meditation

Meditation

Ich liebe Sex, keine Frage. Ich geniesse es wenn ich sie sadistisch fordere, selbstverständlich. Ich freue mich wenn sie meine Anweisungen folgt, natürlich.

Etwas aber turnt mich unheimlich an: die Vorfreude.
Es sind diese kleine Augenblicke wenn ich mein nächsten Schritt ausdenke und sie wartend da ist, nichtsahnend.
Es ist eine Art mentale Selbstbefriedigung: ich weiss ja was ich machen wird und ich weiss auch in etwa wie sie darauf reagieren wird, nichts desto trotz die Vorfreude ist gross.
Ich weiss nicht genau was es ist, nicht bewusst.
Sehr wahrscheinlich ist eine Kombination aus verschiedene Elementen die mich kitzelt.
Ihr Geruch, wie sie Atmet, die Stille, meine Kopfkino, ihr Blut das die Haut nach der letzte Schlag erröten lässt, …
Es ist nichts sexuelles dabei, eher ein breite innere Grinsen, ein „du hast keine Ahnung“ Gedanken Banner der vorbeifliegt.
Es ist wie eine Meditation, meine Gedanken sind aufs wesentliche fokussiert: Sie.

verbrannte erde

Verbrannte Erde

Ich hatte eine unbekümmerte Jugend, so unbekümmert wie eine Teenagerjugend sein kann.
In eine ländliche Gegend scheint die weite Welt ein Ort irgendwo hinter den Bergen zu sein.
Es mag klischeehaft klingen aber es war schon ein Stuck heile Welt. Schlimme Sachen waren nur beim Tagesschau zu sehen.
Aber als Teenager hat man es nicht leicht. Kaum ist ein bisschen Verstand vorhanden wird es untereinander gewirbelt durch unbeständige Hormonwallungen…
Ich hab auch, wie jeder andere in mein Alter, irgendwann entdeckt das Mädchen nicht nur doof sind sondern auch geil.  Das eine führt zum andere…
Natürlich war das erste mal etwas ganz besonderes (wenn ich heute daran denke, wohl nicht so ganz). Von einer Gelegenheit zur nächste…
Eine ganz besondere traf ich an ein Samstag nachmittag.

Ich hatte morgens noch an mein Motorrad herumgeschraubt.
Mit 17 Motorradfahren ist nicht erlaubt aber in ein Tal herrschen andere Gesetze als sonst irgendwo. Abgesehen davon, die lokale Polizei hatte ein Lada Niva als Dienstfahrzeug, also nur geeignet als Schneckenverfolger oder als Schattenspender in Sommer…
Samstag Nachmittag war wie üblich Baden angesagt. Die ganze Jugend traf sich am Fluss um abhängen und natürlich flirten. Schnell was essen und die Sachen packen,  Fluss ich komme!
Die übliche Verdächtige waren schon da aber ich ging weiter auf dem schmale Wanderweg und hielt Ausschau nach ein geeignete Platz. Mein bester Freund kam mir entgegen und warnte mir vor: er habe Sonja und Katja überreden können mit uns zu baden und sonnen.
Wow, Sonja? Echt?
Sonja war für uns Jungs eine unerreichbare blonde Göttin aus eine gut situierte Familie.
Nicht nur das sie bildhübsch war, sie war auch selten zu treffen da sie in eine Privatschule untergebracht war. Manche hatten ihr Glück bei ihr versucht aber wie kann man ein Mädchen beeindrucken die schon alles hat? Wir verkehrten definitiv in verschiedene Welten.
Das hat mich aber nicht daran gehindert nächtelang davon zu Träumen…
Ich hab ein allgemeine Gruss in die Runde geworfen und mein Badetuch ausgebreitet.
Die zwei Mädchen haben kurz zurückgegrüsst und sich weiter unterhalten über Mode oder was weiss ich. Ich machte mir keine Illusionen.
Naja, wir hatten wenigsten ‚was für die Augen.
Mein Freund fragte mich ob mein Motorrad wieder in Ordnung sei.
„Yep, der Vergaser war voll verdreckt, jetzt lauft aber alles wieder rund.“
Daraufhin drehte sich Sonja zu mir „Du hast ein Motorrad? Kannst du mir das Fahren beibringen?“
Ich musste kurz schlucken. Sie spricht mit mir.
„Hm… du weisst aber schon das ich illegal fahre?…
Sie lächelte (Oh Gott ist sie hübsch) „Ist mir egal!“
Ich lächelte zurück „Wie Bonnie und Clyde? Nee, lass mal gut sein…“
„Ach bitte…“ und legte ein Hundeblick auf „Ich bin eine gute Schülerin und ich lerne schnell…“
Wie konnte ich nein sagen? Und hallo, das ist Sonja!
„Ok, aber nur auf Industriestrasse, keine öffentliche Strassen…“
Der Satz war noch nicht ganz fertig als sie sich zu mir lehnte und mir ein Kuss auf der Wange druckte. „Danke! Heute Abend?“
Ich war durch den Wind: ich habe ein Date mit Sonja. „Ja ok, gegen 18 Uhr?“
Sie nickte strahlend und ich war ihr verfallen.
Mein Freund schaute mich an als wäre ich ein Alien, eine Mischung von Respekt und Neid. Hauptsächlich Neid.
Die Sonne erschien heller an diesen Nachmittag.

