das ding mit der realität

Das Ding mit der Realität

Realität ist so eine Sache…
Es kann positive oder negative Auswirkungen haben aber egal wie wir das persönlich interpretieren, eines ist sie immer: Realität ist ehrlich.
Wir sind schon komische Geschöpfe, wir sehnen uns nach Realität und doch flüchten wir oft und gerne in Fantasien, weil wir können die Realität zwar beschönigen oder relativieren, nur ändern lässt sie sich nicht.
Sie kann uns frech ins Gesicht schlagen oder uns wieder auf dem Boden bringen.
Unverfroren, direkt, schamlos und manchmal auch gnadenlos.

Wir Doms spielen gerne mit Fantasien, vor allem mit fremden aber schlussendlich ergötzen wir uns aus reelle Auswirkungen. Es ist fast wie ein physikalische Prinzip: durch Fantasien erzeugen wir eine fassbare Realität.

Ich bin ein Realitätsjunkie.


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er ist nicht bei mir

Er ist nicht bei mir

Manche Doms geht es darum Präsenz zu zeigen.
Ich will aber das du meine Abwesenheit bemerkst.

Myself


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Gehorche

Gehorche!

Ich folge seit geraumer Zeit das Blog von Master P und ich kann eine seine Beiträge nur zustimmen: You are a slave you don’t need to obey anyone
Frei übersetzt: du bist eine Sklavin, du musst niemand gehorchen.

Was zuerst wie ein Paradoxon klingt ist aber wahr.
Es gibt sehr viele (speziell Männer) da draussen die möchten nur von der Situation profitieren.
Sie denken eine Sklavin erfüllt alle wünsche und mit ein finger schnippen liegt sie nackt auf alle vier… Wunschdenken eben.
Eine Sklavin, eine Sub, eine Devote, gehorcht nicht weil sie das muss sondern weil sie das will.
Es ist ein Akt der Vertrauen, ein Dom muss sich das zuerst verdient um es danach gemeinsam aufzubauen.

Es tut mir leid liebe Möchtegern-Doms, das Leben ist kein Abklatsch ein billiges Porno.
Frauen sind nicht da um die Willkür von Pseudo-Machos zu folgen und schon gar nicht um als Sexobjekte zu dienen. Wer das denkt, möchte bitte schnell Webseite wechseln!
Ich sehe regelmässig Leute die googeln nach „wie unterwerfe ich meine Freundin“ und ähnliches. Wer nach ein Rezept danach sucht hat schon verloren!

Also Sklavin, gehorche! Gehorche dich selbst!


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Outing

Outing

Letzthin ist jemand auf mein Blog gelandet nach der Suchbegriffe:
bdsm halsband öffentlichkeit“

Soll man in der Öffentlichkeit ein Halsband tragen?
Ist das frech? Oder Stolz? Rebellisch?

Das Thema „Outing“ wurde bereits mehrmals in X-Verschiedene Foren heiss diskutiert, nicht desto trotz will ich auch mal mein Senf dazu geben…
Ich sage es gleich am Anfang: ich bin dagegen.
Nicht aus Angst oder Scham, wer mich kennt weiss das dies nicht gerade zwei meine ausgeprägte Eigenschaften sind…
Ich bin dagegen weil ich es für unnötig und unangebracht finde.
Unnötig weil ich niemanden etwas beweisen muss, unangebracht weil es mein Privatleben ist.
Schliesslich laufen „Vanilla“ Frauen mit der Aufschrift „Ich mag geleckt zu werden“ auch nicht herum…

Ich kann aber die verschiedene Motivationen nachvollziehen.
Ich kann durchaus verstehen das eine/ein Sub Stolz sein kann und dies auch zeigen will.
Ich kann auch nachvollziehen das ein Top, als Erniedrigung, seine/sein Sub dazu zwingt ein Halsband zu tragen.
Die Frage die ich mich aber stelle ist ob das auch das richtige Zeichen ist…
Manche militante BDSMler behaupten „es sei ein Kampf um Anerkennung“ und das „die Homosexuelle Szene hat es auch geschafft“. Das mag sein aber was ist der Preis dafür?
Ich will doch nicht als „anders“ akzeptiert werden, ich will viel mehr als „nicht anders“ anerkannt sein. Wir sind doch alle Arbeitskollegen, Bruder, Schwester, Nachbarn, Vater, Sohn wie jeder andere auch. Solange ich nicht erwähne das ich mich mit BDSM befasse, niemand würde es vermuten. Ich verstecke nicht meine Neigungen, ich sehe aber auch nicht ein warum ein doch sehr intime Teil meines Lebens publik machen soll.
Wenn ich zwischen den zwei Sätzen „Ist ein toller Kerl“ oder „Er ist ein dominante Sadist aber ansonsten ein toller Kerl“ wählen kann, entscheide ich mich definitiv für das erste.
Aber jeder das seine…


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Articolo 139

Articolo 139

* Ich bitte die deutsche Leseschaft um Verständnis, diese Beitrag ist in Italienisch.
Das schulde ich meine Herkunft und meine Wurzeln. 

Questo é il 139° articolo che scrivo.
Lo sapevo che prima o poi avrei scritto nella lingua di Dante ma oggi mi son reso conto che non volevo aspettare fino all’articolo 140. Grazie Fiore per l’ispirazione 🙂
Non é facile per me scrivere in Italiano, non per la lingua in se ma per il fatto che ho già raccontato tanto in tedesco e adesso mi sembra di ricominciare da zero…

