Vertrauen

Vertrauen ist gut, sich hingeben ist besser…

BDSM basiert auf Vertrauen, das ist nicht schwierig zu verstehen. Es ist aber kein gewöhnlicher Vertrauen, es ist etwas tiefer als das was man sonst kennt. Es ist kein „ich vertraue dich“ sondern ein „ich vertraue dich vollkommen“. Das macht ein ziemlich grosses Unterschied. Es ist nicht dasselbe wenn die Sub einfach darauf vertraut das es alles ok ist,  gefesselt wird und sich fragt „was wird wohl kommen?“ oder wenn sie tief entspannt, voll darauf vertrauen kann, das egal was passiert, ihr Dom Sorge tragen wird.

Ich habe es bereits im „Nackt“ beschrieben: es ist so eine Vertrauensbeziehung wo man keine Geheimnisse mehr hat, die Seele nach aussen trägt und alles von sich preisgibt. Das ist die Voraussetzung für eine Sub damit sie sich „fallen lassen“ kann, jegliche Bedenken und Gedanken loslassen.
Ohne daran denken zu müssen, weisst sie das, instinktiv und das ist ein qualitativer Quantensprung. Befreit von alle störende und blockierende Gedanken kann sie sich endlich auf das Wesentlicher konzentrieren: das hier und jetzt.

Als Dom merkt man wenn bei der Sub soweit ist. Es sind kleine Details die es verraten: sie guckt nicht mehr nach was kommt, sie wartet ruhig danach. Sie denkt nicht mehr daran was wohl kommen wird, sie grinst und lässt es geschehen. Die Neugierde wird durch Vorfreude ersetzt.
Es ist plötzlich ein andere art zu Spielen, viel entspannter und natürlich.

Es ist aber nicht etwas der erzwungen werden kann, es ist etwas das beide aufbauen und gemeinsam wachsen lassen müssen. Die Investition lohnt sich aber auf jeden fall und jeder das solch ein tiefes Vertrauen erlebt kann mir sicher nur zustimmen.

Bertolt Brecht sagte mal: „Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.“
Gibt eine schönere Art Vertrauen zu geben und in Anspruch zu nehmen als während ein sinnlich und versaute Spiel?

 

Ich denke, also bin ich.

Ich denke, also bin ich.

Ein Feedback-Email aus mein Blog hat mich glücklich aber auch nachdenklich gemacht.Der Verfasser bezeichnet mich als „SM Philosoph“. Das finde ich schön obwohl ich das definitiv nicht vor hatte. Mein hinterfragen gehört aber zu mein Naturell 🙂

Nein, ich bin kein SM Philosoph. Wenn ich aber ein interessante Thema finde, will ich auch unter die Oberfläche blicken. Philosophie finde ich interessant solange es nicht auf’s extremste gedehnt wird. Descartes „ich denke, also bin ich“ ist für mich eine der wichtigste Erkenntnisse der Menschheit. Das wir ein Bewusstsein haben und in der Lage sind uns selber wahrzunehmen ist entscheidend und macht uns Homo-Sapiens etwas ganz besonders. Das sollten wir aber auch umsetzen…

Bei BDSM geht es um vertrauen, das liest man oft und das stimmt.
Vertrauen kommt aber nicht von irgendwo her…
Richtiges Vertrauen kann nur entstehen wenn man sein gegenüber kennt und die Gedankengängen verstehen kann, verstehen wie jemand „tickt“.
Hinterfragen, analysieren und verstehen ist was uns unsere Umgebung und unsere Mitmenschen offenbart und erst eine vernünftige Interaktion erlaubt.
Das ist aber nur eine der Vertrauenswege, der andere wird oft totgeschwiegen: Selbstvertrauen. Sich selber zu erforschen ist der erste Schritt in dieser Richtung. Erst wenn ich mich kenne, kann ich meine Umwelt auch richtig lesen. Oft vergessen wir die zwei wichtigste Fragen: wer bin ich und was will ich?
Keine einfache Fragen, ich weiss. Es sind aber wichtige Fragen die man sich regelmässig stellen sollte denn im Anlehnung an „wer sich nicht beherrschen kann, kann auch kein andere beherrschen“ kann man auch ableiten „wer sich nicht kennt, kann auch kein andere jemals richtig kennen“.

