Wie bestraft man eine Masochistin?

Wie bestraft man eine Masochistin?

„Wie bestraft man eine Masochistin?“ Das war eine Suchanfrage die zu mein Blog geführt hat. Mal voraus gesagt, es gibt kein Patent-Rezept dafür. Der Klassiker wäre wohl einfach nicht schlagen und peinigen, das ist mir aber zu einfach und vor allem extrem langweilig…

Natürlich erwartet eine Masochistin das Dom ihr Schmerzen zufügt, das ist aber nicht das einzige was sie erwartet.
Subs sind (hoffentlich) nicht einfach gestrickt, es gehört wesentlich mehr als nur „Hau mich bitte“ dazu.
Was soll Dom also machen um seine unfolgsame masochistische Sub zu bestrafen? Die Frage lässt sich mit eine andere Frage beantworten: was mag sie sonst? Heisst, vergesst für ein Moment das euere Sub eine masochistische Neigung hat und denkt an was sie sonst besonders mag.
Habt ihr was? Sehr gut… (Ich mag die Fantasie anzuregen)
In den meisten fälle und ohne zu pauschalisieren, ich behaupte sie mag zu kommen. Was nun wenn sie nicht kommen darf? Manche Doms werden jetzt sagen „Ja, kenne ich. Das machen wir regelmässig. Sie muss immer fragen ob sie kommen darf…“. Ich rede aber nicht von kommen dürfen, ich sage nicht kommen, Punkt.

Das magische Wort heisst Edging.
Ihr treibt eure Sub bis am äusserste Rand, kurz vor ein Orgasmus aber stoppt unmittelbar bevor es passiert. Sehe ich euch jetzt grinsen?
Das ist ziemlich frustrierend und nervenaufreibend für die Sub und nach der zehnte mal wird sie betteln und winseln um kommen zu dürfen.
Ist doch egal ob es eine Masochistin ist oder nicht, das wird sie bis zur Verzweiflung bringen.
Man kann aber auch noch eine Schippe drauflegen um das Lerneffekt zu verstärken und Demütigung im spiel bringen: lasst doch eure Sub ein Satz wiederholen nach jeder Unterbruch. Etwas wie „Ich war nicht folgsam und ich habe es nicht verdient zu kommen“.
Es ist euch überlassen wie lange ihr diese Spiel treiben wollt.

Oh, es gibt noch ein schöne Nebeneffekt: wenn sie endlich kommen darf, wird sie ein ziemlich intensive Orgasmus erleben. Dafür sollte sie sich auch bedanken 😉

Ich befehle!

Ich befehle!

Eine D/S Beziehung ist eigentlich ganz einfach: ich befehle und du folgst.
Was aber wenn sie nicht folgt? Will sie eine Bestrafung provozieren? Will sie mich testen? Oder war mein Befehl nicht durchführbar?
Wohl nicht so einfach…
Doch, es ist einfach wenn man als Dom nicht vergisst das D/S keine Einbahn ist.
Es geht, wie bei jeder andere Beziehungsform um Kommunikation, und die muss nicht mal Verbal sein.
Es wird immer von „Sub Lesen“ gesprochen, aber es gibt ein andere Wort dafür der in unsere Kreise vermieden und totgeschwiegen wird: einfühlsam.
Bei alle Begriffe die ein Dominante beschreiben, kommt „einfühlsam“ sehr selten vor, sollte aber Pflicht sein.
Ein Dom der nicht einfühlsam ist, kann nicht nachvollziehen was in eine Sub vorgeht, er ist blind und taub.
Es ist Voraussetzung für ein Dom diese Eigenschaft zu haben, alles andere ist Missbrauch.

Die Versuchung ist gross in eine egozentrische Denkweise zu fallen und die Sub als Objekt zu betrachten und entsprechend zu benutzen.
Ein Objekt hat aber keine Seele, keine Gefühle und verliert keine Gedanken an das was mit ihm geschieht.
Bei aller Strenge und bei noch so ausgeprägter Dominanz, ein Dom sollte nie vergessen das grösste Geschenk zu würdigen: die entgegengebrachte Unterwerfung.
Es ist nicht selbstverständlich das eine Sub sich euch unterwirft, umso weniger das euch Respekt gebührt wen ihr kein Respekt anbietet.

Achtet auf wer sich euch zu Füsse wirft, das ist ein Befehl!

Die zehn Dom Gebote 2

Die zehn Dom Gebote 2

Vor knapp einen Jahr hatte Die zehn Dom Gebote eine ziemliche Resonanz und ich danke euch für alle Kommentare.
Ich bin wieder darauf gestolpert und beim durchlesen habe ich bemerkt das ich es damals ziemlich knapp geschrieben habe.
Ich wäre nicht ich, wenn ich das so stehen lassen würde, also hier eine revidierte Version:

Sei ehrlich:
Ein unehrliche Dom ist das schlimmste was es gibt.

Deine Sub vertraut und glaubt an deine Ehrlichkeit. 
Wenn du unehrlich bist kannst du kein Respekt erwarten und du schwächst deine Position.

Definiere ihre Rolle:
Lege nicht einfach los, überlege genau: was macht aus ihr deine Sub? Sie muss wissen was von ihr erwartet wird.

Benutze Rituale und Abläufe, wie vor dir knien, um eine Kontinuität einzubringen. 

Sei dabei:
Eine Sub wird nicht immer gleich unterwürfig sein, sondern mal mehr und mal weniger.

Erwarte nicht das sie sich jederzeit vor deine Füsse wirft. Damit sie ihre Unterwürfigkeit ausleben kann, braucht es deine Dominanz.

Achte auf sie:
Sie ist dein grösstes Gut, jemand der dir Freude bereiten will wie sonst keine.

