Wow!

Wow!

Wow! Ich habe 859 Follower, wer hätte das gedacht?
Als ich mit dieser Blog angefangen habe, hätte ich mir nicht träumen lassen das es überhaupt soweit kommen könnte…

Mein BDSM Blog ist sicher nicht der erste in der Schweiz und schon gar nicht in Deutschland oder Österreich aber ich bin schon ziemlich stolz auf die Anzahl follower die ich habe.
Danke dafür an alle die fleissig meine Beitrage lesen, kommentieren und teilen!

Ich finde es klasse das dominante, devote, unterwürfige, kurz gesagt die die eine Neigung haben mich folgen. Besonders stolz bin ich aber auf die „Vanilla“ follower. Es war immer meine Absicht BDSM nah am Volk zu bringen, zu zeigen das dies nicht etwas dunkel und untergründig ist. Ich hoffe ich hab auch ein paar meine Ziele erreicht.

Was mich auch sehr gefreut hat waren die Kontakte ausserhalb diesen Blog. Leute die mich Fragen gestellt haben, nach Rat gesucht haben.
Es gab viele Anfragen die nicht im Blog ersichtlich waren und das ich ausserhalb beantwortet habe. Danke für so viel Vertrauen!

Ich werde sicher keine BDSM Revolution aus der Schweiz starten, oder doch?

Respekt

Respekt

„Wow! Lady du siehst klasse aus in den Kleid!“
Sie dreht sich um und lächelnd bedankt sich beim Bauarbeiter auf dem Gerüst.

Es klingt unglaublich, oder? Ist es auch denn die Sprüche die von der Baustellen herabregnen klingen meistens anders.
Bauarbeiter und Handwerker sind aber nicht die einzigen. Krawatten träger die abends vor dem Bildschirm sitzen und die einschlägige Foren besuchen sind keineswegs kultivierter in Umgang mit Frauen. Rap und die entsprechende Gang-Image die vermittelt ist auch nicht gerade ein pädagogische Paradebeispiel.
Ich weiss, Ego und Testosteron vermischt ergeben ein ziemlich hohe Selbstmeinung aber damit es klar ist, „Hey Bitch, willste mal geil ficken?“ ist keine Anmache sondern einfach nur primitiv, egal ob derjenige der solch ein Satz rausbrüllt ein Sexgott ist.
Ich hatte schon über mein kleine Experiment in Freiwild berichtet, ich glaube aber ich muss es so formulieren das auch Intelligenzallergiker und Öko-Gehirn-Benutzer es verstehen können.

Liebe Forum-Benutzer, Inserat-Aufgeber, Schnell-Sex-Suchende,

Dein Schwanzbild als Portrait zu setzen ist nicht die beste Visitenkarte. Keine der Frauen auf der andere Seite der Leitung wird in Ohnmacht fallen oder sich blitzartig ausziehen um vor dein Bild zu masturbieren. Vielmehr wird sie etwas sehen das sie schon mehrmal gesehen hat und dabei denken das du eine feige Wurst bist, die kein Mumm hat sein Gesicht zu zeigen. Wenn du aus gegeben Gründe dein Antlitz nicht publik machen willst, benutze doch eine Blumenwiese als Profilfoto. Ich garantiere dir das du damit mehr Erfolg haben wirst.

Nun hat eine Sie auf deine Chat-Anfrage geantwortet. Ich gratuliere, sie hat wohl dein Schwanzbild übersehen…
Obwohl in ihr Profil steht das sie Devot ist, ist das kein Grund sie zu behandeln wie Dreck die man aus der Schuhsohle kratzt. Verwechsle nicht Devot mit Willenlos, sie wird nicht alles für dich machen nur weil du sie ansprichst. Ohren und Augen sind sehr nah am Gehirn (ja, das Ding zwischen den Ohren) und sie wird schnell merken das du sicher nicht die Krönung der Evolution darstellst.
Ich verrate dir aber an dieser Stelle ein kleines Geheimnis: Du wirst es nicht für möglich halten aber Sympathie spielt bei Devoten eine ziemlich grosse Rolle. Aber hey, nicht weitersagen!

Ok, du hast sie mit Copy-Paste Prosa aus Internet-Ratgebern überzeugt zu ein Treffen.
Ich hoffe hinständig das sie dich verarscht, zuhause bleibt und sich stattdessen Romance-TV satt reinzieht…
Ich glaube zwar nicht das du im Realleben so auftrittst wie im Internet aber versuche zumindest peinliche Situationen, wie ein Glas Bier über den Kopf geschüttet zu bekommen, zu vermeiden. Sie mag ein geiles Stück zu sein, sie ist aber nicht dein geiles Stück. 
Ich weiss, es ist für dich schwer nachzuvollziehen das andere doch etwas im Schädel haben und, so überraschend wie es sich anhört, die meisten können es auch benutzen. Nichts desto trotz, es wäre angebracht die verkümmerte letzte Synapsen doch wachzurütteln um Sätze aussprechen zu können die nicht mit „Hey“ anfangen und folgende Worte nicht beinhalten: Fickfleisch, Fotze, Schlampe, Nutte, Buckstück, na du weisst was ich meine.

