregen.
Teenagers führen Ranglisten, ich speichere unvergleichbare Erfahrungen :-)


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essenz

Die Essenz

Man lernt jemand kennen, heutzutage im Internet, man tauscht etliche Mitteilungen aus und vereinbart das erste Treffen.
Nervosität macht sich breit, ob die Chemie wohl stimmen wird?
Endlich trifft man sich und schnell wird sich herausstellen ob man zueinander passt.

Die “Chemie”, was ist das?
Wissenschaftler sagen es ist ein Geruch und jeder hat eine eigene Note. Daher heisst es auch “beschnuppern”.
Wir suchen oder besser “schnuppern” uns durch das Leben auf der suche nach eine uns genehme “Chemie”.
Unbewusst riechen wir das Wesen der Person die uns gegenüber steht.

Was ist aber wenn SM ins Spiel kommt?
Ich wage zu behaupten, jemand in Sub oder Top Modus, sondert eine andere “Chemie”.
Das Wesen ist nicht mehr das gleiche, es kommt eine andere Note zum Vorschein.
Es kommt aus dem gut verborgene Innere, ein viel aufregender Geruch, es ist das wahre Wesen.
Ich nenne sie “Essenz”.

Ich hab immer gedacht die “Chemie” sei wichtig, das ist aber ein Hauch von nichts im vergleich zur “Essenz”.
Also, immer schön brav die Nase putzen vor ein Spiel, um keine der nur so kleine Nuancen zu verpassen!


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rolle

Es spielt keine Rolle …

“Du bist die unschuldige Schülerin und ich der strenge Lehrer…” Rollenspiele eben.

Nee, das ist nicht meins. Ich mag keine Inszenierung, keine Rolle, keine vorgeplante Kiste und auch keine Maskierung.
Bei BDSM kann man unverfälscht sich selber sein. Habe ich gerade “kann man” geschrieben ? Ich meinte “sollte man” :-)
Denn alles andere wird schnell entlarvt. Man kann keine Neigung vorspielen ohne ertappt zu werden. Das ist das schöne daran.
Wieso soll ich denn sowas direkt, unverfälscht und ehrlich mit eine Maske versehen ?
Wer’s mag oder ein Fetisch hat, bitte sehr. Ich will ja keiner der Spass verderben.

Ich mag es nicht weil ich möchte keine gefilterte Version davon, ich will die erste Fassung, ohne Untertitel und in Originalton.
Es ist für mich zu schön “das Innere” eine Sub zu erleben, ihre Essenz.


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moral

Vertreter der Moral

Wer sich in SM-Kreisen bewegt hat es sicher schon mindestens einmal gehört: wir leben andere Moralwerte aus.
Frauen lassen sich schlagen mit ein Lächeln ins Gesicht, Männer unterwerfen sich mit Freude und die Gerte ist Gesetz.
Ja, wir entsprechen nicht der klassischen Familienmodell oder Partnerschaft…

Wenn ich mich aber umschaue, mit mühe finde ich diese hochgelobte Werte.
Die Scheidungsrate ist so hoch wie noch nie, Kinder schlagen ihren Eltern, die Eltern interessieren sich nicht für die Kinder, es wir Randaliert bei jeder Gelegenheit, Musik vom Internet runterladen wird härter bestraft als Pädophilie, alle Bürger sind potenzielle Kriminelle die überwacht werden sollen, …
Das schlimme dabei ist das alle nicken und mach brav mit.

Sind wir die einzige die überhaupt noch irgendwelche Werte vertreten?
Was ist denn so falsch Beziehungen auf Ehrlichkeit und blindes Vertrauen zu bauen, an Richtlinien zu bewahren, an Verfehlungen zu bestrafen?
In unsere Kreise werden die Moralwerte von fall zu fall anders definiert oder interpretiert aber wir halten uns daran.
Liegt es daran dass wir das freiwillig eingegangen sind oder ist es eher Charakterstärke?


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privilegierten

Wir privilegierten…

Die Rede ist von der Doms. (Als männlich und weiblich zu verstehen)

Ich denke nicht alle Dom ist klar was für ein Privileg sie haben, mit Subs spielen zu dürfen.
Manche sehen es als selbstverständlich oder sogar als Gott gegeben Recht…

Wie viel Vertrauen braucht es wohl dafür um sich unterwerfen, sich wehrlos abgeben, sich fallen lassen?
Ich spreche nicht von der Minute 37 in ein Spiel, ich denke eher an der erste Sekunde, bevor alles beginnt.
Ich finde es immer wieder faszinierend was für eine Willenskraft und Stärke nötig ist um diese magische Schwelle zu überschreiten.