Come primo articolo in italiano voglio affrontare un tema che mi sta a cuore.
Spesso leggo in diversi Blog o mi viene raccontato di persona come certa gentaglia cerca di farsi passare per conoscitori del BDSM. Purtroppo non sono pochi e chi di voi è registrato sui vari portali sa di cosa parlo. Specialmente gli uomini si comportano come completi imbecilli o trattano le donne come se fossero oggetti e questo non ha niente a che vedere con quello che io considero BDSM. Chi conosce la materia sa che dominanza non vuol dire mettersi al di sopra di ogni altro e soprattutto non significa ignorare l’opinione altrui. Tanti cosiddetti Dom tendono a dimenticare che la sottomissione va guadagnata e mai gettata ai piedi.
Lo so che nei paesi latini c’é una lunga tradizione di patriarcato ma il retaggio passato non é un lasciapassare per trattare le donne come zerbini.
Come in qualsiasi altra relazione, anche tra dominanti e sottomessi rispetto reciproco e comunicazione bilaterale sono la base per costruire confidenza, senza la cui niente funziona.
C’é comunque una grande differenza tra una relazione comune e una BDSM. In una relazione BDSM il o la sottomessa non si spoglia soltanto degli abiti, si spoglia soprattutto fino all’anima.
Ho detto prima che la sottomissione va guadagnata, aggiungo che essere dominanti é un privilegio che non tutti riconoscono o valutano.
Per un Dom é importante rendersi conto che avete davanti a voi un essere che si mette di propria volontà in uno stato di estrema fragilità e che ogni giochino che voi fate va ponderato.
Con l’attitudine giusta avete l’accesso a un intimità che va ben aldilà della sessualità, invece di soltanto penetrare un sesso, potete penetrare la nuda essenza di una persona.
Non serve fare la faccia da duro e usare la forza, la chiave per aprire una sottomessa e molto più sottile e sofisticata. Cercate di ascoltare e anche di capire quello che la vostra futura sottomessa vi racconta, le motivazioni. le paure, i pudori. Dimenticate per un istante il mondo intono a voi e concentratevi sulla persona che vuol farvi dono del suo più intimo.

Ne vale la pena.


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Die mitdenkende Sub

Die mitdenkende Sub 2

Ich bin ausserhalb dieses Blog auf das Thema der „mitdenkende Sub“ angesprochen worden.
Eine junge Sub mit Ambitionen hat mein Beitrag gelesen und wollte wissen was ein Dom wirklich erwartet.

Nun, ich kann nicht stellvertretend für alle Dom sprechen aber es ist eigentlich gar nicht schwierig uns zufrieden zu stellen 🙂
Da wir Dom alles andere als scheu sind, wird die Sub ziemlich schnell erkennen ob sie es richtig macht oder nicht…
Es braucht Hingabe, Devotion, Aufmerksamkeit, Empathie und Mut.
Das mitdenken kann im Spiel angewendet werden:
Die Sub kann vorausschauend schon ein Werkzeug bereitstellen oder eine Position annehmen.
Das ist einfacher wenn beim Spiel gewisse Routinen oder Rituale eingebaut sind aber die aufmerksame Sub kann auch aus der Situation „lesen“ was kommen wird.
Auch ausserhalb geht das, wenn zum Beispiel die Sub, unaufgefordert der Dom zum Spiel ermutigt. Hinter der Türe wartend wie auf dem Bild.
Überrascht euer Dom mit etwas das er selber machen würde.

Es geht nicht darum eine Verantwortung oder Entscheidung zu übernehmen sondern aktiv-passiv ins geschehen mitzuwirken. Die Sub bietet damit eine Möglichkeit, eine Anregung.
Wenn der Dom nicht auf dem Kopf gefallen ist, wird er diese Gesten als Zeichen der Hingabe deuten und nicht als Insubordination bestrafen.

Es sind doch die kleine Aufmerksamkeiten die das Leben versüssen…

⇒ zur „Die mitdenkende Sub 3“


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dom und solche die es versuchen

Dom und solche die es versuchen

Ich werde häufig gefragt wie man Dom wird.
Die Frage an sich ist nichtig, denn Dominant wird man nicht, man ist es.
Es hört sich hart an aber so ist es.
Zugegeben, es ist noch kein Dom vom Himmel gefallen und jeder muss seine Lehrjahre absolvieren. Die richtige Frage ist eher „wie werde ich ein guter Dom?“
Ich will ja nicht der Professor aushängen, ich kann aber auf meine Erfahrungen zurückgreifen.  Das Beitragstitel ist provokativ und ich will zuerst auf die „die es versuchen“ eingehen.

Hedonistische Dominante: solche die aus pure Eigennutz dominieren.
Das sind solche die sich nicht vor ein One-Night-Stand scheuen, die für den Moment leben.
Das sind keine richtige Doms, sie tun nur so um für eine Nacht eine Sex-Sklavin zu haben.
Die interessieren sich nicht für die Gefühle andere, sie suchen einfach die eigene Befriedigung.

Egomane Dominante: die Welt hat nur auf sie gewartet…
Sie sehen sich selber als überlegene Schöpfung und erwarten das alle andere hinknien.
Die Ansprachen „Sir“, „Meister“ oder „Lord“ sind schon bei der erste Begegnung ein muss, alles andere wäre respektlos. Nicht sie müssen dirigieren, alle andere haben sich zu fügen.

Kompensation Dominante: so können sie jemand sein.
Im alltäglichen Leben müssen sie spuren aber dann schlüpfen sie in eine Rolle wo sie das Sagen haben. Es geht nur um Machtgefühle und Erniedrigung und die spielen es voll aus.
Wiederreden werden nicht akzeptiert und die Strafen sind drakonisch.

Gewalt Dominante: nur so können sie sich behaupten.
Gedanken spielen eine untergeordnete Rolle, Muskeln und Schläge machen es schon…
Sie sind bei der Evolution irgendwo zwischen Gorilla und Orang-Utan stehen geblieben.

Alle vier Sorten verstehen Dominanz als eine Einbahnstrasse. Sie vertreten eine vollkommen egoistische Weltansicht wo kein Platz ist für Empathie.