Ich war zu früh, das wollte ich auf keinen Fall verpassen oder vermiesen.
Keine Ahnung wie oft ich meine Uhr angeschaut habe, um 18:05 dachte ich schon ich wäre verarscht worden. Aber da kam sie: enge stretching Jeans, T-Shirt und ein breites Grinsen.
Ich konnte es immer noch nicht ganz fassen das ich ein Date mit dieser blonder Venus hatte.
Wir haben uns begrüsst, sie war schon ganz aufgeregt und liebäugelte mit meine Suzuki. Ich musste mich konzentrieren um nicht zu sabbern. Ich hab ihr ein Motorrad-Crashkurs gegeben und dann war es so weit.
Ich hab das Motorrad angelassen und sie hat platz genommen. Ich bin hinter ihr aufgestiegen und dann ging es los: Kupplung ziehen, Gangschalter runterdrücken, ein bisschen Gas geben und die Kupplung langsam los lassen. Nach drei mal Motor abwürgen hat sie es geschafft und wir ratterten los auf der Industriestrasse.
Wir hatten kein Helm an und ihr blondes und wohlriechende Haar flatterte in mein Gesicht.
Am ende der Strasse hat sie angehalten und wir sind abgestiegen. Ich sah das sie zitterte, vollgepumpt mit Adrenalin.
„Du bist ein Naturtalent“ sagte ich und sie umarmte mich, ihre Brüste an mich gepresst und ihr Herzschlag deutlich spürbar.
„Halte mich fest… Wie schnell war ich?“ Ich musste lachen, wir sind im ersten Gang gefahren…
„Nicht so schnell, das kommt aber noch. Wollen wir weiter machen?“
„Ich muss mich erst beruhigen…“ und sie küsste mich, leidenschaftlich.
Wow! Ich hab meine Beherrschung schnell vergessen und uns wurde klar: fertig mit Fahrstunden…
Wir sind am andere Ende der Industriezone gefahren (diesmal ich am lenken) und wir haben es uns auf einer Wiese am Waldrand bequem gemacht. Sehr bequem…
Fummeln, Küssen und noch mehr fummeln.
In Schutz der Dämmerung haben wir Sex auf der Wiese gehabt. Oh mann, ich habe Sex mit Sonja!
Das war der Anfang unsere Beziehung die genau 4 Wochen und 2 Tage dauerte.

Von da an haben wir uns regelmässig getroffen, heimlich.
Ihre Eltern wussten offenbar nicht wie gerissen sie war und ich war eh unter ihr stand.
Wir hatten Fahrstunden und heimliche Sex in eine verlassene Scheune. Wir waren sehr leidenschaftlich und wild, hormongesteuert und konnten uns nicht satt von einander haben. Ein nachmittag in der Scheune hat Sonja ein paar alte Seile entdeckt und wollte das ich sie an einer der Balken fessle. „Du bist verrückt aber ich liebe dich“ hab ich gesagt und hab sie mit gespreizte Arme, wie am Kreuz, am Holzbalken festgebunden. Ich werde diese Augenblick nie vergessen! Sonja nackt, gefesselt, wehrlos, Geilheit strahlend und wunderschön vor mir.
Sie schaute mich an und sagte „ich bin deine…“.
Das hat bei mir wie ein Schalter umgelegt und ich habe augenblicklich erkannt das ich mehr wollte. Ich hab sie gefesselt genommen, immer härter und sie hat mich dabei noch angespornt „mehr!…“
Als ich fertig war habe ich die roten Flecken auf ihre Haut gesehen, dort wo ich sie angepackt hatte. Ich entschuldigte mich bei ihr, ich war völlig verwirrt… Was habe ich gemacht? Ich löste schnell die Seile und sie hat sich sofort an mein Hals geworfen „Du musst dich nicht entschuldigen. Ich mag es wenn du Rau zu mir bist…“
Ein dominante Sadist und eine unterwürfige Masochistin hatten sich getroffen.
Wir haben unsere Spiele immer wieder gesteigert, Schläge kamen hinzu, Züchtigungen. Jedes mal wenn ich das Gefühlt hatte ich müsste mich bremsen hat sie mich wieder angespornt.
Es war so geil, viel besser als alles was ich bisher erlebt hatte!

Das ganze nahm ein unerwartete ende an ein Montag Abend.
Meine Ferien waren vorbei und wir trafen uns während der Woche abends in der Scheune.
Es war wie immer geil und wild und mit ein leidenschaftliche Kuss haben wir uns verabschiedet.
Ich war zu Hause, frisch geduscht und plünderte unser Kühlschrank als es bei uns an der Tür klingelte. Meine Mutter machte auf und ich hörte wie sich ein mann als Polizist vorstellte und nach mich fragte.
Meine Mutter rief nach mir „was hast du wieder mit dem Motorrad angestellt?“
Als ich zur Tür kam sah ich die zwei Polizisten vor mir „…sie sind verhaftet wegen Körperverletzung…“ und schon wurde ich in Handschellen abgeführt! Mein Vater bekam eine Kopie der Verhaftung in die Hand gedruckt und konnte nur zuschauen als die Polizisten mich wegführten. Ich dachte zuerst an eine diese fiese Scherze die wir unter Freunden machten aber das war doch eine Dimension zu gross…
Erst auf der Polizeiposten konnte ich anhand der Fragen die mir gestellt wurden erkennen was passiert war.
Sonja wurde von ihre Mutter im Badezimmer nach dem duschen überrascht und die rote Striemen an ihren Körper waren immer noch gut sichtbar…
Scheisse, wie soll ich das erklären? Soll ich überhaupt probieren das zu erklären?
Ich hab nach ein Anwalt gefragt, wie man in den Krimis immer sieht und sagte nichts mehr.
Ich stamme aus eine Arbeiterfamilie und Geld war immer zu knapp, der Pflichtanwalt den ich bekam war sehr jung, frisch aus der Uni. Ich hab ihm die ganze Geschichte erzählt und sein Gesicht wechselte dabei ein paar mal die Farbe. Er stotterte ein paar Fragen und es war ihm sichtbar unwohl. Offenbar war er nicht auf sowas vorbereitet…
Er versuchte bei Sonjas Familie zu schlichten und sie dazu bewegen die Anklage zurückzuziehen, vergeblich.
Ich wurde in Untersuchungshaft gestellt und wurde am Tag danach vor dem Untersuchungsrichter gezerrt.
Der Anwalt hatte mich empfohlen bei Fakten und Wahrheit zu bleiben und meine antworten „nicht zu blumig“ zu gestalten. Der etwa 60 Jährigem Jugendrichter war definitiv nicht von meine Schilderung angetan, blumig hin oder her… Er schaute zu mir angewidert, wie wenn er eine riesen grosse Kakerlake vor ihm wäre.
Am Abend der zweite Tag im Haft wurde ich freigestellt. Meine Eltern und der Anwalt holten mich ab.
Es wurde mir erklärt das die Anklage zurückgezogen wurde aber nur gegen eine Verfügung: ich durfte Sonja nicht mehr sehen, mindestens 100m Abstand.
Ich hatte ein Wechselbad der Gefühle: ich war froh wieder draussen zu sein, ich war tief bestürzt Sonja zu verlieren, und wie soll ich das jetzt meine Eltern erklären?…
Was soll ich überhaupt erklären?

