Das Parfum

Das Parfum

Irgendwann hat es in dir „Klick“ gemacht, du weisst jetzt das dominant sein dein Ding ist, es macht dich an.
Und jetzt? Wie weiter?
Du saugst das Internet leer und ziehst dich rein alles was auch nur im entfernteste mit BDSM zu tun hat, von Pornos zu Ratgeber.
In der Zwischenzeit machst du verschiedene Phasen durch. Angefangen von „Es kann nicht sein“, durch „Ich bin nicht normal“ und „das kannst du nicht bringen“ bis „Ich bin so“.
Fein, du hast es akzeptiert und du bist jetzt bereit in die grosse weite Welt der BDSM einzutreten. Es fehlt lediglich ein Gegenstück.

Mittlerweile hast du schon zwei Freundinnen verloren weil die andere Ansichten haben…
Es ist frustrierend, du willst es aus erster Hand erleben und du findest niemand der mitmacht.
Fur ein kurzer Moment willst du das ganze vergessen aber das dauert nicht lange bis das Verlangen wieder hochsteigt.
Du hast sie gefunden! In ein SM-Forum hat sie geantwortet, ihr habt lange diskutiert und nach eine Weile ihr trefft euch.
Sie ist dir sympathisch und sie findet dich auch ganz ok, ihr beschliesst der Sprung ins kalte Wasser zu wagen.
Du versetzt Bergen um irgend ein ruhigen Ort zu finden und dann ist es soweit.
Sie ist vor dir und sie ist auch genau so erregt und nervös wie du es gerade bist…
Dein erste Befehl ist leise und zitterig und sie zögert den auszuführen. Oh mein Gott, sie macht es aber!
Das Spiel ist vorbei und ihr habt beide ein schale Geschmack davon. Es war… Es war ok.
Du lässt alles in dein Kopf wieder Revue passieren und du könntest dich selber Ohrfeigen, „Mann war ich ein Trottel!“
Es ist für dich schwierig zu sagen was alles falsch gelaufen ist, du weisst ja nicht was richtig wäre…

Ja mein lieber Dom-Neuling, niemand hat je behauptet das BDSM einfach sei. Es ist so viel mehr dabei als nur Sex…
Sei nicht entmutigt, kein Master ist je vom Himmel gefallen und um weiter mit Floskel zu machen, gut Ding braucht Weile.
Lerne sie kennen, lerne dich kennen: was treibt euch an, was ist geil, was nicht, …
Probiert es aus, experimentiert und dabei seid ehrlich zu einander und vor allem zu euch selber. Es ist keine Schande sich einzugestehen „Das geht so nicht“.
Jetzt wisst ihr was euch passt, jetzt weisst du was du willst. Es ist nun an der Zeit das gelernte in ein Spiel einzubringen.

Ein Spiel ist wie ein Parfum.
Wenn du es aufträgst duftet es erregend frisch, das ist die flüchtige Kopfnote die euch erfüllt mit Vorfreude und zueinander bringt.
Koste das moment wenn sie noch nicht weiss was mit ihr geschehen wird.
Dann kommt die Herznote zum Vorschein, betörend süss und wird euch von Ekstase zu Ekstase bringen.
Geniesse wie sie unter deine Führung windet, wimmelt und bettelt.
Am Schluss ist die Basisnote, angenehm und warm. Das ist was euch zusammenhält.

Du wirst sagen das du keine Ahnung hast wie man ein Parfum zusammenstellt. Das mag sein, weil du noch nie das gemacht hast.
Schliesse deine Augen und denke an das Erlebte und all die Fantasien die du noch erleben möchtest. Rieche daran, welche passt zusammen?
Ich sehe es an dein Grinsen, willkommen in einer Welt voller Dufte und Freude 😉

die fünf sinne: spüren

Die fünf Sinne: Spüren

Spüren ist wohl eine der primitivste Sinne, noch bevor wir geboren sind, tasten und fühlen wir schon die Welt um uns herum.
Eine Berührung kann uns trösten, wärmen, schaudern lassen oder in Erinnerungen schweben.
Instinktiv umarmen wir die die wir lieben oder erforschen die Kartographie ihren Körpern.
Wir ziehen lange Bahnen mit der zarte Berührung der Fingerkuppe oder fassen hart zu.
Die Palette an Empfindungen die man durch eine Berührung zustande bringt ist schier unendlich…
Wenn der Ton die Musik macht, bei der Tastsinn ist es die Intensität.
Wobei nicht nur die blosse Kraft massgebend ist sonder das wie und wie lange.
Ein Finger kann dir ein Orgasmus schenken oder durch ein leichtes druck auf der Stirn zur knie zwingen.
Wir sehnen uns nach Berührung, nach all die Gefühle die damit verbunden sind.
Die Hand halten, Streicheln, festhalten das vermittelt Geborgenheit.
Wir wollen das Leben spüren, wortwörtlich.

Mit gebunden Augen und ein Hörschutz lässt sich die Sinne schärfen.
Plötzlich ist die gesamte Hautfläche auf empfang, die kleinste Bewegung wird registriert.
Ist es ein Finger oder Leder der dich erzittern lässt?
Ist überhaupt wichtig zu wissen was es ist? Ich denke nicht…
Irgendwas berührt deine Lippen, wirst du lecken oder dein Mund öffnen?
Dein Körper sehnt sich nach all diese Berührungen und der unangekündigten Schlag ist doch Grund zur Freude…
Spüren enthält nicht alle Finessen wie Sehen und Hören, es ist roh und primitiv und genau darum so direkt.

Andere Sinne:
Sehen
Hören

hören

Die fünf Sinne: Hören

Inspiriert durch ein Beitrag bei Devote Romantikerin (Deine Stimme an meinem Ohr) will ich eine Beitragsreihe über die fünf Sinne beginnen.
Wir können die Sinne nicht bewusst abstellen. Sie durchfluten uns ständig und doch nehmen wir nur ein Teil davon wahr. Unser Gehirn filtert aus diese Unmenge das aus was für uns relevant ist und lässt alles andere links liegen. 
Was aber ist relevant? Es hängt von der Situation an, vom Fokus.
Beispielsweise wenn man versucht ein Gespräch in Freien zu verstehen, wird das Gezwitscher der Vögel gar nicht wahrgenommen. Das Gespräch ist wichtiger.
Was mich aber am meisten fasziniert ist wie einzelne Wahrnehmungen eine ganze Reihe von Erinnerungen hervorheben können. Ein Duft führt uns gedanklich an die letze Ferien am Meer, ein Lied lässt uns im Kopf mit der geliebte tanzen.
Sinne sind direkt mit unsere Vorstellungen und Erinnerungen verbunden.

Wir hören ständig, ob Musik oder eine Fliege die vorbei zieht.
Aus diese Wirrwarr von Tönen, pickt unser Gehirn das wesentliche heraus.
Wir interpretieren das Gehörte in Worte, Laute, Töne und diese wecken Erinnerungen oder erzeugen innerliche Bilder.
Das „Kopfkino“ ist eine besondere form davon, wo nicht nur punktuelle Erinnerungen oder statische Bilder vorkommen, sondern ganze Szenerien.
Die Dominanten lieben es wenn durch ein einfache Satz wie „Nicht bewegen, egal was passiert…“ solch ein Film im Kopf der Sub starten können.
Die Sub wird innerlich eine Serie von Optionen abwägen, was alles geschehen könnte, von Geil bis beängstigend. So einfach ist das.
Doch sie wird auch ihre Sinne schärfen, lauschen was er wohl macht und vorbereitet.
Der Dom hat die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und kann damit spielen…
Sie wird sofort auf alle für sie bekannte Geräusche reagieren. Das rasseln eine Kette oder das surren einen Vibrator werden ihr Kopfkino futtern. Erinnerungen werden wach, die damit verbunden Emotionen erwärmen sich.
Die Absenz von Geräusche kann aber auch gut sein. Die Stille nach „Ich bin gleich wieder da…“ wird auch der innere Projektor anlassen.