Respekt scheint aber heut zu tage ein rares Gut zu sein und es wurde offenbar auch nicht gleichmässig verteilt…

Freiwild

Freiwild

Ich hab ein kleines Experiment gestartet. Ich hab mich als Frau bei eine der grosse online SM Portale angemeldet.

Ich hab mich als 40 Jährige Verheiratete Frau ausgegeben und das ist meine Beschreibung:
„Nach reife Überlegung habe ich beschlossen doch ein Profil zu herstellen. Ich denke ich bin Devot und wahrscheinlich auch ein bisschen Masochistisch, da ich aber keinerlei Erfahrung habe kann ich es auch nicht so richtig einordnen.
Seid bitte gnädig zu mir…“

und was ich suche:
„Ich suche bevorzugt jemand erfahren und geduldig der mir behutsam die BDSM-Welt zeigen kann.“

Es ist zwei Tage her und ich habe bereits 45 Nachrichten und etliche Chat Anfragen bekommen. Mein erste Fazit?
Ich bin schockiert!

Ich wusste das man als Frau auf solch ein Portal als Freiwild angesehen wird, damit hatte ich bereits gerechnet.
Ich wusste auch das man als Frau mit eine Fülle an Profile mit Schwanzbilder konfrontiert wird (warum auch immer, ich verstehe das nicht).
Ich hab ein paar tolle Chats geführt mit echten Gentlemans (*) die wohl mein Profil gelesen und entsprechend artikuliert haben. Es waren aber nicht viele so…
Die meisten sind aber sowas von plump, arrogant, brutal oder ganz einfach doof…
Angefangen von „Na? Schon mal richtig in den Arsch gefickt worden?“ zu „Schluckst du oder hast du es lieber ins Gesicht?“ bis „Ich würde dich gerne drei Tage lang foltern“.
Auffallend bei der Chats war das es nicht lange dauerte bis die Frage kam: „Bist du rasiert?“ Das scheint echt ein Problem zu sein, keine Ahnung warum. Rasierer sind doch nicht ein Luxusgut…
Natürlich konnte auch nicht sowas wie „Zeig mir deine Fotze, du Schlampe“ und „Du Fickfleisch hast nur mir zu gehorchen!“ fehlen.
Spannend wurde als ich, ganz naive Fragen stellte wie zum Beispiel „Ich hab gelesen eine Devote muss man sich als Dominante erst verdienen, womit hast du mich denn verdient?“.
Ich erspare euch die Schimpftirade die ich zurückbekommen habe…
Es ist mir schon klar das die meisten Männer die mich angesprochen haben gar nichts, aber wirklich nichts mit BDSM zu tun haben, das ist sonnenklar.
Ich will auch dies gar nicht vertiefen, das ist leider die Realität auf SM Portale. Ich schäme mich als Mann und nicht als Dom über die Geschehnisse!

Ich bin ohne Internet aufgewachsen, angebaggert wurde klassisch an der Bar, in der Disko oder ganz einfach unterwegs und ich hab überlegt wie es damals gelaufen ist.
Es steckte definitiv mehr Mühe, eine gehörige Portion Taktgefühl, Kreativität und Selbstbewusstsein. Selbstverständlich habe ich eine Menge Körbe bekommen, natürlich wurde ich auch ignoriert und es lief nicht alles wie ich es mir vorgestellt hatte. Meine mittelmässige Leistungen von damals waren aber Oscar-Verdächtigt in vergleich zu was ich in diesen zwei Tage erlebt habe! Ich denke nicht das die gleiche Herren solche Sprüche an einer Bar benützen würden…
Das Internet verblödet, sagt man schon lange, nicht aber weil anstatt zu denken gegoogelt wird sondern weil jeglichen Hemmschwellen verschwinden und das Gehirn bis auf die lebensnotwendige Funktionen abgeschaltet wird.

Als Frau sich auf ein Portal zu melden erfordert nicht nur Mut sondern vielmehr Geduld und starke Nerven…
Kleinkinder-Erzieherin sind sicher in Vorteil im Umgang mit trotzige und nörgelnde.

Liebe Frauen, ihr habt all mein Mitleid und ich kann euch nur ein Rat geben:

Lauf Rehlein, lauf um dein Leben!

 

(*) Ich habe die Herren am ende der Chat aufgeklärt das ich ein Mann bin und das dies ein Experiment war. Die Gentlemans hatten voll Verständnis dafür.

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration 2

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration (2)

Es ist schon eine Weile her seit ich Weiblicher Masochismus ist Kollaboration! publiziert habe.
Ich habe sehr viele Kommentare, neben die sichtbare auch eine Menge E-Mails.
Ich will jetzt nicht alle zitieren aber die meisten e-mail waren nicht gerade schmeichelnd…
Ich bin betitelt und beschimpft worden, ich habe aber eine dicke Haut 🙂
Da es nicht viel bringen wird wenn ich etwas dazu äussere (ich bin ja männlich und dominant) habe ich eine weibliche und unterwürfige Aussage ausgesucht:

Der Wunsch nach Unterwerfung ist keine Absage an die eigene Freiheit oder die Emanzipationsidee. Genau sowenig ist er als Bestätigung des Patriarchats zu verstehen oder als Einwilligung in die perverse Misshandlung von Frauen.

