Wow!

Wow!

Wow! Ich habe 859 Follower, wer hätte das gedacht?
Als ich mit dieser Blog angefangen habe, hätte ich mir nicht träumen lassen das es überhaupt soweit kommen könnte…

Mein BDSM Blog ist sicher nicht der erste in der Schweiz und schon gar nicht in Deutschland oder Österreich aber ich bin schon ziemlich stolz auf die Anzahl follower die ich habe.
Danke dafür an alle die fleissig meine Beitrage lesen, kommentieren und teilen!

Ich finde es klasse das dominante, devote, unterwürfige, kurz gesagt die die eine Neigung haben mich folgen. Besonders stolz bin ich aber auf die „Vanilla“ follower. Es war immer meine Absicht BDSM nah am Volk zu bringen, zu zeigen das dies nicht etwas dunkel und untergründig ist. Ich hoffe ich hab auch ein paar meine Ziele erreicht.

Was mich auch sehr gefreut hat waren die Kontakte ausserhalb diesen Blog. Leute die mich Fragen gestellt haben, nach Rat gesucht haben.
Es gab viele Anfragen die nicht im Blog ersichtlich waren und das ich ausserhalb beantwortet habe. Danke für so viel Vertrauen!

Ich werde sicher keine BDSM Revolution aus der Schweiz starten, oder doch?

glückskatze

Glückskatze

Meine Katzen folgen mich auf’s Wort.
Ich höre schon das amüsiertes Gelächle…
Dann sehen sie es und fragen mich ob ich die Katzen dressiert habe.
Nein, nicht alles lässt sich trainieren…

Ich bin kein Katzenflüsterer, ich beobachte wie die interagieren und setze meine Erkenntnisse ein. Ich werde kurz gesagt von meine Katzen als sehr grosse Kater gesehen und ich musste mir ihren Respekt verdienen.
Nicht nur Futtern und ab und zu streicheln, das reicht bei weitem nicht.
Ich bin der Beschützer, der Schlichter wenn es kracht, ich steh bei wenn es ein nicht so gute geht, ich spiele mit den.

Erstaunlicherweise werde ich nicht belächelt wenn ich sage das ich Dom bin und das meine Kleine auf’s Wort folgt. Erstaunlicherweise, denn bei Katzen ist es einfacher…
Bis ein Mensch sich freiwillig unterordnet (und es ist nicht abwertend gemeint) braucht es definitiv mehr als ein paar Streicheleinheiten und ein bisschen spielen.
Die Interaktion ist wesentlich komplizierter und vielschichtiger und wer jetzt erwartet das ich mein Geheimrezept preisgebe, ist genau richtig:

Beachte und Achte

Ist das alles? Im Grunde ja.
Manche versuchen es mit selbstbewusstes Auftreten und ein bestimmte Ton, vergeblich.
Andere haben Internet Pseudo-Psychologie Bücher gelesen, solche wie „Wie kriege ich sie rum in 10 Minuten“, vergesst das…
Das erste Schritt, liebe Dom, ist das einfachste und schwierigste zugleich: hört zu.
Aber nicht wie ihr sonst macht, also nach 30 Sekunden auf Durchzug schalten…
Es mag sein das sie dich attraktiv und sexy findet aber wenn du ‚was falsches sagst… (und ja liebe Dom, das passiert öfter als du denkst…)
Ok, zuhören ist doch leicht, sagst du jetzt aber…
…ich meine richtig zuhören. Nicht oberflächlich mitnicken.
Hör die genau an was sie sagt und wie sie es sagt. Wenn du ein bisschen kombinieren kannst wird sich ein neues Bild der Frau die vor dir steht aufmachen. Unglaublich, nicht wahr?
Jetzt verstehst du plötzlich wie eine kleine Nuance im Ton, den gesprochene Wort ein anderen Sinn ergibt. Mit ein bisschen Übung wirst du auch erfahren wie sie denkt.
Doch nicht so einfach…
Du kannst dich aber auch zuerst mit Katzen befassen um deine Sinnen zu schärfen 🙂

Das zweite Schritt fällt manche schwer: respektiere sie.
Du hast gerade deine Katzen Übungen erfolgreich abgeschlossen und du weisst jetzt das sie unterwürfig ist. Nun, sie ist unterwürfig aber nicht dein Sex-Objekt!
Behandle sie entsprechend, gehe auf ihre Bedürfnisse ein.
Sie will eine starke Hand? Dann sei stark. Sehnt sie sich nach Dominanz? Markiere deine Präsenz.
Reisse sie nicht an dich, öffne deine Arme und lass sie auf dich zukommen.
Sei der Fels in der Brandung, ihr Refugium.
Ich weiss, Geduld ist eine mühsame Tugend… Eine die sich aber lohnt.
Was ist besser? Die Katze die zu dir kommt und auf dein Schoss liegt oder die die nach 10 Sekunden abspringt wenn du sie hebst?

Ich wünsche viel Erfolg, Geduld und nicht zuviel Katzenverschleiss 🙂

devotion

Was ist Devotion?

Wie merkt man wenn ein Sub devot ist? Was heisst Devotion überhaupt?

Mit der Terminologie ist es kompliziert… Devot, Unterwürfig, Sklavin, Sub, Bottom, …
Es werden Begriffen falsch eingesetzt, missbraucht und missverstanden.
Aber eins nach dem andere: was ist Devot?