Auf der andere Seite, der aufmerksam Dom wird auch allerlei hören.
Das leer schlucken, winseln, schreien, weinen, lachen, …
Das sind alle Indikatoren was in ihr vorgeht, was sie empfindet.
Ich achte zum Beispiel auf die Atmung, die sehr viel sagt über die Erregung.
Ich liebe es wenn sie ihr Atem anhält, wartend auf ein Schlag und wie sie es danach rauslässt.
Wenn ich das höre weiss ich, ihr Körper ist nicht mehr angespannt.
Oder wenn sie höhe Töne von sich gibt während ich sie ficke, das heisst sie will mehr.
Von all den Töne gibt es aber eine der mich zum Wahnsinn treibt.
Es ist ein tiefe „Aaahh…“ der vom Bauch herkommt und ihr ganzen Körper vibrieren lässt.
Diese animalische und primitive Ton der sagt „Ich bin im Subspace und es ist geil…“
Das geht bei mir direkt ins Lustzentrum und ist viel besser als tausend „Danke Sir“.

Spitzt also die Ohren und lasst euch inspirieren.
Schafft neue Erinnerungen die mit ein Geräusch gespeichert werden und somit teil der Kopfkino Requisiten 🙂

Andere Sinne:
Sehen
Spüren

Die mitdenkende Sub

Die mitdenkende Sub

Manche Doms suchen Sklaven, sie wollen sie besitzen und als Eigentum brandmarken.
Andere verlangen das ein Vertrag unterschrieben wird, damit alles geregelt ist.
Ich nicht.

Als Dom habe ich kein bedarf an Papierkram und ich muss auch nicht darauf pochen der Eigner zu sein. Meine Kleine weiss wo sie gehört und was sich gehört.
Ich muss kein Anspruch erheben, es ist Teil unsere Beziehung.
Zugegeben, damit sowas funktioniert muss man sich gut kennen, man muss wissen wie der Gegenüber „tickt“.
Wer noch keine grosse Erfahrung hat kann durchaus Regeln und Verhalten festlegen, als Stütze oder um ein Bewegungsraum festzustecken.
Es ist aber viel natürlicher und entspannter wenn man nicht ständig an „Regel X“ denken muss.
Das heisst nicht das bei mir keine Regeln gibt, die gibt es schon aber nicht schriftlich.
Ich sehe es als meine Aufgabe damit zu sorgen das was ich erwarte auch eingehalten wird, Papier hin oder her. Noch besser ist es wenn die Sub aus eigene Stücke, meine Erwartungen entgegenkommt. Die mitdenkende Sub.

Ich weiss, manche Dominante jetzt reagieren allergisch: „Eine Sub hat nicht zu denken!“
Ich finde doch. Schlussendlich, neben den vielen Eigenschaften die wir Dom von eine Sub erwarten, steht „Gefallen“ ziemlich hoch auf der Liste.
Wenn eine Sub also mitdenkt um den Dom zu gefallen, wieso sollte er sie daran hindern?
Aus Schikane, werden die Sadisten sagen 🙂 Aber hier ist Vorsicht angesagt, verspielt euch das nicht.
Ich geniesse es wenn meine Kleine an meine Gesten und Lippen hängt um möglichst mir zu gefallen. Ich mag es wenn meine Zufriedenheit ihr grössten Wunsch ist.

hingabe

Hingabe

Was treibt eine Devote dazu sich hart bestrafen zu lassen?
Ich meine nicht das übliche Spanking sondern härtere Kaliber.
Was geht in ihrer Kopf vor, wenn sie daran denkt wie sie wehrlos Schläge hinnimmt?
Ich bin ein Sadist, sie aber keine Masochistin… Wie kommt sie auf die Idee?

Wir hatten Tage davor darüber gesprochen, als sie der Wunsch äusserte sie wolle mein Sadist kennenlernen, richtig kennenlernen. Es war keine unüberlegte Aussage, sie hatte lang daran genagt. Ich wusste was für ein Opfer sie bringen würde und ich wusste auch das sie es für mich machen würde. Danke Kleine.
Sie war aber auch besorgt. Nicht aus Angst, eher das nicht wissen was sie fühlen wird beschäftigte sie. Mir war es klar: es ist nicht ein Schritt den wir gemeinsam planen können.
Sie würde es immer verschieben, eine Ausrede vorbringen um doch in letzter Minute davon zu kommen. Ich musste spontan handeln, auf den richtigen Moment warten und sie damit überraschen. Habe ich.
Wir waren im Bett, kuschelnd und fummelnd und die Lust steigerte sich als ich sie leise und ruhig unterbrach: „ich würde dich jetzt richtig bestrafen…“
„Wieso?“
„Du willst wissen wie es ist.“
Sie hielt inne, für ein Moment. Meine Hand war auf ihre Brust und ich konnte spüren wie ihr Herzschlag beschleunigte.
„Ja.“
Meine andere Hand hat ihr wohlgeformte Arsch hart getroffen.
Nach der Atempause die solch ein Schlag folgt, hat sie geflüstert „sag mir wie das ist…“
Sie will gefallen, passiv schmerzhaft gefallen.
„Ich werde es dir zeigen.“

Ich habe sie hart geschlagen, gefingert, gestreichelt, geküsst.
Eine Achterbahn zwischen Lust und Schmerz und die Endorphine in ihr Körper haben angefangen zu wirken.
Ich liebe es wenn ich eine kurze Pause hinlege und sie sofort „Was?… Was?…“ fragt, als hätte sie etwas falsch gemacht, ihre Augen strahlen regelrecht dabei.
Auch in der Halbdunkelheit waren die Zeichen sichtbar die Flogger und Bullwhip auf ihre Haut gezeichnet haben.
Ich hab weitergemacht und sie hat gewinselt, geweint, gebettelt aber keineswegs auch nur ein Zeichen gegeben damit ich aufhöre. Ich habe sie genommen und weiter mit der Flogger bearbeitet.
Was für ein Geschenk, diese Hingabe.

Wieder befreit von der Seilen sind wir im Bett gelegen, sie erschöpft, ich glücklich.
„Ich bin stolz auf dich.“

Was treibt eine Devote dazu sich hart bestrafen zu lassen?
Die treibende Kraft ist Vertrauen. Sich aufgeben und fallen lassen aber doch geschützt und geborgen. So ein Vertrauen kann aber nur entstehen wenn auch Liebe in spiel ist.

Danke Kleine

meditation

Meditation

Ich liebe Sex, keine Frage. Ich geniesse es wenn ich sie sadistisch fordere, selbstverständlich. Ich freue mich wenn sie meine Anweisungen folgt, natürlich.