Wir Doms haben es einfach, wir befehlen, dirigieren, und geniessen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin überzeugt ein guter Dom muss sich ins Zeug legen und darf nicht auf die faule Haut liegen bleiben. Es ist aber einfacher und nicht zu vergleichen.

Ich möchte an dieser Stelle ein Danke aussprechen an alle Subs.
Ihr seid die die unser Leben bereichern, die uns Dom ein dasein ermöglichen.

Und wenn das nächste mal, nach ein Spiel, die Sub sich an euch anlehnt und euch dankt, wäre es nicht falsch der dank zu erwidern.


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begleiterin

Meine treue Begleiterin

Ich öffnete die Türe und das da stand sie, schön wie immer.
Ich habe ihre Kurven bewundert, sie hatte über die Winterzeit kein bisschen zugenommen.
Sie weiss ich Sorge mich um sie und sie gibt mir das mit Freude zurück.
Sie strahlte wie eh und je diese “komm, lass uns Spass miteinander haben…” und ich werde dabei immer schwach.
Ich bin ganz nah an sie gekommen und habe sie sanft gestreichelt. Sie gab kein Ton von sich aber ich wusste sie würde später schreien, oh ja… :-)

Ich liebe diese Gefühl, kurz bevor es losgeht, ich weiss ja was kommen wird und ich geniesse es jedes mal.
Sie wird mich nicht enttäuschen, ich werde ihr das unmögliche abverlangen aber sie wird sich ohne zu zicken mein Willen beugen. Meine treue Begleiterin.
Wir haben schon eine Menge zusammen erlebt, wir haben kein Risiko gescheut und so viel Spass gehabt…

Ich steig auf, dreh den Schlüssel und lass ihr Motor an.
Ich liebe meine Maschine.

Was habt ihr gedacht, ihr Perversling… :-)


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Was suche ich ?

Aufgrund meine Webseite und mein Blog habe ich ein paar Feedbacks bekommen.
Es ging dabei um Lob (danke, das motiviert weiter zu machen) und auch Anfragen ob ich auf der suche bin.

Nun ja, ich suche…
Hauptsächlich suche ich Zeit denn das ist ein immer knapp werdende Gut.
Ab und zu suche ich meine Schlüssel und ach ja, eine Sub wäre auch nicht schlecht.

Wer BDSM kennt weiss aber das es nicht “die Sub” gibts sondern unendliche Nuancen davon.
Und jetzt kommt die Frage die ich nie vollständig beantworten kann: wie soll denn die Sub sein ?

Es ist eine (fast) unmögliche Frage und verdient eine (fast) unmögliche Antwort: sie soll sich selber ehrlich sein.
Das hört sich banal und abgedroschen an, ich meine es aber ernst.
Ich habe aufgegeben nach der perfekte Sub zu suchen, aus zwei Gründe:

  • Perfektion existiert nicht. Wer Glück hat, wird wir für Bruchteile einer Sekunde, ein perfekte Moment erleben. Mehr ist nicht drin. Alles andere ist ein streben danach.
  • Wer sucht findet garantiert nichts…

Alle Menschen (ausser die ganz einfach gestrickte, ich gehöre aber nicht dazu) sind ein sehr komplexe Gebilde.
Nicht nur das Aussehen, auch die Innere Werte, wie die “Ticken”, das Charakter, das Wesen.
Zählt man noch die Neigungen und Fetische dazu, kommt man schnell auf eine kaum beschreibbare Mischung…
Und aus all diese Eigenschaften soll ich Steckbrief zusammenfassen ? Neee !

Ich kann höchstens ein groben Umriss zeichnen.
Solche Eigenschaften suche ich:

  • Weiblich (Ja liebe Homosexuelle, ich weiss, das ist sowas von langweilig… Aber ich mag das :-) )
  • 18 bis 50, wobei die eigentliche Reife ist entscheidend.
  • Unterwürfig aus Überzeugung.
  • Eine masochistische Neigung ist von Vorteil 😉
  • Selbstbewusst. Eine Sub muss das sein !
  • Ein Mindestmass an Intellekt. Der Proller-Spruch “Dumm f…kt gut” kann ich jederzeit widerlegen !
  • Anschaulich. Kein Model, keine Barbie. Eine Frau mit Kanten und Macken und die damit zurecht kommt.
  • Das Erfahrungsniveau ist mir egal, die Einstellung aber nicht.

