Sonne, Mond und Sterne

Sonne Mond und Sterne

Macht zu haben, über jemand verfügen, bedingungslose Unterwerfung erleben.
Gott sein für seine Sub, alles dreht sich um die eine Stelle: der Dom.
Manche reiben sich bereits die Hände und ein Sabbertropfen hat sich auch schon im Mundwinkel gebildet…
Diese Ansicht könnte von Claudius Ptolemäus stammen, er war überzeugt die Erde sei das Mittelpunkt des Universums.
Zur damalige Zeit auch verständlich: aus der Erde betrachtet, drehen sich scheinbar alle Himmelskörper um unser blaue Planet.

Das ist ganz sicher nicht das erste mal das ich diese Thema aufgreife und ich befürchte es wird auch nicht das letzte mal sein.
Es geht wie immer um die philosophische Frage „Was bin ich und was mache ich hier?“, um Ego, um Weltansichten und um Perspektiven.

Nichts ist so wie es scheint.
Auch wenn manche das Gefühl haben ein Dom hat die absolute Macht über seine Sub, dem ist nicht so. Für Aussenstehende ist das Machtverhältnis ganz klar: Er befiehlt und sie gehorcht. Er ist ein tolle Hecht der alles im Griff hat. Er hat die Macht.
Die Frage ist nur: was macht ein Dom so mächtig? Sein Charisma? Sein Können? Oder seine Persönlichkeit? Weit daneben…
Es ist nicht eine Macht der er hat, es ist eine Macht die er bekommt.
Kultur, Sprache und Moral bieten wenige Möglichkeiten so ein Verhältnis eindeutig zu definieren. Wir selber verfallen in vorgefertigte Muster um sowas zu beschreiben. Wenn eine Sub sagt „Mach mit mir was du willst“ meint sie „Ich lasse dir mit mir machen was du willst und ich auch möchte“.
Bei D/S wird oft von Machtgefälle gesprochen, was an sich auch richtig ist. Wichtig ist aber zu verstehen das diese Gefälle erste durch eine Machtverschiebung entsteht, es ist eine Übergabe. Was Dom machen darf ist was Sub ihm erlaubt zu machen.
Natürlich ist es keine klassische Übergabe, die Sub wird nicht explizit bei Spiel beginn sagen „So, jetzt darfst du“ oder „Jetzt kannst du übernehmen“.
Es passiert mehr oder wenig stillschweigend, was aber nicht bedeutet das keine Kommunikation stattfindet.

Nichts ist selbstverständlich.
Diese Machtverschiebung will gepflegt werden, es ist kein Selbstläufer der einmal in Bewegung gesetzt, einfach so weiter funktioniert.
Es ist ein Spannung die nur zurecht herhaltet wird durch eine Bindung zwischen Dom und Sub. Erst durch diese Interaktion kann sich ein Machtverhältnis einstellen. „Was will ich?“ ist sicher die erste Frage die ein Dom sich stellen muss, die sollte aber unmittelbar von „Was will sie?“ gefolgt sein.
Auch eine Sub hat Wünsche und sie wird der eigene Dom umso mehr angetan sein wenn er diese erfüllen kann. Die Macht die euch Dom angeboten wird, will verdient werden. Kommunikation ist das wichtigste instrument zwischen Dom und Sub. Zu wissen wie der Gegenüber tickt, was er fühlt, denkt und sich wünscht ist unabdingbar.

Es hat 1400 Jahre gedauert bis Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler und Galileo Galilei die Sonne in Mittelpunkt unsere Planetensystem setzten.
Ich hoffe es wird nicht so lange dauern bis die egozentrische Dom Ansichten der Vergangenheit gehören werden…

Dom und Sub sind wie Erde und Mond, in ein kreisende Tanz verbunden um die SM-Sonne herum, vor eine Kulisse von funkelnde Sternen.

Happy Birthday 3

Happy Birthday 3

3, 766, 274, 860, 152694, das sind die heutige Zahlen.
Nein, kein Lotto…

Es ist 3 Jahre her als ich mein Blog Widerwillen geboren habe,
766 von euch finden es soweit interessant,
274 Beiträge habe ich bis jetzt gesammelt,
860 Kommentare habt ihr beigetragen,
152694 Ansichten waren bis heute.

Das ist echt wahnsinnig!
Ich danke euch alle, ohne euch wäre das nur ein öde Monolog in der Internet-Wüste.

Es tut weh!!!

Es tut weh!!!