Was ist „richtige“ Dominanz?
Gehen wir ein schritt zurück, ich spreche von eine Beziehung, eine Interaktion und die darf niemals einseitig sein. Es ist ein geben und ein nehmen, ein Austausch der vor allem auf eine Emotionale- und Empfindungsebene stattfindet. Das auffangen nach ein Spiel ist genau so wichtig wie das fordern währenddessen.
Wie bei jeder Beziehung es bedarf Vertrauen und eine emotionale Bindung damit es richtig funktionieren kann. Das kann man nicht in einer Nacht aufbauen…
Ein gute Dom interessiert sich für seine Gespielin, er sorgt sich um ihr Wohlbefinden, sie ist schliesslich sein grösste Geschenk. Ein Geschenk weil man Unterwerfung nicht erzwingen kann, man bekommt sie.
Dominanz kann nicht reduziert werden auf Befehle erteilen, es ist viel subtiler und intellektueller. Ein gute Dom ist ein gute Zuhörer und ein Beobachter.
Er wird sich zeit nehmen um zu erfahren wie sie „tickt“, was sie mag und was nicht.
Dominanz heisst nicht ein Gedanke durchzuziehen, es ist die Kunst ein fremde Gedankenfluss zu lenken und zu steuern. Nicht Gedanken manipulieren sondern führen.
Ein gute Dom wird nicht seine Sub über die Grenzen schubsen, er wird sie dahin begleiten und gemeinsam überschreiten.


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Die mitdenkende Sub

Die mitdenkende Sub

Manche Doms suchen Sklaven, sie wollen sie besitzen und als Eigentum brandmarken.
Andere verlangen das ein Vertrag unterschrieben wird, damit alles geregelt ist.
Ich nicht.

Als Dom habe ich kein bedarf an Papierkram und ich muss auch nicht darauf pochen der Eigner zu sein. Meine Kleine weiss wo sie gehört und was sich gehört.
Ich muss kein Anspruch erheben, es ist Teil unsere Beziehung.
Zugegeben, damit sowas funktioniert muss man sich gut kennen, man muss wissen wie der Gegenüber „tickt“.
Wer noch keine grosse Erfahrung hat kann durchaus Regeln und Verhalten festlegen, als Stütze oder um ein Bewegungsraum festzustecken.
Es ist aber viel natürlicher und entspannter wenn man nicht ständig an „Regel X“ denken muss.
Das heisst nicht das bei mir keine Regeln gibt, die gibt es schon aber nicht schriftlich.
Ich sehe es als meine Aufgabe damit zu sorgen das was ich erwarte auch eingehalten wird, Papier hin oder her. Noch besser ist es wenn die Sub aus eigene Stücke, meine Erwartungen entgegenkommt. Die mitdenkende Sub.

Ich weiss, manche Dominante jetzt reagieren allergisch: „Eine Sub hat nicht zu denken!“
Ich finde doch. Schlussendlich, neben den vielen Eigenschaften die wir Dom von eine Sub erwarten, steht „Gefallen“ ziemlich hoch auf der Liste.
Wenn eine Sub also mitdenkt um den Dom zu gefallen, wieso sollte er sie daran hindern?
Aus Schikane, werden die Sadisten sagen 🙂 Aber hier ist Vorsicht angesagt, verspielt euch das nicht.
Ich geniesse es wenn meine Kleine an meine Gesten und Lippen hängt um möglichst mir zu gefallen. Ich mag es wenn meine Zufriedenheit ihr grössten Wunsch ist.

⇒ zur „Die mitdenkende Sub 2“


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eigenartig

Eigenartig

Eigenartige Geschöpfe sind wir Dom…
Andere geben sich zufrieden mit Liebe und Warmherzigkeit, ich will mehr, viel mehr.
Ich darf ganz tief in meine Sub hinein schauen, ihre Seele streicheln und die darin verborgene Sehnsüchte kitzeln. Ich ernähre mich an sehr ursprüngliche Gefühle und koste die Stille zwischen ein Seufzer und eine Zuckung.
Diese Stille, wenn sie ihre Energie sammelt, die Sprungfeder lädt um mit mir dann explosionsartig ein Stück weiter zu springen.
Eigenartig…
Wenn ich scheinbar aus dem Nichts, mit ein einzige Wort ein Schauder durch ihr Mark und Bein gleiten lassen, wenn eine zärtliche Berührung ihr Körper beben lässt.
Es gefällt mir wenn sie sich an mich klammert, in tränen, dankbar.
Diese Wärme die sonst nicht zu bekommen ist, diese herrlich tiefe Verbundenheit.


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eigenartig

D/S

Devotion ist ein unbezahlbares Geschenk.
Dominanz die Gabe, würdig, achtungsvoll und verantwortungsbewusst damit umzugehen.


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devotion

Was ist Devotion?

Wie merkt man wenn ein Sub devot ist? Was heisst Devotion überhaupt?

Mit der Terminologie ist es kompliziert… Devot, Unterwürfig, Sklavin, Sub, Bottom, …
Es werden Begriffen falsch eingesetzt, missbraucht und missverstanden.
Aber eins nach dem andere: was ist Devot?

Das Wort “Devot” kommt aus dem Latein und bedeutet “Hingabe”.
Im allgemein wird es in Zusammenhang mit religiöse Erfahrungen benutzt um zu bezeichnen die Hingabe zu eine höhere Macht. Nun, wenn man das letzt Satz liest und die Religion ausser vor lässt, ist klar worum es geht 🙂
Wie merkt man also wenn jemand devot ist?

Jemand der sich unterordnet und Anweisungen folgt?
Nicht ganz. Das ist unterwürfig, das ist die Grundvoraussetzung.
Sich unterordnen kann aber verschiedene Motivationen haben.
Es kann “nur” eine Machtübergabe sein, ein sich fallen lassen, sich in die Hände einen andere zu überlassen.
Es kann aus Besitz passieren, eine Sklavin ist Eigentum der Dom und sie gehört daher him voll und ganz.
Das sind aber verbunden mit eine passive Einstellung, man lasst es geschehen.
Oder die Hingabe kommt hinzu: man strebt danach der Dom zu gefallen, zu befriedigen, aktiv.