Etwas aber turnt mich unheimlich an: die Vorfreude.
Es sind diese kleine Augenblicke wenn ich mein nächsten Schritt ausdenke und sie wartend da ist, nichtsahnend.
Es ist eine Art mentale Selbstbefriedigung: ich weiss ja was ich machen wird und ich weiss auch in etwa wie sie darauf reagieren wird, nichts desto trotz die Vorfreude ist gross.
Ich weiss nicht genau was es ist, nicht bewusst.
Sehr wahrscheinlich ist eine Kombination aus verschiedene Elementen die mich kitzelt.
Ihr Geruch, wie sie Atmet, die Stille, meine Kopfkino, ihr Blut das die Haut nach der letzte Schlag erröten lässt, …
Es ist nichts sexuelles dabei, eher ein breite innere Grinsen, ein „du hast keine Ahnung“ Gedanken Banner der vorbeifliegt.
Es ist wie eine Meditation, meine Gedanken sind aufs wesentliche fokussiert: Sie.

verbrannte erde

Verbrannte Erde

Ich hatte eine unbekümmerte Jugend, so unbekümmert wie eine Teenagerjugend sein kann.
In eine ländliche Gegend scheint die weite Welt ein Ort irgendwo hinter den Bergen zu sein.
Es mag klischeehaft klingen aber es war schon ein Stuck heile Welt. Schlimme Sachen waren nur beim Tagesschau zu sehen.
Aber als Teenager hat man es nicht leicht. Kaum ist ein bisschen Verstand vorhanden wird es untereinander gewirbelt durch unbeständige Hormonwallungen…
Ich hab auch, wie jeder andere in mein Alter, irgendwann entdeckt das Mädchen nicht nur doof sind sondern auch geil.  Das eine führt zum andere…
Natürlich war das erste mal etwas ganz besonderes (wenn ich heute daran denke, wohl nicht so ganz). Von einer Gelegenheit zur nächste…
Eine ganz besondere traf ich an ein Samstag nachmittag.

Ich hatte morgens noch an mein Motorrad herumgeschraubt.
Mit 17 Motorradfahren ist nicht erlaubt aber in ein Tal herrschen andere Gesetze als sonst irgendwo. Abgesehen davon, die lokale Polizei hatte ein Lada Niva als Dienstfahrzeug, also nur geeignet als Schneckenverfolger oder als Schattenspender in Sommer…
Samstag Nachmittag war wie üblich Baden angesagt. Die ganze Jugend traf sich am Fluss um abhängen und natürlich flirten. Schnell was essen und die Sachen packen,  Fluss ich komme!
Die übliche Verdächtige waren schon da aber ich ging weiter auf dem schmale Wanderweg und hielt Ausschau nach ein geeignete Platz. Mein bester Freund kam mir entgegen und warnte mir vor: er habe Sonja und Katja überreden können mit uns zu baden und sonnen.
Wow, Sonja? Echt?
Sonja war für uns Jungs eine unerreichbare blonde Göttin aus eine gut situierte Familie.
Nicht nur das sie bildhübsch war, sie war auch selten zu treffen da sie in eine Privatschule untergebracht war. Manche hatten ihr Glück bei ihr versucht aber wie kann man ein Mädchen beeindrucken die schon alles hat? Wir verkehrten definitiv in verschiedene Welten.
Das hat mich aber nicht daran gehindert nächtelang davon zu Träumen…
Ich hab ein allgemeine Gruss in die Runde geworfen und mein Badetuch ausgebreitet.
Die zwei Mädchen haben kurz zurückgegrüsst und sich weiter unterhalten über Mode oder was weiss ich. Ich machte mir keine Illusionen.
Naja, wir hatten wenigsten ‚was für die Augen.
Mein Freund fragte mich ob mein Motorrad wieder in Ordnung sei.
„Yep, der Vergaser war voll verdreckt, jetzt lauft aber alles wieder rund.“
Daraufhin drehte sich Sonja zu mir „Du hast ein Motorrad? Kannst du mir das Fahren beibringen?“
Ich musste kurz schlucken. Sie spricht mit mir.
„Hm… du weisst aber schon das ich illegal fahre?…
Sie lächelte (Oh Gott ist sie hübsch) „Ist mir egal!“
Ich lächelte zurück „Wie Bonnie und Clyde? Nee, lass mal gut sein…“
„Ach bitte…“ und legte ein Hundeblick auf „Ich bin eine gute Schülerin und ich lerne schnell…“
Wie konnte ich nein sagen? Und hallo, das ist Sonja!
„Ok, aber nur auf Industriestrasse, keine öffentliche Strassen…“
Der Satz war noch nicht ganz fertig als sie sich zu mir lehnte und mir ein Kuss auf der Wange druckte. „Danke! Heute Abend?“
Ich war durch den Wind: ich habe ein Date mit Sonja. „Ja ok, gegen 18 Uhr?“
Sie nickte strahlend und ich war ihr verfallen.
Mein Freund schaute mich an als wäre ich ein Alien, eine Mischung von Respekt und Neid. Hauptsächlich Neid.
Die Sonne erschien heller an diesen Nachmittag.

Ich war zu früh, das wollte ich auf keinen Fall verpassen oder vermiesen.
Keine Ahnung wie oft ich meine Uhr angeschaut habe, um 18:05 dachte ich schon ich wäre verarscht worden. Aber da kam sie: enge stretching Jeans, T-Shirt und ein breites Grinsen.
Ich konnte es immer noch nicht ganz fassen das ich ein Date mit dieser blonder Venus hatte.
Wir haben uns begrüsst, sie war schon ganz aufgeregt und liebäugelte mit meine Suzuki. Ich musste mich konzentrieren um nicht zu sabbern. Ich hab ihr ein Motorrad-Crashkurs gegeben und dann war es so weit.
Ich hab das Motorrad angelassen und sie hat platz genommen. Ich bin hinter ihr aufgestiegen und dann ging es los: Kupplung ziehen, Gangschalter runterdrücken, ein bisschen Gas geben und die Kupplung langsam los lassen. Nach drei mal Motor abwürgen hat sie es geschafft und wir ratterten los auf der Industriestrasse.
Wir hatten kein Helm an und ihr blondes und wohlriechende Haar flatterte in mein Gesicht.
Am ende der Strasse hat sie angehalten und wir sind abgestiegen. Ich sah das sie zitterte, vollgepumpt mit Adrenalin.
„Du bist ein Naturtalent“ sagte ich und sie umarmte mich, ihre Brüste an mich gepresst und ihr Herzschlag deutlich spürbar.
„Halte mich fest… Wie schnell war ich?“ Ich musste lachen, wir sind im ersten Gang gefahren…
„Nicht so schnell, das kommt aber noch. Wollen wir weiter machen?“
„Ich muss mich erst beruhigen…“ und sie küsste mich, leidenschaftlich.
Wow! Ich hab meine Beherrschung schnell vergessen und uns wurde klar: fertig mit Fahrstunden…
Wir sind am andere Ende der Industriezone gefahren (diesmal ich am lenken) und wir haben es uns auf einer Wiese am Waldrand bequem gemacht. Sehr bequem…
Fummeln, Küssen und noch mehr fummeln.
In Schutz der Dämmerung haben wir Sex auf der Wiese gehabt. Oh mann, ich habe Sex mit Sonja!
Das war der Anfang unsere Beziehung die genau 4 Wochen und 2 Tage dauerte.

Von da an haben wir uns regelmässig getroffen, heimlich.
Ihre Eltern wussten offenbar nicht wie gerissen sie war und ich war eh unter ihr stand.
Wir hatten Fahrstunden und heimliche Sex in eine verlassene Scheune. Wir waren sehr leidenschaftlich und wild, hormongesteuert und konnten uns nicht satt von einander haben. Ein nachmittag in der Scheune hat Sonja ein paar alte Seile entdeckt und wollte das ich sie an einer der Balken fessle. „Du bist verrückt aber ich liebe dich“ hab ich gesagt und hab sie mit gespreizte Arme, wie am Kreuz, am Holzbalken festgebunden. Ich werde diese Augenblick nie vergessen! Sonja nackt, gefesselt, wehrlos, Geilheit strahlend und wunderschön vor mir.
Sie schaute mich an und sagte „ich bin deine…“.
Das hat bei mir wie ein Schalter umgelegt und ich habe augenblicklich erkannt das ich mehr wollte. Ich hab sie gefesselt genommen, immer härter und sie hat mich dabei noch angespornt „mehr!…“
Als ich fertig war habe ich die roten Flecken auf ihre Haut gesehen, dort wo ich sie angepackt hatte. Ich entschuldigte mich bei ihr, ich war völlig verwirrt… Was habe ich gemacht? Ich löste schnell die Seile und sie hat sich sofort an mein Hals geworfen „Du musst dich nicht entschuldigen. Ich mag es wenn du Rau zu mir bist…“
Ein dominante Sadist und eine unterwürfige Masochistin hatten sich getroffen.
Wir haben unsere Spiele immer wieder gesteigert, Schläge kamen hinzu, Züchtigungen. Jedes mal wenn ich das Gefühlt hatte ich müsste mich bremsen hat sie mich wieder angespornt.
Es war so geil, viel besser als alles was ich bisher erlebt hatte!