Ihre Frisur ist völlig dahin als sie den Kopf probiert zu richten, das ist ihr aber egal.
Keine Chance, das Gesicht bleibt auf der Bettdecke und ihr Arsch in der Luft. Obwohl sie sich bemüht, sie kann nicht sehen was ich hinter ihr mache.
Die Arme sind fest hinter ihr Rücken gefesselt und ein lange Seil schnürt ihr Oberkörper. Sie beugt den Rücken aber das erinnert sie daran das es auch noch ein Kugelhaken in ihr Anus steckt und das der ist an der Schnürung festgemacht ist.
Sarah erkennt das Geräusch als ich eine Latex Handschuhe anziehe und sie entspannt sich. Sie hat wohl etwas schlimmeres erwartet.
Ich klatsche ein paar mal auf ihr Arsch, sie mag das und ich stecke zwei Latex Finger in ihr. Die Atemfrequenz erhöht sich und ich forsche ihre Wärme.
Ich spüre die Kugel weiter oben die gegen meine Finger drückt und dann ziehe ich meine Finger raus. Sie denkt wohl jetzt kommen mehr finger und streckt mir gierig den Arsch entgegen.
Ich packe ihre äussere Schamlippe mit der Gummihand und befestige die erste Klemme. Sie quittiert es mit ein tiefes einatmen und ich mach mir an die andere ran.
Ich begutachte kurz mein Werk und zupfe an der kleine Kette zwischen der Klammern. Ich höre ein kurzes Schrei, der bald in der Decke gedämpft wird als sie ihr Gesicht hinein drückt. Ich stecke wieder zwei finger hinein und ficke sie damit. Es dauert nicht lange bis sie anfängt zu stöhnen und ich ziehe an der Kette.
Sofort wechselt das leise Stöhnen wieder zum Schrei, diesmal lasse ich aber die Kette nicht los. Meine Finger bohren weiter und ich ziehe munter an der Kette.
Ihr Becken beginnt zu zittern, was ein unverwechselbare Zeichen ist und die Bestätigung kommt wie gerufen: „Darf ich kommen?…“
Ich reisse ihr wieder ein Schrei hervor als ich Ruckartig an der Kette ziehe. „Wie heisst es richtig?“ frage ich.
Sie atmet tief ein, „Bitte, darf ich kommen, Sir? Bitte…“
Ich zupfe noch ein bisschen während meine Finger ihre Kontraktionen spüren, ich lasse sie aber noch eine weile warten, und schreien.
„Bitte, bitte, Sir!… schafft sie zwischen zwei Schreie zu äussern.
„Jetzt darfst du.“ Sage ich und ich spüre wie sich die Spannung in ihr Körper in heftige Genusswellen verwandelt.
Ich lasse alles abklingeln, setzte mich neben ihr und befreie ihr Gesicht von den Haaren.
Sarah grinst mich an: „Es tut weh! Und es ist verdammt geil!…“
Meine Masochistin ist zufrieden.

Drinnen

Drinnen

Er öffnet die Tür. Drinnen ist der Raum nur ansatzweise in Halbschatten zu erkennen.
Mit eine Geste bittet er sie hinein zu gehen. Sie folgt wortlos und zuckt als der Schlossriegel in die Falle schnappt und die Aussenwelt von der beiden getrennt wird.
Ein leise Click, der Raum erhellt sich langsam und gibt seine Mysterien frei. Sie schaut zuerst um, entscheidet sich aber schnell das dies nicht der richtige Moment ist um neugierig zu sein.
Sie hört die Autos draussen vorbei fahren und irgendwo in der ferne eine Polizeisirene.
„Hast du mich vermisst?“ fragt er und sie nickt nur. Er fasst sie and der Schultern und führt sie rückwärts an der Wand. Ihr Blick verrät wie eigentlich neugierig sie ist. Ihre Gedanken kreisen um die Frage „was hat er vor?“ doch sie erinnert sich an seine Worte: denke nicht zu viel nach, lass es einfach geschehen und geniess es. Sie schaut ihn an aber mit ein Ruck dreht er sie auf der Stelle und lässt sie nun die Wand anstarren. Eine nach der ander werden ihre Hände an der Wand geführt, auf Kopfhöhe. Er sagt nichts aber sie weiss instinktiv das sie sich nicht bewegen soll.
Seine Stimme ist jetzt leise und ruhig in ihr Ohr: „ich möchte eine Antwort hören wenn ich eine Frage stelle.“ Sie überlegt gerade was die Frage war als sie spürt seine Hand, von der Nieren sich hoch streicheln bis zur Nacken. Plötzlich schnappt die bis jetzt zärtliche Hand ihre Haaren. Sie gibt dem Zug nach und neigt ihr Kopf nach hinten. Die Stimme ist jetzt ganz nah am Ohr „hast du mich vermisst?“ Oh, das war die Frage… Sie antwortet leise „Ja…“ und der Griff an der Haaren lässt nach.
Sie spürt wie der Rock hochgezogen wird und ihr blanken Arsch an der Luft kommt. „Er will nur wissen ob ich ein Slip anhabe…“ denkt sie, aber sie muss stöhnen als seine Hand ihre Schamlippen spreizt und zwei Finger hineingleiten lässt.
„Ja, du hast mich wirklich vermisst…“ kommentiert er und zieht die nassen Finger aus ihr. Sie hat die Augen geschlossen und versucht nicht nachzudenken. Etwas feuchtes berührt ihre Lippen  und ohne zu zögern öffnet sie den Mund. Sie merkt sofort wo die zwei nasse Finger vorher waren und sie lutscht gierig.
Er entfernt sich und für ein kurze Moment will sie nachschauen was er vor hat, sie schliesst aber wieder die Augen und lehnt die Stirn an der Wand, nicht nachdenken hatte er gesagt. „Zieh dich aus“ hallt es.
Sie hat nicht viel zum ausziehen: der Rock und eine Bluse. Sie überlegt gerade wo sie die Kleider deponieren soll als er wieder zu ihr kommt. „Dreh dich um. Die kannst du mir geben.“ und greift sich den Stoff. „Du kannst die anziehen.“ und übergibt ihr Hand- und Fussfesseln. Sie kniet hin und hantiert mit der Schnalle der Fussfessel als ein metallisches klicken ertönt. Sie schaut kurz hoch und sieht wie er an der Winde dreht um den Balken zu senken. Das hatte sie sich gewünscht, aufgehängt zu werden. Er merkt das sie guckt und hackt nach „Bist du fertig?“. Sie zuckt und beeilt sich. Sie ist gerade fertig als er vor ihr steht. „Dreh dich um und halte deine Haare hoch.“ Sia folgt und spürt bald der ledrigen Halsband an ihr Hals. „Komm, stell dich hier her.“ sagt er und zeigt ihr die genaue Position. Sie folgt. „Spreize die Beine“ ergänzt er und fixiert ein Fuss nach dem andere. Wortlos steht er auf und fixiert ihre Hände am Balken, der kurz danach durch die Winde wieder hochgezogen wird. Er schaut sie an, als würde er ein Kunstwerk betrachten. „Etwas fehlt noch.“ sagt er und geht danach suchen. Als er um die Ecke kommt sieht sie das er ein dünne Seil und die Nippelklemmen dabei hat. Unbewusst grinst sie, sie mag die Klemmen. Doch anstatt zu ihr zu gehen, wendet er sich an der wand gegenüber und lässt ein Seil über eine Umlenkrolle gleiten. Schnell ist das Seil an der Klemmenkette fixiert. Erst jetzt wird ihr klar was er vor hat. Sie denkt gerade „Ist nicht dein Ernst…“ als die erste Klemme an ihr Nippel beisst. Schnell ist die zweite Klemme auch fixiert und er zieht am Seil. Sie spürt den Zug an ihre Nippel und stellt sie sich so weit vorne wie nur möglich. Nützt ja nichts, er zieht weiter, bis er mit der Spannung zufrieden ist. Er lauft hinter ihr und klatscht an ihr Arsch. „Habe ich vorher eine Antwort verpasst?“ Sie denkt nach als ein zweite Handschlag die andere Arschbacke knallend trifft. „Habe ich nicht gefragt ob du fertig bist?“ Sie will gerade beantworten als ein dritte Schlag sie trifft. Sie spannt ihre Muskulatur und merkt gerade das es keine gute Idee war sich soweit nach vorne zu beugen: die Klemmen beissen sich fester und ziehen an ihre Nippel. „Jaa!“ antwortet sie, um eine weitere Schlag zu vermeiden.