Aus „Lust an der Unterwerfung – Frauen bekennen sich zum Masochismus“, Sina-Aline Geissler.
ISBN 3-453-05233-1,

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Das hat mal die prominente Feministin Alice Schwarzer gesagt.
Eine Frau die sich unterwirft entspricht doch alle altgebackene Rollen-Klischees, das sie es noch freiwillig macht, ist Hochverrat der feministische und emanzipatorische Bewegung!
Und da kommt noch ein Hollywood streifen und verharmlost das ganze noch…
Ich weiss nicht woran sich Frau Schwarzer am meisten gestört fühlt: das die Frauen sich unterwerfen oder das sie es freiwillig machen?

Frau Schwarzer,
Sie haben sehr viel für die Frauen-Emanzipation getan, sie sehen aber aus ihre Perspektive ein verzerrtes Bild.
Vergleichen sie nicht die weibliche Unterwürfigkeit bei SM mit Patriarchat oder die traditionelle Rollenverteilung denn sie haben nichts gemeinsam.
Emanzipation entsteht doch gerade erst durch die Möglichkeit, frei und ohne ethischen Druck, ohne ein Rollenverhalten zu entsprechen und frei von jegliche gesellschaftliche Doppelmoral, die eigene Vorlieben zu wählen. Egal ob es dabei um Blümchensex, Homosexualität oder SM geht.
Um das geht doch bei der Emanzipation: frei wählen zu dürfen.

ersautheit-Gleichberechtigung

Versautheit-Gleichberechtigung

In Männerrunden früher oder später wird über Frauen und Sex gesprochen.
Offen, übertrieben und versaut. Das ist ok, Männer eben.
Wir Männer sind aber im allgemein empört wenn sich Frauen so benehmen, ausser es geht um Dirty-Talking im eigene Bett.
Wenn es aber die Wochenenderoberung war, wird es am Tag danach in der Runde publik gemacht: „Mann, war die eine Versaute Sau!“
Dürfen nur Männer versaut sein?
Zugegeben, über Generationen hinweg würden Mädchen so erzogen und Gesellschaftlich in die Schranken gewiesen, was ist aber mit der heutige Jugend?
Die die mit Internet-Porno, versaute Film und Tinder aufgewachsen sind?

In meine Position als Dom sehe ich das Ganze nicht durch die Pinkige Moralbrille.
Ich bin angewiesen auf Ehrlichkeit und verurteile nicht eine Frau die versaut spricht oder agiert.
Man könnte auch sagen ich bin ein Verfechter der Versautheit-Gleichberechtigung 🙂

Wie seht ihr das?

feigling

Feigling

Diesmal ein Beitrag der nicht das geringste mit BDSM zu tun hat.

Heute war eine Freundin mit ihren 2 jährige kleine zu besuch.
Als ich die Türe öffnete ist mir gleich aufgefallen das etwas nicht stimmte und als sie sich zu mir drehte wüsste ich auch was: sie hatte ein riesen Hämatom am rechten Auge.
Als ich fragte was mir ihr passiert sei, hat sie angefangen zu weinen.
Dann kam die Erklärung.
Das ihr Ex-Freund ein Arsch ist wusste ich schon. Ich wusste aber nicht das er sie schlägt und dies nicht nur einmal. Hinzu ist er auch gegenüber sein eigener Sohn auch schon grob gewesen.
Ich bekomme die Wut wenn ich solche Sachverhalten höre!
Ich hab mir ihre Wunde angeschaut und notdürftig verarztet. Ich musste sie regelrecht überreden ein Arzt zu besuchen. Stolz kann ein schon im Weg stehen…
Ich hab sie zum nächsten Spital gefahren und in der Notaufnahme angemeldet.
Wir mussten nicht lange warten und sie wurde von ein Assistenzarzt abgeholt.
Ich hätte auf sie gewartet aber ich musste handeln: Ich weiss wo ihr Ex wohnt.
Unterwegs habe ich ein SMS geschickt: sie soll in der Cafeteria auf mich warten.
Ich hab ihn besucht und sehr intensiv mit ihm geredet, so intensiv das er gleich Schmerzen bekommen hat. Ich hab ihn nicht bedroht, ich hab versprochen das ihn öfter besuchen werde wenn er nur daran denkt nochmals die Hand zu heben.

Ich habe sie im Spital abgeholt und sie fragte mich wo ich gewesen war.
„Ich musste jemand besuchen.“ Mehr musste ich nicht sagen.
Sie hat nur „Danke“ gesagt und wir sind mit dem kleine Eiscreme essen gegangen.

So eine ist kein Mann, das ist ein Feigling!

demütigung

Demütigung für Anfänger

Ich steh auf Demütigung.