Das Wort “Devot” kommt aus dem Latein und bedeutet “Hingabe”.
Im allgemein wird es in Zusammenhang mit religiöse Erfahrungen benutzt um zu bezeichnen die Hingabe zu eine höhere Macht. Nun, wenn man das letzt Satz liest und die Religion ausser vor lässt, ist klar worum es geht 🙂
Wie merkt man also wenn jemand devot ist?

Jemand der sich unterordnet und Anweisungen folgt?
Nicht ganz. Das ist unterwürfig, das ist die Grundvoraussetzung.
Sich unterordnen kann aber verschiedene Motivationen haben.
Es kann “nur” eine Machtübergabe sein, ein sich fallen lassen, sich in die Hände einen andere zu überlassen.
Es kann aus Besitz passieren, eine Sklavin ist Eigentum der Dom und sie gehört daher him voll und ganz.
Das sind aber verbunden mit eine passive Einstellung, man lasst es geschehen.
Oder die Hingabe kommt hinzu: man strebt danach der Dom zu gefallen, zu befriedigen, aktiv.

Eine aktive Unterwürfige, das ist nicht immer akzeptiert…
Es gibt Dom die Eigeninitiative überhaupt nicht zulassen, für die gehört sich es einfach nicht, das grenzt an Meuterei.
Es gibt aber auch solche die solche ein Verhalten begrüssen, sie erkennen die Hingabe.
Ich persönlich finde es schön wenn die Sub mitdenkt und sich aktiv daran beteiligt, es ist aber von Vorteil die Grenzen vorher zu definieren. Wie immer bei Beziehungen, Kommunikation steht in Vordergrund und erspart Missverständnisse.

Liebe Dom Kollegen (und solche die es erst entdecken), wenn eure devote Sub die Initiative ergreift ist nicht Insubordination, es ist ein Zeichen von Wertschätzung und Hingabe.
Lasst euch auch mal überraschen. Nicht alle Überraschungen sind böse.

Was suche ich ?

Aufgrund meine Webseite und mein Blog habe ich ein paar Feedbacks bekommen.
Es ging dabei um Lob (danke, das motiviert weiter zu machen) und auch Anfragen ob ich auf der suche bin.

Nun ja, ich suche…
Hauptsächlich suche ich Zeit denn das ist ein immer knapp werdende Gut.
Ab und zu suche ich meine Schlüssel und ach ja, eine Sub wäre auch nicht schlecht.

Wer BDSM kennt weiss aber das es nicht “die Sub” gibts sondern unendliche Nuancen davon.
Und jetzt kommt die Frage die ich nie vollständig beantworten kann: wie soll denn die Sub sein ?

Es ist eine (fast) unmögliche Frage und verdient eine (fast) unmögliche Antwort: sie soll sich selber ehrlich sein.
Das hört sich banal und abgedroschen an, ich meine es aber ernst.
Ich habe aufgegeben nach der perfekte Sub zu suchen, aus zwei Gründe:

  • Perfektion existiert nicht. Wer Glück hat, wird wir für Bruchteile einer Sekunde, ein perfekte Moment erleben. Mehr ist nicht drin. Alles andere ist ein streben danach.
  • Wer sucht findet garantiert nichts…

Alle Menschen (ausser die ganz einfach gestrickte, ich gehöre aber nicht dazu) sind ein sehr komplexe Gebilde.
Nicht nur das Aussehen, auch die Innere Werte, wie die “Ticken”, das Charakter, das Wesen.
Zählt man noch die Neigungen und Fetische dazu, kommt man schnell auf eine kaum beschreibbare Mischung…
Und aus all diese Eigenschaften soll ich Steckbrief zusammenfassen ? Neee !

Ich kann höchstens ein groben Umriss zeichnen.
Solche Eigenschaften suche ich:

  • Weiblich (Ja liebe Homosexuelle, ich weiss, das ist sowas von langweilig… Aber ich mag das :-) )
  • 18 bis 50, wobei die eigentliche Reife ist entscheidend.
  • Unterwürfig aus Überzeugung.
  • Eine masochistische Neigung ist von Vorteil 😉
  • Selbstbewusst. Eine Sub muss das sein !
  • Ein Mindestmass an Intellekt. Der Proller-Spruch “Dumm f…kt gut” kann ich jederzeit widerlegen !
  • Anschaulich. Kein Model, keine Barbie. Eine Frau mit Kanten und Macken und die damit zurecht kommt.
  • Das Erfahrungsniveau ist mir egal, die Einstellung aber nicht.

Was ich biete:

  • Loyalität. Ich suche eine langfristige Spielbeziehung.
  • Verstand. SM ist auch Kopfsache.
  • Geduld. Wir wollen schliesslich Spass haben und kein Weltrekord aufstellen…
  • Erfahrung.
  • Was ich nicht biete ist Liebe. Ich bin verheiratet und suche daher eine Spielbeziehung.
    Nicht das ich kalt bin, ganz im Gegenteil, ich zeige gerne meine Zuneigung.
    Diese ganz besondere Platz in mein Herz ist aber schon vergeben.

Schlussendlich ist aber alles was ich hier beschrieben habe sehr relativ.
Was man “die Chemie” nennt entscheidet.
Wer also bis hierher gelesen hat, findet mich wahrscheinlich “ok” und wenn die Scheue nicht all zu gross ist, kann sich ruhig bei mir melden :-)

Noch was…
Ich bin in Zürich. Ich bin zwar mobil aber ich will nicht meine Freizeit in Auto verbringen auf dem weg zu dir :-)