In ein Dorf mit 350 Einwohner bleiben solche Neuigkeiten nicht lange verborgen. Kurz, ich war der Schläger, noch schlimmer: ein Mädchen Schläger! Es kam mir vor als hätte ich die Pest, jeder vermied mich, wechselte die Strassenseite, auch meine angebliche Freunde.
Nur mein bester Freund hielt zu mir. Über ihn erfuhr ich das Sonja in ein Internat gesteckt wurde. Eigentlich niemand sollte wissen in welche aber über Sonjas Freundin hatte er die Adresse bekommen. Ich wollte sie suchen aber er erinnerte mich an der Verfügung: 100m Abstand. Zähne zusammenbeissen und durch…
Ich habe über mein Freund noch ein paar Briefe an Sonja geschickt, bekam aber nie eine Antwort. Entweder wurde die Post durchgesucht oder sie wollte nicht antworten…
Ich habe meine Ausbildung beendet, ging zur Armee und kurz darauf habe ich ein Job in Zürich gefunden. Ich habe mein Frust zuerst mit Alkohol und dann mit Drogen gestillt.
Als Wochenaufenthalter bin ich jeder Wochenende ins Tessin zurückgefahren und habe dabei erlebt wie mein Ruf mich voreilte. Es gab genug Leute die mich meideten, es gab aber auch solche die explizit nach dem „Badboy“ suchten. So kam es zu ein paar Episoden auf die ich nicht stolz bin…
Ich war frustriert, ich hatte immer noch das erlebte mit Sonja im kopf und ich wurde mein Ruf gerecht. Ich habe zwei junge Frauen kennengelernt, und vor allem sie lernten mich kennen… Innert kürzeste Zeit sind die davon gerannt. Ich habe übertrieben. Im Frust, im rebellische modus, damals keine Ahnung über SSC, ich hab einfach ausgelebt was ich für richtig hielt.
Das hat aber nicht geholfen, im Gegenteil, ich war der einzige Perverse weit und breit und ohne die einzige die mich verstanden und mich geliebt hat.

Ich hab darauf beschlossen ein Strich zu ziehen und meine Vergangenheit hinter mir zu lassen.
In Zürich niemand weiss über meine Schandtaten, ich kann neu anfangen. Fertig mit Alkohol Exzesse, fertig mit Drogen. Ich hab mein Domizil gewechselt und nur sehr selten meine Eltern und Geschwister besucht.
Auf der Arbeit habe ich eine süsse Frau kennengelernt, wir haben uns auf anhieb, trotz mein schlechtes Deutsch, gut verstanden. Wir waren in eine ähnliche Situation: ich wollte meine Vergangenheit hinter mir lassen, sie wollte eine vor kurzem gescheiterte Beziehung vergessen.
Keine wollte über vergangenes reden und wir konzentrierten uns auf das jetzt.
Das funktionierte so gut das wir nach kurze Zeit eine gemeinsame Wohnung genommen haben.
Die Jahren vergingen und mein Abstand zur Tessin hat auch Gras über meine Vorgeschichte wachsen lassen. Die sympathische und offene Art meiner Freundin hat nicht unwesentlich dazu beigetragen das die meisten mich wieder als „normal“ akzeptierten.
Ich hab sie geheiratet 🙂

Ich war zufrieden. Ich hatte eine tolle Frau, ein guter Job, meine Familie stand zu mir, ich hatte eine Handvoll guter Freunde.
Ein Abend war ich mit Freunde unterwegs und ungeplant (und auch schon ein bisschen angetrunken) sind wir im Labyrinth in Zürich gelandet (Ein Alternativ Club, heute hauptsächlich Gay). Was wir nicht wussten war das es ein Fetisch Abend war…
Ich war anfangs amüsiert von den komische Gestalten im Laden aber eine Szene hat das geweckt was ich nun Jahrelang in mich hineingefressen hatte.
Ein Mann ist an mir vorbei mit einer Frau an der Leine, wie eine Hündin. Er hat sie bis zur nächste Wand geführt, sie stand auf, er drückte sie ziemlich grob zur Wand und während er ihr die Hände über den Kopf hielt, hat er sie geküsst. Ich habe ein steifen bekommen.
Plötzlich meldete sich etwas das schon lange darauf gewartet hatte wieder geweckt zu werden.
Ich habe über Tage hinweg ein innere Kampf geführt. Ich musste mit mir selber im Klare kommen… Erinnerungen wurden wach, von Geilheit und Angst. Aber nicht mehr so unkontrolliert. Es klingt nach Klischee aber ich war reifer, gelassener. Es wurde mir klar das es ein Teil von mir ist den ich versucht habe zu vergessen, der war aber wieder da.
Ich stand vor ein Dilemma: wie soll ich das meine Frau erklären? Soll ich das überhaupt?
Ich wollte sie nicht belügen und ich wollte auch kein Doppelleben führen. Ich wollte aber mich selber auch nicht belügen…
Aufs Risiko hin sie zu verlieren, habe ich ihr das erklärt, inklusive meine Vergangenheit.
Die Reaktion war heftig… „Ich hab ein Perverse geheiratet!“
Es hat Wochen und ausgiebige und heftige Diskussionen gedauert bis sie sich wieder beruhigt hatte. Sie kann das nicht… Sie kann mich mittlerweile verstehen aber sie ist es nicht.
Wir haben es probiert, uns gemeinsam langsam herangetastet aber sie hat definitiv nicht die Neigung dafür. Ich liebe sie trotzdem und sie musste erkennen das ich kein bisschen anders bin, abgesehen von meine andere Seite, meine Neigung.
Es war ein lange Prozess bis wir gemeinsam zur eine Lösung gekommen sind.
Ich darf meine Neigungen ausleben, sie will aber nichts davon wissen. Also sie weisst das ich es auslebe, sie weisst aber auch das ich sie nie dafür verlassen würde.
Manche mögen es für unmöglich halten aber es funktioniert.
Es ist nicht immer einfach, weder für mich, noch für eine Sub, ich kann aber mittlerweile gut damit umgehen.

