Perlen aus suchistan

Perlen aus Suchistan 2

Heute eine extrem kurze aber wichtige Perle.
So wichtig das ich keineswegs ein Monat warten will!

Gesucht: bdsm wider willen wordpress
Antwort: liebe suchende (wobei ich bezweifle das du lieb bist…), um deine Suche zu erleichtern schlage ich folgende alternativ Formulierungen vor: „Vergewaltigung mit Körperverletzung“ oder aber „Freiheitsberaubung und Entführung“ denn um das handelt sich.

Im ernst? BDSM setzt SSC vor, alles andere ist eine Straftat!

Perlen aus suchistan

Perlen aus Suchistan

Ich habe eine neue Kategorie erstellt: Neues aus der Suchmaschine.
Ich finde es immer wieder spannend was alles bei Google, Bing und Co. gesucht wird und auf mein Blog landet.
Da ich mich ein Aufklärungsauftrag selber aufgebrummt habe, werde ich versuchen die verschiedene Suchanfragen auch persönlich zu beantworten 🙂

Ich beginne mit eine kurze Sammlung von Suchanfragen und mein Senf dazu:

Gesucht: ist es schwer eine hübsche devote und masochistische Frau zu finden
Antwort: Offenbar schon… Aber gib nicht auf! Auch ein blindes Huhn… 🙂

Gesucht: bdsm dom verlangt sub auf dem tisch
Antwort: Ja, ja, diese Doms verlangen schon komische Sachen… Danke aber für diese Anregung, es wird demnächst ein Beitrag zum Thema Tisch geben 🙂

Gesucht: kopfkino einer sub
Antwort: Das ist Magie und Mysterium zu gleich. Es ist immer wieder schön wenn ein Dom es schafft das Kopfkino der Sub anzukurbeln. Wir (Dom) werden aber nie alle Details diese doch sehr private Vorstellungen mitbekommen…

Gesucht: bdsm sub soll beweisen was für eine hure sie ist
Antwort: Das ist aber nicht nett… Bei einer Hure wird immer eine Gegenleistung bezahlt. „Schlampe“, „Bitch“ oder was auch immer in Sinne von promiskuitiv oder freizügig wäre besser angebracht. Ein bisschen Stil sollte man bewahren.

Gesucht: devotes girl sucht geilen ihn
Antwort: Nette Versuch 🙂 Tut mir leid das du hier gelandet bist. Dies ist keine Kontaktplattform.

Gesucht: Rotkäppchen wird gefickt
Antwort: Ach… Welche Perverser kommt auf die Idee?… Ich zum Beispiel 🙂

konferenz

Die Konferenz (Teil 1)

Ich will mich an eine Kurzgeschichte versuchen, seid gnädig, es ist meine erste :-)
Es ist eine Geschichte also grösstenteils erfunden, es gibt aber auch ein paar reelle Erlebnisse.
Kommentare sind, wie immer, sehr willkommen.

Hier kommt Teil 1:

Mailand in Winter ist nicht gerade die Stadt meine Träume…
Als die Konferenz am ersten Abend vorbei ist, gehe ich kurz im Hotel, ich muss duschen.
Meine Füsse bringen mich um, wie viele Kilometer habe ich heute von Konferenzraum zu Konferenzraum gemacht?
Ich mach mich bereit und schon bin ich auf der Strasse vor dem Hotel. Es zieht mich nach links, da wo die meisten Leute laufen da muss was los sein.
Die kleine Gasse endet in eine Hauptader der Metropole, das übliche Mailänder Strassenchaos ist präsent.
Ich schliesse meine Jacke bis oben, das Thermometer bei der Apotheke an der Ecke zeigt 5 Grad.
Ich lauf der Strasse entlang und lese die Menükarten ausserhalb der Restaurants aber eigentlich ist noch zu früh für’s Abendessen.
Gegenüber sehe ich ein Pub. Das hört sich gut an. Die Wahrscheinlichkeit ein anständiges ausländische Bier zu bekommen ist eher gross. Italienisches Bier ist nichts für mich…
Ich überquere die Strasse und trete ein. Das Lokal ist ziemlich voll. Nach ein kurze Rundblick setze ich mich an ein Hochstuhl an der Bar. Eine der junge Kellnerin tänzelt der Musik nach, ich mach mich bemerkbar.
Sofort stoppt sie der Tanz und kommt auf mich zu. Kaum hat sie „Buonasera” gesagt, senkt sie der Blick.
„Avete Guinness?” frage ich. Sie schaut mich kurz an, nickt und geht zur Bierhahn.
Ich kann nicht anders, mein blick folgt ihre Bewegungen. Um die 20, etwa 1.60 gross, schlanke Figur, Mittellange braune Haare, eine blaue Bluse über ein kurze weite weisse Rock, schwarze Leggings und Turnschuhen. Ich schau sie noch an als sie kurz zu mir rüber blickt und eine kleines Verlegenheitslächeln aufsetzt.
Sie kommt mit mein Guinness zurück und setzt das Glas perfekt zentriert auf’s Bierdeckel. „Prego signore” und wieder ein kurze Blick gefolgt von Bodenbewunderung.
Ich trinke ein kräftige Schluck und sehe das sie zu mir schaut. Kaum merkt sie es, wandert ihr Blick nach unten.
Meine Sinne verschärfen sich, ist sie Scheu oder flirtet sie mit mir? „Vergiss es, altersmässig könnte sie deine Tochter sein” sagt mein Unterbewusst.
Ich trinke mein Bier fertig und winke sie an um zu bezahlen. Sie geht um die Theke, lässt sich das Geldbeutel eine andere Kellnerin geben und dann steht sie neben mir. „Sono 4 Euro e 50 per favore…” sagt sie ohne mich anzuschauen. Ich grabe in meine Hosentasche nach Kleingeld und als ich die Hand ausziehe ein paar Münzen fallen zu Boden.  Sie kniet um die Münzen zu suchen und plötzlich schaut sie zu mir hoch.
Diese Blick… Sie ist definitiv devot!
Sie kommt wieder hoch und als sie mir die Geldstücke reichte sage ich zu ihr „Die hast du dir gerade verdient“ und lege 5 Euro dazu.
„Grazie…” antwortet sie und versorgt das Geld. Ich reiche meine Hand „Io sono Dan”. Sie bleibt kurz stehen und greift meine Hand „Deborah…”
Sie will das Händeschütteln abbrechen aber ich halte sie. „Bis wann musst du arbeiten?“.
Sie zögert ein Moment, „bis zehn“. „Also Deborah, wenn du fertig bist, bist eingeladen ins Restaurant gegenüber. Ich würde dich gerne kennenlernen.“
Sie schaut mich kurz an, errötet und schiebt ein „Ok” mit ein kurzes Lächeln.
Ich lass sie los und sie verschwindet ohne zurück zu blicken in der Küche.