Was ich biete:

  • Loyalität. Ich suche eine langfristige Spielbeziehung.
  • Verstand. SM ist auch Kopfsache.
  • Geduld. Wir wollen schliesslich Spass haben und kein Weltrekord aufstellen…
  • Erfahrung.
  • Was ich nicht biete ist Liebe. Ich bin verheiratet und suche daher eine Spielbeziehung.
    Nicht das ich kalt bin, ganz im Gegenteil, ich zeige gerne meine Zuneigung.
    Diese ganz besondere Platz in mein Herz ist aber schon vergeben.

Schlussendlich ist aber alles was ich hier beschrieben habe sehr relativ.
Was man “die Chemie” nennt entscheidet.
Wer also bis hierher gelesen hat, findet mich wahrscheinlich “ok” und wenn die Scheue nicht all zu gross ist, kann sich ruhig bei mir melden :-)

Noch was…
Ich bin in Zürich. Ich bin zwar mobil aber ich will nicht meine Freizeit in Auto verbringen auf dem weg zu dir :-)


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Eine Frage der Image

Trotz Romane und Filme die das Thema ansprechen, BDSM wird immer noch von der breiten Masse verteufelt und angeprangert. Warum so ein schlechte Image?

Wir haben Vorlieben die nicht alle teilen aber das passiert zwischen erwachsene Personen, auf freiwillige Basis und hinter geschlossene Türen.
Wieso wird also auf uns mit der Finger gezeigt?

Meine Meinung nach gibt es zwei hauptsächliche Gründe dafür:
A) Die Gesellschaft tendiert dazu anders denkende zu verurteilen. Das scheint seit Anbeginn der Zeit so zu sein.
B) Man weiss nicht genau was bei uns zuhause abgeht, also es wird fantasiert.

Das führt zu sehr Paradoxe Situationen im Alltag…
Neulich bei der Arbeit, während der Mittagspause, wurde das Thema “Fifty shades of Grey” angeschnitten.
Nicht ich habe damit angefangen aber ich wurde schnell nach meiner Meinung gefragt.
Da ich das Film nicht gesehen habe, habe ich relativiert dass ein Hollywood Streifen kaum die Realität entsprechen kann.
Im laufe der Diskussion sind alle mögliche Kommentare durch den Raum geflogen: von “das sind doch alle Perverse” bis zu “wie krank muss man sein…”.

Ich habe innerlich gegrinst, wenn die nur wussten…
Ich habe aber eine einfache Frage gestellt die zur Unruhe gesorgt hat: “Wie fickt denn ihr zuhause?”
Die Reaktion auf diese Frage liess nicht lange auf sich warten: “Das geht niemanden etwas an was ich zuhause mache!”
Daraufhin hackte ich nach “Und wieso geht uns was an was BDSM Anhänger wohl machen?”
Die Runde wurde schon wesentlich ruhiger…
Ich legte nach: “Wer von euch kennt jemand der BDSM praktiziert?” Alle verneinten.
“Wie viele unsere Arbeitskollegen könnten wohl mit BDSM zu tun haben?”
Nur eine antwortete mit “Keine”, zwei haben gewitzelt über eine der Chefs.
“Ich nehme an das keine von uns würde je erkennen ob sein Tischnachbarn eine ist…” sagte ich.
“Wenn jemand SM praktiziert, wird er oder sie es kaum herum posaunen und es interessiert mich auch nicht was die in den eigene vier Wänden veranstalten…” Die Runde nickte zu.
Dann habe ich auf ein Kollege gezeigt “Vielleicht bist du eine!” er lächelte nervös “aber das ändert nichts daran das wir uns sehr gut verstehen”, die Erleichterung war sichtbar.
“Vielleicht sind wir die einzige hier die es nicht machen… Ich weiss es nicht…” Erstaunte Gesichter…
“…und auch wenn eine von uns so tickt, was macht das für ein Unterschied?…”

Ich habe wohl nicht alle überzeugen können aber die Diskussion wandte sich plötzlich anderweitig.