Ich hinterfrage gerne und ich betrachte sehr selten etwas für selbstverständlich. Schon das Wort „selbstverständlich“ irritiert mich denn nichts versteht sich vom allein sondern will erst verstanden werden. Es ist also kein Wunder das „Weil das so ist“ eine mein meist gehasste Antworten ist. So was für eine pauschale und dumme Antwort…
Nichts ist „einfach so“, alles hat eine Begründung oder Berechtigung. Mir ist auch selten etwas „egal“, wenn ich mich so äussere heisst es interessiert mich nicht. Eigentlich nichts sollte und dürfte jemals „egal sein“.

Also denkt daran und seid 🙂

Die mitdenkende Sub

Die mitdenkende Sub

Manche Doms suchen Sklaven, sie wollen sie besitzen und als Eigentum brandmarken.
Andere verlangen das ein Vertrag unterschrieben wird, damit alles geregelt ist.
Ich nicht.

Als Dom habe ich kein bedarf an Papierkram und ich muss auch nicht darauf pochen der Eigner zu sein. Meine Kleine weiss wo sie gehört und was sich gehört.
Ich muss kein Anspruch erheben, es ist Teil unsere Beziehung.
Zugegeben, damit sowas funktioniert muss man sich gut kennen, man muss wissen wie der Gegenüber „tickt“.
Wer noch keine grosse Erfahrung hat kann durchaus Regeln und Verhalten festlegen, als Stütze oder um ein Bewegungsraum festzustecken.
Es ist aber viel natürlicher und entspannter wenn man nicht ständig an „Regel X“ denken muss.
Das heisst nicht das bei mir keine Regeln gibt, die gibt es schon aber nicht schriftlich.
Ich sehe es als meine Aufgabe damit zu sorgen das was ich erwarte auch eingehalten wird, Papier hin oder her. Noch besser ist es wenn die Sub aus eigene Stücke, meine Erwartungen entgegenkommt. Die mitdenkende Sub.

Ich weiss, manche Dominante jetzt reagieren allergisch: „Eine Sub hat nicht zu denken!“
Ich finde doch. Schlussendlich, neben den vielen Eigenschaften die wir Dom von eine Sub erwarten, steht „Gefallen“ ziemlich hoch auf der Liste.
Wenn eine Sub also mitdenkt um den Dom zu gefallen, wieso sollte er sie daran hindern?
Aus Schikane, werden die Sadisten sagen 🙂 Aber hier ist Vorsicht angesagt, verspielt euch das nicht.
Ich geniesse es wenn meine Kleine an meine Gesten und Lippen hängt um möglichst mir zu gefallen. Ich mag es wenn meine Zufriedenheit ihr grössten Wunsch ist.

maus

Die Maus

Es ist kühl geworden. Die Sonne ist hinter dem Berg versunken aber es ist noch hell.
Ich zünde das Feuer an, bald wird es dunkel und kalt sein. Ich bin auf 2000m, kurz unterhalb der der Waldgrenze. Ich hätte mein Lager weiter hoch am Seeufer einrichten können, da hätte ich aber kein Holz in der nähe gehabt. Die kleine Äste knacken als die Flamme sie küsst aber bald brennen lichterloh und übergeben die Flamme an grössere Lerche Stücke. Ich hab die Feuerstelle in ein Loch in der Steinmauer der alte Bergstrasse, eine ursprüngliche Schotterstrasse die sich durch enge Haarnadeln den Berg hinauf schlängelte. Heute sind nur die Kontouren erkennbar, alles ist mit Gras überwuchert und die Schwerkraft hat grosse Steine zum rutschen gebracht.
Mit dem Augenwinkel nehme ich eine Bewegung wahr auf der Mauer.
Ich halte still und warte.
Vorsichtig aber neugierig kommt eine Feldmaus hervor.
Ich hatte mein Abendbrot schon bereitgestellt, langsam hole ich ein Stück Käse und stelle ich es auf der Mauer, auf halbe weg zwischen Maus und Mensch. Die Maus hat sich natürlich wieder versteckt…
Es dauert aber nicht lange, die Maus kommt wieder aus dem temporäre Versteck heraus und mit der Nase in der Luft nimmt sie die Käse Witterung auf.
Immer noch vorsichtig nähert sie sich den Käsebrocken, schnappt es und verschwindet wieder.
Die kommt aber schnell wieder auf die Mauer, das Alpkäse schmeckt wohl gut.
Ich lege eine Spur auf der Mauer, diesmal kleinere Brocken.
Die Maus folgt die Spur, haltet bei jeder Krümmel und frisst genüsslich.
Das Ende der Spur ist meine Hand. Die Maus lässt die Vorsicht bei Seite und nähert sich.
Nach eine weile und fünf Stück Käse, schnuppert die Maus an meine Hand.
Die Schnauzhaare kitzeln mich aber ich bewege mich nicht. Die forsche Maus steigt auf meine Hand und beginnt zu knabbern am grössten Stuck der Spur.
Langsam bewege ich meine linke Hand und mit ein Finger streichle die kleine Kreatur.
Sie zuckt als ich sie berühre aber kurz danach widmet sie sich wieder dem Käse.
Das Fell ist weich und ich spüre das schnelle Herzschlag darunter.
Als die Maus das Käse verschlungen hat, dreht sie sich kurz um und schaut mich direkt an.
Mit ein kleine Sprung geht sie von meiner Hand und läuft auf der Mauer davon.
Kurz bevor sie verschwindet dreht sie sich um, als wolle sich bedanken.
Am nächsten Abend hat die Maus mich erneut besucht und natürlich hat sie wieder etwas bekommen und sich streicheln lassen.
Ob sie mich wohl jetzt vermisst?

