Die fünf Sinne: Schmecken

Die fünf Sinne: Schmecken

Schmecken ist sinnlich.
Nicht nur weil die Zunge involviert ist sondern weil es sehr abwechslungsreich sein kann.
Neben riechen ist schmecken der zweite archaische Sinn und daher tief verwurzelt in uns.
Wir kosten und spucken was uns nicht schmeckt, wir lecken aber genüsslich, gierig und mit spitze Zunge alle verborgene Ecken wenn und was gefällt.
Manche schmatzen provokativ um alle zu zeigen „Uhm… lecker!“
Die Lebensmittelindustrie gibt Millionen aus um Aromen beizumischen die uns gefallen sollen.

Dann gibt es Aromen die nicht marktüblich sind, die aber Ur-Instinkte in uns wecken…
Der Kuss im verschwitzen Nacken, umschlungen beim Sex. Weibliche Erregung auf meine Lippen. Salzige Sperma von ihre Zunge triefend. Die Türe beim gehen hinter sich schliessen und die Lippen ablecken um ihr Geschmack nochmal zu kosten.
Später ein SMS von ihr bekommen: „Ich hab dein Geschmack noch im Mund…“
Erotische gourmet Erlebnisse…

Leckt, schmatzt, ergötz euch von solche sinnlichen Delikatessen!

Die fünf Sinne: sehen

Die fünf Sinne: Sehen

Die Augen sind das Spiegel unsere Seele.
Heutzutage werden aber unsere Augen regelrecht gespammt und missbraucht.
Wohin wir nur schauen, irgend eine Botschaft wartet auf uns, sei es Werbung, eine Warnung oder ein Strassenschild. Wir werden durch Bilder überflutet.
Glücklicherweise hat die Evolution uns aber auch mit erstaunliche Fähigkeiten ausgestattet die uns erlauben aus diesen Wirrwarr das wesentliche herauszufiltern.
So können wir zum Beispiel, Gesichter aus ein bildliche Chaos herauspicken ohne uns anzustrengen.
Wir sehnen uns nach schöne Bilder, instinktiv betrachten wir etwas und finden es schön oder auch nicht. Das weiss die Werbeindustrie sich zu nutze machen und täglich werden wir mit Schönheit verführt: ein attraktive Frau trägt eine mittelmässige Uhr, ein durchtrainierte Mann benutzt ein bestimmte Waschmittel, …
Es werden Bildliche Assoziationen gesponnen die nichts mit der Realität zu tun haben, wir reagieren dennoch darauf.
Wir können aber auch auf unsere eigene Bildarchiv zurückgreifen und selber assoziieren.
Ich kann zum Beispiel fast nie im Baumarkt an Seilen und Ketten vorbeilaufen ohne dabei zu grinsen. Die Verkäufer denken wahrscheinlich das ich Segler oder Kletterer bin…
In Möbelgeschäfte habe ich mich selber ertappt wie ich an ein Bettgestell Befestigungsmöglichkeiten suchte. Ich sah nicht nur das Bett sondern hatte auch ein sehr vertraute Bild im Kopf 🙂
Was wir sehen können wir sehr leicht mit unsere Sehnsüchte verbinden, das Sehen ist die Sinne die am nächste unsere Vorstellungen antreibt. Es ist auch ein leichtes die Protagonisten in unsere Kopfkino auszuschneiden und durch die Person die wir gerade sehen zu ersetzen.
Das läuft ja fast automatisch, ohne es bewusst zu erleben, planen wir was als nächstes geschehen soll und dabei stellen wir uns das bildlich vor. Manche „produzieren“ ein komplettes Film und halten sich ans Drehbuch, andere reagieren spontan und nehmen in letzter Minute noch Änderungen vor. Egal wie talentiert der „Regisseur“ ist, wir lassen es vor unsere innere Auge ablaufen. Wir sind alle Bildgesteuert.

Ich wünsche euch sehr viel schönes, das euere Seele das gibt was euere Lust verlangt.

Andere Sinne:
Spüren
Hören

die fünf sinne: spüren

Die fünf Sinne: Spüren

Spüren ist wohl eine der primitivste Sinne, noch bevor wir geboren sind, tasten und fühlen wir schon die Welt um uns herum.
Eine Berührung kann uns trösten, wärmen, schaudern lassen oder in Erinnerungen schweben.
Instinktiv umarmen wir die die wir lieben oder erforschen die Kartographie ihren Körpern.
Wir ziehen lange Bahnen mit der zarte Berührung der Fingerkuppe oder fassen hart zu.
Die Palette an Empfindungen die man durch eine Berührung zustande bringt ist schier unendlich…
Wenn der Ton die Musik macht, bei der Tastsinn ist es die Intensität.
Wobei nicht nur die blosse Kraft massgebend ist sonder das wie und wie lange.
Ein Finger kann dir ein Orgasmus schenken oder durch ein leichtes druck auf der Stirn zur knie zwingen.
Wir sehnen uns nach Berührung, nach all die Gefühle die damit verbunden sind.
Die Hand halten, Streicheln, festhalten das vermittelt Geborgenheit.
Wir wollen das Leben spüren, wortwörtlich.

