Bist du eine strenge Lady?

Bist du eine strenge Lady?

Für 500 CHF kannst du herausfinden ob in dir eine „strenge Lady“ schlummert. Das ist dir zu viel? Dann lass dir das doch schenken.
Das ist (leider) kein Witz sondern ein konkrete Angebot bei geschenkidee.ch.
Zwei Stunden Beratung beim Seminar „Fifty Shades of Domination“ haben eben ihren Preis, besonders wenn eine „Lifestyle Domina“ die Beratungsrolle übernimmt…
Wer schenkt sowas?
Die Freundinnen weil es sich „so verrucht“ anhört? Oder sind das seine Kumpels die ihm ein Streich spielen möchten? Aber die brennende Frage ist: kann man so ein Seminar von der Steuern abziehen als „Weiterbildung“?
Ihr lacht vielleicht jetzt aber das ist kein Einzelfall. Überall spriessen solche Angebote, als Kurs, Seminar oder Workshop. Eine amerikanische Seite wirbt sogar mit „You can also bring in your own alcohol!“.

Wie soll ich mir das vorstellen?
„Schatz ich gehe jetzt zum Workshop, du weisst ja… Mach dich schon mal bereit weil wenn es mir gefällt, wenn ich wieder da bin werde ich dir dein Arsch versohlen.“
Dann bleib doch zuhause, versohl ihm sein Arsch und wenn euch beide das gefällt mach doch direkt weiter…
Muss man wirklich ein Seminar besuchen um herauszufinden ob man eine „strenge Lady“ ist? Wohl kaum…

Ladies, streng oder nicht, ich helfe euch das Geld zu sparen.
Es gibt einfachere und günstigere Wege euere eventuell vorhandene Neigung zu erforschen:

Schliess die Augen und stell dir vor wie er auf alle vier vor dir liegt und wie du sein Arsch, mit dem Teppichklopfer deine Tante Ingrid, zum glühen bringst. Na? Mach dir das an? Wenn ja, hast du gerade 500 CHF gespart: du bist eine strenge Lady!

Nun solltest du herausfinden ob er auch mitmacht, das ist keine Selbstverständlichkeit…
Wenn er dich das nächste mal beim Kochen besucht, wackle mit dein Arsch um ihn auf Touren zu bringen aber probier doch gleich der breite Holzkochlöffel auf sein Arsch. Ist er in der Küche geblieben? Ich gratuliere, der Spass kann beginnen…
Falls nicht, du kommst leicht aus der Situation mit „Lass mich fertig kochen, sonst brennt alles an…“

Ok, du kannst nicht kochen, es soll vorkommen.
Beim nächsten Netflix Abend, wenn es anfängt zu knistern und er seine Hand auf dein Knie stellt, schau ihn direkt an und sag „weisst du was mich jetzt anmachen würde? Wenn du auf alle vier nach Sex betteln würdest.“
Macht er das? Ok, dann weisst du bescheid.
Wenn nicht: „Aber ein Glas Prosecco würde auch gehen…“

Keine Ursache, gern geschehen 🙂
Wenn du keine Kochutensilien missbrauchen willst gibt es hier passende ersatz.
Oh und fragen kostet auch nichts, entweder hier unten als Kommentar oder diskret über die Kontaktfunktion


