I want you to notice when I'm not around

I want you to notice when I’m not around

Egal wie intensiv eure Begegnungen sind, präsent zu sein und sein Stempel aufzudrücken ist nicht massgebend.
In Erinnerung zu bleiben, in ihren Kopfkino herum zu geistern und Sehnsüchte zu erwecken ist viel wichtiger.

Wie Radiohead in Creep schön besingt: „I want you to notice when I’m not around“

kopfkino

Kopfkino

Spätestens nach Walt Disney „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ wissen wir das auch nicht reale Figuren Emotionen verursachen können. Mister Disney stockte das Atem als er am 21. Dezember 1937, in Carthay Circle Theatre der Premiere beistand. Das Publikum weinte bei der Szene in der Schneewittchen starb und die sieben Zwergen wache hielten.
Sie weinten über eine gezeichnete junge Frau, obwohl jeder wusste „es ist nur ein Zeichentrickfilm“. Seither zahlreiche Animationen haben Lachen, Tränen und allerlei Empfindungen in uns ausgelöst.

Und was ist mit unsere ganz private Vorführungen? Nein, nicht das strippen in Schlafzimmer…
Ich meine unsere Kopfkino.

Gewiss, viele von uns führen Regie mit eine Besetzung aus Charakteren die wir gut kennen. Manch eine Ehefrau, Geliebte oder Freundin kommt darin vor und spielt nach ein ganz geheime Drehbuch. Das ist verständlich und einfach: wir wissen wie sie sich bewegen und reagieren.
Wie oft aber ist die Protagonistin eine Fremde, die Nachbarin oder die Maus aus der Fitnessclub? Zum Glück kann man solch ein Kopfkino (noch) nicht auf BluRay speichern…
Das ist aber ein entscheidender Schritt, die erste Erprobung unsere Fantasien.
Wir können verschiedene Einstellungen abspielen, an das Drehbuch herumfeilen, bis es passt.
Wenn jemand sagt „ich weiss ganz genau was ich mit dir machen will“, wird er mit Sicherheit aus sein Kopfkino schöpfen.

Ich hab das Beitragsbild extra ausgewählt. Marge und Homer Simpson, zwei gezeichnete Figuren, als Platzhalter für Charakteren euren Wahl. Was wird geschehen?
Ihr wisst schon…

Die fünf Sinne: sehen

Die fünf Sinne: Sehen

Die Augen sind das Spiegel unsere Seele.
Heutzutage werden aber unsere Augen regelrecht gespammt und missbraucht.
Wohin wir nur schauen, irgend eine Botschaft wartet auf uns, sei es Werbung, eine Warnung oder ein Strassenschild. Wir werden durch Bilder überflutet.
Glücklicherweise hat die Evolution uns aber auch mit erstaunliche Fähigkeiten ausgestattet die uns erlauben aus diesen Wirrwarr das wesentliche herauszufiltern.
So können wir zum Beispiel, Gesichter aus ein bildliche Chaos herauspicken ohne uns anzustrengen.
Wir sehnen uns nach schöne Bilder, instinktiv betrachten wir etwas und finden es schön oder auch nicht. Das weiss die Werbeindustrie sich zu nutze machen und täglich werden wir mit Schönheit verführt: ein attraktive Frau trägt eine mittelmässige Uhr, ein durchtrainierte Mann benutzt ein bestimmte Waschmittel, …
Es werden Bildliche Assoziationen gesponnen die nichts mit der Realität zu tun haben, wir reagieren dennoch darauf.
Wir können aber auch auf unsere eigene Bildarchiv zurückgreifen und selber assoziieren.
Ich kann zum Beispiel fast nie im Baumarkt an Seilen und Ketten vorbeilaufen ohne dabei zu grinsen. Die Verkäufer denken wahrscheinlich das ich Segler oder Kletterer bin…
In Möbelgeschäfte habe ich mich selber ertappt wie ich an ein Bettgestell Befestigungsmöglichkeiten suchte. Ich sah nicht nur das Bett sondern hatte auch ein sehr vertraute Bild im Kopf 🙂
Was wir sehen können wir sehr leicht mit unsere Sehnsüchte verbinden, das Sehen ist die Sinne die am nächste unsere Vorstellungen antreibt. Es ist auch ein leichtes die Protagonisten in unsere Kopfkino auszuschneiden und durch die Person die wir gerade sehen zu ersetzen.
Das läuft ja fast automatisch, ohne es bewusst zu erleben, planen wir was als nächstes geschehen soll und dabei stellen wir uns das bildlich vor. Manche „produzieren“ ein komplettes Film und halten sich ans Drehbuch, andere reagieren spontan und nehmen in letzter Minute noch Änderungen vor. Egal wie talentiert der „Regisseur“ ist, wir lassen es vor unsere innere Auge ablaufen. Wir sind alle Bildgesteuert.

Ich wünsche euch sehr viel schönes, das euere Seele das gibt was euere Lust verlangt.

Andere Sinne:
Spüren
Hören

meditation

Meditation

Ich liebe Sex, keine Frage. Ich geniesse es wenn ich sie sadistisch fordere, selbstverständlich. Ich freue mich wenn sie meine Anweisungen folgt, natürlich.

Etwas aber turnt mich unheimlich an: die Vorfreude.
Es sind diese kleine Augenblicke wenn ich mein nächsten Schritt ausdenke und sie wartend da ist, nichtsahnend.
Es ist eine Art mentale Selbstbefriedigung: ich weiss ja was ich machen wird und ich weiss auch in etwa wie sie darauf reagieren wird, nichts desto trotz die Vorfreude ist gross.
Ich weiss nicht genau was es ist, nicht bewusst.
Sehr wahrscheinlich ist eine Kombination aus verschiedene Elementen die mich kitzelt.
Ihr Geruch, wie sie Atmet, die Stille, meine Kopfkino, ihr Blut das die Haut nach der letzte Schlag erröten lässt, …
Es ist nichts sexuelles dabei, eher ein breite innere Grinsen, ein „du hast keine Ahnung“ Gedanken Banner der vorbeifliegt.
Es ist wie eine Meditation, meine Gedanken sind aufs wesentliche fokussiert: Sie.