Ich bewundere die Natur und solche kleine Erfahrungen.
Ich war von der Maus fasziniert.
Zuerst die Vorsicht. Das kennen wir alle, diese Angst vor dem Unbekannte.
Dann ist die Neugier, die uns alle Lebewesen zu neues antreibt.
Was mich aber am meisten fasziniert hat ist das Vertrauen. Für die kleine Maus muss ich gigantisch und bedrohlich erscheinen und doch ist die auf meine Hand gewesen und hat sich streicheln lassen. Als spürte die kleine Maus das ich ihr nichts antun würde.

Ich musste an meine Kleine denken.
Ob sie mich wohl jetzt vermisst?

 

abbruch

Kein Abbruch

Wie weit ist zu weit?
Das ist die Frage die sich Doms ab und zu stellen, überhaupt die sich stellen sollten.

Es läuft gerade wunderbar, sie ist gefesselt vor dir und auf ihre Haut sind die Zeichen deiner Lust sichtbar. Die Geilheit brennt in dir und deine Hand juckt es weiter zu peinigen.
Die Geräusche die sie von sich gibt sind Streicheleinheiten für deine sadistische Seele.
Machst du weiter?
„Ja klar, sie wird schon stop sagen wenn es zu viel ist.“
Und was wenn sie es nicht sagt? Wenn sie im Rausch gar nicht mehr dazu kommt?
Willst du sie über die Klippe springen lassen ohne zu wissen wo sie landet?

Es ist nicht einfach auf all diese Fragen eine Antwort zu geben.
Die Situation, die Gemüter sind entscheidend.
Was heute gerade richtig ist, kann morgen zu viel und übermorgen nur ein flaues Wind sein.
Paare die lange genug zusammen sind haben es einfach. Die haben mit der Zeit eine nichtverbale Kommunikation entwickelt, man weiss instinktiv was der andere gerade denkt.
Was aber wenn man sich noch nicht so gut kennt?

„Es gibt ja das Safeword! Die Lösung alle Probleme.“
Nicht ganz…
Ich betrachte Safewords als überbewertet und zum Teil als Humbug.
Je nach Situation, kann derjenige der gepeinigt ist, gar kein Wort mehr über die Kehle bringen weil er schon im Rausch ist, im Subspace.
Manche würden es schreien aber „um zu gefallen“ schweigen mutwillig, bis es schon zu weit ist.
Vor allem wenn man sich noch nicht so gut kennt ist empfehlenswert nachzufragen.
Manche mögen es „Voll-Verbal“, andere benützen eine Skala von 1 bis 10 oder „die Ampel“ mit grün, gelb und rot.
Ständig nachzufragen kann aber auch nervig sein und sogar die Spannung zerstören.
Ein Weg um zu erfahren wie es ihr geht, ohne ein Spannungsabbruch zu verursachen, ist denkbar einfach: sag einfach was du noch vor hast und sehe wie sie reagiert.
Somit weisst du wie ihr Gemüt ist und nebenbei kurbelst ihr Kopfkino an.

