Weiblicher Masochismus ist Kollaboration 2

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration (2)

Es ist schon eine Weile her seit ich Weiblicher Masochismus ist Kollaboration! publiziert habe.
Ich habe sehr viele Kommentare, neben die sichtbare auch eine Menge E-Mails.
Ich will jetzt nicht alle zitieren aber die meisten e-mail waren nicht gerade schmeichelnd…
Ich bin betitelt und beschimpft worden, ich habe aber eine dicke Haut 🙂
Da es nicht viel bringen wird wenn ich etwas dazu äussere (ich bin ja männlich und dominant) habe ich eine weibliche und unterwürfige Aussage ausgesucht:

Der Wunsch nach Unterwerfung ist keine Absage an die eigene Freiheit oder die Emanzipationsidee. Genau sowenig ist er als Bestätigung des Patriarchats zu verstehen oder als Einwilligung in die perverse Misshandlung von Frauen.

Aus „Lust an der Unterwerfung – Frauen bekennen sich zum Masochismus“, Sina-Aline Geissler.
ISBN 3-453-05233-1,

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Das hat mal die prominente Feministin Alice Schwarzer gesagt.
Eine Frau die sich unterwirft entspricht doch alle altgebackene Rollen-Klischees, das sie es noch freiwillig macht, ist Hochverrat der feministische und emanzipatorische Bewegung!
Und da kommt noch ein Hollywood streifen und verharmlost das ganze noch…
Ich weiss nicht woran sich Frau Schwarzer am meisten gestört fühlt: das die Frauen sich unterwerfen oder das sie es freiwillig machen?

Frau Schwarzer,
Sie haben sehr viel für die Frauen-Emanzipation getan, sie sehen aber aus ihre Perspektive ein verzerrtes Bild.
Vergleichen sie nicht die weibliche Unterwürfigkeit bei SM mit Patriarchat oder die traditionelle Rollenverteilung denn sie haben nichts gemeinsam.
Emanzipation entsteht doch gerade erst durch die Möglichkeit, frei und ohne ethischen Druck, ohne ein Rollenverhalten zu entsprechen und frei von jegliche gesellschaftliche Doppelmoral, die eigene Vorlieben zu wählen. Egal ob es dabei um Blümchensex, Homosexualität oder SM geht.
Um das geht doch bei der Emanzipation: frei wählen zu dürfen.