Ich finde es wichtig, es ist der Stempel “ich mach was ich will mit dir”. Eine klare nicht gesprochene Aussage.
Eine Sub zu demütigen ist scheinbar einfach: man stellt sie in eine beschämende oder unwürdige Situation.
Aber aufgepasst, so eine Demütigung kann schnell kippen und das Selbstwertgefühl der Sub zunichte machen.
Es ist ein Balanceakt zwischen herabwürdigen und loben.

Eine Demütigung kann subtil sein, wie zum Beispiel das tragen ein Analstöpsel beim einkaufen.
Niemand sieht es, es ist aber eine beschämende Situation für die Sub sowas mit zu machen.
Das kann man leicht steigern wenn man beim Einkauf mitgeht und zwischen zwei Regale den Stöpsel sehen will.
Es gibt unzählige Variationen dieses Spiel, mit Seilen, Klemmen, …

Es kann aber auch offensichtlich sein. Das tragen einen Halsband in der Öffentlichkeit zum Beispiel.
Das geht erstaunlich gut un die meisten kümmern sich nicht einmal. Offenbar wird es als Modetrend akzeptiert :-)
Kompliziert wird es wenn Entblössung ins Spiel kommt…

Dabei ist zu beachten das die Situation nie ausser Kontrollen gerät.
Nackt als Beifahrer ist ziemlich harmlos (Ausser man trifft die Polizei…), Nackt in der Fussgängerzone zu spazieren kann eine Herausforderung werden. Die Sub, wie im Bild, irgendwo zu fixieren ruft gerade nach Komplikationen…

Geht es langsam an, beginnt zu Hause oder in eine geschützte Umgebung zu experimentieren.
Achtet auf die Reaktionen (köstlich!) und lohtet die Grenzen an.
Wenn ihr es mit Entblössung versuchen wollt, eine SM-Party kann ein gute Möglichkeit bieten.
Lasst eure Fantasie freien lauf!

Ich will damit auf kein Fall irgendwelche „Möchtegern“ dazu ermutigen Frauen zu demütigen. Für mich ist es selbstverständlich aber ich sage es trotzdem klipp und klar: alles setzt SSC (Safe, Sane, Consensual) voraus und sollte innerhalb eine BDSM Beziehung stattfinden.

männer

Männer sind kompliziert

Für’s Bett, zum lieben oder zum zeigen? Was nun Männer?

Ihr denkt Frauen sind kompliziert?
Männer sind es auch, vor allem wenn es um Beziehungen und Partnerschaften angeht. Manche Männer stehen auf dicke Ärsche, würden die Frau Ihren Begierde aber nie öffentlich zeigen. Andersrum manche gehen mit Bimbos aus, würden aber nie eine ernsthafte Beziehung mit so ein Püppchen eingehen.
Wie viele getrauen sich nicht die Partnerin den eigene Eltern zu präsentieren weil sie einfach nur eine geile Schnitte ist? Gut für’s Bett aber nicht salonfähig. Warum ist es schlimm eine dicke Freundin zu haben?

Es ist doch erstaunlich was unsere Freunde, die Gesellschaft und moralische Werte in uns bewirken.
Diese “ich liebe es aber das geht gar nicht” Gedankengut der das Leben so kompliziert macht.
Wie viele leben eingezwängt in eine Rolle die eigentlich nur ein künstlicher Konstrukt ist, gemacht um gefallen oder angepasst zu erscheinen?
Es muss echt frustrierend sein, sein wahres ich ständig hinter Gutbürgerlichkeit oder Machismus zu verbergen…

Das was euch gefällt ist nicht gut genug für euere Freunde? Ist es nicht eher umgekehrt?
Was ist euch wichtiger, zufrieden zu sein oder eure Eltern zufrieden zu stellen?

Männer, steht zu was euch gefällt!

bimbo evolution

Bimbo Evolution

 Eine Überlegung über Bimbos

Der menschlicher Gehirn braucht 800 Millisekunden um eine sehr schwierige Entscheidung zu treffen: ist mein gegenüber attraktiv?
In dieser Zeitspanne werden unzählige Merkmale analysiert, ausgewertet und bewertet. Es ist kein bewusster Prozess, es passiert einfach instinktiv.
Es ist ein Übrigbleibsel aus der Urzeit, eine Primitive Funktion um die Fortpflanzung zu gewährleisten. Die Evolution hat uns Menschen so programmiert.
Ein Mann sucht in eine Frau die perfekte Mutter für sein Nachwuchs, die Frau ein guter Ernährer und Beschützer.

Nein, ich will kein Anthropologische Vortrag erbringen, es geht um etwas viel banaler: Bimbos.

Devote Romantikerin hat Bimbos geschrieben und ich möchte es ergänzen.

Bimbos sind die Karikatur eine Frau, es werden einige Merkmale hervorgehoben, andere werden versteckt. Devote Romantikerinbeschreibt es sehr gut: “Lange Haare, so nah an platinblond wie irgend möglich. Extensions sind sehr willkommen, Styling ist Pflicht. Schlauchbootlippen. Übertriebene Solariumbräune. Künstliche Fingernägel. Lang, schrille Farben, so viel Glitter wie drauf haften bleibt. Falsche Titten, je grösser, desto besser.”