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dna

DNA

Mein befreundete Dom Andy organisiert ab und zu Bondage-Workshops und hat mich gefragt ob ich Samstag als „Assistent“ kommen könnte. Klar doch.
22 Teilnehmer kamen, genauer gesagt 10 Paare und 2 einzelne Männer. Eine echt bunte Mischung, altermässig wie auch von der Einstellung, die gierig darauf warteten eine Bondage Einführung zu bekommen.
Nach eine kurze Vorstellungsrunde und eine Sicherheitsanweisung ging es an die Seile.
Zuerst wurde immer Ingrid (Andys Frau und Sub) als Modell gefesselt und danach konnten die Teilnehmer nachmachen, abwechslungsweise.
Dabei achteten wir auf das Handwerk und korrigierten eventuelle Fehler die Druckstellen erzeugen oder das Blutfluss stören könnten. Natürlich habe wir auch Tipps abgegeben.
Es war für mich sehr interessant weil es nicht um Sex ging: nur Bondage und Machtspiele.
Ich beobachte gerne wie sich Leute verhalten und nach eine halbe Stunde war mir schon klar wer dominant und wer unterwürfig war. Spannend wurde es wenn meine Einschätzung nicht entsprach was bei der Vorstellungsrunde angegeben wurde… Das habe ich natürlich ausgenutzt. So wurden Plätze ausgetauscht, unter den Vorwand „das müsst ihr Dom auch mal erlebt haben“ und ein Paar angeblich dominante wurden so enttarnt. Also nicht öffentlich, mir ist egal was für Spielchen die treiben wollen, es war aber offensichtlich das die es genossen haben gefesselt zu sein. Mein Freund hat beobachtet wie ich die Rollen tauschen lassen habe und hat dabei nur gegrinst. Der kennt mich schon lange… Kurz darauf kam er auf mich zu: „was treibst du da?“ Ich habe ihn mein „Experiment“ erklärt und daraus ist eine Wette entstanden.
„Ich wette du kriegst die nicht dazu sich unterwürfig zu verhalten, nicht vor den jeweiligen Partner.“ Ich schlagte ein: „Ich lege noch eine drauf: die unterwerfen sich nicht mir sondern zwei aus der Gruppe.“ Er lachte: „Niemals.“

Ich hab ein Mann und eine Frau ausgesucht für mein Vorhaben und bei eine Pause habe ich die angesprochen. Ich erklärte das ich ein kleine Experiment vor hatte und ich bräuchte ihre Hilfe.
Die waren natürlich neugierig und ich hab ihr erklärt was ich vor hatte. Die waren beide einverstanden. Nach der Pause und bevor es wieder losging habe ich der Gruppe erklärt das wir zwei „Assistenten“ benötigen und ich habe die zwei von vorhin auserkoren 🙂
Die habe ich vor allen gelobt „sie haben es sehr gut im Griff und sie werden euch korrigieren bei der nächsten Übungen.“ Was nicht alle wussten: ich hab die zwei angewiesen bei drei andere Teilnehmer besonders streng zu sein. Nicht nur Fehler korrigieren sondern gleich „nicht so! Mach es nochmal.“ Ich hab „zufälligerweise“ noch Kommentare abgegeben wie „wenn du nicht verstanden hast wie das geht, frag doch mal…“ oder meine Verbündete dazu aufgefordert: „zeig ihn/ihr mal wie man es richtig macht.“ Es war sehr interessant zu beobachten wie die angeblichen Dom nebenbei standen und zugucken mussten „wie man es richtig macht“ 🙂

Am ende der Workshop war ein Apero geplant und Ingrid hatte schon Snacks und Getränke vorbereitet. Andy bedankte sich bei alle Teilnehmer allen machten sich an die Snacks.
Das war die Stunde der Wahrheit…
Ich hab die drei freundlich gefragt ob sie mithelfen würden die Seile und Gerätschaften aufzuräumen. Meine zwei Verbündete haben sich diskret von der Gruppe getrennt und haben angefangen die drei herum zu kommandieren: „Die Seilen müssen nach länge sortiert sein“, „bevor es nicht richtig zusammengerollt ist gibt es kein Getränk“, „nicht nach länge, nach Farbe müssen die sortiert werden!“
Es war köstlich zu sehen wie die drei kuschten und noch so blödsinnige und verwirrende befehle folgten. Andy kam zu mir mit ein Lächeln: „Ok, du hast gewonnen… Das die drei nicht richtig dominant sind habe auch bemerkt, kann auch sein das die Switcher sind. Wie hast du aber die andere zwei ausgesucht?“
Ich hab auf seine Schulter geklopft: „DNA mein freund: Dominant Natural Attitude.“


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