Draussen fahren die Autos immer noch vorbei, aber sie nimmt das gar nicht mehr wahr.

Gutta cavat lapidem...

Gutta cavat lapidem…

„Gutta cavat lapidem“ schrieb damals Ovid. Auf deutsch: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Der aufmerksame Leser (und ohne die Gender Thematik anzugehen, liebe Frauen ihr sind auch damit gemeint) weiss schon seit Die mitdenkende Sub und Die mitdenkende Sub 2 das ich mich nicht immer an der allgemein gültige Auffassung halte. Natürlich auch meine Sicht der Dinge ist nicht für jeder Anwendbar und es macht schon ein unterschied ob man mit jemand erfahren spielt oder ein Neuling einführt. Bei jemand der gerade seine SM-Bestimmung sucht, sind Richtlinien manchmal hilfreich. Sie geben ein Rahmen und eine Kontinuität und ab und zu auch ein Halt für die Sub.
So habe ich auch für Sarah neuerdings Regeln aufgestellt, 17 um genau zu sein:

Sarah’s Regeln:

  1. Mein Herr ist mein Gebieter und ich habe ihm ständig Respekt zu erweisen, egal ob er Anwesend ist oder nicht.
  2. Wenn mein Herr mein Sub-Name ausspricht habe ich sofort die Warteposition einzunehmen: Stehend, Hände hinter den Kopf, Füsse auf Schulterbreite, Blick gesenkt.
    Wenn mein Sub-Name über Kommunikationswege (Telefon, Internet, SMS) fällt habe ich mich als Sub ihm gegenüber zu verhalten.
  3. Mein Herr ist in der Höflichkeitsform und mit „Sir“ anzusprechen.
  4. Wenn ich die Aufmerksamkeit meinen Herr wünsche, sprechen ihn mit „Sir“ an und warte bis er sich mir wendet.
  5. Ich antworte die Fragen meinen Herr immer ehrlich und direkt.
  6. Mein Herr bewahrt meine Anonymität, Integrität und Unantastbarkeit in der Öffentlichkeit und schütz sie gegenüber Dritte.
  7. Mein Herr trägt sorge für meine Sicherheit und mein Wohlergehen. Er achtet das meine No-Go Grenzen respektiert und eingehalten werden.
  8. Als Sub lerne ich stetig besser zu werden. Ich weiss das Verfehlungen bestraft werden und nehme die dankend an.
  9. Mein Herr wird mich auf meine Verfehlungen hinweisen und bestimmt der Strafmass.
  10. Ich kann jederzeit ein Saftword meiner Wahl verwenden um jegliche Handlungen sofort zu stoppen. Mein Herr verpflichtet sich an dieser Abmachung bedingungslos zu halten.
  11. Ich darf mein Saftword nicht während eine Bestrafung benutzen.
  12. Ich berichte regelmässig über mein Körperliche und Seelische zustand wenn aufgefordert oder ausserhalb einen Spiel nach mein ermessen.
  13. Ich achte das mein Körper und meine Kleidung die Wünsche meinen Herr entsprechen.
  14. Ich bemühe mich mit aller Kräfte, meinen Herr perfekt zu dienen, gehorsam zu sein und vorausschauend jene Handlungen zu unternehmen, die mein Herr von mir erwartet.
  15. Ich darf wünschen, betteln, schreien und weinen. Ich anerkenne aber die Tatsache das dies nicht unbedingt Einfluss auf die Handlungen und Entscheidungen meinen Herr mit sich ziehen.
  16. Es ist mir untersagt mich selber zu befriedigen, ausser es wird von mein Herr befohlen oder erlaubt. Das gilt in seiner Anwesenheit wie auch für die übrige Zeit.
  17. Ich folge sorgsam diese Regeln und all jene die von mein Herr mir auferlegt werden.