Also, wenn du das nächste mal in eine Menschenmenge bist, schau um dich herum. Wie viele Dom, Sub, Sadisten und Masochisten wirst du um dich haben?
Und viel wichtiger: macht diese Tatsache aus denen schlechtere Menschen?
Ich denke nicht. Und ich bin mittendrin :-)


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Eine unerwartete Wendung

Gestern war SM-Frühlingsparty der IG-BDSM.

Als ich die Einladung gesehen habe, wollte ich unbedingt hingehen um endlich ein paar Gesichter zu den Forumnamen geben zu können.
Ich wollte aber nicht alleine gehen, so habe ich meine Langjährige Freundin gefragt ob sie mitkommt.
Sie ist unterwürfig und auf der suche nach ein Dominante Gentleman und bei so eine Party sind sicher ein paar Doms auch dabei.
Sie hat zugesagt, hat aber ein paar Bedingungen gestellt:
Sie will nicht spielen und wir haben ein Codewort vereinbart damit ich sie “befreien” kann falls sie in eine unangenehme Situation geraten soll.

Soweit so gut.

Ich hab sie zuhause abgeholt und wir sind gemeinsam hingefahren.
Unterwegs hat sie nochmal betont, sie habe nicht vor sich in ein Spiel verwickeln zu lassen.
Im Club habe ich ihre die Räumlichkeiten gezeigt (ich war schon ein paar mal dort an andere Anlässe) und wir wir haben die ersten Partygäste kennengelernt.
Ich hatte keine spezielle Erwartungen, für mich war einfach wichtig gleichgesinnte persönlich zu treffen.
Dann haben wir X getroffen (Der Name wurde geändert), ein Unterwürfige um die 40.
Nach ein bisschen Smalltalk hat meine Freundin angefangen X zu dominieren.
Ich war definitiv überrascht! Ich weiss zwar das sie das kann, hatte es aber noch nie erlebt.
Das war definitiv nicht etwas was ich erwartet hätte!

Während der ganze Party ging es so weiter und ich habe mich köstlich amüsiert.
Wir haben währenddessen diskutiert, sie stellte Fragen über die verschiedene Utensilien um X den Arsch zu versohlen.
Ich erkannte das sie, bewusst oder unbewusst, die gleiche Techniken anwandte wie ich :-)
Die Überraschung war aber perfekt als sie gleich noch andere Unterwürfige als Diener einspannte und alles mit eine Souveränität und eine Selbstverständlichkeit, als es nie was anderes gegeben hätte!
Ich konnte mein Grinsen nicht verbergen.
Was für eine unerwartete Wendung!

Es war für mich sehr interessant zu sehen wie sie dominiert hat.
Ich kenne sie und ich habe ihre Sehnsüchte und Wünsche in ihre Handlungen erkannt.

Ich habe sie nach der Party nach hause gebracht, sie war zu müde um noch weiter zu machen so haben wir uns verabschiedet.
Ich bin aber gespannt auf unsere nächste Treffen. Das wird sicher viel interessanter 😉

Danke an die Organisatoren der IG-BDSM: eine gelungene Party!
Es war schön die Forenmitglieder persönlich zu treffen und ich freue mich schon auf der nächste Event.


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Mayday !

…oder wenn es nicht klappt,

und ich meine damit nicht eine erektile dysfunktion, sondern der Abbruch eine Session/Spiel.

Einige von euch haben es wahrscheinlich schon erlebt, es fängt gut an aber es kommt der Moment wo es nicht mehr weiter geht.
Es gibt unzählige Gründe warum es nicht sein soll:
es kann ein fehlen an Feedback sein, ein Geruch, eine Aussage, eine Geste, die Spannung ist weg, die Erregung ist flöte…
Was nun?

Ich kann nur auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen denn das ist ein Thema der nicht gerne besprochen wird.
Ja, das ist mir schon ein paar Mal passiert das ich abgebrochen habe oder das Seitens der Sub ein Veto kam.
Ich finde es überhaupt nicht schlimm, es geht ja schliesslich um Chemie, Verständnis und Vertrauen und wenn diesen nicht mehr gegeben sind, macht es keinen Sinn weiter zu machen.
Ich bevorzuge Qualität gegenüber Quantität und ich verzichte gerne auf eine schlechte Session. Beide sollten es geniessen und sich dabei wohl fühlen.

Was ich aber persönlich sehr wichtig finde, ist ehrlich darüber zu erklären warum es nicht klappt !
Es ist für die/der andere nie besonders schön ein “Stop” oder “Mayday” zu hören und es ist nur fair die Gründe preiszugeben.
Ich hatte schon die verschiedenste Gründe gehabt: von Körperhygiene bis zu angst um der mentale Zustand der Sub.
Ein offene Gespräch nach der Abbruch schafft Klarheit und keine ist danach verärgert.