Das Restaurant ist eine Mischung zwischen alt und modern, alte Räumlichkeiten die runderneuert wurden aber das alte Flair wurde gelassen. Die Kellner sind auch von der alte Schule, das mag ich.
Ich bestell mir eine Tagliata di manzo, patatine arrosto e insalata. Dazu ein Rosso die Montalcino. Der sehr aufmerksame Kellner fragt ob ich ein Aperitiv mochte. Ein Campari pur, ohne Eis.
Als ich am Campari nippe, schaue ich rüber zum Pub. Ob Deborah kommen wird? Wahrscheinlich nicht.
Der Kellner bringt der Wein und kurz darauf mein Abendessen.
Das Fleisch ist butterzart und ich geniesse meine Mahlzeit.
Als ich fertig bin bleibt noch ein bisschen Wein, ich trinke es langsam und lasse die Aromen in mein Mund entfalten.
Der Kellner erscheint wieder und fragt ob ich ein Caffé und Grappa will. Beim Essen habe ich gesehen das der Bar gut bestückt ist mit Single Malts. Ich bestelle ein Espresso und ein Talisker.
Ich schnapp mir der Espresso und geh draussen eine Zigarette rauchen.
Gibt es bessere Espresso als in Italien? Ich schau kurz auf die Uhr: es ist kurz nach halb zehn. Mein Blick wandert zum Pub aber man sieht nichts durch die braun getönte Scheiben.
Vergiss es, sagt wieder mein Unterbewusst, Deborah wird sicher nicht kommen.
Ich drücke die Zigarette aus und geh wieder ein, es ist kalt draussen.
Der goldig-braune Talisker wartet auf mich… vergiss die Kleine.
Ich will gerade ein zweite Single Malt bestellen als ich ein scheues „Ciao” höre: Deborah steht neben mir.
Ich war kurz erstaunt aber ich hab zurückgegrüsst und sie gebeten sich zu setzen.
Der Kellner ist schon da und sie bestellt eine Cola.
„Ich hätte nicht gedacht das du kommst, schön das du da bist.“
Die Cola ist da und sie nimmt ein kräftige Schluck.
Sie setzt das Glas ab „Ich treffe mich eigentlich nicht mit Gäste…“
Ich grinse „Das ist vernünftig und doch bist du da…“
Sie schaut mich verdutzt an „Ich weiss auch nicht warum…“
„Ich bin ein Vampir, ich hab dich in meinen Bann gezogen, du kannst nicht anders…“
Deborah lacht „…und flatterst durch die Nacht auf der suche nach Opfer…“
Jetzt muss ich lachen „…die ich in meinen Verliess schleppe…“
Wir schauen uns an und grinsen beide amüsiert.
„Sag mal Deborah, was machst du im leben wenn du nicht mit Vampire ausgehst?“
Sie lacht wieder „Ich studiere Kunst in Brera.“ und schaut mich an „und du?“
„Ich studiere auch, in Moment studiere ich gerade dich…“
Deborah errötet leicht „und was siehst du?“
„Ich sehe eine junge Frau, ein bisschen scheu, gerade genug um charmant zu sein. Ich sehe das du etwas suchst aber du hast es noch nicht gefunden…“
Sie unterbricht mich „nach was suche ich denn?…“
„Nach Geborgenheit.“ antworte ich.
Sie schaut mich ein bisschen perplex an „Ich habe mit alle mögliche Antworten gerechnet aber nicht mit diese.“
„Ich bin nicht wie die andere…“ und nippe an mein Malt.
„Stimmt, du bist ein Vampir. Soll ich Knoblauch bestellen?…“ und grinst mich an.
Ich grinse zurück „Kannst du, wenn du in Ruhe gelassen werden willst. Willst du das?“
Provokativ Deborah winkt den Kellner an. Als er kommt sagt sie „Ich hätte gerne das was er trinkt.“
„Doch kein Knoblauch…“ sage ich und lächle sie an.
Sie lächelt zurück „Noch hast du nicht probiert mich zu beissen…“
Der bestellte Talisker ist da und ich hebe mein Glas zum anstossen „Auf die Kunst und an ihre Betrachter.“
Die Gläser treffen sich stumpf und wir nippen beide daran.
Deborah verzieht ihr Gesicht „Scheisse. Was ist das?…“
Ich lache „Das ist ein Talisker, ein Single Malt Whisky aus der Schottische Insel Sky und offenbar nicht dein Lieblingsgetränk…“
Ich winke dem Kellner zu „Könnte ich ein bisschen Wasser haben?“
Ich schau Deborah an „Ich will dir etwas zeigen“ und strecke ganz leicht ihr Whisky mit Wasser.
„Vertraust du mir?“ Sie zögert kurz aber dann nickt sie. „Ok, schliess die Augen.“
„Du bist am Meer, die Sonne scheint und eine leichte Brise streift der Strand…“ Deborah lächelt.
„Jetzt trink ein kleine schluck und leck dir danach die Lippen ab.“
Sie ist sichtlich verwirrt „was soll das?“
„Vertrau mir, mache es…“
Sie hebt das glas und trinkt, kurz darauf ihre Zunge streift ihre Lippen.
„Die Gischt und der Wind haben Salz auf deine Lippen geweht, schmeckst du das?“
Sie lächelt und öffnet wieder die Augen „Ja, die sind salzig…“
„War doch nicht so schlimm mir Vertrauen zu schenken“

Zu „Die Konferenz (Teil 2)

pervers

Versaut und Pervers

Ich bin versaut und pervers.

Das dachte ich bis heute, dann habe mich durch die Boulevard-Presse geblättert…
Hier ein Paar Artikelüberschriften:

“Highlights des Bayern-Spiels überfüllen Pornoseite!”
Ich assoziiere viele Sachen mit Sex aber Fussball ?

“Amis wollen Swinger-Club in einer Kirche betreiben.”
Das die Kirchen seltener besucht werden wissen wir ja. Eine Bar in der Kirche hätte aber gereicht…

“Sexpuppen statt Ehebruch.”
Scheint in China der Renner zu sein. Ob die Ehegattin damit weniger schockiert ist wird nicht berichtet.

“Ich trage Frauenwäsche und suche Gay-Kontakte – ist meine Neigung nur vorübergehend?”
Kurz danach schreibt Kuno (37): “Ich bin aber absolut 100% ethero!” Ja klar.

Es geht so weiter, seitenweise und ich frage mich langsam ob ich eine Ausnahme bin.
Entweder habe ich der Bezug zur Realität definitiv verloren oder Generation-X war die letzte bekannte Form von Intelligenz auf dieser Planet…

Nach “Mein Freund geht voll ab, wenn ich ihn am Anus berühre. Ist er vielleicht doch schwul?” habe ich genug davon. Ist Demenz ansteckend? Ich will das Risiko nicht eingehen!

Ich fühle mich plötzlich extrem “normal” und voll moralisch angepasst.
Wenn ich auffallen will, muss ich wohl auf ein Bein humpelnd und mit ein halbrasierte Kopf durch die Stadt ziehen und dabei “La Cucaracha” mit Sopranstimme singen.

See you!

essenz

Die Essenz

Man lernt jemand kennen, heutzutage im Internet, man tauscht etliche Mitteilungen aus und vereinbart das erste Treffen.
Nervosität macht sich breit, ob die Chemie wohl stimmen wird?
Endlich trifft man sich und schnell wird sich herausstellen ob man zueinander passt.