Nicht alle Regeln sind auf sie gerichtet, es sind auch meine Pflichten dabei denn, wie schon mehrmals erwähnt, SM ist keine Einbahnstrasse.
Es gab natürlich Diskussionen darüber, insbesondere über Regel 17 🙂 Das ist doch ein Freifahrtschein…
Nein, ist es nicht denn es muss im Kontext betrachtet werden und ist auch nicht um sonst als letzte alle Regeln aufgelistet worden. Es geht um mein Ermessen der aber durch meine Pflichten (6 und 7) eingeschränkt wird.
Wir haben ein paar Beschreibungen angepasst und Sie hat die Regeln akzeptiert.
Ich erwarte nicht das alles von Anfang an klappt, eigentlich der Sadist in mir freut sich wenn nicht alles sofort klappt aber Sarah ist sehr folgsam und vorbildlich.

Beim ersten Spiel gab es noch keine Regeln und sie war gefangen zwischen „was mache ich eigentlich“ und „mach bloss nichts falsches“. Verständlich aber das führte zu fast kein Feedback, was nicht gerade toll ist wenn man jemand noch nicht kennt. Glücklicherweise, ihr Körper gibt sehr sichtbare Rückmeldungen.

Wie fordert man also Verbale Kommunikation? Hier kommen die Regeln ins Spiel…
Sie hatte bereits zwei wochenlang mit Regel 16 zu kämpfen, an sich kein Problem, ausser man hat mich als Dom der ein Ständig das Kopfkino ankurbelt. Ich weiss, ich bin gemein…
Doch zweimal durfte sie sich befriedigen während dieser Zeit. Ich bin auch fair, obwohl sie danach fragen musste.
Die zweite Massnahme um die Verbale Kommunikation anzukurbeln sind ein paar extra Regeln: „Du kommst nicht ohne danach zu bitten“ und „du bedankst dich danach“.
Es sind zwar Kleinigkeiten aber diese drei kleine Regeln und ein paar klatschen auf dem Arsch haben dazu geführt das sie plötzlich ‚was sagt.

Zugegeben, ich würde es auch ohne Worte merken wenn sie kurz vor ein Höhepunkt steht, ich höre sie aber gerne betteln 😉

Richtig oder Falsch?

Richtig oder Falsch?

Anfänger Subs stellen sich oft die Frage „wie kann ich es richtig machen?“ , denn sie möchten es ja auch richtig machen.
Sie verschwenden unheimlich viel Hirnschmalz beim überlegen wie sie was machen sollten, anstatt es einfach zu machen…

Mein Rat für alle Anfänger-Subs: macht es einfach, egal was, egal wie.*
Ein erfahrene Dom wird schon genug Geduld haben um euch zu zeigen wie er was will und/oder erwartet.
Lasst euch führen, euch auf neue Erlebnisse mitnehmen und euer Spass teilen.
Am Anfang ist besser wenn ihr euch konzentriert auf was ihr fühlt, auf euere Geilheit. Euer Dom weiss was ihm gefällt und er wird schon auf seine Kosten kommen.
Wichtig ist die Kommunikation danach. Was hat euch gefallen, was nicht, wie hat sich es angefühlt?
Ich weiss, die devote Neigung kann dazwischen funken mit „ich will ihm doch gefallen“. Lasst euch nicht täuschen, er wird seine Dominanz geniessen.
Für das „gefallen“ müsst ihr euch erst besser kennen. Diese Interaktion „von unten“ setzt voraus das ihr wisst das es gut ankommt.

Und was wenn der Dom auch ein Anfänger ist?
Dann ist die Kommunikation umso wichtiger. Ihr seid beide auf eine Erkundungsreise und nur der Austausch wird euch voranbringen.

Vergesst das „richtig oder falsch“, verschwendet nicht zu viel Zeit bei der Frage „gefällt ihm das“. Er wird euch das schon mitteilen.

 

* Ich setzte voraus das wir hier von Verantwortungsvolle Doms reden, jene die sich ums Wohlergehen der Sub kümmern.