Eine aktive Unterwürfige, das ist nicht immer akzeptiert…
Es gibt Dom die Eigeninitiative überhaupt nicht zulassen, für die gehört sich es einfach nicht, das grenzt an Meuterei.
Es gibt aber auch solche die solche ein Verhalten begrüssen, sie erkennen die Hingabe.
Ich persönlich finde es schön wenn die Sub mitdenkt und sich aktiv daran beteiligt, es ist aber von Vorteil die Grenzen vorher zu definieren. Wie immer bei Beziehungen, Kommunikation steht in Vordergrund und erspart Missverständnisse.

Liebe Dom Kollegen (und solche die es erst entdecken), wenn eure devote Sub die Initiative ergreift ist nicht Insubordination, es ist ein Zeichen von Wertschätzung und Hingabe.
Lasst euch auch mal überraschen. Nicht alle Überraschungen sind böse.


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bimbo evolution

Bimbo Evolution

 Eine Überlegung über Bimbos

Der menschlicher Gehirn braucht 800 Millisekunden um eine sehr schwierige Entscheidung zu treffen: ist mein gegenüber attraktiv?
In dieser Zeitspanne werden unzählige Merkmale analysiert, ausgewertet und bewertet. Es ist kein bewusster Prozess, es passiert einfach instinktiv.
Es ist ein Übrigbleibsel aus der Urzeit, eine Primitive Funktion um die Fortpflanzung zu gewährleisten. Die Evolution hat uns Menschen so programmiert.
Ein Mann sucht in eine Frau die perfekte Mutter für sein Nachwuchs, die Frau ein guter Ernährer und Beschützer.

Nein, ich will kein Anthropologische Vortrag erbringen, es geht um etwas viel banaler: Bimbos.

Devote Romantikerin hat Bimbos geschrieben und ich möchte es ergänzen.

Bimbos sind die Karikatur eine Frau, es werden einige Merkmale hervorgehoben, andere werden versteckt. Devote Romantikerinbeschreibt es sehr gut: “Lange Haare, so nah an platinblond wie irgend möglich. Extensions sind sehr willkommen, Styling ist Pflicht. Schlauchbootlippen. Übertriebene Solariumbräune. Künstliche Fingernägel. Lang, schrille Farben, so viel Glitter wie drauf haften bleibt. Falsche Titten, je grösser, desto besser.”

Was ist das Ziel? Ganz klar: auffallen und dies nicht ohne Wirkung.
Jede Frau kennt der klassische Scanner-Blick die Männer zuwerfen. Von Kopf bis Fuss werden Frauen von Männer gemustert. Wir können es nicht anders, das ist evolutionsbedingt. Wir haben diese 800 Millisekunden um uns ein Bild zu machen und diese Zeit will ausgenutzt werden.
Wenn wir Männer ein Bimbo “Scannen” was fallt denn als erste auf? Richtig, Titten.
Zugegeben, nicht alle Männer stehen auf dicke Titten aber die Evolution will es so, eine grosse Milchzentrale ist gut für den Nachwuchs.
Bimbos senden aber auch ein andere Signal die der Urmensch in uns Männer gefällt: die stellen sich doof, die sind unbeholfen.
Hier wird der Beschützerinstinkt wachgerüttelt.
Kurzgesagt Bimbos sind sexuell übertriebene doofe auf zwei Beinen, leichte Beute.
Man könnte es aber auch anders betrachten.
Was ist der Ziel eine Bimbo? Flachgelegt zu werden.
Anstatt aber eine stärkere Persönlichkeit zu suchen, degradieren sich Bimbos selber und freiwillig. Sie stellen sich selber als Freiwild her.
Man könnte sagen sie sind submissiv und zwar auf eine Art und Weise dass jedermann, dominant oder nicht, die übergeordnete Rolle übernehmen kann.
Sie gehen unbeholfen durch das Leben mit wackelnde Titten, schwingende Arsch und diese unsichtbare aber offensichtliche Schild: “Nimm mich!”
Bimbos sind gesellschaftstaugliche Subs für Möchtegern-Doms.
Man(n) braucht keine besondere Neigung oder Gabe um die zu überzeugen sich zu Bücken, sie machen es freiwillig.
Und welche Mann träumt nicht davon die eine zu finden die ohne grosse Aufwand alles macht und mitmacht?

Das ist die unterste Stufe eine D/S Beziehung.

Nicht meins.


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switcher

Switcher

Ich steh morgens auf und ich bin dominant.

Ich bekomme eine Mitteilung von meine Kleine, die fragt “Darf ich masturbieren?” Ich beantworte “Ja aber nur mit Nippel-Klemmen.”, ich bin Sadist.
Es gibt unzählige Situationen im Alltag, sei es bei der Arbeit wie auch beim Einkaufen wo ich immer wieder ertappe meine dominante Ader sich breit zu machen.
Seit ich meine Neigungen entdeckt habe (ach du scheisse ist es schon lange her…) kreisen meine dan.net/2017/01/24/gedanken/">Gedanken um diese herum. Unbewusst, instinktiv.
So bin ich.
Für mich gab es nur die richtige zu finden um ihre Unterwürfigkeit zu geniessen und um sie liebevoll zu quälen.
Es gab für mich noch nie eine andere Option oder auch nur ein Hauch von Zweifel was meine Neigungen angeht.
Ich musste nicht experimentieren oder mich durchprobieren um meine Bestimmung zu finden, die war schon immer da.
Als ich mich in (damals noch untergründige) BDSM Kreise bewegte gab es klare Rollen: Top oder Bottom, Punkt.
Ja, man munkelte das es angeblich auch Switcher existierten aber man wusste es nicht so genau…
Die wurden diskriminiert, nicht wahrgenommen, einfach ignoriert.
Switcher? Uhm… wie jetzt? Die wechseln die Rolle?… Für mich (und nicht nur für mich) ziemlich unvorstellbar.