Jahren sind vergangen und ich habe meine Neigungen neu entdecken müssen. Diesmal mit Ruhe und bedacht. Ich hatte in der Zwischenzeit Beziehungen mit drei Subs gehabt.
Rein SM und ich habe es voll genossen. Es war anders als mit Sonja, nicht so intim aber, ohne kalt wirken zu wollen, ich konnte mich voll und ganz auf mich konzentrieren, auf meine Gefühle und Empfindungen. Die drei mussten aus verschiedene Gründe die SM-Beziehung beenden: von Karriere zur Mutterschaft.
Ich hab viel dazu gelernt, wie ich bin, was ich will, wie ich das will. Das wichtigste war das ich genug Zeit hatte um zu beobachten. Ich lernte „das lesen“, wie man aus unscheinbare Gesten und kleine Details das Gemüt der Sub interpretieren kann.
Als ich meine Neigung entdeckt habe war ich definitiv zu jung und naiv um alles zu begreifen und um es zu steuern…
Heute schaue ich zurück und kann nur innerlich mein Kopf schütteln.
Ich bereue nichts, ich hatte lediglich ein paar Sachen anders gemacht. Ok, auf die zwei Episoden nach Sonja bin ich echt nicht stolz darauf.
Wenn ich aber zurückdenke, ich glaube es musste so sein. Ich musste soweit (und zu weit) gehen um zu merken das dies nicht der richtige Weg war. Ich brauchte abstand um mit mir selber klar zu kommen.

Ich hab Sonja vor etwa 6 Jahren zufälligerweise getroffen.
Sie ist verheiratet und Mutter von zwei süsse Mädchen.
Sie hat ihren Dom gefunden und geheiratet und sie ist jetzt eine zufriedene Ehesub.
Nach all den Jahren hab ich erfahren das es damals ihr Vorschlag war, im Internat zu gehen und der Kontakt abzubrechen. Nur so konnte sie ihre Eltern überzeugen die Anklage zurückzuziehen. Was macht man nicht alles aus Liebe…
Sie hat keine meiner Briefe je bekommen.

Im Tessin einige erinnern sich noch an was damals war. Ich laufe aber mit erhobenen Haupt an den vorbei und tue so als würde ich sie nicht kennen. Nicht selten streift mich ein Gedanken dabei: wie langweilig ist dein Sexleben eigentlich?…

Und wie passt die Kleine in diese Geschichte?
Sie ist eine Offenbarung gewesen. Die erste devote aber nicht masochistische Sub die ich je kennengelernt habe. Ich musste erkennen das ich meine dominante Seite immer unterschätzt hatte. Ich habe mich immer als stolze Sadist gesehen, der Dominanz nur als weg dahin brauchte. Mit ihr war es aber anders, obwohl sie nicht masochistisch war, stimmte die Chemie. Freundschaft wuchs, gegenseitige Respekt etablierte sich und ich lernte meine Dominanz zu geniessen. Wir sind uns sehr nah gekommen, intim und sie hat ihre masochistische Seite entdeckt aber nicht wie die andere… Es ist kein egoistischer „Lass mich den Schmerz geniessen“ sondern ein altruistische „Tue mir weh wenn es dir gefällt“.
Es ist eine neue Art meine Neigungen zu erleben und vor allem sie zu erleben wie sie gefallen will.
Sie ist das vierblättrige Klee unter der Subs und manchmal frage ich mich wie sie auf meine Spur von verbrannte Erde überhaupt zurecht kommt…

neulinge

BDSM Neulinge

Ich sehe das regelmässig Neulinge oder Neugierige auf meine Seite landen.
Erstaunlicherweise klicken sie sich durch alle Beiträge aber nicht durch die extra dazu angelegte Seiten (unter „Was ist BDSM“ in Menü).
Schade…
Ich will ja nicht eine Ratgeberfunktion übernehmen aber ich finde es wichtig richtig zu informieren. Es gibt ja genug Mist und Schund im Internet was BDSM angeht…

Liebe Neuling (und das ist nicht abwertend) und/oder Neugierige,
wenn du hier gelandet bist, heisst das du dich an BDSM interessierst.
Das finde ich vorerst mal gut 🙂
Ich sag dir schon mal was du hier nicht finden wirst:

  • Kein Partner. Hier gibt es keine Inserate.
  • Keine Sklave. Dies ist kein Sklavenmarkt.
  • Keine Anleitung wie man jemand unterwirft. Das muss freiwillig geschehen.

Was du aber hier findest ist eine Beschreibung der vier Hauptneigungen und ein paar Tips über Sicherheit und Recht (Schweizer Recht). Natürlich in Blog sind allerlei Gedanken, Erlebnisse und Fantasien die dir ein Einblick in der BDSM Welt erlauben.
Lies dich mal durch und mach dir selber ein Bild.
Unter Impressum kannst du mich auch kontaktieren.
Ich beisse nicht und antworte gerne Fragen.

Lass dich aber auf kein Fall in etwas hinein was nicht zu dir passt, lass dich niemals zwingen etwas zu tun was du nicht selber willst!

Schlussendlich aber ist wichtig das du selber dein Weg findest, deine Erfahrungen sammelst und das du daran wächst. Du wirst Fehler machen, das ist ok. Lerne aber daraus.

switcher

Switcher

Ich steh morgens auf und ich bin dominant.

Ich bekomme eine Mitteilung von meine Kleine, die fragt “Darf ich masturbieren?” Ich beantworte “Ja aber nur mit Nippel-Klemmen.”, ich bin Sadist.
Es gibt unzählige Situationen im Alltag, sei es bei der Arbeit wie auch beim Einkaufen wo ich immer wieder ertappe meine dominante Ader sich breit zu machen.
Seit ich meine Neigungen entdeckt habe (ach du scheisse ist es schon lange her…) kreisen meine Gedanken um diese herum. Unbewusst, instinktiv.
So bin ich.
Für mich gab es nur die richtige zu finden um ihre Unterwürfigkeit zu geniessen und um sie liebevoll zu quälen.
Es gab für mich noch nie eine andere Option oder auch nur ein Hauch von Zweifel was meine Neigungen angeht.
Ich musste nicht experimentieren oder mich durchprobieren um meine Bestimmung zu finden, die war schon immer da.
Als ich mich in (damals noch untergründige) BDSM Kreise bewegte gab es klare Rollen: Top oder Bottom, Punkt.
Ja, man munkelte das es angeblich auch Switcher existierten aber man wusste es nicht so genau…
Die wurden diskriminiert, nicht wahrgenommen, einfach ignoriert.
Switcher? Uhm… wie jetzt? Die wechseln die Rolle?… Für mich (und nicht nur für mich) ziemlich unvorstellbar.