In diesem Sinne, viel spass zu zweit 🙂

 

konferenz

Die Konferenz (Teil 3)

Ich drehe sie um.

“Ich danke dir, ich weiss dein Vertrauen zu schätzen. Ich werde Sachen von dir Verlangen die für dich Komisch und ungewohnt sind. Ich will das du genau das machst was ich dir sage, ohne zu meckern und ohne zu zögern. Ist das für dich ok?”
Deborah steht an der Wand angelehnt und nickt, ihre Gedanken kreisen und kreisen.
Ich ziehe meine Jacke aus und setze mich auf’s Bett.
„Komm hier“ und ich zeige auf ein Punkt ein Meter vor mir.
Sie kommt auf mich zu.
„Zieh dich aus.“
Sie zögert kurz aber sie zieht die Jacke aus.
„Lege deine Kleider dort ab“ und zeige auf ein Stuhl.
Sie dreht sich um und will ihre Bluse ausziehen aber ich unterbreche sie „Gesicht zu mir.“
Sie wendet sich um als befohlen.
„Du bist sehr schön, es gibt nichts wovor du dich schämen sollst.“
Sie lächelt „Danke…“
„Weiter.“ Ich habe es nicht laut oder harsch gesagt aber Deborah zuckt dabei.
Eins nach dem andere, ihre Kleidungstücke landen auf dem Stuhl.
Sie steht da in ihre weisse Unterwäsche und hört auf sich auszuziehen.
Ich stehe auf und stehe vor ihr „Du bist wirklich schön…“ und streichle sie sanft. Sie schliesst ihre Augen und geniesst die Mischung aus Erregung und Scham.
Als ich mit meine Hand ihr Hinter erreiche, klatsche ich ihr laut auf eine Arschbacke.
Sie zuckt überrascht und lässt ein „Ah!…“ raus.
„Habe ich gesagt du sollst aufhören dich auszuziehen?“
Sie zuckt wieder ab meine Worte aber zögert zu antworten.
Ein zweite Schlag trifft sie unvorbereitet.
„Ja oder nein?“
„Nein…“
Ich setzte mich wieder auf der Bettkante „Dann mach weiter.“
Ihr Gesicht ist völlig errötet und sie greift hinter sich um den BH zu öffnen. Ihr Blick ist Richtung Boden.
„Schau mich an.“
Ich kann ihre Scham fast schmecken als sie den BH langsam abzieht, das leuchten in ihren Augen ist aber das was mich erregt.
Ihre Brüste sind klein, eine Handvoll davon. Sie merkt das ich sie anstarre und das macht sie Nervös.
“Mach weiter.”
Deborah zögert ein bisschen und das lasse ihr gewähren.
Langsam zieht sie ihr Slip aus und steht nackt und sichtbar unwohl vor mir.
“Dreh dich um.”
Ich hole den Schal, ein Werbegeschenk aus Mikrofaser den ich bei der Konferenz bekommen habe, und stehe wieder hinter ihr.
Ich stülpe der Schal über ihre Augen und Deborah wehrt sich „Nein, was machst du?…“
Ich lehne mich an ihr Ohr “Du musst keine Angst haben, ich werde nichts machen was du nicht auch willst, ok?“
Sie nickt „…ok…“
Ich stehe hinter ihr, so nah das ich ihre Wärme spüren kann, und ich verknote der Schal.
Ich lasse meine Hände gleiten, auf ihre Schultern, der Arme und and ihre Hände. Ich greife ihr die Hände und ziehe sie hoch bis hinter denn Kopf „Was auch immer passiert, deine Hände bleiben hier.“
Ich betrachte Deborah für ein Moment. Sie ist sichtlich nervös und Unbehagen, blind und nackt.
Von hinten fasse ich an ihre Brüste.
Sie zuckt ab meine Berührung und lehnt ihr Kopf nach hinten.
Mit Daumen und Zeigefinger ziehe ich sanft an ihre Nippel „gefällt dir das?“
„Ja…“
Ich ziehe stärker bis sie sich meldet „Aahh…“ und ich lasse los.
Ich bewege meine Hand abwärts und als ich zwischen Bauchnabel und Venushügel bin, zuckt sie.