Vielleicht scheint es mir nur aber heute fühle ich mich als “nicht Switcher” in der Minderheit.
Ist das eine neue mode, eine Zeiterscheinung oder wo kommen die alle her?
Ich kann mir gut vorstellen das vor Jahre, als folge der damalige Zeitgeist, eine menge Switcher sich für die eine oder andere Seite entschieden haben. Auch wenn es nur dabei ging eine mögliche Diskriminierung umzugehen.
Ein paar Switcher erzählten neulich “Sie seien am experimentieren.” Das brachte mich zum grübeln…
Was den am experimentieren? Eine Neigung hat man oder nicht. Die wachsen nicht über Nacht und die kann man auch nicht anlernen. Vielleicht bin ich ein Einzelfall aber ich wusste sofort was mir gefällt und was mich anmachte. Das einzige was experimentieren musste war das “wie” aber sicher nicht das “was”.
Oder gibt es ein bedarf nach Flexibilität? “Ich nehme mir was kommt” und/oder “Ich lasse mich nehmen wie es kommt” ?
Offenbar nicht.

Ich habe im Forum bei der IG-BDSM ein paar Fragen gestellt und ich bin sehr dankbar das die Switcher sich mühe genommen haben mir die zu beantworten.
Ich bin zum Schluss gekommen das die vier Hauptneigungen (Dominanz, Sadismus, Unterwürfigkeit und Masochismus) in verschiedene Anteile vorhanden sind.
Die verschiedene Neigungen wollen gefuttert werden und solange das ausbalanciert geschieht ist alles im loht. Ich nenne es “Natürliche Zustand”.
Wird aber eine Neigung vernachlässigt oder gar die falsche befriedigt kommt es zu ein Unwohlgefühl. Die Balance ist gestört.
Ich masse mich nicht an diese Wechselspiel der Neigungen vollständig zu verstehen aber ich kann es nachvollziehen.
Ich wurde aber auch mit Fragen und Aussagen konfrontiert die mir gezeigt haben das auch seitens Switcher ein Missverständnis herrscht.
Sätze wie “ein guter Dom kann sich nur aus ein Sub entwickeln” kann ich echt nicht unterschreiben…
“Nur wer weiss wie es sich anfühlt kann auch richtig austeilen” war die Erklärung dafür.
Das mag für Switcher funktionieren aber nicht bei mir.
Ich probiere neue Spielzeuge und Utensilien meistens vorher selber an mir aus, nicht weil ich es geil finde sondern weil ich will wissen wie es sich anfühlt.
Als “kein bisschen Bottom” muss ich mich aber hauptsächlich auf meine Beobachtungsgabe und auf mein analytisches Denken verlassen um zu eruieren wie es meine Sub geht. Ich weiss vielleicht nicht wie es sich anfühlt, ich weiss aber wie sie darauf reagiert.

Ich habe meine Vorurteile gegenüber Switcher abgearbeitet, jeder das seine.


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Die vier Neigungen

Die vier Neigungen

Es gibt vier Grundneigungen:

dominant, sadistisch, devot und masochistisch. Die erste zwei sind die aktive Neigungen, die andere zwei die passive.
Jeder von uns (und mit uns sind nicht nur SMler gemeint) hat eine oder mehrere die Neigungen in sich und die können unterschiedlich ausgeprägt sein.
Das hat ein wesentlicher Einfluss auf unser Wesen, auf die art und weise wie wir auftreten, uns benehmen und durch das Leben gehen.
Was wir für eine Arbeit machen wird auch davon beeinflusst, unbewusst für die meisten.
Ich bin kein Experte und schon gar nicht Psychologe aber ich kann relativ leicht erkennen was für eine Mischung mein gegenüber in sich trägt.
Das macht es umso spannender wenn ich im Alltag die verschiedenste Leute treffe und ich die mit “Neigung-Schilder” versehe. Das mache ich nicht im echt… Ich stelle mir nur das vor. Wenn man das macht werden einige Situationen plötzlich ganz klar. Hierarchien werden sichtbar.

Es gibt für jeden von uns ein natürliche Zustand. Das ist wenn unsere Neigungen von unser gegenüber richtig “gefuttert” werden. Wenn das nicht gegeben ist fühlen wir uns nicht wohl und versuchen diese natürliche Zustand wieder zu erlangen. Das kann man auch im Alltag sehen, wenn zum Beispiel der mittlere Kader vom Boss instruiert wird und zehn Minuten später die Abteilung seine “Laune” ertragen muss. Der eher dominante Kader hat kein gefallen daran herumkommandiert zu werden und versucht die Balance wieder herzustellen indem er seine Dominanz gegenüber der Abteilung auslebt.
Das passiert unzählige male rund um uns herum, die meisten nehmen es aber nicht so wahr. Es werden Namen und Bezeichnungen gegeben: launisch, zickig, scheu, frech, … Das alles sind aber nur andere Bezeichnungen für die vier Neigungen.

Die Mischung aus der vier Neigungen macht aus uns was wir sind, während der Spiel im eigene Schlafzimmer wie auch beim Einkaufen oder auf der Arbeit.


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konferenz

Die Konferenz (Teil 3)

Ich drehe sie um.