Vielleicht scheint es mir nur aber heute fühle ich mich als “nicht Switcher” in der Minderheit.
Ist das eine neue mode, eine Zeiterscheinung oder wo kommen die alle her?
Ich kann mir gut vorstellen das vor Jahre, als folge der damalige Zeitgeist, eine menge Switcher sich für die eine oder andere Seite entschieden haben. Auch wenn es nur dabei ging eine mögliche Diskriminierung umzugehen.
Ein paar Switcher erzählten neulich “Sie seien am experimentieren.” Das brachte mich zum grübeln…
Was den am experimentieren? Eine Neigung hat man oder nicht. Die wachsen nicht über Nacht und die kann man auch nicht anlernen. Vielleicht bin ich ein Einzelfall aber ich wusste sofort was mir gefällt und was mich anmachte. Das einzige was experimentieren musste war das “wie” aber sicher nicht das “was”.
Oder gibt es ein bedarf nach Flexibilität? “Ich nehme mir was kommt” und/oder “Ich lasse mich nehmen wie es kommt” ?
Offenbar nicht.

Ich habe im Forum bei der IG-BDSM ein paar Fragen gestellt und ich bin sehr dankbar das die Switcher sich mühe genommen haben mir die zu beantworten.
Ich bin zum Schluss gekommen das die vier Hauptneigungen (Dominanz, Sadismus, Unterwürfigkeit und Masochismus) in verschiedene Anteile vorhanden sind.
Die verschiedene Neigungen wollen gefuttert werden und solange das ausbalanciert geschieht ist alles im loht. Ich nenne es “Natürliche Zustand”.
Wird aber eine Neigung vernachlässigt oder gar die falsche befriedigt kommt es zu ein Unwohlgefühl. Die Balance ist gestört.
Ich masse mich nicht an diese Wechselspiel der Neigungen vollständig zu verstehen aber ich kann es nachvollziehen.
Ich wurde aber auch mit Fragen und Aussagen konfrontiert die mir gezeigt haben das auch seitens Switcher ein Missverständnis herrscht.
Sätze wie “ein guter Dom kann sich nur aus ein Sub entwickeln” kann ich echt nicht unterschreiben…
“Nur wer weiss wie es sich anfühlt kann auch richtig austeilen” war die Erklärung dafür.
Das mag für Switcher funktionieren aber nicht bei mir.
Ich probiere neue Spielzeuge und Utensilien meistens vorher selber an mir aus, nicht weil ich es geil finde sondern weil ich will wissen wie es sich anfühlt.
Als “kein bisschen Bottom” muss ich mich aber hauptsächlich auf meine Beobachtungsgabe und auf mein analytisches Denken verlassen um zu eruieren wie es meine Sub geht. Ich weiss vielleicht nicht wie es sich anfühlt, ich weiss aber wie sie darauf reagiert.

Ich habe meine Vorurteile gegenüber Switcher abgearbeitet, jeder das seine.

strafe

Die Strafe (Teil-2)

Das fühlt sich gut an.

Es ist schon lange her das ich jemand Bestraft habe.
Ich schau mir ihr Arsch an, mein Handabdruck färbt sich langsam rot an. Ich mag diese Farbe.
Sie erholt sich gerade vom Schlag, sie hat wohl bemerkt das dies kein übliche Spanking ist aber sie folgt meine Anweisung und sagt “Eins”.
Kaum hat sie es ausgesprochen kommt der nächste Schlag. Ihr stockt das Atem und sie windet sich. Wäre sie nicht gefesselt würde sie sich schützen.
Der Sadist in mir lauft vor meine innere Auge mit ein Schild in der Hand “2 von 6″, winkt mir grinsend zu und sagt “Weiter!”
Jede Zahl die ich von ihr höre steigert meine Erregung.
Geil…

“Sechs…” Ihr geilen Arsch glüht und sie schnappt nach Luft. Sie ist so verdammt anziehend mit nichts als Seile bekleidet!
Ich befreie ihr Gesicht von den Haaren, sanft und beruhigend und ich sehe das ihre Augen noch mehr glühen als ihr Arsch. Sie mag das!
Das sollte eine Strafe und kein vergnügen sein. Mein blick wandert zur Rohrstock und mein Sadist flüstert “Das wird sich noch ändern” und nickt dabei.
Ich beuge mich zu ihr “Der leichte Teil hast du hinter dir” und geniesse es als ich in ihre Augen sehe wie Angst die Lust wegwischt.
Ich steh auf und hole der Rohrstock. Ich schwinge es damit sie es auch sicher sieht und hört. Das zeigt Wirkung, sie Zuckt schon.
Geil…

Als der Rohrstock ihr Arsch berührt, ihr ganze Körper spannt sich. Ich liebe sie.
Ich lasse es dort für eine Weile und bewundere die rote Abdrücke die jetzt langsam anschwellen. In eine blitzartige Bewegung schwingt der Stock und ich treffe sie perfekt mittig. Der Schmerz spannt jeder Muskel an ihr Körper und obwohl dabei meine Geilheit ein Tänzchen ausführt, die Vernunft klopft an. Ich muss sie von der Schmerz ablenken und ihr zeigen das ich da bin: “Ich höre nichts…”
“Eins…” gefolgt von Schnappatmung. Es ist das erste mal das sie ein Rohrstock erlebt und es muss ziemlich heftig sein.
Ich beuge mich zu ihr “Wenn es zuviel ist, können wir jeder zeit abbrechen, du musst nur Stop sagen.”
Sie schluckt und ich sehe wie Schmerz und Ehrgeiz ein Kampf ausfechten in ihr Kopf. Ich setzte wieder an “Dann mache ich weiter…” und bevor sie reagieren kann eine zweite rote Strieme ziert ihre Backen.
Geil…

“Fünf…” sagt sie, gefolgt von ein “Warte…” Mein Sadist ist plötzlich hellhörig. Ihr Schmerz hat die Oberhand zur Lust genommen. Jetzt beginnt die Strafe.
Sechs und Sieben folgen in kurze Abstand und sie hat keine Zeit auch nur zu überlegen was sie machen soll.
Ihr Körper zuckt unkontrolliert und ich würde sie am liebsten auf der stelle nehmen. Ich berühre sie und instinktiv zuckt sie wieder.
“Es ist vorbei, es ist vorbei…” und ich beginne sie von den Seile zu lösen. Ich helfe ihr hoch und ich umarme sie.
Wir bleiben am Boden sitzen und ich halte an sie an mir fest. Gut gemacht Kleine.
Ich bin stolz auf sie und ich streichle ihr Haar während sie in meine Arme weint.
Stolz und geil…