Metamorphose

Metamorphose

Die Raupe bewegt sich langsam am Ast entlang.
Sie lauft an Flinke Ameisen und fette Käfer vorbei aber sie scheint kein Interesse zu wecken.
Das kümmert der Raupe nicht, sie hat ein Ziel und wird dies nicht aus den Augen lassen: ihre Metamorphose.
Die Raupe erreicht am Ast eine kleine Verzweigung und folgt die Anweisungen der Natur.
Sie lässt sich am Zweig hängen und fällt in ein scheinbare Schlaf.
Die Ameisen und Käfer laufen immer noch, kopfschüttelnd an ihr vorbei.
Es dauert eine Weile bis aus der Raupe ein Schmetterling versucht herauszubrechen.
Mit mühe und Beharrlichkeit, befreit sich der Schmetterling aus ihr vorherige dasein.
Er entfaltet die Farbenpracht der Flügeln und fliegt davon, in eine Welt jenseits von Ameisen und Käfer.

Unsere Subs sind wie Raupen die inmitten der Gesellschaft nach ihre Bestimmung suchen.
Andere können dieses Vorhaben nicht verstehen, geschweige denn unterstützen.
Unsere Subs brauchen Anweisungen um ihre Stellung zu finden und nur mit Beharrlichkeit können sie sich aus der Zwänge der Gesellschaft befreien.
Wenn dies geschieht verwandeln sie sich in etwas Wunderbar und können ihr Flug antreten.
Etwas das völlig an der Gesellschaft vorbei geht, fremd und unvorstellbar.
Und doch so wunderschön.

Ich befehle!

Ich befehle!

Eine D/S Beziehung ist eigentlich ganz einfach: ich befehle und du folgst.
Was aber wenn sie nicht folgt? Will sie eine Bestrafung provozieren? Will sie mich testen? Oder war mein Befehl nicht durchführbar?
Wohl nicht so einfach…
Doch, es ist einfach wenn man als Dom nicht vergisst das D/S keine Einbahn ist.
Es geht, wie bei jeder andere Beziehungsform um Kommunikation, und die muss nicht mal Verbal sein.
Es wird immer von „Sub Lesen“ gesprochen, aber es gibt ein andere Wort dafür der in unsere Kreise vermieden und totgeschwiegen wird: einfühlsam.
Bei alle Begriffe die ein Dominante beschreiben, kommt „einfühlsam“ sehr selten vor, sollte aber Pflicht sein.
Ein Dom der nicht einfühlsam ist, kann nicht nachvollziehen was in eine Sub vorgeht, er ist blind und taub.
Es ist Voraussetzung für ein Dom diese Eigenschaft zu haben, alles andere ist Missbrauch.

Die Versuchung ist gross in eine egozentrische Denkweise zu fallen und die Sub als Objekt zu betrachten und entsprechend zu benutzen.
Ein Objekt hat aber keine Seele, keine Gefühle und verliert keine Gedanken an das was mit ihm geschieht.
Bei aller Strenge und bei noch so ausgeprägter Dominanz, ein Dom sollte nie vergessen das grösste Geschenk zu würdigen: die entgegengebrachte Unterwerfung.
Es ist nicht selbstverständlich das eine Sub sich euch unterwirft, umso weniger das euch Respekt gebührt wen ihr kein Respekt anbietet.

Achtet auf wer sich euch zu Füsse wirft, das ist ein Befehl!

AHK

AHK

AHK ist der Fachbegriff für „Anhängerkupplung“ und ich hab gerade eine an mein SUV montiert.
Nein, ich habe nicht vor an der Adria zu fahren mit ein Wohnwagen hinterher… 🙂
Es ist einfach praktisch ein Anhänger koppeln zu können, um zum Beispiel mein Motorrad aufzuladen und somit langweilige Autobahnstrecken zu überbrücken.

Ich wäre aber nicht ich wenn meine Gedanken nicht auch Richtung SM abschweifen würden…
So ein Haken ist wirklich praktisch. Eine Elektrodose ist auch vorhanden und drei Kontakte davon sind ein- und ausschaltbar ohne die fahrt zu beeinträchtigen: beide Blinker und das Nebelschlusslicht. Man(n) könnte doch ein TENS  damit steuern…
Das gibt der Ausdruck „abschleppen“ eine total andere Bedeutung 😉

Die vier Neigungen

Die vier Neigungen

Es gibt vier Grundneigungen:

dominant, sadistisch, devot und masochistisch. Die erste zwei sind die aktive Neigungen, die andere zwei die passive.
Jeder von uns (und mit uns sind nicht nur SMler gemeint) hat eine oder mehrere die Neigungen in sich und die können unterschiedlich ausgeprägt sein.
Das hat ein wesentlicher Einfluss auf unser Wesen, auf die art und weise wie wir auftreten, uns benehmen und durch das Leben gehen.
Was wir für eine Arbeit machen wird auch davon beeinflusst, unbewusst für die meisten.
Ich bin kein Experte und schon gar nicht Psychologe aber ich kann relativ leicht erkennen was für eine Mischung mein gegenüber in sich trägt.
Das macht es umso spannender wenn ich im Alltag die verschiedenste Leute treffe und ich die mit “Neigung-Schilder” versehe. Das mache ich nicht im echt… Ich stelle mir nur das vor. Wenn man das macht werden einige Situationen plötzlich ganz klar. Hierarchien werden sichtbar.