“Ich danke dir, ich weiss dein Vertrauen zu schätzen. Ich werde Sachen von dir Verlangen die für dich Komisch und ungewohnt sind. Ich will das du genau das machst was ich dir sage, ohne zu meckern und ohne zu zögern. Ist das für dich ok?”
Deborah steht an der Wand angelehnt und nickt, ihre Gedanken kreisen und kreisen.
Ich ziehe meine Jacke aus und setze mich auf’s Bett.
„Komm hier“ und ich zeige auf ein Punkt ein Meter vor mir.
Sie kommt auf mich zu.
„Zieh dich aus.“
Sie zögert kurz aber sie zieht die Jacke aus.
„Lege deine Kleider dort ab“ und zeige auf ein Stuhl.
Sie dreht sich um und will ihre Bluse ausziehen aber ich unterbreche sie „Gesicht zu mir.“
Sie wendet sich um als befohlen.
„Du bist sehr schön, es gibt nichts wovor du dich schämen sollst.“
Sie lächelt „Danke…“
„Weiter.“ Ich habe es nicht laut oder harsch gesagt aber Deborah zuckt dabei.
Eins nach dem andere, ihre Kleidungstücke landen auf dem Stuhl.
Sie steht da in ihre weisse Unterwäsche und hört auf sich auszuziehen.
Ich stehe auf und stehe vor ihr „Du bist wirklich schön…“ und streichle sie sanft. Sie schliesst ihre Augen und geniesst die Mischung aus Erregung und Scham.
Als ich mit meine Hand ihr Hinter erreiche, klatsche ich ihr laut auf eine Arschbacke.
Sie zuckt überrascht und lässt ein „Ah!…“ raus.
„Habe ich gesagt du sollst aufhören dich auszuziehen?“
Sie zuckt wieder ab meine Worte aber zögert zu antworten.
Ein zweite Schlag trifft sie unvorbereitet.
„Ja oder nein?“
„Nein…“
Ich setzte mich wieder auf der Bettkante „Dann mach weiter.“
Ihr Gesicht ist völlig errötet und sie greift hinter sich um den BH zu öffnen. Ihr Blick ist Richtung Boden.
„Schau mich an.“
Ich kann ihre Scham fast schmecken als sie den BH langsam abzieht, das leuchten in ihren Augen ist aber das was mich erregt.
Ihre Brüste sind klein, eine Handvoll davon. Sie merkt das ich sie anstarre und das macht sie Nervös.
“Mach weiter.”
Deborah zögert ein bisschen und das lasse ihr gewähren.
Langsam zieht sie ihr Slip aus und steht nackt und sichtbar unwohl vor mir.
“Dreh dich um.”
Ich hole den Schal, ein Werbegeschenk aus Mikrofaser den ich bei der Konferenz bekommen habe, und stehe wieder hinter ihr.
Ich stülpe der Schal über ihre Augen und Deborah wehrt sich „Nein, was machst du?…“
Ich lehne mich an ihr Ohr “Du musst keine Angst haben, ich werde nichts machen was du nicht auch willst, ok?“
Sie nickt „…ok…“
Ich stehe hinter ihr, so nah das ich ihre Wärme spüren kann, und ich verknote der Schal.
Ich lasse meine Hände gleiten, auf ihre Schultern, der Arme und and ihre Hände. Ich greife ihr die Hände und ziehe sie hoch bis hinter denn Kopf „Was auch immer passiert, deine Hände bleiben hier.“
Ich betrachte Deborah für ein Moment. Sie ist sichtlich nervös und Unbehagen, blind und nackt.
Von hinten fasse ich an ihre Brüste.
Sie zuckt ab meine Berührung und lehnt ihr Kopf nach hinten.
Mit Daumen und Zeigefinger ziehe ich sanft an ihre Nippel „gefällt dir das?“
„Ja…“
Ich ziehe stärker bis sie sich meldet „Aahh…“ und ich lasse los.
Ich bewege meine Hand abwärts und als ich zwischen Bauchnabel und Venushügel bin, zuckt sie.
Ich halte kurz an und dann greife ich ihr zwischen den Beinen.
Sie stöhnt leise und ihre Atmung wird schneller.
„Du bist schon ziemlich nass…“ und ich lasse mein Mittelfinger in ihr hineingleiten. Deborah zuckt unkontrolliert und stöhnt.
Ich zieh mein Finger raus und lass sie stehen.
Nach ein paar Sekunden sehe ich wie ihr Körper nach mehr verlangt.
Ich befreie den Stuhl von ihre Kleider und rucke ihn an ihr ran.
Sie erschreckt ab dem Geräusch.
Ich stehe wieder hinter ihr „Du bist ganz schön geil uh?“
Sie sagt kein Wort und errötet nur. Ich schlage sie mit der Handfläche auf dem Arsch.
Sie lässt ein „Uhh…“ raus und bewegt ihre Arme um ein weitere Schlag abzuwehren.
„Hände hinter dem Kopf!“
Deborah zuckt ab meine Worte aber nimmt die Position sofort wieder an.
„Wenn ich etwas frage erwarte ich eine Antwort.“
Sie sagt ein zitteriges „…ok…“
Ich schlag sie nochmal auf dem Arsch „und wo bleibt die Antwort?“
„…was…. was war… die frage?…“
Ich grinse, sie ist ziemlich verwirrt.
„Ob du ein geiles Stück bist.“
Die Antwort kommt schnell um ein weitere Schlag zu vermeiden „Ja!“
„Oh ja, das bist du. Noch vor ein paar stunden kanntest du mich gar nicht und jetzt stehst du nackt in mein Hotelzimmer und tropfst den Boden nass…“
Sie denkt wahrscheinlich nach ob das eine Frage war…
Ich fasse sie an der Taille und drehe sie um. „Du musst jetzt zwei Schritte nach hinten gehen. Ja, das ist ein Stuhl, du darfst deine Arme bewegen, setz dich.“
Sie tastet den Stuhl ab und nimmt platz.
„Spreize deine Beine“
Sie zögert und ich schlage ihr auf ihr Oberschenkel.
Nach ein kurze Schrei macht sie als befohlen.
„Erregt dich nackt und blind vor mir zu sein?“
„Ja…“
„Dann zeig mir wie geil du wirklich bist. Mach es dir selber.“
Deborah zögert kurz aber bevor ich darauf reagieren kann, bewegt ihre Hand und beginnt zu masturbieren.
Es dauert nicht lange bis sie ihr Mund öffnet und leise stöhnt.
Ich zieh mich aus und beobachte wie sie sich selber bearbeitet.
Ihre Bauchmuskulatur kontrahiert und ich sage „Stop! Hände hinter dem Kopf.“
Sie zuckt, hört aber nicht auf. Ich ziehe ihre Hand Weg und sie meckert „Neiiin…“ 
„Steh auf.“
Sobald sie aufrecht steht fasse ich sie von hinten am Nacken und dirigiere ich sie vor der Wand. Sie stöhnt an jeder Bewegung.
Ich platziere ihre Hände an der Wand so das sie gebückt stehen muss.
Ich klatsche ihr Arsch abwechslungsweise link und rechts und sie stöhnt an jeder Schlag.
„Du hast nicht aufgehört als ich es gesagt habe, dafür bestrafe ich dich jetzt.“ und schlage weiter.
Deborah will mit ein Arm sich wehren, ich greif ihr Vorderarm und setzte es wieder an der Wand.
Sie wimmelt „Nein… Bitte…“
„Wage es ja nicht nochmal, ich kann dich auch fesseln…“
Ihr Arsch ist langsam rot aber noch nicht glühend.
Ich schlage sie wieder und lege ab und zu eine Pause ein.
Bei solche Pausen Deborah halte ihr Atem, wartend auf den nächste Schlag. Ich lasse sie immer ein paar Sekunden warten und treffe sie denn unvorbereitet mit ein weitere Schlag.
Ich lasse von ihr und bewundere ihr wunderschöne glühende Hinterteil.
Ich stülpe mir ein Kondom auf und ohne Vorwarnung packe ich sie von hinten. Sie stöhnt laut als ich eindringe.
Ich nehme sie hart und es dauert nicht lange bis sie mit ein lange Gestöhne und zitterige Körper kommt.