Ich halte kurz an und dann greife ich ihr zwischen den Beinen.
Sie stöhnt leise und ihre Atmung wird schneller.
„Du bist schon ziemlich nass…“ und ich lasse mein Mittelfinger in ihr hineingleiten. Deborah zuckt unkontrolliert und stöhnt.
Ich zieh mein Finger raus und lass sie stehen.
Nach ein paar Sekunden sehe ich wie ihr Körper nach mehr verlangt.
Ich befreie den Stuhl von ihre Kleider und rucke ihn an ihr ran.
Sie erschreckt ab dem Geräusch.
Ich stehe wieder hinter ihr „Du bist ganz schön geil uh?“
Sie sagt kein Wort und errötet nur. Ich schlage sie mit der Handfläche auf dem Arsch.
Sie lässt ein „Uhh…“ raus und bewegt ihre Arme um ein weitere Schlag abzuwehren.
„Hände hinter dem Kopf!“
Deborah zuckt ab meine Worte aber nimmt die Position sofort wieder an.
„Wenn ich etwas frage erwarte ich eine Antwort.“
Sie sagt ein zitteriges „…ok…“
Ich schlag sie nochmal auf dem Arsch „und wo bleibt die Antwort?“
„…was…. was war… die frage?…“
Ich grinse, sie ist ziemlich verwirrt.
„Ob du ein geiles Stück bist.“
Die Antwort kommt schnell um ein weitere Schlag zu vermeiden „Ja!“
„Oh ja, das bist du. Noch vor ein paar stunden kanntest du mich gar nicht und jetzt stehst du nackt in mein Hotelzimmer und tropfst den Boden nass…“
Sie denkt wahrscheinlich nach ob das eine Frage war…
Ich fasse sie an der Taille und drehe sie um. „Du musst jetzt zwei Schritte nach hinten gehen. Ja, das ist ein Stuhl, du darfst deine Arme bewegen, setz dich.“
Sie tastet den Stuhl ab und nimmt platz.
„Spreize deine Beine“
Sie zögert und ich schlage ihr auf ihr Oberschenkel.
Nach ein kurze Schrei macht sie als befohlen.
„Erregt dich nackt und blind vor mir zu sein?“
„Ja…“
„Dann zeig mir wie geil du wirklich bist. Mach es dir selber.“
Deborah zögert kurz aber bevor ich darauf reagieren kann, bewegt ihre Hand und beginnt zu masturbieren.
Es dauert nicht lange bis sie ihr Mund öffnet und leise stöhnt.
Ich zieh mich aus und beobachte wie sie sich selber bearbeitet.
Ihre Bauchmuskulatur kontrahiert und ich sage „Stop! Hände hinter dem Kopf.“
Sie zuckt, hört aber nicht auf. Ich ziehe ihre Hand Weg und sie meckert „Neiiin…“ 
„Steh auf.“
Sobald sie aufrecht steht fasse ich sie von hinten am Nacken und dirigiere ich sie vor der Wand. Sie stöhnt an jeder Bewegung.
Ich platziere ihre Hände an der Wand so das sie gebückt stehen muss.
Ich klatsche ihr Arsch abwechslungsweise link und rechts und sie stöhnt an jeder Schlag.
„Du hast nicht aufgehört als ich es gesagt habe, dafür bestrafe ich dich jetzt.“ und schlage weiter.
Deborah will mit ein Arm sich wehren, ich greif ihr Vorderarm und setzte es wieder an der Wand.
Sie wimmelt „Nein… Bitte…“
„Wage es ja nicht nochmal, ich kann dich auch fesseln…“
Ihr Arsch ist langsam rot aber noch nicht glühend.
Ich schlage sie wieder und lege ab und zu eine Pause ein.
Bei solche Pausen Deborah halte ihr Atem, wartend auf den nächste Schlag. Ich lasse sie immer ein paar Sekunden warten und treffe sie denn unvorbereitet mit ein weitere Schlag.
Ich lasse von ihr und bewundere ihr wunderschöne glühende Hinterteil.
Ich stülpe mir ein Kondom auf und ohne Vorwarnung packe ich sie von hinten. Sie stöhnt laut als ich eindringe.
Ich nehme sie hart und es dauert nicht lange bis sie mit ein lange Gestöhne und zitterige Körper kommt.