Es gibt für jeden von uns ein natürliche Zustand. Das ist wenn unsere Neigungen von unser gegenüber richtig “gefuttert” werden. Wenn das nicht gegeben ist fühlen wir uns nicht wohl und versuchen diese natürliche Zustand wieder zu erlangen. Das kann man auch im Alltag sehen, wenn zum Beispiel der mittlere Kader vom Boss instruiert wird und zehn Minuten später die Abteilung seine “Laune” ertragen muss. Der eher dominante Kader hat kein gefallen daran herumkommandiert zu werden und versucht die Balance wieder herzustellen indem er seine Dominanz gegenüber der Abteilung auslebt.
Das passiert unzählige male rund um uns herum, die meisten nehmen es aber nicht so wahr. Es werden Namen und Bezeichnungen gegeben: launisch, zickig, scheu, frech, … Das alles sind aber nur andere Bezeichnungen für die vier Neigungen.

Die Mischung aus der vier Neigungen macht aus uns was wir sind, während der Spiel im eigene Schlafzimmer wie auch beim Einkaufen oder auf der Arbeit.

stolz

Mein Stolz

Ich klingle bei ihr

und wie immer sie empfängt mich mit eine Umarmung.
Diesmal nicht so warm wie auch sonst, ich weiss aber warum. Wir haben einiges zu besprechen, meinetwegen.
Neben Smalltalk und ein Bier sitzen wir auf dem Sofa, die Stimmung ist gespannt.
Ich habe Mist gebaut, ich will mich entschuldigen aber trotz allem ich kann es nicht rückgängig machen.
Auf die Frage “Was soll ich machen?” antwortet sie provokativ mit “Du könntest auf die Knie gehen…”
Ich überlege nicht lange und Knie hin. Sie ist überrascht “Ist dir das so wichtig?!…”
Meine Antwort darauf ist so kurz wie wahr “Ja!”
Sie umarmt mich und ich weiss das zwischen uns wieder alles klar ist.
Ich bewege sie dazu vor mir aufrecht zu sitzen und ziehe ihre Hosen aus. Ich beginne sie zu küssen unterhalb der Gürtellinie und bald ziehe ich auch ihren Slip aus.
Ich setzte Ihre Füsse vom Boden auf dem Sofa und geniesse für ein Moment wie sie schamlos mit gespreizte Beine vor mir sitzt. Ich senke mein Kopf zwischen ihre Beine und bahne meine Zunge zwischen ihre Schamlippen. Ich abwechsle Zunge und Finger und ich spüre wie die Lust durch ihr Körper fliesst, hinab auf meine Zunge. Sie bewegt sich, teilweise in Rhythmus, teilweise will sie sich meine Berührungen entziehen.
Ich halte sie fest und spreize noch mehr ihre Beine, ich werde nicht loslassen eher sie kommt.
Leise und zuckend kommt sie und ich lockere mein Griff. Ich warte bis sie sich erholt hat, lehne mich zu ihr “Bevor es weitergeht sollte ich duschen, ich komm direkt von der Arbeit…”
Sie schaut mich an, erregt “Du kannst danach duschen…” und streckt mir ihr geilen Arsch einladend entgegen.
Ich ziehe mich schnell aus und ich bin wieder bei ihr. Wir treiben es auf dem Sofa, verhältnismässig sanft aber kurz darauf gehen wir ins Bett. Sie liegt auf dem Bauch mit ein angewinkelte Bein und ich nehme sie wieder von hinten, diesmal härter. Sie drückt ihr Gesicht in ein Kissen um ihr Gestöhne zu dämpfen. Ich packe sie am Hals und ficke sie hart bis ich in ihr komme.
Wir bleiben umarmt liegen und nach eine Weile sagt sie “ich liebe es wenn du mich am Hals hältst…”

Nach eine weile sie geht duschen und ich rauche eine Zigarette nackt auf dem Balkon.
Das war nicht so geplant, ich wollte mich eigentlich nur entschuldigen…
Ich gehe auch Duschen und als ich fertig bin wickle ich das Badetuch um mich rum und gehe zurück ins Schlafzimmer. Sie liegt im Bett und ich kuschele mich ran. Sofort erwidert sie es und presst sich an mich an.
Jetzt völlig entspannt sagt sie mir das sie das letzte mal eigentlich gewünscht hätte das ich ihr den Schwanz ins Mund stecke damit sie sich beruhigen kann, wie ein Schnuller. Sie erzählt weiter das sie drei Tage lang über Schwanzlutschen am fantasiere sei. Sie hätte auch eine Toaster Bedienungsanleitung ablesen können, nur der Ton und die Art wie sie es sagte erregte mich. Ich öffne der Badetuch, nehme ihre Hand und setze sie auf meine Latte “Hier hätte ich ‘was beruhigendes…”
Ohne ein Wort rutscht sie im Bett und beginnt zu lecken und blasen, Anfangs ganz sanft aber steigert sich bald voller Leidenschaft, als gäbe es kein Morgen. Sie reibt ihre Brüsten an mein Bein und lutscht weiter. Sie wechselt zwischen blasen und deep-throat und treibt mich damit fast zum Wahnsinn. Als ich merke das nicht mehr viel fehlt, packe ich sie am Hals und spritze auf ihre Titten.
Sie sagt immer das sie erst durch mich angefangen hat Lust beim blasen zu empfinden. Ich kann kaum glauben das sie es so gut kann!
Wir bleiben eine ganze weile im Bett und ich halte sie, meine kleine Schwanzlutscherin, mein Stolz.

jazz

Jazz

Mein Musikgeschmack ist Phasen abhängig. Heute habe ich eine melancholische Jazz Phase.
Zwischen Herbie Hancock “‘Round Midnight” und Diana Krall “Cry me a River” ein schluck Talisker, rauchig und salzig. Passt.