Fortsetzung folgt.


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plan

Kein Plan

Es gibt Doms die ohne ein Plan gar kein Spiel anfangen.

Sie brauchen eine Struktur und schon tage davor sind beschäftigt ein Drehbuch zu entwickeln.
Ich bewerte es nicht negativ, es ist auch in meine Augen zum teil berechtigt, wenn es um Drill geht (Military-Style) wo es Schlag auf Schlag zu und her geht, ist es zum Beispiel durchaus ok.

Ich mach kein plan, ich bevorzuge spontane Entscheidungen.
Ich mach mir schon dan.net/2017/01/24/gedanken/">Gedanken über was ich alles anstellen will aber ich folge keine Liste.
Das gibt mir die Flexibilität genau auf die Reaktionen der Sub einzugehen.
Ein vordefinierte Drehbuch würde mir im Weg stehen.

Nicht immer haben andere Verständnis dafür.
Ich wurde schon mehrmals durch Subs gefragt “was wirst du mit mir anstellen?”
Ich gebe grundsätzlich nicht gerne preis was ich vor habe, das verdirbt ja die Überraschung :-)
Und auch wenn ich auf die Frage eingehen würde, die Antwort wäre meistens “Ich weiss es noch nicht”.
Ich lasse mich spontan inspirieren durch die Körpersprache der Sub, die Umgebung, die Stimmung.

Wer seine Sub gut lesen kann und diese Spontaneität beherrscht, kann das Spiel viel intensiver gestalten.
Man folgt ein Gefühl und kann es viel weiter und tiefer treiben als ein mehr oder weniger willkürlich zusammengesetzte Drehbuch der diese Gefühl-Fluss ständig mit etwas neues unterbricht.
Einige Doms argumentieren das dies eine Art “topping from the bottom” ist, also die Sub bestimmt.
Das kann ich nur verneinen. Topping from the bottom kann nur geschehen wenn der Dom dies zulässt.
Was ich hier beschreibe sind emphatische Entscheidungen, es bleibt immer noch meine Entscheidung was,wann und wie lang ich es mache.

Also, follow the flow :-)


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weicheier

Liebe Frauen (Emanzen, Weicheier und SM Teil-2)

Mit mein vorherige Blog wollte ich Provozieren und die Gemüter anheizen.
Das ist mir nicht gelungen, scheint ein heikles Thema zu sein…

Seid beruhigt: Ich liebe Frauen und ich bin für Gleichberechtigung. Aber…
Wie meine Freundin gestern sagte, Feminismus kommt von feminin, also weiblich.
Ich habe nichts dagegen wenn Frauen eine bessere Position in der Gesellschaft haben wollen, das ist berechtigt und überfällig. Ich hab aber etwas gegen Extremismus und Bildverzerrung.
Gleichberechtigung zeichnet sich aus das man sich auf Augenhöhe treffen kann.
Emanzipation sollte nicht heissen “wir zeigen’s euch!” sondern “guckt her, wir können es auch”.
Anstatt zu kämpfen gegen Chauvinismus und die Männer abwerten sollte Feminismus die Frauen erheben und aufwerten. Aber nicht gleich “Frauen an die Macht” Parolen schreien sondern “Gemeinsam an die Macht” denken.
Es ist arrogant von uns Männer zu denken das die Frauen hinter dem Herd gehören, es ist aber genau so arrogant wenn Frauen sich ein Weltbild erschaffen wo Männer kein platz darin haben.

In mein vorherige Blog habe ich gesagt das wir eine Generation von verständnisvolle Weicheier aufgezüchtet haben. “Verständnisvoll” ist aber das falsche Wort, “Kuschende” ist eher zutreffend.
Das ist eine Rolle Umkehrung, weit über’s Ziel geschossen.
“Sie hat gesagt…” ist genau so schlimm wie “Er hat gesagt…” wenn der Inhalt der Aussage falsch ist.

Zurück zur Formel 1 Beispiel aush mein vorherige Blog.
Es ist nicht so das nur Frauen die Ladung Champagner abbekommen, alle im Umkreis von 5 Meter werden nass.
Die Aktion an sich ist nicht gegen Frauen gerichtet, und die Hostessen wissen in voraus was passieren wird.
Darum kann ich die Empörung der Feministin nicht verstehen.

Als Dom geniesse ich Frauen zu unterwerfen.
Es ist aber eine Begegnung die auf Augenhöhe und unbezwingt beginnt.
Als Mann geniesse ich aber ihre Gesellschaft so wie sie sind: weiblich, manchmal stur aber immer liebenswert.


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zen

Zen

Es sind die Kleinigkeiten die es ausmachen,

diese winzige Details, flüchtige Augenblicke die mich geil machen.