Die vier Neigungen

Die vier Neigungen

Es gibt vier Grundneigungen:

dominant, sadistisch, devot und masochistisch. Die erste zwei sind die aktive Neigungen, die andere zwei die passive.
Jeder von uns (und mit uns sind nicht nur SMler gemeint) hat eine oder mehrere die Neigungen in sich und die können unterschiedlich ausgeprägt sein.
Das hat ein wesentlicher Einfluss auf unser Wesen, auf die art und weise wie wir auftreten, uns benehmen und durch das Leben gehen.
Was wir für eine Arbeit machen wird auch davon beeinflusst, unbewusst für die meisten.
Ich bin kein Experte und schon gar nicht Psychologe aber ich kann relativ leicht erkennen was für eine Mischung mein gegenüber in sich trägt.
Das macht es umso spannender wenn ich im Alltag die verschiedenste Leute treffe und ich die mit “Neigung-Schilder” versehe. Das mache ich nicht im echt… Ich stelle mir nur das vor. Wenn man das macht werden einige Situationen plötzlich ganz klar. Hierarchien werden sichtbar.

Es gibt für jeden von uns ein natürliche Zustand. Das ist wenn unsere Neigungen von unser gegenüber richtig “gefuttert” werden. Wenn das nicht gegeben ist fühlen wir uns nicht wohl und versuchen diese natürliche Zustand wieder zu erlangen. Das kann man auch im Alltag sehen, wenn zum Beispiel der mittlere Kader vom Boss instruiert wird und zehn Minuten später die Abteilung seine “Laune” ertragen muss. Der eher dominante Kader hat kein gefallen daran herumkommandiert zu werden und versucht die Balance wieder herzustellen indem er seine Dominanz gegenüber der Abteilung auslebt.
Das passiert unzählige male rund um uns herum, die meisten nehmen es aber nicht so wahr. Es werden Namen und Bezeichnungen gegeben: launisch, zickig, scheu, frech, … Das alles sind aber nur andere Bezeichnungen für die vier Neigungen.

Die Mischung aus der vier Neigungen macht aus uns was wir sind, während der Spiel im eigene Schlafzimmer wie auch beim Einkaufen oder auf der Arbeit.

wehtun

Wirst du mir wehtun?

Morgen ist es soweit: die erste Bestrafung steht an.

Die Kleine hat Aufgaben zu erledigen.
Ich habe in Voraus ein Strafkatalog zusammengestellt und vor eine Woche haben wir das zusammen besprochen.
Die erste Ziele wurden aber bereits Verfehlt und die Bestrafung wird kommen.
Sie wurde noch nie von mir bestraft und sie kann sich nur vorstellen wie es sein wird. Ihr Kopfkino ist am drehen…
Ob sie die Stunden zählt weiss ich nicht aber der Termin “Mittwoch Abend 20:00″ ist wohl sehr present.
Der Strafmass steht noch nicht fest, heute hat sie noch weitere Aufgaben zu erledigen und ich werde daher abwarten und es erst Mittwoch nachmittag verkünden.

Wir haben uns heute im Chat unterhalten und sie ist verängstigt und erregt.
Verängstigt weil sie weiss aus der Strafkatalog was auf sie zukommen wird aber sie hat es noch nie erlebt.
Erregt weil sie devot ist und weiss das mein sadistische Teil die Hände klatschen wird vor Freude.
Das erregendste für uns beide war aber ein simple Austausch im Chat:
“Wirst du mir wehtun?…”
“Ja, das werde ich.”
Ich werde sie aber auch auffangen und ihr meine ganze Zuneigung zeigen.

Die letzte Aufgabe wird wohl die schwerste sein: Rohrstock, Gerte und Nippelklemme auf dem Bett bereitstellen und kniend auf mich warten…

UPDATE:
Die Bestrafung wurde vertagt.
Der Kleine geht es nicht gut und Gesundheit geht immer vor.

Die kleine

Manche haben mich gefragt wer “die Kleine” ist.

Ich könnte jetzt einfach ein Name nennen, ihr hättet damit aber lediglich eine Etikette die nichts sagen würde über den Inhalt. Lasst mich also meine Kleine beschreiben.

Sie ist die warmherzige die mich mit eine Umarmung empfängt, ihr Körper an mich presst und mir ihre Wärme spüren lässt. Sie ist die Chaotin die nach alles sucht, während sie in der Küche steht. Sie flitzt durch die Wohnung wie eine Balletttänzerin, fast auf Zehenspitzen. Sie kokettiert mit mir wenn wir etwas trinken auf dem Balkon wobei sie immer dabei achtet das ich leise Rede, damit die Nachbarn nichts mitbekommen.

Sie kann mit voller Macht über ein Thema diskutieren um ein paar Sekunden später, ganz devot,  “ja Sir…” sagen.
Sie ist die scheue die vor mir steht und sich zaghaft entblösst, nach mein kurze “zieh dich aus”. Sie ist die zitternde wenn ich ihre Augen verbinde und sanft ihren Körper streichle. Sie ist die lauschende wenn sie blind und nackt, so wunderschön da steht. Sie stöhnt leise wenn ich mit der Fläche Hand ihr geilen Arsch versohle und sie haltet ihr Atem während sie auf der nächste Schlag wartet. Sie ist die wehrhafte wenn ich ihre wohlgeformte Brüste anfasse und ihre Nippel quäle. Sie zerschmilzt wenn ich ein Finger in ihr stecke und sie bettelt “Bitte fick mich…” Sie ist zuerst enttäuscht wenn ich sie zwinge mir eins zu blasen, legt aber ihre ganze Leidenschaft zu Tage wenn sie mich mit Zunge und Lippen verwöhnt. Sie kreist mit ihr Arsch wie eine läufige und zeigt damit wie gerne sie gefickt werden würde. Sie unterdrückt ihre Gestöhne damit die Nachbarn nicht hören und weiss nicht wohin mit ihre Hände wenn ich sie hart nehme. Sie hasst es wenn ich mittendrin rausziehe und ihr in den Mund stecke und dann leidenschaftlich bläst wenn sie merkt wie mir das gefällt. Sie ist die kleine Mädchen vor dem Bösen Wolf wenn sie der Sadist in meine Augen sieht. Sie ist wunderbar wenn mein Saft ihre Brüsten herabperlt.