Was ist das Ziel? Ganz klar: auffallen und dies nicht ohne Wirkung.
Jede Frau kennt der klassische Scanner-Blick die Männer zuwerfen. Von Kopf bis Fuss werden Frauen von Männer gemustert. Wir können es nicht anders, das ist evolutionsbedingt. Wir haben diese 800 Millisekunden um uns ein Bild zu machen und diese Zeit will ausgenutzt werden.
Wenn wir Männer ein Bimbo “Scannen” was fallt denn als erste auf? Richtig, Titten.
Zugegeben, nicht alle Männer stehen auf dicke Titten aber die Evolution will es so, eine grosse Milchzentrale ist gut für den Nachwuchs.
Bimbos senden aber auch ein andere Signal die der Urmensch in uns Männer gefällt: die stellen sich doof, die sind unbeholfen.
Hier wird der Beschützerinstinkt wachgerüttelt.
Kurzgesagt Bimbos sind sexuell übertriebene doofe auf zwei Beinen, leichte Beute.
Man könnte es aber auch anders betrachten.
Was ist der Ziel eine Bimbo? Flachgelegt zu werden.
Anstatt aber eine stärkere Persönlichkeit zu suchen, degradieren sich Bimbos selber und freiwillig. Sie stellen sich selber als Freiwild her.
Man könnte sagen sie sind submissiv und zwar auf eine Art und Weise dass jedermann, dominant oder nicht, die übergeordnete Rolle übernehmen kann.
Sie gehen unbeholfen durch das Leben mit wackelnde Titten, schwingende Arsch und diese unsichtbare aber offensichtliche Schild: “Nimm mich!”
Bimbos sind gesellschaftstaugliche Subs für Möchtegern-Doms.
Man(n) braucht keine besondere Neigung oder Gabe um die zu überzeugen sich zu Bücken, sie machen es freiwillig.
Und welche Mann träumt nicht davon die eine zu finden die ohne grosse Aufwand alles macht und mitmacht?

Das ist die unterste Stufe eine D/S Beziehung.

Nicht meins.

pervers

Versaut und Pervers

Ich bin versaut und pervers.

Das dachte ich bis heute, dann habe mich durch die Boulevard-Presse geblättert…
Hier ein Paar Artikelüberschriften:

“Highlights des Bayern-Spiels überfüllen Pornoseite!”
Ich assoziiere viele Sachen mit Sex aber Fussball ?

“Amis wollen Swinger-Club in einer Kirche betreiben.”
Das die Kirchen seltener besucht werden wissen wir ja. Eine Bar in der Kirche hätte aber gereicht…

“Sexpuppen statt Ehebruch.”
Scheint in China der Renner zu sein. Ob die Ehegattin damit weniger schockiert ist wird nicht berichtet.

“Ich trage Frauenwäsche und suche Gay-Kontakte – ist meine Neigung nur vorübergehend?”
Kurz danach schreibt Kuno (37): “Ich bin aber absolut 100% ethero!” Ja klar.

Es geht so weiter, seitenweise und ich frage mich langsam ob ich eine Ausnahme bin.
Entweder habe ich der Bezug zur Realität definitiv verloren oder Generation-X war die letzte bekannte Form von Intelligenz auf dieser Planet…

Nach “Mein Freund geht voll ab, wenn ich ihn am Anus berühre. Ist er vielleicht doch schwul?” habe ich genug davon. Ist Demenz ansteckend? Ich will das Risiko nicht eingehen!

Ich fühle mich plötzlich extrem “normal” und voll moralisch angepasst.
Wenn ich auffallen will, muss ich wohl auf ein Bein humpelnd und mit ein halbrasierte Kopf durch die Stadt ziehen und dabei “La Cucaracha” mit Sopranstimme singen.

See you!

weicheier

Liebe Frauen (Emanzen, Weicheier und SM Teil-2)

Mit mein vorherige Blog wollte ich Provozieren und die Gemüter anheizen.
Das ist mir nicht gelungen, scheint ein heikles Thema zu sein…

Seid beruhigt: Ich liebe Frauen und ich bin für Gleichberechtigung. Aber…
Wie meine Freundin gestern sagte, Feminismus kommt von feminin, also weiblich.
Ich habe nichts dagegen wenn Frauen eine bessere Position in der Gesellschaft haben wollen, das ist berechtigt und überfällig. Ich hab aber etwas gegen Extremismus und Bildverzerrung.
Gleichberechtigung zeichnet sich aus das man sich auf Augenhöhe treffen kann.
Emanzipation sollte nicht heissen “wir zeigen’s euch!” sondern “guckt her, wir können es auch”.
Anstatt zu kämpfen gegen Chauvinismus und die Männer abwerten sollte Feminismus die Frauen erheben und aufwerten. Aber nicht gleich “Frauen an die Macht” Parolen schreien sondern “Gemeinsam an die Macht” denken.
Es ist arrogant von uns Männer zu denken das die Frauen hinter dem Herd gehören, es ist aber genau so arrogant wenn Frauen sich ein Weltbild erschaffen wo Männer kein platz darin haben.