Und was sind eure Erfahrung ?


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Fifty Shades of Dan

Ein Phänomen, eine Sensation, ein Publikumsmagnet. Das hat die Presse über den Film geschrieben.

Ich habe den Film nicht gesehen, dafür alle drei Bücher gelesen.
Ich sehe schon manche der Kopf schütteln: “Du hast Fifty shades of Grey gelesen?!?!”
Ja, habe ich. Ich wollte wissen was das ganze Hype sollte.

Nun, mein Fazit:
FSoG kann man nicht in eine vorgefertigte Schublade stecken, es ist viel komplexer als man auf dem ersten Blicke denken kann.
Es ist ein Schundroman, ganz klar. Junge Naïve verliebt sich in Stinkreiche gut aussehende Man.
Dummerweise er steht auf “die harte Tour” und sie hat keine Ahnung auf was sie sich einlässt.
Soweit so gut.

BDSM
Na ja, was soll ich sagen? Ja, er peitsch sie aus. Ja, er bindet sie ans Bett. Aber alles hat ein schales Beigeschmack…
Da wird tief in der Klischees-Schublade gegriffen um etwas ähnlich wie BDSM der Leserinnen schmackhaft zu machen.
Es entsteht damit eine Mischung zwischen BDSM-für-Dummies aus dem Sex-Shop, Emmanuelle (der Film) und ein Soft-Porno.
Jeder der sich auch nur minim mit BDSM befasst wird einfach lächeln darüber.

Krank
Mr. Grey wird in der Geschichte als krank bezeichnet. Er wurde in seine Jugend misshandelt und als Resultat davon ist er ein Sadist und ein Kontroll-Freak geworden. Er geht sogar zum Therapeut.
Hier wird ganz klar BDSM als Krankheit verkauft, was absolut nicht der Fall ist!
Zugegeben, auch unter SMler gibt es krankhafte Persönlichkeiten aber das ist nicht die Regel.

Frauen
Warum fliegen aber Frauen scharenweise auf solch ein Roman ab ?
Wer ein bisschen recherchiert, wird merken das die Autorin E. L. James (Erika Mitchell als Sterbliche) hat ganze Arbeit geleistet.
Ursprünglich war die Geschichte ein Twilight-Abschnitt und wurde online publiziert. Das Internet macht’s möglich, es gab zahlreiche Feedbacks und die Autorin hat nach und nach die Geschichte anhand der Rückmeldungen geändert.
FSoG wurde also “designed” um Frauen zu gefallen.

Medien
Da BDSM immer noch, mehr oder weniger, Untergründig ist, wurde es von den Medien aufgegriffen.
Die Bücher (und Film) wurden hochgelobt, als pervers betitelt, verboten, verteufelt. Doch schlechte Werbung ist immer noch Werbung und so wurde es zum Selbstläufer.

Insider
Die BDSM Anhänger streiten sich jetzt noch darüber ob der Film (und die Bücher) gut oder schlecht sind für der Image.
Die Aussage das SM eine Krankheit ist, kommt gar nicht gut an. Dafür ist aber SM in aller Munde.
Ich bezweifle das es mehr Leute dazu bewegen wird SM zu praktizieren: die Neigung hat man oder nicht.
Ob es für der allgemein Image von SM gut ist, ist abzuwarten.

Ich begrüsse das die Öffentlichkeit über SM diskutiert. Schade nur das ein billig Roman und die Verfilmung davon braucht um solch eine Diskussion anzukurbeln…


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Hello strange world!

So, da bin ich. Hello World. Jetzt gehöre ich auch zu den Bloggers dieser Welt.

Das war kein leichter Schritt, ich habe lange überlegt ob ich soll oder nicht.
Es gab dafür und dagegen:
– Deutsch ist nicht gerade meine grösste Stärke…
– Ein Blog bringt Leben in eine Webseite
– Ein Blog braucht aber Zeit
– …

Um es kurz zu machen, die “dafür” haben gewonnen :-)

Erwartet nicht ein Täglichen Blog, das habe ich definitiv nicht vor.
Ich möchte viel mehr ab und zu meine Gedanken und/oder Erfahrungen mit euch teilen.
Hoffentlich wird das jemand interessieren…


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