Ein blick sagt mir das sie nur darauf wartet ihr innere mir preiszugeben, und bei der erste Berührung spüre ich wie ihr ganze Körper sich daran sehnt. Mein dominante ego legt die Zeitung zur Seite…
Wir liegen im Bett und sie presst sich an mich heran. Ich weiss was sie will und ich streichle sanft ihr Allerwertesten. Sie weisst was kommen wird und lässt ihr Arsch kreisen als wollte sie sagen “hier ist es!”

Der erste schlag mit der flache Hand ist überraschend und nach der zusammenzucken, lässt die Körperspannung wieder nach. Es dauert nicht lange bis das kreisen wieder ansetzt. Ich lasse die Schläge in regelmässige Abstand fallen bis sie sich probiert zu befreien und dann streichle ich wieder sanft.

Sobald ich meine Hand entferne spüre ich wie sie der Atem anhält und ihr ganzen Körper spannt, wartend auf der nächste Schlag. Das ist mein geniess Moment und es macht mich extrem scharf.
Ich liebe diese Vakuum, wenn sie darauf wartet, “jetzt kommt es…”, sie sich vorbereitet, “…oder doch nicht?”, sich danach sehnt. Mein sadistische Teil grinst über beide Ohren.
Ich zögere noch ein bisschen und dann lass ich meine Hand auf ihr warmen Po klatschend landen.

Jemand sagte “Spanking ist der einhändige Applaus für ein grandiosen Arsch”. Klingt fast wie Zen.


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Männer, was ist los?

Ich hab Privatefemdom Blog “Die Dreier-Regel und andere Fragezeichen” gelesen.
Kurz davor hat mir eine Freundin ähnliches berichtet und ich frage mich langsam was mit der Männer los ist…
Ich gehöre ja auch zu der Spezies aber (glücklicherweise) bin ich nicht von dieser Krankheit betroffen.
Es muss ein ganz schlimme Virus sein der die Gehirnmasse schrumpfen und dafür anderes aufschwellen lässt…

Wie meine Freundin sagte “…wie geile Teenager…” stürzen sich solche Männer (darf man die so nennen?) auf Frauen ohne wenn und aber. Zugegeben es gibt ja Frauen die ein Vergewaltigung-Fetisch haben, die schätze ich aber als Minderheit.
Wenn man noch das Ganze mit der ominöse Drei-Date-Regel entschuldigt dann wird es grotesk!

Zuviel Pornos gekuckt und der Bezug zur Realität verloren?
Auf dem Niveau von Bravo-Leser stecken geblieben?
Entweder sind diese Herren überzeugt das alle Frauen Schlampen sind oder die waren aufs Klo als Gott das Einfühlungsvermögen verteilte…
Erschiesst mich bitte wenn ich so wird!

Ich sag ja nicht das man ein Psychologie Doktor Titel benötigt aber ein bisschen Empathie (Für die Bravo-Leser: sich im andere hineinversetzten können) ist ja nicht so schwer.
Und kommt mir bitte nicht mit “du unterwirfst und demütigst Frauen” denn es gibt ein kleine aber feine Unterschied: bei mir machen es die Frauen aus freien Stücken!
Die Hand unter ein Rock zu schieben, obwohl ein bestimmte “Nein” ausgesprochen wird, ist respektlos, feige und primitiv!


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essenz

Die Essenz (Addendum)

Nach mein vorherige Post “Die Essenz“, wurde ich gefragt ob ich das Thema ein bisschen mehr vertiefen könnte.
Daher…
Verzeiht mir aber wenn ich von der Prosa schöpfe und manchmal Umschreibungen und Beispiele hinzuziehe.
Es ist nicht immer einfach etwas zu beschreiben das man kaum fassen kann.
Ich werde aus meine Erfahrung schreiben und werde daher weibliche Subs erwähnen. Das ganze kann natürlich auch andersrum angewendet werden.

Was ist also die Essenz eine Sub? Und vor allem, wie erkenne ich es?
Nun, die Essenz ist das Wesen eine Sub, wie sie sich gibt, was sie ausstrahlt, ihr Charakter.
Es ist dem entsprechend schwierig ein Rezept zu geben wie man die Essenz erkennen kann.
Hier kommt die Empathie und die “Lesefähigkeit” der Dom zum Zug.
Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Liebe Dom Kollegen, lasst euch Zeit, schärft eure Sinnen, seid Beobachter!
Es ist unglaublich wie viel man verpasst kann während der Dauer ein einzige Peitschenschlag.
Lasst die Sub “sprechen”, nicht verbal sondern in Gestik. Sieht ihr der unterschied zu vor dem Spiel?
Es ist genau in der Moment der Stille, wenn der Dom sein nächste Zug plant und die Sub wie schwebend wartet auf das was kommen wird, genau jetzt ist die Essenz fast greifbar.

Wie erkenne ich ob die Essenz meine Sub kompatibel zu meine eigene ist?
Ich kann nur für mich selber sprechen und bei mir ist es ganz einfach zu erkennen.
Eine mir genehme Essenz zaubert ein breites Grinsen in mein Gesicht, ob ich will oder nicht.
Das ist wie wenn man kleine Welpen spielen sieht und dieses “Ach Gott sind di süss” nicht verkneifen kann. So ein Grinsen.

Gibt es verschiedene Essenzen?
Oh ja, unzählige.
Die Reaktion die sie bei eine Dom aufrufen ist jeweils anders: manche sind fordernd, unschuldig, bittend, schreiend, …
Es ist wie ein Wegweiser der Zeigt die Richtung die man nehmen soll, oder was die Sub als Richtung unbewusst erwartet.
Das ist der Weg der geringste Wiederstand.
Es steht euch natürlich frei diesen Wegweiser zu folgen oder bewusst eine andere Richtung einzuschlagen.

Welche ist die beste Essenz?
Das ist kein Essenzen-Wettbewerb, es gibt keine Rangliste.
Das muss euch gefallen, eure Kreativität und Fantasie anregen.
Teenagers führen Ranglisten, ich speichere unvergleichbare Erfahrungen :-)


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