Das ganze nahm ein unerwartete ende an ein Montag Abend.
Meine Ferien waren vorbei und wir trafen uns während der Woche abends in der Scheune.
Es war wie immer geil und wild und mit ein leidenschaftliche Kuss haben wir uns verabschiedet.
Ich war zu Hause, frisch geduscht und plünderte unser Kühlschrank als es bei uns an der Tür klingelte. Meine Mutter machte auf und ich hörte wie sich ein mann als Polizist vorstellte und nach mich fragte.
Meine Mutter rief nach mir „was hast du wieder mit dem Motorrad angestellt?“
Als ich zur Tür kam sah ich die zwei Polizisten vor mir „…sie sind verhaftet wegen Körperverletzung…“ und schon wurde ich in Handschellen abgeführt! Mein Vater bekam eine Kopie der Verhaftung in die Hand gedruckt und konnte nur zuschauen als die Polizisten mich wegführten. Ich dachte zuerst an eine diese fiese Scherze die wir unter Freunden machten aber das war doch eine Dimension zu gross…
Erst auf der Polizeiposten konnte ich anhand der Fragen die mir gestellt wurden erkennen was passiert war.
Sonja wurde von ihre Mutter im Badezimmer nach dem duschen überrascht und die rote Striemen an ihren Körper waren immer noch gut sichtbar…
Scheisse, wie soll ich das erklären? Soll ich überhaupt probieren das zu erklären?
Ich hab nach ein Anwalt gefragt, wie man in den Krimis immer sieht und sagte nichts mehr.
Ich stamme aus eine Arbeiterfamilie und Geld war immer zu knapp, der Pflichtanwalt den ich bekam war sehr jung, frisch aus der Uni. Ich hab ihm die ganze Geschichte erzählt und sein Gesicht wechselte dabei ein paar mal die Farbe. Er stotterte ein paar Fragen und es war ihm sichtbar unwohl. Offenbar war er nicht auf sowas vorbereitet…
Er versuchte bei Sonjas Familie zu schlichten und sie dazu bewegen die Anklage zurückzuziehen, vergeblich.
Ich wurde in Untersuchungshaft gestellt und wurde am Tag danach vor dem Untersuchungsrichter gezerrt.
Der Anwalt hatte mich empfohlen bei Fakten und Wahrheit zu bleiben und meine antworten „nicht zu blumig“ zu gestalten. Der etwa 60 Jährigem Jugendrichter war definitiv nicht von meine Schilderung angetan, blumig hin oder her… Er schaute zu mir angewidert, wie wenn er eine riesen grosse Kakerlake vor ihm wäre.
Am Abend der zweite Tag im Haft wurde ich freigestellt. Meine Eltern und der Anwalt holten mich ab.
Es wurde mir erklärt das die Anklage zurückgezogen wurde aber nur gegen eine Verfügung: ich durfte Sonja nicht mehr sehen, mindestens 100m Abstand.
Ich hatte ein Wechselbad der Gefühle: ich war froh wieder draussen zu sein, ich war tief bestürzt Sonja zu verlieren, und wie soll ich das jetzt meine Eltern erklären?…
Was soll ich überhaupt erklären?

In ein Dorf mit 350 Einwohner bleiben solche Neuigkeiten nicht lange verborgen. Kurz, ich war der Schläger, noch schlimmer: ein Mädchen Schläger! Es kam mir vor als hätte ich die Pest, jeder vermied mich, wechselte die Strassenseite, auch meine angebliche Freunde.
Nur mein bester Freund hielt zu mir. Über ihn erfuhr ich das Sonja in ein Internat gesteckt wurde. Eigentlich niemand sollte wissen in welche aber über Sonjas Freundin hatte er die Adresse bekommen. Ich wollte sie suchen aber er erinnerte mich an der Verfügung: 100m Abstand. Zähne zusammenbeissen und durch…
Ich habe über mein Freund noch ein paar Briefe an Sonja geschickt, bekam aber nie eine Antwort. Entweder wurde die Post durchgesucht oder sie wollte nicht antworten…
Ich habe meine Ausbildung beendet, ging zur Armee und kurz darauf habe ich ein Job in Zürich gefunden. Ich habe mein Frust zuerst mit Alkohol und dann mit Drogen gestillt.
Als Wochenaufenthalter bin ich jeder Wochenende ins Tessin zurückgefahren und habe dabei erlebt wie mein Ruf mich voreilte. Es gab genug Leute die mich meideten, es gab aber auch solche die explizit nach dem „Badboy“ suchten. So kam es zu ein paar Episoden auf die ich nicht stolz bin…
Ich war frustriert, ich hatte immer noch das erlebte mit Sonja im kopf und ich wurde mein Ruf gerecht. Ich habe zwei junge Frauen kennengelernt, und vor allem sie lernten mich kennen… Innert kürzeste Zeit sind die davon gerannt. Ich habe übertrieben. Im Frust, im rebellische modus, damals keine Ahnung über SSC, ich hab einfach ausgelebt was ich für richtig hielt.
Das hat aber nicht geholfen, im Gegenteil, ich war der einzige Perverse weit und breit und ohne die einzige die mich verstanden und mich geliebt hat.

Ich hab darauf beschlossen ein Strich zu ziehen und meine Vergangenheit hinter mir zu lassen.
In Zürich niemand weiss über meine Schandtaten, ich kann neu anfangen. Fertig mit Alkohol Exzesse, fertig mit Drogen. Ich hab mein Domizil gewechselt und nur sehr selten meine Eltern und Geschwister besucht.
Auf der Arbeit habe ich eine süsse Frau kennengelernt, wir haben uns auf anhieb, trotz mein schlechtes Deutsch, gut verstanden. Wir waren in eine ähnliche Situation: ich wollte meine Vergangenheit hinter mir lassen, sie wollte eine vor kurzem gescheiterte Beziehung vergessen.
Keine wollte über vergangenes reden und wir konzentrierten uns auf das jetzt.
Das funktionierte so gut das wir nach kurze Zeit eine gemeinsame Wohnung genommen haben.
Die Jahren vergingen und mein Abstand zur Tessin hat auch Gras über meine Vorgeschichte wachsen lassen. Die sympathische und offene Art meiner Freundin hat nicht unwesentlich dazu beigetragen das die meisten mich wieder als „normal“ akzeptierten.
Ich hab sie geheiratet 🙂