In mein vorherige Blog habe ich gesagt das wir eine Generation von verständnisvolle Weicheier aufgezüchtet haben. “Verständnisvoll” ist aber das falsche Wort, “Kuschende” ist eher zutreffend.
Das ist eine Rolle Umkehrung, weit über’s Ziel geschossen.
“Sie hat gesagt…” ist genau so schlimm wie “Er hat gesagt…” wenn der Inhalt der Aussage falsch ist.

Zurück zur Formel 1 Beispiel aush mein vorherige Blog.
Es ist nicht so das nur Frauen die Ladung Champagner abbekommen, alle im Umkreis von 5 Meter werden nass.
Die Aktion an sich ist nicht gegen Frauen gerichtet, und die Hostessen wissen in voraus was passieren wird.
Darum kann ich die Empörung der Feministin nicht verstehen.

Als Dom geniesse ich Frauen zu unterwerfen.
Es ist aber eine Begegnung die auf Augenhöhe und unbezwingt beginnt.
Als Mann geniesse ich aber ihre Gesellschaft so wie sie sind: weiblich, manchmal stur aber immer liebenswert.

weicheier

Emanzen, Weicheier und SM

Szene-1:
Das Formel 1 Rennen war vorbei und die 3 Erstplatzierten standen auf dem Podium. Als die Hymne vorbei war gab man denen die Champagner Flaschen. Der Sieger schnappt sich die Flasche, schüttelt die Kräftig und duscht damit die junge hübsche Sponsor-Werbeträgerin.

Wenig später ein Teil der Presse berichtete wie die Feministinnen empört waren! Sowas ist sei sexistisch und herabwürdigend!

Mal nüchtern betrachtet, die Formel 1 ist eine Sportveranstaltung und kein Wet T-Shirt Contest.
Es besteht natürlich ein gewissen Risiko durch Champagner geduscht zu werden, wenn man sich im Podiumnähe  befindet. Ich gehe aber schwer davon aus das die Champagner-Girls nicht völlig überrascht sind wenn sie nass gespritzt werden…
Ist es sexistisch weil ein Mann Frauen abspritzt? Was wäre wenn Claire Williams gewinnen würde und die Girls abspritzt? Wäre es auch sexistisch?
Ich hatte noch nie das bedarf ein Video-Zusammenschnitt von “durch Champagner bespritzte Frauen” runter zu laden um mich aufzugeilen…
Ich finde eher herabwürdigend eine Frau in knappen Bikini in ein Glaskasten zu stecken, Kakerlaken darüber zu giessen und alles durch ein bekannte Fernsehanstalt auszustrahlen…

Szene-2:
Samstag nachmittag um halb vier. Vor dem wöchentliche Einkauf treffen sich die Leute an eine Bar gegenüber ein Grossverteiler. Ein Paar ist an eine Rattan Stehbar und ich höre sie: “Das darf doch nicht wahr sein, ich hab dir doch gesagt die PET-Flaschen mitzunehmen!” Die Leuten rundherum bekommen es klar und deutlich zu hören. Er nickt nur mit gesenkten Kopf während der ganze Standpauke.

Eine ältere Dame kommentiert: “Was ist der für ein Weichei… Früher waren Männer noch Männer!”

Sind die heutige Männer weichgespült worden durch Hollywood und Werbung?
Es scheint als die wenige getrauen sich ein Machtwort auszusprechen; das Risiko als Macho abgestempelt zu werden ist wohl zu gross. Haben wir eine Generation verständnisvolle Weicheier aufgezüchtet ?
Solche die Sonntags eigentlich ein Fussballspiel anschauen würden aber “es kommt doch diesen tollen Film auf Romance-TV”… Klar Schatz, ich schalte für dich um.
Ist es so abwegig klar zu sagen “Schatz, ich nimm den Film gerne für dich auf aber jetzt ist Fussball angesagt.” ?
Nicht Macho, nicht Patriarchalisch. Einfach sich nicht den Feminismus beugen.

Szene-3:
Er sagt “zieh dich aus.” und sie macht es ohne Wiederworte.
Er fesselt sie nackt und bearbeitet sie mit Gerte, Flogger und ein Dildo, bis sie kommt.
Sie wird anschliessend befreit und sie bedankt sich kniend bei ihr Ehemann für das tolle Orgasmus.
Alles spielt sich Einvernehmlich bei ein Ehepaar bei sich zuhause.
Eine halbe stunde später trägt er das Müllbeutel raus.

Ist das sexistisch? Absolut. Ist es herabwürdigend? Ganz klar.
Die Feministinnen würden ersticken vor Wut…
Doch so lauft das spiel, als abgemacht, zwischen zwei Erwachsene und sexuell aktive Personen die Feminismus und Vorurteile in den Wind geschossen haben.

Männer, was ist los?