Die “Chemie”, was ist das?
Wissenschaftler sagen es ist ein Geruch und jeder hat eine eigene Note. Daher heisst es auch “beschnuppern”.
Wir suchen oder besser “schnuppern” uns durch das Leben auf der suche nach eine uns genehme “Chemie”.
Unbewusst riechen wir das Wesen der Person die uns gegenüber steht.

Was ist aber wenn SM ins Spiel kommt?
Ich wage zu behaupten, jemand in Sub oder Top Modus, sondert eine andere “Chemie”.
Das Wesen ist nicht mehr das gleiche, es kommt eine andere Note zum Vorschein.
Es kommt aus dem gut verborgene Innere, ein viel aufregender Geruch, es ist das wahre Wesen.
Ich nenne sie “Essenz”.

Ich hab immer gedacht die “Chemie” sei wichtig, das ist aber ein Hauch von nichts im vergleich zur “Essenz”.
Also, immer schön brav die Nase putzen vor ein Spiel, um keine der nur so kleine Nuancen zu verpassen!

Was suche ich ?

Aufgrund meine Webseite und mein Blog habe ich ein paar Feedbacks bekommen.
Es ging dabei um Lob (danke, das motiviert weiter zu machen) und auch Anfragen ob ich auf der suche bin.

Nun ja, ich suche…
Hauptsächlich suche ich Zeit denn das ist ein immer knapp werdende Gut.
Ab und zu suche ich meine Schlüssel und ach ja, eine Sub wäre auch nicht schlecht.

Wer BDSM kennt weiss aber das es nicht “die Sub” gibts sondern unendliche Nuancen davon.
Und jetzt kommt die Frage die ich nie vollständig beantworten kann: wie soll denn die Sub sein ?

Es ist eine (fast) unmögliche Frage und verdient eine (fast) unmögliche Antwort: sie soll sich selber ehrlich sein.
Das hört sich banal und abgedroschen an, ich meine es aber ernst.
Ich habe aufgegeben nach der perfekte Sub zu suchen, aus zwei Gründe:

  • Perfektion existiert nicht. Wer Glück hat, wird wir für Bruchteile einer Sekunde, ein perfekte Moment erleben. Mehr ist nicht drin. Alles andere ist ein streben danach.
  • Wer sucht findet garantiert nichts…

Alle Menschen (ausser die ganz einfach gestrickte, ich gehöre aber nicht dazu) sind ein sehr komplexe Gebilde.
Nicht nur das Aussehen, auch die Innere Werte, wie die “Ticken”, das Charakter, das Wesen.
Zählt man noch die Neigungen und Fetische dazu, kommt man schnell auf eine kaum beschreibbare Mischung…
Und aus all diese Eigenschaften soll ich Steckbrief zusammenfassen ? Neee !

Ich kann höchstens ein groben Umriss zeichnen.
Solche Eigenschaften suche ich:

  • Weiblich (Ja liebe Homosexuelle, ich weiss, das ist sowas von langweilig… Aber ich mag das :-) )
  • 18 bis 50, wobei die eigentliche Reife ist entscheidend.
  • Unterwürfig aus Überzeugung.
  • Eine masochistische Neigung ist von Vorteil 😉
  • Selbstbewusst. Eine Sub muss das sein !
  • Ein Mindestmass an Intellekt. Der Proller-Spruch “Dumm f…kt gut” kann ich jederzeit widerlegen !
  • Anschaulich. Kein Model, keine Barbie. Eine Frau mit Kanten und Macken und die damit zurecht kommt.
  • Das Erfahrungsniveau ist mir egal, die Einstellung aber nicht.

Was ich biete:

  • Loyalität. Ich suche eine langfristige Spielbeziehung.
  • Verstand. SM ist auch Kopfsache.
  • Geduld. Wir wollen schliesslich Spass haben und kein Weltrekord aufstellen…
  • Erfahrung.
  • Was ich nicht biete ist Liebe. Ich bin verheiratet und suche daher eine Spielbeziehung.
    Nicht das ich kalt bin, ganz im Gegenteil, ich zeige gerne meine Zuneigung.
    Diese ganz besondere Platz in mein Herz ist aber schon vergeben.

Schlussendlich ist aber alles was ich hier beschrieben habe sehr relativ.
Was man “die Chemie” nennt entscheidet.
Wer also bis hierher gelesen hat, findet mich wahrscheinlich “ok” und wenn die Scheue nicht all zu gross ist, kann sich ruhig bei mir melden :-)

Noch was…
Ich bin in Zürich. Ich bin zwar mobil aber ich will nicht meine Freizeit in Auto verbringen auf dem weg zu dir :-)