Mit gebunden Augen und ein Hörschutz lässt sich die Sinne schärfen.
Plötzlich ist die gesamte Hautfläche auf empfang, die kleinste Bewegung wird registriert.
Ist es ein Finger oder Leder der dich erzittern lässt?
Ist überhaupt wichtig zu wissen was es ist? Ich denke nicht…
Irgendwas berührt deine Lippen, wirst du lecken oder dein Mund öffnen?
Dein Körper sehnt sich nach all diese Berührungen und der unangekündigten Schlag ist doch Grund zur Freude…
Spüren enthält nicht alle Finessen wie Sehen und Hören, es ist roh und primitiv und genau darum so direkt.

Andere Sinne:
Sehen
Hören

hören

Die fünf Sinne: Hören

Inspiriert durch ein Beitrag bei Devote Romantikerin (Deine Stimme an meinem Ohr) will ich eine Beitragsreihe über die fünf Sinne beginnen.
Wir können die Sinne nicht bewusst abstellen. Sie durchfluten uns ständig und doch nehmen wir nur ein Teil davon wahr. Unser Gehirn filtert aus diese Unmenge das aus was für uns relevant ist und lässt alles andere links liegen. 
Was aber ist relevant? Es hängt von der Situation an, vom Fokus.
Beispielsweise wenn man versucht ein Gespräch in Freien zu verstehen, wird das Gezwitscher der Vögel gar nicht wahrgenommen. Das Gespräch ist wichtiger.
Was mich aber am meisten fasziniert ist wie einzelne Wahrnehmungen eine ganze Reihe von Erinnerungen hervorheben können. Ein Duft führt uns gedanklich an die letze Ferien am Meer, ein Lied lässt uns im Kopf mit der geliebte tanzen.
Sinne sind direkt mit unsere Vorstellungen und Erinnerungen verbunden.

Wir hören ständig, ob Musik oder eine Fliege die vorbei zieht.
Aus diese Wirrwarr von Tönen, pickt unser Gehirn das wesentliche heraus.
Wir interpretieren das Gehörte in Worte, Laute, Töne und diese wecken Erinnerungen oder erzeugen innerliche Bilder.
Das „Kopfkino“ ist eine besondere form davon, wo nicht nur punktuelle Erinnerungen oder statische Bilder vorkommen, sondern ganze Szenerien.
Die Dominanten lieben es wenn durch ein einfache Satz wie „Nicht bewegen, egal was passiert…“ solch ein Film im Kopf der Sub starten können.
Die Sub wird innerlich eine Serie von Optionen abwägen, was alles geschehen könnte, von Geil bis beängstigend. So einfach ist das.
Doch sie wird auch ihre Sinne schärfen, lauschen was er wohl macht und vorbereitet.
Der Dom hat die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und kann damit spielen…
Sie wird sofort auf alle für sie bekannte Geräusche reagieren. Das rasseln eine Kette oder das surren einen Vibrator werden ihr Kopfkino futtern. Erinnerungen werden wach, die damit verbunden Emotionen erwärmen sich.
Die Absenz von Geräusche kann aber auch gut sein. Die Stille nach „Ich bin gleich wieder da…“ wird auch der innere Projektor anlassen.

Auf der andere Seite, der aufmerksam Dom wird auch allerlei hören.
Das leer schlucken, winseln, schreien, weinen, lachen, …
Das sind alle Indikatoren was in ihr vorgeht, was sie empfindet.
Ich achte zum Beispiel auf die Atmung, die sehr viel sagt über die Erregung.
Ich liebe es wenn sie ihr Atem anhält, wartend auf ein Schlag und wie sie es danach rauslässt.
Wenn ich das höre weiss ich, ihr Körper ist nicht mehr angespannt.
Oder wenn sie höhe Töne von sich gibt während ich sie ficke, das heisst sie will mehr.
Von all den Töne gibt es aber eine der mich zum Wahnsinn treibt.
Es ist ein tiefe „Aaahh…“ der vom Bauch herkommt und ihr ganzen Körper vibrieren lässt.
Diese animalische und primitive Ton der sagt „Ich bin im Subspace und es ist geil…“
Das geht bei mir direkt ins Lustzentrum und ist viel besser als tausend „Danke Sir“.

Spitzt also die Ohren und lasst euch inspirieren.
Schafft neue Erinnerungen die mit ein Geräusch gespeichert werden und somit teil der Kopfkino Requisiten 🙂

Andere Sinne:
Sehen
Spüren