Achte auf ihr wohl, körperlich und geistlich. 
Dazu gehört auch ihre Grenzen zu respektieren und ein „Stop“ ohne wenn und aber folge zu leisten. 

Stecke erreichbare Ziele:
Sie will es richtig machen und zu deine Dienste sein. Unrealistische Ziele werden sie daran zweifeln lassen ob sie es jemals richtig machen wird. Sabotiere nicht ihr Enthusiasmus und Wille mit unerreichbare Ziele.

Erlaube Fehler:
Die perfekte Sub gibt es nicht, sie wird Fehler machen und das gehört dazu.

Auch wenn sie mit Herz und Seele dabei ist, sie wird ab und zu scheitern.
Helfe ihr die Fehler zu erkennen und zeige ihr wie sie sich verbessern kann.
Sie will es für dich machen, sei also ein gute Lehrer.

Bestrafe sie:
Fehler zu machen ist menschlich. Fehler aus Missmut, Trotz, Faulheit oder Unaufmerksamkeit zu begehen müssen aber bestraft werden. 

Sag ihr klar und deutlich warum sie bestraft wird damit sie solche Fehler in Zukunft vermeiden kann.

Sag ja:
Sag ja wenn sie nach eine erfolgreich erledigte Aufgabe etwas verlangt. Sag ja wenn sie ein oft wiederholte Fehler plötzlich weglässt. Sag ja wenn sie mit ihren Wille und Hartnäckigkeit voran kommt. Sag ja weil manchmal ist auch für sie schön ein „ja“ zu bekommen.

Sag nein:
Nicht nein zu sagen ist schlimmer als nicht ja zu sagen. Sie muss wissen wo die grenzen sind und vor allem sie will dich verstehen.

Sag nein damit sie merkt das du entscheidest.

Fordere sie:
Je mehr sie lernt, desto besser wird sie ihre Rolle einnehmen. Rituale und Abläufe geben ihr Sicherheit aber eine Überraschung, eine Abweichung in ein Ablauf werden sie fordern und sie wird dadurch noch besser.

Belohne sie:
Wenn sie etwas gut macht lass sie spüren das du stolz auf sie bist. Deine Freude ist ihre Freude.

Sei ein Freigeist:
Lass dich nicht von andere vorschreiben was und wie du als Dom agieren sollst.

Es gibt keine Rezepte und auch keine Bibel dafür. Mach was dir und ihr passt.
Erforsche deine und ihre Lust, frei von Vorurteile und von Zwänge.

 

Die aufmerksame unter euch haben durchgezählt und bemerkt das es nun zwölf Punkte sind.
Es bleiben die zehn Dom Gebote, im sinne von in Stein gemeisselt, ganz egal wieviele es tatsächlich sind.

Erziehung

Erziehung

Ich war zu nachsichtig,

sie braucht eine engere Führung. Nun, ab heute weht ein stärkere Wind. Ich werde die Kleine intensiver führen, intensiver bestrafen (die erste Bestrafung kommt noch) und intensiver lieben.

Sie kann sich nicht lange auf eine Aufgabe konzentrieren, sie schweift ab und widmet sich “geilere” Tätigkeiten. Dem werde ich ein Ende setzen. Ich möchte das sie sich ihre Geilheit verdient und das sie eine Struktur in Ihr tun hinbekommt.

Gestern habe ich ihr gesagt das ich nicht will das sie sich heute selbstbefriedigt (das macht sie öfter). Heute hat sie sich gemeldet und gefragt was die Strafe dafür sei wenn sie es doch machen würde. Das war nur ein sondieren, probieren zu erfahren wie ernst ich es meine. Ich meine es ernst!

Ich werde mich ihre Erziehung annehmen. Ich will sie nicht umformen, ich will einfach das beste aus ihr rausholen. Ich will sie zielstrebig, ehrgeizig, neugierig und geil wie nie zuvor.

Ich weiss das sie diese Beitrag lesen wird, daher Kleine mach dich auf etwas gefasst. Du wirst mich hassen und lieben, mich verfluchen und vermissen…

wehtun

Wirst du mir wehtun?

Morgen ist es soweit: die erste Bestrafung steht an.

Die Kleine hat Aufgaben zu erledigen.
Ich habe in Voraus ein Strafkatalog zusammengestellt und vor eine Woche haben wir das zusammen besprochen.
Die erste Ziele wurden aber bereits Verfehlt und die Bestrafung wird kommen.
Sie wurde noch nie von mir bestraft und sie kann sich nur vorstellen wie es sein wird. Ihr Kopfkino ist am drehen…
Ob sie die Stunden zählt weiss ich nicht aber der Termin “Mittwoch Abend 20:00″ ist wohl sehr present.
Der Strafmass steht noch nicht fest, heute hat sie noch weitere Aufgaben zu erledigen und ich werde daher abwarten und es erst Mittwoch nachmittag verkünden.

Wir haben uns heute im Chat unterhalten und sie ist verängstigt und erregt.
Verängstigt weil sie weiss aus der Strafkatalog was auf sie zukommen wird aber sie hat es noch nie erlebt.
Erregt weil sie devot ist und weiss das mein sadistische Teil die Hände klatschen wird vor Freude.
Das erregendste für uns beide war aber ein simple Austausch im Chat:
“Wirst du mir wehtun?…”
“Ja, das werde ich.”
Ich werde sie aber auch auffangen und ihr meine ganze Zuneigung zeigen.

Die letzte Aufgabe wird wohl die schwerste sein: Rohrstock, Gerte und Nippelklemme auf dem Bett bereitstellen und kniend auf mich warten…

UPDATE:
Die Bestrafung wurde vertagt.
Der Kleine geht es nicht gut und Gesundheit geht immer vor.