Ich hab Privatefemdom Blog “Die Dreier-Regel und andere Fragezeichen” gelesen.
Kurz davor hat mir eine Freundin ähnliches berichtet und ich frage mich langsam was mit der Männer los ist…
Ich gehöre ja auch zu der Spezies aber (glücklicherweise) bin ich nicht von dieser Krankheit betroffen.
Es muss ein ganz schlimme Virus sein der die Gehirnmasse schrumpfen und dafür anderes aufschwellen lässt…

Wie meine Freundin sagte “…wie geile Teenager…” stürzen sich solche Männer (darf man die so nennen?) auf Frauen ohne wenn und aber. Zugegeben es gibt ja Frauen die ein Vergewaltigung-Fetisch haben, die schätze ich aber als Minderheit.
Wenn man noch das Ganze mit der ominöse Drei-Date-Regel entschuldigt dann wird es grotesk!

Zuviel Pornos gekuckt und der Bezug zur Realität verloren?
Auf dem Niveau von Bravo-Leser stecken geblieben?
Entweder sind diese Herren überzeugt das alle Frauen Schlampen sind oder die waren aufs Klo als Gott das Einfühlungsvermögen verteilte…
Erschiesst mich bitte wenn ich so wird!

Ich sag ja nicht das man ein Psychologie Doktor Titel benötigt aber ein bisschen Empathie (Für die Bravo-Leser: sich im andere hineinversetzten können) ist ja nicht so schwer.
Und kommt mir bitte nicht mit “du unterwirfst und demütigst Frauen” denn es gibt ein kleine aber feine Unterschied: bei mir machen es die Frauen aus freien Stücken!
Die Hand unter ein Rock zu schieben, obwohl ein bestimmte “Nein” ausgesprochen wird, ist respektlos, feige und primitiv!

moral

Vertreter der Moral

Wer sich in SM-Kreisen bewegt hat es sicher schon mindestens einmal gehört: wir leben andere Moralwerte aus.
Frauen lassen sich schlagen mit ein Lächeln ins Gesicht, Männer unterwerfen sich mit Freude und die Gerte ist Gesetz.
Ja, wir entsprechen nicht der klassischen Familienmodell oder Partnerschaft…

Wenn ich mich aber umschaue, mit mühe finde ich diese hochgelobte Werte.
Die Scheidungsrate ist so hoch wie noch nie, Kinder schlagen ihren Eltern, die Eltern interessieren sich nicht für die Kinder, es wir Randaliert bei jeder Gelegenheit, Musik vom Internet runterladen wird härter bestraft als Pädophilie, alle Bürger sind potenzielle Kriminelle die überwacht werden sollen, …
Das schlimme dabei ist das alle nicken und mach brav mit.

Sind wir die einzige die überhaupt noch irgendwelche Werte vertreten?
Was ist denn so falsch Beziehungen auf Ehrlichkeit und blindes Vertrauen zu bauen, an Richtlinien zu bewahren, an Verfehlungen zu bestrafen?
In unsere Kreise werden die Moralwerte von fall zu fall anders definiert oder interpretiert aber wir halten uns daran.
Liegt es daran dass wir das freiwillig eingegangen sind oder ist es eher Charakterstärke?

Was suche ich ?

Aufgrund meine Webseite und mein Blog habe ich ein paar Feedbacks bekommen.
Es ging dabei um Lob (danke, das motiviert weiter zu machen) und auch Anfragen ob ich auf der suche bin.

Nun ja, ich suche…
Hauptsächlich suche ich Zeit denn das ist ein immer knapp werdende Gut.
Ab und zu suche ich meine Schlüssel und ach ja, eine Sub wäre auch nicht schlecht.

Wer BDSM kennt weiss aber das es nicht “die Sub” gibts sondern unendliche Nuancen davon.
Und jetzt kommt die Frage die ich nie vollständig beantworten kann: wie soll denn die Sub sein ?

Es ist eine (fast) unmögliche Frage und verdient eine (fast) unmögliche Antwort: sie soll sich selber ehrlich sein.
Das hört sich banal und abgedroschen an, ich meine es aber ernst.
Ich habe aufgegeben nach der perfekte Sub zu suchen, aus zwei Gründe:

  • Perfektion existiert nicht. Wer Glück hat, wird wir für Bruchteile einer Sekunde, ein perfekte Moment erleben. Mehr ist nicht drin. Alles andere ist ein streben danach.
  • Wer sucht findet garantiert nichts…

Alle Menschen (ausser die ganz einfach gestrickte, ich gehöre aber nicht dazu) sind ein sehr komplexe Gebilde.
Nicht nur das Aussehen, auch die Innere Werte, wie die “Ticken”, das Charakter, das Wesen.
Zählt man noch die Neigungen und Fetische dazu, kommt man schnell auf eine kaum beschreibbare Mischung…
Und aus all diese Eigenschaften soll ich Steckbrief zusammenfassen ? Neee !