Ich war zufrieden. Ich hatte eine tolle Frau, ein guter Job, meine Familie stand zu mir, ich hatte eine Handvoll guter Freunde.
Ein Abend war ich mit Freunde unterwegs und ungeplant (und auch schon ein bisschen angetrunken) sind wir im Labyrinth in Zürich gelandet (Ein Alternativ Club, heute hauptsächlich Gay). Was wir nicht wussten war das es ein Fetisch Abend war…
Ich war anfangs amüsiert von den komische Gestalten im Laden aber eine Szene hat das geweckt was ich nun Jahrelang in mich hineingefressen hatte.
Ein Mann ist an mir vorbei mit einer Frau an der Leine, wie eine Hündin. Er hat sie bis zur nächste Wand geführt, sie stand auf, er drückte sie ziemlich grob zur Wand und während er ihr die Hände über den Kopf hielt, hat er sie geküsst. Ich habe ein steifen bekommen.
Plötzlich meldete sich etwas das schon lange darauf gewartet hatte wieder geweckt zu werden.
Ich habe über Tage hinweg ein innere Kampf geführt. Ich musste mit mir selber im Klare kommen… Erinnerungen wurden wach, von Geilheit und Angst. Aber nicht mehr so unkontrolliert. Es klingt nach Klischee aber ich war reifer, gelassener. Es wurde mir klar das es ein Teil von mir ist den ich versucht habe zu vergessen, der war aber wieder da.
Ich stand vor ein Dilemma: wie soll ich das meine Frau erklären? Soll ich das überhaupt?
Ich wollte sie nicht belügen und ich wollte auch kein Doppelleben führen. Ich wollte aber mich selber auch nicht belügen…
Aufs Risiko hin sie zu verlieren, habe ich ihr das erklärt, inklusive meine Vergangenheit.
Die Reaktion war heftig… „Ich hab ein Perverse geheiratet!“
Es hat Wochen und ausgiebige und heftige Diskussionen gedauert bis sie sich wieder beruhigt hatte. Sie kann das nicht… Sie kann mich mittlerweile verstehen aber sie ist es nicht.
Wir haben es probiert, uns gemeinsam langsam herangetastet aber sie hat definitiv nicht die Neigung dafür. Ich liebe sie trotzdem und sie musste erkennen das ich kein bisschen anders bin, abgesehen von meine andere Seite, meine Neigung.
Es war ein lange Prozess bis wir gemeinsam zur eine Lösung gekommen sind.
Ich darf meine Neigungen ausleben, sie will aber nichts davon wissen. Also sie weisst das ich es auslebe, sie weisst aber auch das ich sie nie dafür verlassen würde.
Manche mögen es für unmöglich halten aber es funktioniert.
Es ist nicht immer einfach, weder für mich, noch für eine Sub, ich kann aber mittlerweile gut damit umgehen.

Jahren sind vergangen und ich habe meine Neigungen neu entdecken müssen. Diesmal mit Ruhe und bedacht. Ich hatte in der Zwischenzeit Beziehungen mit drei Subs gehabt.
Rein SM und ich habe es voll genossen. Es war anders als mit Sonja, nicht so intim aber, ohne kalt wirken zu wollen, ich konnte mich voll und ganz auf mich konzentrieren, auf meine Gefühle und Empfindungen. Die drei mussten aus verschiedene Gründe die SM-Beziehung beenden: von Karriere zur Mutterschaft.
Ich hab viel dazu gelernt, wie ich bin, was ich will, wie ich das will. Das wichtigste war das ich genug Zeit hatte um zu beobachten. Ich lernte „das lesen“, wie man aus unscheinbare Gesten und kleine Details das Gemüt der Sub interpretieren kann.
Als ich meine Neigung entdeckt habe war ich definitiv zu jung und naiv um alles zu begreifen und um es zu steuern…
Heute schaue ich zurück und kann nur innerlich mein Kopf schütteln.
Ich bereue nichts, ich hatte lediglich ein paar Sachen anders gemacht. Ok, auf die zwei Episoden nach Sonja bin ich echt nicht stolz darauf.
Wenn ich aber zurückdenke, ich glaube es musste so sein. Ich musste soweit (und zu weit) gehen um zu merken das dies nicht der richtige Weg war. Ich brauchte abstand um mit mir selber klar zu kommen.

Ich hab Sonja vor etwa 6 Jahren zufälligerweise getroffen.
Sie ist verheiratet und Mutter von zwei süsse Mädchen.
Sie hat ihren Dom gefunden und geheiratet und sie ist jetzt eine zufriedene Ehesub.
Nach all den Jahren hab ich erfahren das es damals ihr Vorschlag war, im Internat zu gehen und der Kontakt abzubrechen. Nur so konnte sie ihre Eltern überzeugen die Anklage zurückzuziehen. Was macht man nicht alles aus Liebe…
Sie hat keine meiner Briefe je bekommen.

Im Tessin einige erinnern sich noch an was damals war. Ich laufe aber mit erhobenen Haupt an den vorbei und tue so als würde ich sie nicht kennen. Nicht selten streift mich ein Gedanken dabei: wie langweilig ist dein Sexleben eigentlich?…

Und wie passt die Kleine in diese Geschichte?
Sie ist eine Offenbarung gewesen. Die erste devote aber nicht masochistische Sub die ich je kennengelernt habe. Ich musste erkennen das ich meine dominante Seite immer unterschätzt hatte. Ich habe mich immer als stolze Sadist gesehen, der Dominanz nur als weg dahin brauchte. Mit ihr war es aber anders, obwohl sie nicht masochistisch war, stimmte die Chemie. Freundschaft wuchs, gegenseitige Respekt etablierte sich und ich lernte meine Dominanz zu geniessen. Wir sind uns sehr nah gekommen, intim und sie hat ihre masochistische Seite entdeckt aber nicht wie die andere… Es ist kein egoistischer „Lass mich den Schmerz geniessen“ sondern ein altruistische „Tue mir weh wenn es dir gefällt“.
Es ist eine neue Art meine Neigungen zu erleben und vor allem sie zu erleben wie sie gefallen will.
Sie ist das vierblättrige Klee unter der Subs und manchmal frage ich mich wie sie auf meine Spur von verbrannte Erde überhaupt zurecht kommt…

statistiken

Statistiken

Letztes Jahr würde eine Umfrage betreffend BDSM und Fetisch in Deutschland durchgeführt.
Die Resultate sind teilweise auch für mich erstaunlich…
Ich werde nicht tief in alle Details gehen aber ein paar Aspekte finde ich sehr interessant.
Es wurden etwa 50’000 Menschen gefragt, verteilt über alle Bundesländer.

Allgemein:
– 24% der Befragten finden BDSM reizvoll.
– 18% hatten schon BDSM ausprobiert.
– 15% sind aktive BDSMler.
Ein Viertel der Bevölkerung findet es reizvoll? Das ist schon mal Wow…
Das jeder Neunte aktiv dabei ist ist noch erstaunlicher.

Konzentrieren wir uns nun auf diese 24%:

Geschlechtsverteilung:
– 73% sind Männer (Durchschnittsalter 34 Jahre).
– 21% sind Frauen (Durchschnittsalter 30 Jahre).
– Der Rest bilden Transvestiten und Transsexuellen (Durchschnittsalter 36 Jahre).
Das deckt in etwa was ich erwartet habe.
Wenn es aber darum geht was für ein Geschlecht der Wunschpartner haben sollte kommt erstaunliches zu Tage:
– 50% der Männer würden sich ein Mann wünschen.
– Nur 8% der Frauen wünschen sich eine Frau als Partnerin.

Neigungen:
– Dominant/Devot: bei Männer ist 50%/50%, bei Frauen ist 30%/60%
– Sadistisch/Masochistisch: bei Männer 35%/33%, bei Frauen ist 26%/44%
Ich hätte andere Verteilungen erwartet…
– Switcher: 80% sind es Männer und 20% Frauen.
Diese Resultat ist ebenfalls erstaunlich.