Für mich ist SM sehr gut mit Musik vergleichbar, vor allem mit Jazz.
Der Trompeten Solist muss unbedingt Taktgefühl haben, er folgt eine Melodie hat aber trotzdem Raum für Improvisationen. Er muss sich sein Instrument anpassen damit Harmonische Töne schallen und kein Gekreische ertönt. Und nicht zuletzt es braucht Übung.

Mein aktuelle Instrument ist nicht einfach zu spielen, man muss es fest und bestimmt anpacken aber nicht hart bedienen. Es ist zwar ungewohnt wie es ertönt aber ich mag sehr diese Tonlage.
Letzte Woche ist aber ein Missgeschick geschehen: man sollte kein Hard-Rock mit solch ein Zarte Instrument spielen… Jetzt ist die sonst so strahlende Oberfläche zerkratzt und es wird einiges an Politur nötig sein um der frühere Glanz wieder zu erlangen.
Miles Davis würde wahrscheinlich sagen “Too much, too fast… Take your time!”

Genau mir passiert sowas… Ich predige Geduld und Vernunft und tappe selber in die Falle.

moral

Vertreter der Moral

Wer sich in SM-Kreisen bewegt hat es sicher schon mindestens einmal gehört: wir leben andere Moralwerte aus.
Frauen lassen sich schlagen mit ein Lächeln ins Gesicht, Männer unterwerfen sich mit Freude und die Gerte ist Gesetz.
Ja, wir entsprechen nicht der klassischen Familienmodell oder Partnerschaft…

Wenn ich mich aber umschaue, mit mühe finde ich diese hochgelobte Werte.
Die Scheidungsrate ist so hoch wie noch nie, Kinder schlagen ihren Eltern, die Eltern interessieren sich nicht für die Kinder, es wir Randaliert bei jeder Gelegenheit, Musik vom Internet runterladen wird härter bestraft als Pädophilie, alle Bürger sind potenzielle Kriminelle die überwacht werden sollen, …
Das schlimme dabei ist das alle nicken und mach brav mit.

Sind wir die einzige die überhaupt noch irgendwelche Werte vertreten?
Was ist denn so falsch Beziehungen auf Ehrlichkeit und blindes Vertrauen zu bauen, an Richtlinien zu bewahren, an Verfehlungen zu bestrafen?
In unsere Kreise werden die Moralwerte von fall zu fall anders definiert oder interpretiert aber wir halten uns daran.
Liegt es daran dass wir das freiwillig eingegangen sind oder ist es eher Charakterstärke?

privilegierten

Wir privilegierten…

Die Rede ist von der Doms. (Als männlich und weiblich zu verstehen)

Ich denke nicht alle Dom ist klar was für ein Privileg sie haben, mit Subs spielen zu dürfen.
Manche sehen es als selbstverständlich oder sogar als Gott gegeben Recht…

Wie viel Vertrauen braucht es wohl dafür um sich unterwerfen, sich wehrlos abgeben, sich fallen lassen?
Ich spreche nicht von der Minute 37 in ein Spiel, ich denke eher an der erste Sekunde, bevor alles beginnt.
Ich finde es immer wieder faszinierend was für eine Willenskraft und Stärke nötig ist um diese magische Schwelle zu überschreiten.

Wir Doms haben es einfach, wir befehlen, dirigieren, und geniessen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin überzeugt ein guter Dom muss sich ins Zeug legen und darf nicht auf die faule Haut liegen bleiben. Es ist aber einfacher und nicht zu vergleichen.

Ich möchte an dieser Stelle ein Danke aussprechen an alle Subs.
Ihr seid die die unser Leben bereichern, die uns Dom ein dasein ermöglichen.

Und wenn das nächste mal, nach ein Spiel, die Sub sich an euch anlehnt und euch dankt, wäre es nicht falsch der dank zu erwidern.

Eine unerwartete Wendung

Gestern war SM-Frühlingsparty der IG-BDSM.

Als ich die Einladung gesehen habe, wollte ich unbedingt hingehen um endlich ein paar Gesichter zu den Forumnamen geben zu können.
Ich wollte aber nicht alleine gehen, so habe ich meine Langjährige Freundin gefragt ob sie mitkommt.
Sie ist unterwürfig und auf der suche nach ein Dominante Gentleman und bei so eine Party sind sicher ein paar Doms auch dabei.
Sie hat zugesagt, hat aber ein paar Bedingungen gestellt:
Sie will nicht spielen und wir haben ein Codewort vereinbart damit ich sie “befreien” kann falls sie in eine unangenehme Situation geraten soll.

Soweit so gut.