Sie ist ein “Kuschelmonster” und will Ganzkörperkontakt danach, sanft und schnurrend wie eine zufriedene Katze. Sie ist der Grund mein Schlafmangel am Tag danach und sie bringt mich dazu ein Steifen mitten in eine Sitzung zu bekommen weil ich daran denken muss wie geil sie ist. Sie ist “ach du…” wenn ich ein doppeldeutige Kommentar abgebe und kichert verlegen wenn ich was anzügliche sage.

Wäre jemand von euch mit ein einfache und nichtssagenden Name eher zufrieden?… :-)

schenken

Schenken bereitet Freude

Das war ein echt angenehme Samstag.

Wir sind spazieren gegangen und obwohl das Wetter ziemlich unsicher war wurden wir weitgehend verschont.
Ein Tapetenwechsel ist ab und zu gut und ich geniesse ihre Gesellschaft und die Natur.

Auf der Rückweg schnell mal einkaufen für das Abendessen und ab zu ihr.

Ihre Ansage vor der Wohnungstüre war klar: “ich würde am liebsten direkt ins Bett gehen aber so werden wir nichts essen…” Ich liebe es wenn sie diese devote Blick ansetzt.
Ganz brav haben wir uns zurückgehalten und das Abendessen gemeinsam genossen.

Während sie mit Tisch abräumen beschäftigt war, bin ich schnell zu mein Auto gegangen.
Ich hatte zwei Geschenke bereit und ich hatte es schon angekündigt. Ich hab allerdings nicht gesagt was für Geschenke, ich hab nur angedeutet das es “ein modische und ein praktische” dabei sind.
Als ich zurückkam fragte ich “welche willst du zuerst? Modisch oder praktisch?”
Sie stand vor mir und überlegte kurz. “Praktisch”
Ich zuckte eine USB-Festplatte von unter meine Jacke. Etwas verwirrt bedankte sie sich.
“Die Festplatte ist aber nicht leer. Etwa die hälfte davon ist gefüllt mit SM videos. So muss du nicht mehr so lange warten beim runterladen aus dem Internet…”
Sie lacht laut und kommentiert “Das ist gemein. Ich werde immer so geil wenn ich solche Filme sehe…”

“Und nun das modische…” sage ich.
Sie schaut mich ein bisschen perplex an. “Es ist mit Swarovski Kristall.” ergänze ich.
Sie springt fast davon “Nein, ich möchte kein Halsband!”
Ich lache “Es ist kein Halsband…”
Ihre Augen wechseln auf beängstigt “…ich möchte auch keine Brustklammern…”
***
Kleine Anmerkung: sie ist nicht masochistisch und ich habe Klammern an ihr ausprobiert.
Sie ist so empfindlich… Das kam nicht gut…
***
Sie war jetzt lang genug psychologisch gefoltert (habe ich schon erwähnt das ich ein Sadist bin?…) und gab ihr eine kleine Plexiglas Schachtel mit ein Rosebud, eine Anal-Stöpsel mit ein eingearbeitete Swarovski Kristall.
Sie hat sich das angeschaut, sichtlich erleichtert und setzte ihr devote Blick an “Danke! …und was macht man damit?…”

Nach eine Spanking Aufwärmrunde im stehen habe ich ihr “Bück dich” gesagt und das eingefettete Plug langsam eingesteckt. “Das steht dir gut…”
Sie musst es selber im Spiegel sehen und kam zurück mit ein Lächeln “Es funkelt so schön!”
Wir steuerten im Schlafzimmer und…

Wir haben noch ein bisschen geplaudert und dann habe ich mich angezogen.
Beim abschied an der Türe hatte sie den Plug immer noch drin :-)
Ich machte mich auf dem Weg und während der fahrt bekomme ich ein SMS: “Jetzt ist es draussen :-)”

Am Tag danach sehe ich eine Nachricht von ihr in meine Mailbox:
“Er steht im Bad und jedes Mal wenn ich ihn sehe, denke ich an gestern Abend….oh Mann, ich liebe es einfach, wenn du mich … ! Was soll ich machen?…”
Meine Antwort ist kurz: “Was du machen sollst? Gar nichts. Ich mach schon ;-)”

Sie freut sich und ich mich auch.
Schenken macht Freude :-)

zen

Zen

Es sind die Kleinigkeiten die es ausmachen,

diese winzige Details, flüchtige Augenblicke die mich geil machen.

Ein blick sagt mir das sie nur darauf wartet ihr innere mir preiszugeben, und bei der erste Berührung spüre ich wie ihr ganze Körper sich daran sehnt. Mein dominante ego legt die Zeitung zur Seite…
Wir liegen im Bett und sie presst sich an mich heran. Ich weiss was sie will und ich streichle sanft ihr Allerwertesten. Sie weisst was kommen wird und lässt ihr Arsch kreisen als wollte sie sagen “hier ist es!”

Der erste schlag mit der flache Hand ist überraschend und nach der zusammenzucken, lässt die Körperspannung wieder nach. Es dauert nicht lange bis das kreisen wieder ansetzt. Ich lasse die Schläge in regelmässige Abstand fallen bis sie sich probiert zu befreien und dann streichle ich wieder sanft.

Sobald ich meine Hand entferne spüre ich wie sie der Atem anhält und ihr ganzen Körper spannt, wartend auf der nächste Schlag. Das ist mein geniess Moment und es macht mich extrem scharf.
Ich liebe diese Vakuum, wenn sie darauf wartet, “jetzt kommt es…”, sie sich vorbereitet, “…oder doch nicht?”, sich danach sehnt. Mein sadistische Teil grinst über beide Ohren.
Ich zögere noch ein bisschen und dann lass ich meine Hand auf ihr warmen Po klatschend landen.

Jemand sagte “Spanking ist der einhändige Applaus für ein grandiosen Arsch”. Klingt fast wie Zen.

Was suche ich ?

Aufgrund meine Webseite und mein Blog habe ich ein paar Feedbacks bekommen.
Es ging dabei um Lob (danke, das motiviert weiter zu machen) und auch Anfragen ob ich auf der suche bin.

Nun ja, ich suche…
Hauptsächlich suche ich Zeit denn das ist ein immer knapp werdende Gut.
Ab und zu suche ich meine Schlüssel und ach ja, eine Sub wäre auch nicht schlecht.