Alter bei der erste BDSM Fantasien:
– 7 bis 13: 12% !!!
– 14 bis 20: 40%
– 21 bis 30: 25%
– 31 bis 40: 10%
Diese 12% ist entweder erstaunlich oder beängstigend…

Dazu stehen:
– 60% bedauern es überhaupt nicht.
– 3% bedauern es sehr.
Das freut mich natürlich 🙂

Ein Leben ohne BDSM:
– für 60% ist es unvorstellbar.
– 20% haben schon daran gedacht die Neigungen zu unterdrücken.
Ich habe lange meine Neigungen unterdrückt, ich weiss aber das es weder funktioniert noch natürlich ist…

Sich outen:
– 9% hat kein Problem damit.
– 60% würden es nie machen.
Das ist leider so…

Wir leben in eine bunte Welt und hoffentlich sind unsere Farbkleckse noch ein bisschen bunter 🙂

eigenartig

Eigenartig

Eigenartige Geschöpfe sind wir Dom…
Andere geben sich zufrieden mit Liebe und Warmherzigkeit, ich will mehr, viel mehr.
Ich darf ganz tief in meine Sub hinein schauen, ihre Seele streicheln und die darin verborgene Sehnsüchte kitzeln. Ich ernähre mich an sehr ursprüngliche Gefühle und koste die Stille zwischen ein Seufzer und eine Zuckung.
Diese Stille, wenn sie ihre Energie sammelt, die Sprungfeder lädt um mit mir dann explosionsartig ein Stück weiter zu springen.
Eigenartig…
Wenn ich scheinbar aus dem Nichts, mit ein einzige Wort ein Schauder durch ihr Mark und Bein gleiten lassen, wenn eine zärtliche Berührung ihr Körper beben lässt.
Es gefällt mir wenn sie sich an mich klammert, in tränen, dankbar.
Diese Wärme die sonst nicht zu bekommen ist, diese herrlich tiefe Verbundenheit.

neulinge

BDSM Neulinge

Ich sehe das regelmässig Neulinge oder Neugierige auf meine Seite landen.
Erstaunlicherweise klicken sie sich durch alle Beiträge aber nicht durch die extra dazu angelegte Seiten (unter „Was ist BDSM“ in Menü).
Schade…
Ich will ja nicht eine Ratgeberfunktion übernehmen aber ich finde es wichtig richtig zu informieren. Es gibt ja genug Mist und Schund im Internet was BDSM angeht…

Liebe Neuling (und das ist nicht abwertend) und/oder Neugierige,
wenn du hier gelandet bist, heisst das du dich an BDSM interessierst.
Das finde ich vorerst mal gut 🙂
Ich sag dir schon mal was du hier nicht finden wirst:

  • Kein Partner. Hier gibt es keine Inserate.
  • Keine Sklave. Dies ist kein Sklavenmarkt.
  • Keine Anleitung wie man jemand unterwirft. Das muss freiwillig geschehen.

Was du aber hier findest ist eine Beschreibung der vier Hauptneigungen und ein paar Tips über Sicherheit und Recht (Schweizer Recht). Natürlich in Blog sind allerlei Gedanken, Erlebnisse und Fantasien die dir ein Einblick in der BDSM Welt erlauben.
Lies dich mal durch und mach dir selber ein Bild.
Unter Impressum kannst du mich auch kontaktieren.
Ich beisse nicht und antworte gerne Fragen.

Lass dich aber auf kein Fall in etwas hinein was nicht zu dir passt, lass dich niemals zwingen etwas zu tun was du nicht selber willst!

Schlussendlich aber ist wichtig das du selber dein Weg findest, deine Erfahrungen sammelst und das du daran wächst. Du wirst Fehler machen, das ist ok. Lerne aber daraus.

spiel

Das Spiel

Nachdem ich „Die Konferenz“ angefangen habe wurde ich tatkräftig von Devote Romantikerin unterstützt. Ihre Fortsetzung (Teil-1, Teil-2 und Teil-3) sind sehr gut!

Sie hat mich gestern kontaktiert und ein Spiel vorgeschlagen:
Wir schreiben beide und unabhängig voneinander das Finale und werden es gleichzeitig publizieren.

Ich freue mich schon auf ihre Variante 🙂

Also Leute, stay tuned!

gefühl

Kennst du das Gefühl?

Kennst du das Gefühl, morgens um 8 die Türe aufzuschliessen, leise sich ausziehen und bei ihr im Bett sich unter die Decke zu schleichen? Die Wärme spüren und es ist nicht die ihren nackten Körper gemeint.
Ein unschuldige Kuss und wie sie sich gar nicht unschuldig ihr Arsch am mich heranpresst.

Kennst das Gefühl wenn die Lust scheinbar das ganze Raum füllt und sie gespannt nur darauf wartet was ich mit ihr wohl machen werden? Ich sehe wie sie sich darauf sehnt zu gefallen, mir zu gefallen, komme was es wolle.
Die Decke ist im weg, ich will sie spüren, ich will sie aber nicht so.
“Geh unter die Dusche, heute gehörst du mir.”

Kennst du das Gefühl wenn sie sich weigert und sich unter die Decke verkriecht? Ich hole eine Gerte und ermahne sie, ohne Erfolg. Das ende der Gerte pfeift durch die Luft um unweigerlich auf ihre Arschbacke zu landen.
Sie probiert sich zu schützen, zwecklos, bis sie aufspringt und im Badezimmer verschwindet.

Kennst du das Gefühl mit der Fingerspitze über die roten Striemen auf ihre Haut zu gleiten? Ich sehe immer noch wie sie das Atem anhält, wartend, um zu zucken bei jeder Schlag. Strieme um Strieme.

Kennst du das Gefühl sie auf alle vier an der Leine zu führen? Diese Blick als sie von unter den Tisch mir ein bläst, mit Leidenschaft und Hingabe. Die Lust aus dem Schlafzimmer wandert nun durch die Räume.

Kennst du das Gefühl sie auf alle vier in ein Netz Catsuit in Wohnzimmer zu finden? Sie präsentiert sich mit eine Wäscheklammer an der Zunge. Eine kleine Papierrolle hängt daran “Alles gute zum Geburtstag.”

Kennst du das Gefühl?
Ich schon.

bimbo evolution

Bimbo Evolution

 Eine Überlegung über Bimbos

Der menschlicher Gehirn braucht 800 Millisekunden um eine sehr schwierige Entscheidung zu treffen: ist mein gegenüber attraktiv?
In dieser Zeitspanne werden unzählige Merkmale analysiert, ausgewertet und bewertet. Es ist kein bewusster Prozess, es passiert einfach instinktiv.
Es ist ein Übrigbleibsel aus der Urzeit, eine Primitive Funktion um die Fortpflanzung zu gewährleisten. Die Evolution hat uns Menschen so programmiert.
Ein Mann sucht in eine Frau die perfekte Mutter für sein Nachwuchs, die Frau ein guter Ernährer und Beschützer.

Nein, ich will kein Anthropologische Vortrag erbringen, es geht um etwas viel banaler: Bimbos.

Devote Romantikerin hat Bimbos geschrieben und ich möchte es ergänzen.

Bimbos sind die Karikatur eine Frau, es werden einige Merkmale hervorgehoben, andere werden versteckt. Devote Romantikerinbeschreibt es sehr gut: “Lange Haare, so nah an platinblond wie irgend möglich. Extensions sind sehr willkommen, Styling ist Pflicht. Schlauchbootlippen. Übertriebene Solariumbräune. Künstliche Fingernägel. Lang, schrille Farben, so viel Glitter wie drauf haften bleibt. Falsche Titten, je grösser, desto besser.”