Ich hab sie zuhause abgeholt und wir sind gemeinsam hingefahren.
Unterwegs hat sie nochmal betont, sie habe nicht vor sich in ein Spiel verwickeln zu lassen.
Im Club habe ich ihre die Räumlichkeiten gezeigt (ich war schon ein paar mal dort an andere Anlässe) und wir wir haben die ersten Partygäste kennengelernt.
Ich hatte keine spezielle Erwartungen, für mich war einfach wichtig gleichgesinnte persönlich zu treffen.
Dann haben wir X getroffen (Der Name wurde geändert), ein Unterwürfige um die 40.
Nach ein bisschen Smalltalk hat meine Freundin angefangen X zu dominieren.
Ich war definitiv überrascht! Ich weiss zwar das sie das kann, hatte es aber noch nie erlebt.
Das war definitiv nicht etwas was ich erwartet hätte!

Während der ganze Party ging es so weiter und ich habe mich köstlich amüsiert.
Wir haben währenddessen diskutiert, sie stellte Fragen über die verschiedene Utensilien um X den Arsch zu versohlen.
Ich erkannte das sie, bewusst oder unbewusst, die gleiche Techniken anwandte wie ich :-)
Die Überraschung war aber perfekt als sie gleich noch andere Unterwürfige als Diener einspannte und alles mit eine Souveränität und eine Selbstverständlichkeit, als es nie was anderes gegeben hätte!
Ich konnte mein Grinsen nicht verbergen.
Was für eine unerwartete Wendung!

Es war für mich sehr interessant zu sehen wie sie dominiert hat.
Ich kenne sie und ich habe ihre Sehnsüchte und Wünsche in ihre Handlungen erkannt.

Ich habe sie nach der Party nach hause gebracht, sie war zu müde um noch weiter zu machen so haben wir uns verabschiedet.
Ich bin aber gespannt auf unsere nächste Treffen. Das wird sicher viel interessanter 😉

Danke an die Organisatoren der IG-BDSM: eine gelungene Party!
Es war schön die Forenmitglieder persönlich zu treffen und ich freue mich schon auf der nächste Event.

Fifty Shades of Dan

Ein Phänomen, eine Sensation, ein Publikumsmagnet. Das hat die Presse über den Film geschrieben.

Ich habe den Film nicht gesehen, dafür alle drei Bücher gelesen.
Ich sehe schon manche der Kopf schütteln: “Du hast Fifty shades of Grey gelesen?!?!”
Ja, habe ich. Ich wollte wissen was das ganze Hype sollte.

Nun, mein Fazit:
FSoG kann man nicht in eine vorgefertigte Schublade stecken, es ist viel komplexer als man auf dem ersten Blicke denken kann.
Es ist ein Schundroman, ganz klar. Junge Naïve verliebt sich in Stinkreiche gut aussehende Man.
Dummerweise er steht auf “die harte Tour” und sie hat keine Ahnung auf was sie sich einlässt.
Soweit so gut.

BDSM
Na ja, was soll ich sagen? Ja, er peitsch sie aus. Ja, er bindet sie ans Bett. Aber alles hat ein schales Beigeschmack…
Da wird tief in der Klischees-Schublade gegriffen um etwas ähnlich wie BDSM der Leserinnen schmackhaft zu machen.
Es entsteht damit eine Mischung zwischen BDSM-für-Dummies aus dem Sex-Shop, Emmanuelle (der Film) und ein Soft-Porno.
Jeder der sich auch nur minim mit BDSM befasst wird einfach lächeln darüber.

Krank
Mr. Grey wird in der Geschichte als krank bezeichnet. Er wurde in seine Jugend misshandelt und als Resultat davon ist er ein Sadist und ein Kontroll-Freak geworden. Er geht sogar zum Therapeut.
Hier wird ganz klar BDSM als Krankheit verkauft, was absolut nicht der Fall ist!
Zugegeben, auch unter SMler gibt es krankhafte Persönlichkeiten aber das ist nicht die Regel.

Frauen
Warum fliegen aber Frauen scharenweise auf solch ein Roman ab ?
Wer ein bisschen recherchiert, wird merken das die Autorin E. L. James (Erika Mitchell als Sterbliche) hat ganze Arbeit geleistet.
Ursprünglich war die Geschichte ein Twilight-Abschnitt und wurde online publiziert. Das Internet macht’s möglich, es gab zahlreiche Feedbacks und die Autorin hat nach und nach die Geschichte anhand der Rückmeldungen geändert.
FSoG wurde also “designed” um Frauen zu gefallen.

Medien
Da BDSM immer noch, mehr oder weniger, Untergründig ist, wurde es von den Medien aufgegriffen.
Die Bücher (und Film) wurden hochgelobt, als pervers betitelt, verboten, verteufelt. Doch schlechte Werbung ist immer noch Werbung und so wurde es zum Selbstläufer.

Insider
Die BDSM Anhänger streiten sich jetzt noch darüber ob der Film (und die Bücher) gut oder schlecht sind für der Image.
Die Aussage das SM eine Krankheit ist, kommt gar nicht gut an. Dafür ist aber SM in aller Munde.
Ich bezweifle das es mehr Leute dazu bewegen wird SM zu praktizieren: die Neigung hat man oder nicht.
Ob es für der allgemein Image von SM gut ist, ist abzuwarten.

Ich begrüsse das die Öffentlichkeit über SM diskutiert. Schade nur das ein billig Roman und die Verfilmung davon braucht um solch eine Diskussion anzukurbeln…