Fortsetzung folgt.

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Die Konferenz (Teil 1)

Ich will mich an eine Kurzgeschichte versuchen, seid gnädig, es ist meine erste :-)
Es ist eine Geschichte also grösstenteils erfunden, es gibt aber auch ein paar reelle Erlebnisse.
Kommentare sind, wie immer, sehr willkommen.

Hier kommt Teil 1:

Mailand in Winter ist nicht gerade die Stadt meine Träume…
Als die Konferenz am ersten Abend vorbei ist, gehe ich kurz im Hotel, ich muss duschen.
Meine Füsse bringen mich um, wie viele Kilometer habe ich heute von Konferenzraum zu Konferenzraum gemacht?
Ich mach mich bereit und schon bin ich auf der Strasse vor dem Hotel. Es zieht mich nach links, da wo die meisten Leute laufen da muss was los sein.
Die kleine Gasse endet in eine Hauptader der Metropole, das übliche Mailänder Strassenchaos ist präsent.
Ich schliesse meine Jacke bis oben, das Thermometer bei der Apotheke an der Ecke zeigt 5 Grad.
Ich lauf der Strasse entlang und lese die Menükarten ausserhalb der Restaurants aber eigentlich ist noch zu früh für’s Abendessen.
Gegenüber sehe ich ein Pub. Das hört sich gut an. Die Wahrscheinlichkeit ein anständiges ausländische Bier zu bekommen ist eher gross. Italienisches Bier ist nichts für mich…
Ich überquere die Strasse und trete ein. Das Lokal ist ziemlich voll. Nach ein kurze Rundblick setze ich mich an ein Hochstuhl an der Bar. Eine der junge Kellnerin tänzelt der Musik nach, ich mach mich bemerkbar.
Sofort stoppt sie der Tanz und kommt auf mich zu. Kaum hat sie „Buonasera” gesagt, senkt sie der Blick.
„Avete Guinness?” frage ich. Sie schaut mich kurz an, nickt und geht zur Bierhahn.
Ich kann nicht anders, mein blick folgt ihre Bewegungen. Um die 20, etwa 1.60 gross, schlanke Figur, Mittellange braune Haare, eine blaue Bluse über ein kurze weite weisse Rock, schwarze Leggings und Turnschuhen. Ich schau sie noch an als sie kurz zu mir rüber blickt und eine kleines Verlegenheitslächeln aufsetzt.
Sie kommt mit mein Guinness zurück und setzt das Glas perfekt zentriert auf’s Bierdeckel. „Prego signore” und wieder ein kurze Blick gefolgt von Bodenbewunderung.
Ich trinke ein kräftige Schluck und sehe das sie zu mir schaut. Kaum merkt sie es, wandert ihr Blick nach unten.
Meine Sinne verschärfen sich, ist sie Scheu oder flirtet sie mit mir? „Vergiss es, altersmässig könnte sie deine Tochter sein” sagt mein Unterbewusst.
Ich trinke mein Bier fertig und winke sie an um zu bezahlen. Sie geht um die Theke, lässt sich das Geldbeutel eine andere Kellnerin geben und dann steht sie neben mir. „Sono 4 Euro e 50 per favore…” sagt sie ohne mich anzuschauen. Ich grabe in meine Hosentasche nach Kleingeld und als ich die Hand ausziehe ein paar Münzen fallen zu Boden.  Sie kniet um die Münzen zu suchen und plötzlich schaut sie zu mir hoch.
Diese Blick… Sie ist definitiv devot!
Sie kommt wieder hoch und als sie mir die Geldstücke reichte sage ich zu ihr „Die hast du dir gerade verdient“ und lege 5 Euro dazu.
„Grazie…” antwortet sie und versorgt das Geld. Ich reiche meine Hand „Io sono Dan”. Sie bleibt kurz stehen und greift meine Hand „Deborah…”
Sie will das Händeschütteln abbrechen aber ich halte sie. „Bis wann musst du arbeiten?“.
Sie zögert ein Moment, „bis zehn“. „Also Deborah, wenn du fertig bist, bist eingeladen ins Restaurant gegenüber. Ich würde dich gerne kennenlernen.“
Sie schaut mich kurz an, errötet und schiebt ein „Ok” mit ein kurzes Lächeln.
Ich lass sie los und sie verschwindet ohne zurück zu blicken in der Küche.