Ich kann höchstens ein groben Umriss zeichnen.
Solche Eigenschaften suche ich:

  • Weiblich (Ja liebe Homosexuelle, ich weiss, das ist sowas von langweilig… Aber ich mag das :-) )
  • 18 bis 50, wobei die eigentliche Reife ist entscheidend.
  • Unterwürfig aus Überzeugung.
  • Eine masochistische Neigung ist von Vorteil 😉
  • Selbstbewusst. Eine Sub muss das sein !
  • Ein Mindestmass an Intellekt. Der Proller-Spruch “Dumm f…kt gut” kann ich jederzeit widerlegen !
  • Anschaulich. Kein Model, keine Barbie. Eine Frau mit Kanten und Macken und die damit zurecht kommt.
  • Das Erfahrungsniveau ist mir egal, die Einstellung aber nicht.

Was ich biete:

  • Loyalität. Ich suche eine langfristige Spielbeziehung.
  • Verstand. SM ist auch Kopfsache.
  • Geduld. Wir wollen schliesslich Spass haben und kein Weltrekord aufstellen…
  • Erfahrung.
  • Was ich nicht biete ist Liebe. Ich bin verheiratet und suche daher eine Spielbeziehung.
    Nicht das ich kalt bin, ganz im Gegenteil, ich zeige gerne meine Zuneigung.
    Diese ganz besondere Platz in mein Herz ist aber schon vergeben.

Schlussendlich ist aber alles was ich hier beschrieben habe sehr relativ.
Was man “die Chemie” nennt entscheidet.
Wer also bis hierher gelesen hat, findet mich wahrscheinlich “ok” und wenn die Scheue nicht all zu gross ist, kann sich ruhig bei mir melden :-)

Noch was…
Ich bin in Zürich. Ich bin zwar mobil aber ich will nicht meine Freizeit in Auto verbringen auf dem weg zu dir :-)

Fifty Shades of Dan

Ein Phänomen, eine Sensation, ein Publikumsmagnet. Das hat die Presse über den Film geschrieben.

Ich habe den Film nicht gesehen, dafür alle drei Bücher gelesen.
Ich sehe schon manche der Kopf schütteln: “Du hast Fifty shades of Grey gelesen?!?!”
Ja, habe ich. Ich wollte wissen was das ganze Hype sollte.

Nun, mein Fazit:
FSoG kann man nicht in eine vorgefertigte Schublade stecken, es ist viel komplexer als man auf dem ersten Blicke denken kann.
Es ist ein Schundroman, ganz klar. Junge Naïve verliebt sich in Stinkreiche gut aussehende Man.
Dummerweise er steht auf “die harte Tour” und sie hat keine Ahnung auf was sie sich einlässt.
Soweit so gut.

BDSM
Na ja, was soll ich sagen? Ja, er peitsch sie aus. Ja, er bindet sie ans Bett. Aber alles hat ein schales Beigeschmack…
Da wird tief in der Klischees-Schublade gegriffen um etwas ähnlich wie BDSM der Leserinnen schmackhaft zu machen.
Es entsteht damit eine Mischung zwischen BDSM-für-Dummies aus dem Sex-Shop, Emmanuelle (der Film) und ein Soft-Porno.
Jeder der sich auch nur minim mit BDSM befasst wird einfach lächeln darüber.

Krank
Mr. Grey wird in der Geschichte als krank bezeichnet. Er wurde in seine Jugend misshandelt und als Resultat davon ist er ein Sadist und ein Kontroll-Freak geworden. Er geht sogar zum Therapeut.
Hier wird ganz klar BDSM als Krankheit verkauft, was absolut nicht der Fall ist!
Zugegeben, auch unter SMler gibt es krankhafte Persönlichkeiten aber das ist nicht die Regel.

Frauen
Warum fliegen aber Frauen scharenweise auf solch ein Roman ab ?
Wer ein bisschen recherchiert, wird merken das die Autorin E. L. James (Erika Mitchell als Sterbliche) hat ganze Arbeit geleistet.
Ursprünglich war die Geschichte ein Twilight-Abschnitt und wurde online publiziert. Das Internet macht’s möglich, es gab zahlreiche Feedbacks und die Autorin hat nach und nach die Geschichte anhand der Rückmeldungen geändert.
FSoG wurde also “designed” um Frauen zu gefallen.

Medien
Da BDSM immer noch, mehr oder weniger, Untergründig ist, wurde es von den Medien aufgegriffen.
Die Bücher (und Film) wurden hochgelobt, als pervers betitelt, verboten, verteufelt. Doch schlechte Werbung ist immer noch Werbung und so wurde es zum Selbstläufer.

Insider
Die BDSM Anhänger streiten sich jetzt noch darüber ob der Film (und die Bücher) gut oder schlecht sind für der Image.
Die Aussage das SM eine Krankheit ist, kommt gar nicht gut an. Dafür ist aber SM in aller Munde.
Ich bezweifle das es mehr Leute dazu bewegen wird SM zu praktizieren: die Neigung hat man oder nicht.
Ob es für der allgemein Image von SM gut ist, ist abzuwarten.

Ich begrüsse das die Öffentlichkeit über SM diskutiert. Schade nur das ein billig Roman und die Verfilmung davon braucht um solch eine Diskussion anzukurbeln…