Was ist das Ziel? Ganz klar: auffallen und dies nicht ohne Wirkung.
Jede Frau kennt der klassische Scanner-Blick die Männer zuwerfen. Von Kopf bis Fuss werden Frauen von Männer gemustert. Wir können es nicht anders, das ist evolutionsbedingt. Wir haben diese 800 Millisekunden um uns ein Bild zu machen und diese Zeit will ausgenutzt werden.
Wenn wir Männer ein Bimbo “Scannen” was fallt denn als erste auf? Richtig, Titten.
Zugegeben, nicht alle Männer stehen auf dicke Titten aber die Evolution will es so, eine grosse Milchzentrale ist gut für den Nachwuchs.
Bimbos senden aber auch ein andere Signal die der Urmensch in uns Männer gefällt: die stellen sich doof, die sind unbeholfen.
Hier wird der Beschützerinstinkt wachgerüttelt.
Kurzgesagt Bimbos sind sexuell übertriebene doofe auf zwei Beinen, leichte Beute.
Man könnte es aber auch anders betrachten.
Was ist der Ziel eine Bimbo? Flachgelegt zu werden.
Anstatt aber eine stärkere Persönlichkeit zu suchen, degradieren sich Bimbos selber und freiwillig. Sie stellen sich selber als Freiwild her.
Man könnte sagen sie sind submissiv und zwar auf eine Art und Weise dass jedermann, dominant oder nicht, die übergeordnete Rolle übernehmen kann.
Sie gehen unbeholfen durch das Leben mit wackelnde Titten, schwingende Arsch und diese unsichtbare aber offensichtliche Schild: “Nimm mich!”
Bimbos sind gesellschaftstaugliche Subs für Möchtegern-Doms.
Man(n) braucht keine besondere Neigung oder Gabe um die zu überzeugen sich zu Bücken, sie machen es freiwillig.
Und welche Mann träumt nicht davon die eine zu finden die ohne grosse Aufwand alles macht und mitmacht?

Das ist die unterste Stufe eine D/S Beziehung.

Nicht meins.

switcher

Switcher

Ich steh morgens auf und ich bin dominant.

Ich bekomme eine Mitteilung von meine Kleine, die fragt “Darf ich masturbieren?” Ich beantworte “Ja aber nur mit Nippel-Klemmen.”, ich bin Sadist.
Es gibt unzählige Situationen im Alltag, sei es bei der Arbeit wie auch beim Einkaufen wo ich immer wieder ertappe meine dominante Ader sich breit zu machen.
Seit ich meine Neigungen entdeckt habe (ach du scheisse ist es schon lange her…) kreisen meine Gedanken um diese herum. Unbewusst, instinktiv.
So bin ich.
Für mich gab es nur die richtige zu finden um ihre Unterwürfigkeit zu geniessen und um sie liebevoll zu quälen.
Es gab für mich noch nie eine andere Option oder auch nur ein Hauch von Zweifel was meine Neigungen angeht.
Ich musste nicht experimentieren oder mich durchprobieren um meine Bestimmung zu finden, die war schon immer da.
Als ich mich in (damals noch untergründige) BDSM Kreise bewegte gab es klare Rollen: Top oder Bottom, Punkt.
Ja, man munkelte das es angeblich auch Switcher existierten aber man wusste es nicht so genau…
Die wurden diskriminiert, nicht wahrgenommen, einfach ignoriert.
Switcher? Uhm… wie jetzt? Die wechseln die Rolle?… Für mich (und nicht nur für mich) ziemlich unvorstellbar.

Vielleicht scheint es mir nur aber heute fühle ich mich als “nicht Switcher” in der Minderheit.
Ist das eine neue mode, eine Zeiterscheinung oder wo kommen die alle her?
Ich kann mir gut vorstellen das vor Jahre, als folge der damalige Zeitgeist, eine menge Switcher sich für die eine oder andere Seite entschieden haben. Auch wenn es nur dabei ging eine mögliche Diskriminierung umzugehen.
Ein paar Switcher erzählten neulich “Sie seien am experimentieren.” Das brachte mich zum grübeln…
Was den am experimentieren? Eine Neigung hat man oder nicht. Die wachsen nicht über Nacht und die kann man auch nicht anlernen. Vielleicht bin ich ein Einzelfall aber ich wusste sofort was mir gefällt und was mich anmachte. Das einzige was experimentieren musste war das “wie” aber sicher nicht das “was”.
Oder gibt es ein bedarf nach Flexibilität? “Ich nehme mir was kommt” und/oder “Ich lasse mich nehmen wie es kommt” ?
Offenbar nicht.

Ich habe im Forum bei der IG-BDSM ein paar Fragen gestellt und ich bin sehr dankbar das die Switcher sich mühe genommen haben mir die zu beantworten.
Ich bin zum Schluss gekommen das die vier Hauptneigungen (Dominanz, Sadismus, Unterwürfigkeit und Masochismus) in verschiedene Anteile vorhanden sind.
Die verschiedene Neigungen wollen gefuttert werden und solange das ausbalanciert geschieht ist alles im loht. Ich nenne es “Natürliche Zustand”.
Wird aber eine Neigung vernachlässigt oder gar die falsche befriedigt kommt es zu ein Unwohlgefühl. Die Balance ist gestört.
Ich masse mich nicht an diese Wechselspiel der Neigungen vollständig zu verstehen aber ich kann es nachvollziehen.
Ich wurde aber auch mit Fragen und Aussagen konfrontiert die mir gezeigt haben das auch seitens Switcher ein Missverständnis herrscht.
Sätze wie “ein guter Dom kann sich nur aus ein Sub entwickeln” kann ich echt nicht unterschreiben…
“Nur wer weiss wie es sich anfühlt kann auch richtig austeilen” war die Erklärung dafür.
Das mag für Switcher funktionieren aber nicht bei mir.
Ich probiere neue Spielzeuge und Utensilien meistens vorher selber an mir aus, nicht weil ich es geil finde sondern weil ich will wissen wie es sich anfühlt.
Als “kein bisschen Bottom” muss ich mich aber hauptsächlich auf meine Beobachtungsgabe und auf mein analytisches Denken verlassen um zu eruieren wie es meine Sub geht. Ich weiss vielleicht nicht wie es sich anfühlt, ich weiss aber wie sie darauf reagiert.

Ich habe meine Vorurteile gegenüber Switcher abgearbeitet, jeder das seine.

Die vier Neigungen

Die vier Neigungen

Es gibt vier Grundneigungen:

dominant, sadistisch, devot und masochistisch. Die erste zwei sind die aktive Neigungen, die andere zwei die passive.
Jeder von uns (und mit uns sind nicht nur SMler gemeint) hat eine oder mehrere die Neigungen in sich und die können unterschiedlich ausgeprägt sein.
Das hat ein wesentlicher Einfluss auf unser Wesen, auf die art und weise wie wir auftreten, uns benehmen und durch das Leben gehen.
Was wir für eine Arbeit machen wird auch davon beeinflusst, unbewusst für die meisten.
Ich bin kein Experte und schon gar nicht Psychologe aber ich kann relativ leicht erkennen was für eine Mischung mein gegenüber in sich trägt.
Das macht es umso spannender wenn ich im Alltag die verschiedenste Leute treffe und ich die mit “Neigung-Schilder” versehe. Das mache ich nicht im echt… Ich stelle mir nur das vor. Wenn man das macht werden einige Situationen plötzlich ganz klar. Hierarchien werden sichtbar.

Es gibt für jeden von uns ein natürliche Zustand. Das ist wenn unsere Neigungen von unser gegenüber richtig “gefuttert” werden. Wenn das nicht gegeben ist fühlen wir uns nicht wohl und versuchen diese natürliche Zustand wieder zu erlangen. Das kann man auch im Alltag sehen, wenn zum Beispiel der mittlere Kader vom Boss instruiert wird und zehn Minuten später die Abteilung seine “Laune” ertragen muss. Der eher dominante Kader hat kein gefallen daran herumkommandiert zu werden und versucht die Balance wieder herzustellen indem er seine Dominanz gegenüber der Abteilung auslebt.
Das passiert unzählige male rund um uns herum, die meisten nehmen es aber nicht so wahr. Es werden Namen und Bezeichnungen gegeben: launisch, zickig, scheu, frech, … Das alles sind aber nur andere Bezeichnungen für die vier Neigungen.