Das Restaurant ist eine Mischung zwischen alt und modern, alte Räumlichkeiten die runderneuert wurden aber das alte Flair wurde gelassen. Die Kellner sind auch von der alte Schule, das mag ich.
Ich bestell mir eine Tagliata di manzo, patatine arrosto e insalata. Dazu ein Rosso die Montalcino. Der sehr aufmerksame Kellner fragt ob ich ein Aperitiv mochte. Ein Campari pur, ohne Eis.
Als ich am Campari nippe, schaue ich rüber zum Pub. Ob Deborah kommen wird? Wahrscheinlich nicht.
Der Kellner bringt der Wein und kurz darauf mein Abendessen.
Das Fleisch ist butterzart und ich geniesse meine Mahlzeit.
Als ich fertig bin bleibt noch ein bisschen Wein, ich trinke es langsam und lasse die Aromen in mein Mund entfalten.
Der Kellner erscheint wieder und fragt ob ich ein Caffé und Grappa will. Beim Essen habe ich gesehen das der Bar gut bestückt ist mit Single Malts. Ich bestelle ein Espresso und ein Talisker.
Ich schnapp mir der Espresso und geh draussen eine Zigarette rauchen.
Gibt es bessere Espresso als in Italien? Ich schau kurz auf die Uhr: es ist kurz nach halb zehn. Mein Blick wandert zum Pub aber man sieht nichts durch die braun getönte Scheiben.
Vergiss es, sagt wieder mein Unterbewusst, Deborah wird sicher nicht kommen.
Ich drücke die Zigarette aus und geh wieder ein, es ist kalt draussen.
Der goldig-braune Talisker wartet auf mich… vergiss die Kleine.
Ich will gerade ein zweite Single Malt bestellen als ich ein scheues „Ciao” höre: Deborah steht neben mir.
Ich war kurz erstaunt aber ich hab zurückgegrüsst und sie gebeten sich zu setzen.
Der Kellner ist schon da und sie bestellt eine Cola.
„Ich hätte nicht gedacht das du kommst, schön das du da bist.“
Die Cola ist da und sie nimmt ein kräftige Schluck.
Sie setzt das Glas ab „Ich treffe mich eigentlich nicht mit Gäste…“
Ich grinse „Das ist vernünftig und doch bist du da…“
Sie schaut mich verdutzt an „Ich weiss auch nicht warum…“
„Ich bin ein Vampir, ich hab dich in meinen Bann gezogen, du kannst nicht anders…“
Deborah lacht „…und flatterst durch die Nacht auf der suche nach Opfer…“
Jetzt muss ich lachen „…die ich in meinen Verliess schleppe…“
Wir schauen uns an und grinsen beide amüsiert.
„Sag mal Deborah, was machst du im leben wenn du nicht mit Vampire ausgehst?“
Sie lacht wieder „Ich studiere Kunst in Brera.“ und schaut mich an „und du?“
„Ich studiere auch, in Moment studiere ich gerade dich…“
Deborah errötet leicht „und was siehst du?“
„Ich sehe eine junge Frau, ein bisschen scheu, gerade genug um charmant zu sein. Ich sehe das du etwas suchst aber du hast es noch nicht gefunden…“
Sie unterbricht mich „nach was suche ich denn?…“
„Nach Geborgenheit.“ antworte ich.
Sie schaut mich ein bisschen perplex an „Ich habe mit alle mögliche Antworten gerechnet aber nicht mit diese.“
„Ich bin nicht wie die andere…“ und nippe an mein Malt.
„Stimmt, du bist ein Vampir. Soll ich Knoblauch bestellen?…“ und grinst mich an.
Ich grinse zurück „Kannst du, wenn du in Ruhe gelassen werden willst. Willst du das?“
Provokativ Deborah winkt den Kellner an. Als er kommt sagt sie „Ich hätte gerne das was er trinkt.“
„Doch kein Knoblauch…“ sage ich und lächle sie an.
Sie lächelt zurück „Noch hast du nicht probiert mich zu beissen…“
Der bestellte Talisker ist da und ich hebe mein Glas zum anstossen „Auf die Kunst und an ihre Betrachter.“
Die Gläser treffen sich stumpf und wir nippen beide daran.
Deborah verzieht ihr Gesicht „Scheisse. Was ist das?…“
Ich lache „Das ist ein Talisker, ein Single Malt Whisky aus der Schottische Insel Sky und offenbar nicht dein Lieblingsgetränk…“
Ich winke dem Kellner zu „Könnte ich ein bisschen Wasser haben?“
Ich schau Deborah an „Ich will dir etwas zeigen“ und strecke ganz leicht ihr Whisky mit Wasser.
„Vertraust du mir?“ Sie zögert kurz aber dann nickt sie. „Ok, schliess die Augen.“
„Du bist am Meer, die Sonne scheint und eine leichte Brise streift der Strand…“ Deborah lächelt.
„Jetzt trink ein kleine schluck und leck dir danach die Lippen ab.“
Sie ist sichtlich verwirrt „was soll das?“
„Vertrau mir, mache es…“
Sie hebt das glas und trinkt, kurz darauf ihre Zunge streift ihre Lippen.
„Die Gischt und der Wind haben Salz auf deine Lippen geweht, schmeckst du das?“
Sie lächelt und öffnet wieder die Augen „Ja, die sind salzig…“
„War doch nicht so schlimm mir Vertrauen zu schenken“

