Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Weiblicher Masochismus ist Kollaboration!

Das hat mal die prominente Feministin Alice Schwarzer gesagt.
Eine Frau die sich unterwirft entspricht doch alle altgebackene Rollen-Klischees, das sie es noch freiwillig macht, ist Hochverrat der feministische und emanzipatorische Bewegung!
Und da kommt noch ein Hollywood streifen und verharmlost das ganze noch…
Ich weiss nicht woran sich Frau Schwarzer am meisten gestört fühlt: das die Frauen sich unterwerfen oder das sie es freiwillig machen?

Frau Schwarzer,
Sie haben sehr viel für die Frauen-Emanzipation getan, sie sehen aber aus ihre Perspektive ein verzerrtes Bild.
Vergleichen sie nicht die weibliche Unterwürfigkeit bei SM mit Patriarchat oder die traditionelle Rollenverteilung denn sie haben nichts gemeinsam.
Emanzipation entsteht doch gerade erst durch die Möglichkeit, frei und ohne ethischen Druck, ohne ein Rollenverhalten zu entsprechen und frei von jegliche gesellschaftliche Doppelmoral, die eigene Vorlieben zu wählen. Egal ob es dabei um Blümchensex, Homosexualität oder SM geht.
Um das geht doch bei der Emanzipation: frei wählen zu dürfen.

Salamander

Salamander

Er durchstreift das Wald aber sein Teich oder Bach ist nie weit entfernt.
Sein Gebiet ist das Unterwald, der Salamander kann Stundenlang beobachtend auf ein Pilz warten um dann blitzartig beute zu machen. Manche Schnecken habe ihn schon unterschätzt…
Obwohl er die meiste Zeit am Land verbringt, er kann ohne Wasser nicht leben.
Die Waldbewohner kennen ihn als bunte Echse die sich wehren kann und doch taucht er ab unter der magische Oberfläche, in eine für die meiste Tiere fremde und mysteriöse Umgebung.
Das Feuchte zieht ihn an, das ist seine Natur und als Amphibie fühlt er sich sehr wohl darin.
Er lebt in zwei Welten die nicht unterschiedlicher sein können und doch wechselt er ständig hin und her.

Ich bin ein Salamander, ich streife durch die Stadt und die wenigsten kennen meine Welt.
Ich bin ein Seelen-Amphibier und bewege mich ständig zwischen zwei Welten.
In mein Teich bin ich zuhause und ich geniesse mein anders-sein.

hallo ich bin dan

Hallo, ich bin Dan (Resultate)

Nach eine Woche ist die Umfrage beendet.
An dieser Stelle, danke für’s mitmachen 🙂
Was ist dabei rausgekommen?

Die Geschlechtsverteilung:
– 68% Frauen
– 32% Männer

Und wie sieht es mit Neigungen aus?

Ladies first…
– 80% sind Unterwürfig
– 65% sind Masochistisch
– 6% sind Dominant
– 4% sind Switcher
– 2% sind Sadistisch

Bei der Männer:

– 90% sind Dominant
– 80% sind Sadistisch
– 5% sind Switcher
– 4% sind Unterwürfig
– 2% sind Masochistisch

Von der 132 Teilnehmer, ein einzige wusste keine Neigung.
Alle haben aber mindestens eine Neigung.

Als Männliche dominante Sadist fühle ich mich irgendwie wohl 🙂

so offensichtlich

So offensichtlich?

„Was kann ich ihnen anbieten?“ fragte die junge Kellnerin.
Ich hab sie kurz gemustert und mit ein grinsen, provokativ geantwortet: „Ich darf entscheiden was du zu bieten hast? Interessant…“
Sie hat ihr blick kurz gesenkt (Oh, was geht hier ab? Ich wollte doch nur provozieren…) und sich korrigiert: „Ich meinte, was möchten sie trinken?…“
Ich hab sie angelächelt „Ein Bier, bitte.“
Als sie das Glas auf mein Tisch setzte, habe ich die Schürfung an ihr Armgelenk gesehen, gut sichtbar trotz breite silberne Armband.
„Schönes Armband.“
Sie hat ihn sofort zurecht geruckt um die Spur zu überdecken. Mit ein geniertes lächeln schaute sie mich an, „Ist ein Geschenk.“
„Von dein Freund?“
Sie nickte zu.
„Ich hoffe er passt gut auf dich auf“ und zeigte mit mein Blick auf ihr Armgelenk.
Sie hat mich kurz angeschaut, sichtlich überrascht und ist verschwunden.