Wer BDSM kennt weiss aber das es nicht “die Sub” gibts sondern unendliche Nuancen davon.
Und jetzt kommt die Frage die ich nie vollständig beantworten kann: wie soll denn die Sub sein ?

Es ist eine (fast) unmögliche Frage und verdient eine (fast) unmögliche Antwort: sie soll sich selber ehrlich sein.
Das hört sich banal und abgedroschen an, ich meine es aber ernst.
Ich habe aufgegeben nach der perfekte Sub zu suchen, aus zwei Gründe:

  • Perfektion existiert nicht. Wer Glück hat, wird wir für Bruchteile einer Sekunde, ein perfekte Moment erleben. Mehr ist nicht drin. Alles andere ist ein streben danach.
  • Wer sucht findet garantiert nichts…

Alle Menschen (ausser die ganz einfach gestrickte, ich gehöre aber nicht dazu) sind ein sehr komplexe Gebilde.
Nicht nur das Aussehen, auch die Innere Werte, wie die “Ticken”, das Charakter, das Wesen.
Zählt man noch die Neigungen und Fetische dazu, kommt man schnell auf eine kaum beschreibbare Mischung…
Und aus all diese Eigenschaften soll ich Steckbrief zusammenfassen ? Neee !

Ich kann höchstens ein groben Umriss zeichnen.
Solche Eigenschaften suche ich:

  • Weiblich (Ja liebe Homosexuelle, ich weiss, das ist sowas von langweilig… Aber ich mag das :-) )
  • 18 bis 50, wobei die eigentliche Reife ist entscheidend.
  • Unterwürfig aus Überzeugung.
  • Eine masochistische Neigung ist von Vorteil 😉
  • Selbstbewusst. Eine Sub muss das sein !
  • Ein Mindestmass an Intellekt. Der Proller-Spruch “Dumm f…kt gut” kann ich jederzeit widerlegen !
  • Anschaulich. Kein Model, keine Barbie. Eine Frau mit Kanten und Macken und die damit zurecht kommt.
  • Das Erfahrungsniveau ist mir egal, die Einstellung aber nicht.

Was ich biete:

  • Loyalität. Ich suche eine langfristige Spielbeziehung.
  • Verstand. SM ist auch Kopfsache.
  • Geduld. Wir wollen schliesslich Spass haben und kein Weltrekord aufstellen…
  • Erfahrung.
  • Was ich nicht biete ist Liebe. Ich bin verheiratet und suche daher eine Spielbeziehung.
    Nicht das ich kalt bin, ganz im Gegenteil, ich zeige gerne meine Zuneigung.
    Diese ganz besondere Platz in mein Herz ist aber schon vergeben.

Schlussendlich ist aber alles was ich hier beschrieben habe sehr relativ.
Was man “die Chemie” nennt entscheidet.
Wer also bis hierher gelesen hat, findet mich wahrscheinlich “ok” und wenn die Scheue nicht all zu gross ist, kann sich ruhig bei mir melden :-)

Noch was…
Ich bin in Zürich. Ich bin zwar mobil aber ich will nicht meine Freizeit in Auto verbringen auf dem weg zu dir :-)

Eine Frage der Image

Trotz Romane und Filme die das Thema ansprechen, BDSM wird immer noch von der breiten Masse verteufelt und angeprangert. Warum so ein schlechte Image?

Wir haben Vorlieben die nicht alle teilen aber das passiert zwischen erwachsene Personen, auf freiwillige Basis und hinter geschlossene Türen.
Wieso wird also auf uns mit der Finger gezeigt?

Meine Meinung nach gibt es zwei hauptsächliche Gründe dafür:
A) Die Gesellschaft tendiert dazu anders denkende zu verurteilen. Das scheint seit Anbeginn der Zeit so zu sein.
B) Man weiss nicht genau was bei uns zuhause abgeht, also es wird fantasiert.

Das führt zu sehr Paradoxe Situationen im Alltag…
Neulich bei der Arbeit, während der Mittagspause, wurde das Thema “Fifty shades of Grey” angeschnitten.
Nicht ich habe damit angefangen aber ich wurde schnell nach meiner Meinung gefragt.
Da ich das Film nicht gesehen habe, habe ich relativiert dass ein Hollywood Streifen kaum die Realität entsprechen kann.
Im laufe der Diskussion sind alle mögliche Kommentare durch den Raum geflogen: von “das sind doch alle Perverse” bis zu “wie krank muss man sein…”.

Ich habe innerlich gegrinst, wenn die nur wussten…
Ich habe aber eine einfache Frage gestellt die zur Unruhe gesorgt hat: “Wie fickt denn ihr zuhause?”
Die Reaktion auf diese Frage liess nicht lange auf sich warten: “Das geht niemanden etwas an was ich zuhause mache!”
Daraufhin hackte ich nach “Und wieso geht uns was an was BDSM Anhänger wohl machen?”
Die Runde wurde schon wesentlich ruhiger…
Ich legte nach: “Wer von euch kennt jemand der BDSM praktiziert?” Alle verneinten.
“Wie viele unsere Arbeitskollegen könnten wohl mit BDSM zu tun haben?”
Nur eine antwortete mit “Keine”, zwei haben gewitzelt über eine der Chefs.
“Ich nehme an das keine von uns würde je erkennen ob sein Tischnachbarn eine ist…” sagte ich.
“Wenn jemand SM praktiziert, wird er oder sie es kaum herum posaunen und es interessiert mich auch nicht was die in den eigene vier Wänden veranstalten…” Die Runde nickte zu.
Dann habe ich auf ein Kollege gezeigt “Vielleicht bist du eine!” er lächelte nervös “aber das ändert nichts daran das wir uns sehr gut verstehen”, die Erleichterung war sichtbar.
“Vielleicht sind wir die einzige hier die es nicht machen… Ich weiss es nicht…” Erstaunte Gesichter…
“…und auch wenn eine von uns so tickt, was macht das für ein Unterschied?…”

Ich habe wohl nicht alle überzeugen können aber die Diskussion wandte sich plötzlich anderweitig.

Also, wenn du das nächste mal in eine Menschenmenge bist, schau um dich herum. Wie viele Dom, Sub, Sadisten und Masochisten wirst du um dich haben?
Und viel wichtiger: macht diese Tatsache aus denen schlechtere Menschen?
Ich denke nicht. Und ich bin mittendrin :-)