Zu „Die Konferenz (Teil 2)

moral

Vertreter der Moral

Wer sich in SM-Kreisen bewegt hat es sicher schon mindestens einmal gehört: wir leben andere Moralwerte aus.
Frauen lassen sich schlagen mit ein Lächeln ins Gesicht, Männer unterwerfen sich mit Freude und die Gerte ist Gesetz.
Ja, wir entsprechen nicht der klassischen Familienmodell oder Partnerschaft…

Wenn ich mich aber umschaue, mit mühe finde ich diese hochgelobte Werte.
Die Scheidungsrate ist so hoch wie noch nie, Kinder schlagen ihren Eltern, die Eltern interessieren sich nicht für die Kinder, es wir Randaliert bei jeder Gelegenheit, Musik vom Internet runterladen wird härter bestraft als Pädophilie, alle Bürger sind potenzielle Kriminelle die überwacht werden sollen, …
Das schlimme dabei ist das alle nicken und mach brav mit.

Sind wir die einzige die überhaupt noch irgendwelche Werte vertreten?
Was ist denn so falsch Beziehungen auf Ehrlichkeit und blindes Vertrauen zu bauen, an Richtlinien zu bewahren, an Verfehlungen zu bestrafen?
In unsere Kreise werden die Moralwerte von fall zu fall anders definiert oder interpretiert aber wir halten uns daran.
Liegt es daran dass wir das freiwillig eingegangen sind oder ist es eher Charakterstärke?

privilegierten

Wir privilegierten…

Die Rede ist von der Doms. (Als männlich und weiblich zu verstehen)

Ich denke nicht alle Dom ist klar was für ein Privileg sie haben, mit Subs spielen zu dürfen.
Manche sehen es als selbstverständlich oder sogar als Gott gegeben Recht…

Wie viel Vertrauen braucht es wohl dafür um sich unterwerfen, sich wehrlos abgeben, sich fallen lassen?
Ich spreche nicht von der Minute 37 in ein Spiel, ich denke eher an der erste Sekunde, bevor alles beginnt.
Ich finde es immer wieder faszinierend was für eine Willenskraft und Stärke nötig ist um diese magische Schwelle zu überschreiten.

Wir Doms haben es einfach, wir befehlen, dirigieren, und geniessen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin überzeugt ein guter Dom muss sich ins Zeug legen und darf nicht auf die faule Haut liegen bleiben. Es ist aber einfacher und nicht zu vergleichen.

Ich möchte an dieser Stelle ein Danke aussprechen an alle Subs.
Ihr seid die die unser Leben bereichern, die uns Dom ein dasein ermöglichen.

Und wenn das nächste mal, nach ein Spiel, die Sub sich an euch anlehnt und euch dankt, wäre es nicht falsch der dank zu erwidern.