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Unterwerfung

unterwerfung

Eine Frau die sich selbst unterwirft kann nicht gedemütigt werden.
Sie hat den absoluten Vorteil sich in selbstgewählter Weise einem selbstgewählten Menschen unterworfen zu haben und wird dadurch unverletzlich.

Simone de Beauvoir

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22 Gedanken zu „Unterwerfung“

  1. Das ist eine gewagte Aussage – vom Gefühl her würde ich ihr nicht zustimmen. Auch wenn man sich freiwillig unterwirft, so können bestimmte Handlungen trotzdem als mehr oder weniger demütigend empfunden werden.

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    1. Ich habe nur zitiert. Ich denke man muss die Aussage in eine BDSM Beziehung sehen und nicht in eine einmalige Begegnung.

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      1. Ich würde meine Aussage gerade für in einer Beziehung sehen, in der man ja normalerweise auch weiter geht als bei einer einmaligen Begegnung (da man sich ja viel besser kennt)

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  2. Oh da schliesse ich mich Karimaus an. Dieses Zitat darf nicht verallgemeinert werden. Unterwerfe ich mich und gebe hin- besteht auch immer die Gefahr dass mein Gegenüber das ausnutzt. Ich hatte sowas schon erlebt. Ich glaube ja das ein verantwortlicher Herr/Dom sowas zu vermeiden weiß, aber es gibt auch Menschen die wirklich nur an ihren Spass und áuf ihre Gefühle bedacht sind. Gerade in der BDSM Szene könnte das üble Folgen haben. Darum sollte eine Sub ihren Verstand nie ganz an der Haustür abgeben.

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  3. Ich kann mir vorstellen, dass Simone d.B. das unter gesellschaftlichen Aspekten gesehen hat: Eine Frau, die sich aufgrund gesellschaftlicher Regeln einem Mann zu unterwerfen hat, erfährt eine Demütigung. Sie wird gezwungen, hat keine eigene Wahl. Sie unterliegt den von aussen aufgepressten Regeln. Ihr wird aufgrund ihres Geschlechts ein “tieferer” Platz zugewiesen.

    Demgegenüber steht die Frau in einer gleichberechtigten Gesellschaft. Eine Frau, die wählen kann und dies auch tut. Sie kann durch ihre freiwillige Unterordnung nicht gedemütigt und nicht verletzt werden, weil es ihr Wille ist. Weil sie stark und selbstbestimmt ist.
    Auf der Ebene des persönlichen Spiels kann sie selbstverständlich vom dominanten Part gedemütigt werden. Doch ist es auch dann eine eigene freie Wahl.

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    1. Das trifft es sehr genau. Der Unterschied ist zwischen wollen und gezwungen werden. Allerdings wird ihre Aussage in meinen Augen dadurch dann ziemlich profan.

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      1. Zu ihren Lebzeiten war es wahrscheinlich alles andere als profan.

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      2. Und Jean-Paul Sartre offenbar ein guter Dom 🙂

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      3. 🙂 🙂 🙂

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    2. Danke für diese ausführliche Schilderung die ich unterzeichnen würde.

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    3. Schließe mich da der Meinung von DR weitestgehend an.
      Davon abgesehen, wäre die “dauernde Selbstunterwerfung” nicht so mein Ding, dazu liebe ich zu sehr das Spiel, die Provokation, das fühlen der Dominanz, die mich am Ende zur Unterwerfung “zwingt”. Im Grunde ist es ja DAS, was mir Spass macht.

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      1. So ist es auch bei mir – vermutlich sehe ich das Zitat deswegen auch etwas anders, bzw. es spricht mich nicht so an.

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      2. Ich werde die Zitate wohl sorgfältiger aussuchen müssen 🙂

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      3. Warum? Muss ja nicht immer jedem was sagen, bzw. nicht jeder muss das ja auch so sehen!

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      4. Sorgfältiger heißt nicht automatisch weniger provokativ 😉 Ich scheue keine interessante Diskussion, es ist wesentlich interessanter als ein Monolog in Blogformat zu führen 🙂

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      5. Völlige Zustimmung!
        Ich habe da letztens ein Interview von einem Blogger gelesen, der ich glaube 6 Jahre im Knast gesessen hat (naher Osten) und als er wieder raus kam entsetzt war, wo hin sich die Bloggercommunity entwickelt hat. Früher hätte man noch alle überall querverlinkt und es wäre in den Kommentaren diskutiert worden – ein Austausch eben. Heute gäbs, wenn jemand ein Beitrag gefalle ein “Like” und wenn nicht, dann eben nicht. Diskussion? Fehlanzeige. Meinungsaustausch? Fehlanzeige. Ich bin froh, dass das hier bei uns nicht so ist – das kleine Blogger/innen Grüppchen, was sich hier mehr oder weniger Zusammengefunden hat, ist, was das an geht, toll.

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      6. Mit der Zeit hat sich vieles Facebookisiert. Das “Gefällt mir Syndrom” ist breit vertreten, so das man nicht mehr unterscheiden kann ob es echt gemeint ist oder doch nur Gewohnheit. Das zweite Problem ist die Twitterisierung: die Flut an bruchteilhafte Information. Tausende von Schnipsel aus dem Alltag die die Leute abstumpfen lässt. Ja, zum Glück gibt es noch einigen die doch noch artikulieren, argumentieren und lesen können.

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      7. Ich muss mich ja selbst an die Nase fassen – manchmal, wenn ich irgendwie nichts ergänzen kann, drücke ich auch nur den Like.

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      8. Wer macht das nicht? Du bist in guter Gesellschaft 🙂

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      9. Schön gesagt Kari, man muss nicht immer einer Meinung sein, aber man kann über alles reden. Davon abgesehen, eröffnen fremde Meinungen manchmal ganz andere Sichtweisen und Perspektiven.

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  4. Im übrigen… das Bild ist sehr geil 🙂

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    1. Dem schließe ich mich an, auch wenn ich mich aus der fachlichen 😉 Debatte besser heraushalte.

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