Die Mischung aus der vier Neigungen macht aus uns was wir sind, während der Spiel im eigene Schlafzimmer wie auch beim Einkaufen oder auf der Arbeit.

stolz

Mein Stolz

Ich klingle bei ihr

und wie immer sie empfängt mich mit eine Umarmung.
Diesmal nicht so warm wie auch sonst, ich weiss aber warum. Wir haben einiges zu besprechen, meinetwegen.
Neben Smalltalk und ein Bier sitzen wir auf dem Sofa, die Stimmung ist gespannt.
Ich habe Mist gebaut, ich will mich entschuldigen aber trotz allem ich kann es nicht rückgängig machen.
Auf die Frage “Was soll ich machen?” antwortet sie provokativ mit “Du könntest auf die Knie gehen…”
Ich überlege nicht lange und Knie hin. Sie ist überrascht “Ist dir das so wichtig?!…”
Meine Antwort darauf ist so kurz wie wahr “Ja!”
Sie umarmt mich und ich weiss das zwischen uns wieder alles klar ist.
Ich bewege sie dazu vor mir aufrecht zu sitzen und ziehe ihre Hosen aus. Ich beginne sie zu küssen unterhalb der Gürtellinie und bald ziehe ich auch ihren Slip aus.
Ich setzte Ihre Füsse vom Boden auf dem Sofa und geniesse für ein Moment wie sie schamlos mit gespreizte Beine vor mir sitzt. Ich senke mein Kopf zwischen ihre Beine und bahne meine Zunge zwischen ihre Schamlippen. Ich abwechsle Zunge und Finger und ich spüre wie die Lust durch ihr Körper fliesst, hinab auf meine Zunge. Sie bewegt sich, teilweise in Rhythmus, teilweise will sie sich meine Berührungen entziehen.
Ich halte sie fest und spreize noch mehr ihre Beine, ich werde nicht loslassen eher sie kommt.
Leise und zuckend kommt sie und ich lockere mein Griff. Ich warte bis sie sich erholt hat, lehne mich zu ihr “Bevor es weitergeht sollte ich duschen, ich komm direkt von der Arbeit…”
Sie schaut mich an, erregt “Du kannst danach duschen…” und streckt mir ihr geilen Arsch einladend entgegen.
Ich ziehe mich schnell aus und ich bin wieder bei ihr. Wir treiben es auf dem Sofa, verhältnismässig sanft aber kurz darauf gehen wir ins Bett. Sie liegt auf dem Bauch mit ein angewinkelte Bein und ich nehme sie wieder von hinten, diesmal härter. Sie drückt ihr Gesicht in ein Kissen um ihr Gestöhne zu dämpfen. Ich packe sie am Hals und ficke sie hart bis ich in ihr komme.
Wir bleiben umarmt liegen und nach eine Weile sagt sie “ich liebe es wenn du mich am Hals hältst…”

Nach eine weile sie geht duschen und ich rauche eine Zigarette nackt auf dem Balkon.
Das war nicht so geplant, ich wollte mich eigentlich nur entschuldigen…
Ich gehe auch Duschen und als ich fertig bin wickle ich das Badetuch um mich rum und gehe zurück ins Schlafzimmer. Sie liegt im Bett und ich kuschele mich ran. Sofort erwidert sie es und presst sich an mich an.
Jetzt völlig entspannt sagt sie mir das sie das letzte mal eigentlich gewünscht hätte das ich ihr den Schwanz ins Mund stecke damit sie sich beruhigen kann, wie ein Schnuller. Sie erzählt weiter das sie drei Tage lang über Schwanzlutschen am fantasiere sei. Sie hätte auch eine Toaster Bedienungsanleitung ablesen können, nur der Ton und die Art wie sie es sagte erregte mich. Ich öffne der Badetuch, nehme ihre Hand und setze sie auf meine Latte “Hier hätte ich ‘was beruhigendes…”
Ohne ein Wort rutscht sie im Bett und beginnt zu lecken und blasen, Anfangs ganz sanft aber steigert sich bald voller Leidenschaft, als gäbe es kein Morgen. Sie reibt ihre Brüsten an mein Bein und lutscht weiter. Sie wechselt zwischen blasen und deep-throat und treibt mich damit fast zum Wahnsinn. Als ich merke das nicht mehr viel fehlt, packe ich sie am Hals und spritze auf ihre Titten.
Sie sagt immer das sie erst durch mich angefangen hat Lust beim blasen zu empfinden. Ich kann kaum glauben das sie es so gut kann!
Wir bleiben eine ganze weile im Bett und ich halte sie, meine kleine Schwanzlutscherin, mein Stolz.

Die kleine

Manche haben mich gefragt wer “die Kleine” ist.

Ich könnte jetzt einfach ein Name nennen, ihr hättet damit aber lediglich eine Etikette die nichts sagen würde über den Inhalt. Lasst mich also meine Kleine beschreiben.

Sie ist die warmherzige die mich mit eine Umarmung empfängt, ihr Körper an mich presst und mir ihre Wärme spüren lässt. Sie ist die Chaotin die nach alles sucht, während sie in der Küche steht. Sie flitzt durch die Wohnung wie eine Balletttänzerin, fast auf Zehenspitzen. Sie kokettiert mit mir wenn wir etwas trinken auf dem Balkon wobei sie immer dabei achtet das ich leise Rede, damit die Nachbarn nichts mitbekommen.

Sie kann mit voller Macht über ein Thema diskutieren um ein paar Sekunden später, ganz devot,  “ja Sir…” sagen.
Sie ist die scheue die vor mir steht und sich zaghaft entblösst, nach mein kurze “zieh dich aus”. Sie ist die zitternde wenn ich ihre Augen verbinde und sanft ihren Körper streichle. Sie ist die lauschende wenn sie blind und nackt, so wunderschön da steht. Sie stöhnt leise wenn ich mit der Fläche Hand ihr geilen Arsch versohle und sie haltet ihr Atem während sie auf der nächste Schlag wartet. Sie ist die wehrhafte wenn ich ihre wohlgeformte Brüste anfasse und ihre Nippel quäle. Sie zerschmilzt wenn ich ein Finger in ihr stecke und sie bettelt “Bitte fick mich…” Sie ist zuerst enttäuscht wenn ich sie zwinge mir eins zu blasen, legt aber ihre ganze Leidenschaft zu Tage wenn sie mich mit Zunge und Lippen verwöhnt. Sie kreist mit ihr Arsch wie eine läufige und zeigt damit wie gerne sie gefickt werden würde. Sie unterdrückt ihre Gestöhne damit die Nachbarn nicht hören und weiss nicht wohin mit ihre Hände wenn ich sie hart nehme. Sie hasst es wenn ich mittendrin rausziehe und ihr in den Mund stecke und dann leidenschaftlich bläst wenn sie merkt wie mir das gefällt. Sie ist die kleine Mädchen vor dem Bösen Wolf wenn sie der Sadist in meine Augen sieht. Sie ist wunderbar wenn mein Saft ihre Brüsten herabperlt.

Sie ist ein “Kuschelmonster” und will Ganzkörperkontakt danach, sanft und schnurrend wie eine zufriedene Katze. Sie ist der Grund mein Schlafmangel am Tag danach und sie bringt mich dazu ein Steifen mitten in eine Sitzung zu bekommen weil ich daran denken muss wie geil sie ist. Sie ist “ach du…” wenn ich ein doppeldeutige Kommentar abgebe und kichert verlegen wenn ich was anzügliche sage.

Wäre jemand von euch mit ein einfache und nichtssagenden Name eher zufrieden?… :-)