hören

Die fünf Sinne: Hören

Inspiriert durch ein Beitrag bei Devote Romantikerin (Deine Stimme an meinem Ohr) will ich eine Beitragsreihe über die fünf Sinne beginnen.
Wir können die Sinne nicht bewusst abstellen. Sie durchfluten uns ständig und doch nehmen wir nur ein Teil davon wahr. Unser Gehirn filtert aus diese Unmenge das aus was für uns relevant ist und lässt alles andere links liegen. 
Was aber ist relevant? Es hängt von der Situation an, vom Fokus.
Beispielsweise wenn man versucht ein Gespräch in Freien zu verstehen, wird das Gezwitscher der Vögel gar nicht wahrgenommen. Das Gespräch ist wichtiger.
Was mich aber am meisten fasziniert ist wie einzelne Wahrnehmungen eine ganze Reihe von Erinnerungen hervorheben können. Ein Duft führt uns gedanklich an die letze Ferien am Meer, ein Lied lässt uns im Kopf mit der geliebte tanzen.
Sinne sind direkt mit unsere Vorstellungen und Erinnerungen verbunden.

Wir hören ständig, ob Musik oder eine Fliege die vorbei zieht.
Aus diese Wirrwarr von Tönen, pickt unser Gehirn das wesentliche heraus.
Wir interpretieren das Gehörte in Worte, Laute, Töne und diese wecken Erinnerungen oder erzeugen innerliche Bilder.
Das „Kopfkino“ ist eine besondere form davon, wo nicht nur punktuelle Erinnerungen oder statische Bilder vorkommen, sondern ganze Szenerien.
Die Dominanten lieben es wenn durch ein einfache Satz wie „Nicht bewegen, egal was passiert…“ solch ein Film im Kopf der Sub starten können.
Die Sub wird innerlich eine Serie von Optionen abwägen, was alles geschehen könnte, von Geil bis beängstigend. So einfach ist das.
Doch sie wird auch ihre Sinne schärfen, lauschen was er wohl macht und vorbereitet.
Der Dom hat die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und kann damit spielen…
Sie wird sofort auf alle für sie bekannte Geräusche reagieren. Das rasseln eine Kette oder das surren einen Vibrator werden ihr Kopfkino futtern. Erinnerungen werden wach, die damit verbunden Emotionen erwärmen sich.
Die Absenz von Geräusche kann aber auch gut sein. Die Stille nach „Ich bin gleich wieder da…“ wird auch der innere Projektor anlassen.

Auf der andere Seite, der aufmerksam Dom wird auch allerlei hören.
Das leer schlucken, winseln, schreien, weinen, lachen, …
Das sind alle Indikatoren was in ihr vorgeht, was sie empfindet.
Ich achte zum Beispiel auf die Atmung, die sehr viel sagt über die Erregung.
Ich liebe es wenn sie ihr Atem anhält, wartend auf ein Schlag und wie sie es danach rauslässt.
Wenn ich das höre weiss ich, ihr Körper ist nicht mehr angespannt.
Oder wenn sie höhe Töne von sich gibt während ich sie ficke, das heisst sie will mehr.
Von all den Töne gibt es aber eine der mich zum Wahnsinn treibt.
Es ist ein tiefe „Aaahh…“ der vom Bauch herkommt und ihr ganzen Körper vibrieren lässt.
Diese animalische und primitive Ton der sagt „Ich bin im Subspace und es ist geil…“
Das geht bei mir direkt ins Lustzentrum und ist viel besser als tausend „Danke Sir“.

Spitzt also die Ohren und lasst euch inspirieren.
Schafft neue Erinnerungen die mit ein Geräusch gespeichert werden und somit teil der Kopfkino Requisiten 🙂

Andere Sinne:
Sehen
Spüren