Ich war mit mein Bier fast fertig als sie rauskam um eine Zigarette zu rauchen.
Sie ist ein bisschen hin und her gelaufen um dann auf mich zu steuern.
„…Nicht das sie denken mein Freund misshandelt mich…“
Ich hab sie angelächelt „Soll ich das denken? Auf jeden fall hat er von Fesselung nicht viel Ahnung…“ und hab den letzten Schluck getrunken.
Sie stand da mit offenen Mund, „Woher…? Oh…“ setzte eine Hand vor den Mund und senkte wieder den Blick.
„Setz dich.“
Ohne Widerworte hat sie mir gegenüber platz genommen.
„Sag deinen Freund er soll die neue Hanfseile zuerst kochen und dann strecken. Und nicht zu locker fesseln.“
Sie hatte die Enttarnung noch nicht ganz verdaut, „Ok…“
„Und du solltest unbedingt melden wenn es dir zu kratzig ist.“
Sie nickte nur noch.
„Und…“ sie schaute mich verwundert an „…ich hätte gerne noch ein Bier.“
Sie ist aufgesprungen und mit ein kurzen „Sofort…“ weggedüst.

Als sie mit ein neues Glas zurückkam hat sie kurz angehalten „Ist das so offensichtlich?“
Ich musste grinsen, „Für mich schon.“

Die fünf Sinne: sehen

Die fünf Sinne: Sehen

Die Augen sind das Spiegel unsere Seele.
Heutzutage werden aber unsere Augen regelrecht gespammt und missbraucht.
Wohin wir nur schauen, irgend eine Botschaft wartet auf uns, sei es Werbung, eine Warnung oder ein Strassenschild. Wir werden durch Bilder überflutet.
Glücklicherweise hat die Evolution uns aber auch mit erstaunliche Fähigkeiten ausgestattet die uns erlauben aus diesen Wirrwarr das wesentliche herauszufiltern.
So können wir zum Beispiel, Gesichter aus ein bildliche Chaos herauspicken ohne uns anzustrengen.
Wir sehnen uns nach schöne Bilder, instinktiv betrachten wir etwas und finden es schön oder auch nicht. Das weiss die Werbeindustrie sich zu nutze machen und täglich werden wir mit Schönheit verführt: ein attraktive Frau trägt eine mittelmässige Uhr, ein durchtrainierte Mann benutzt ein bestimmte Waschmittel, …
Es werden Bildliche Assoziationen gesponnen die nichts mit der Realität zu tun haben, wir reagieren dennoch darauf.
Wir können aber auch auf unsere eigene Bildarchiv zurückgreifen und selber assoziieren.
Ich kann zum Beispiel fast nie im Baumarkt an Seilen und Ketten vorbeilaufen ohne dabei zu grinsen. Die Verkäufer denken wahrscheinlich das ich Segler oder Kletterer bin…
In Möbelgeschäfte habe ich mich selber ertappt wie ich an ein Bettgestell Befestigungsmöglichkeiten suchte. Ich sah nicht nur das Bett sondern hatte auch ein sehr vertraute Bild im Kopf 🙂
Was wir sehen können wir sehr leicht mit unsere Sehnsüchte verbinden, das Sehen ist die Sinne die am nächste unsere Vorstellungen antreibt. Es ist auch ein leichtes die Protagonisten in unsere Kopfkino auszuschneiden und durch die Person die wir gerade sehen zu ersetzen.
Das läuft ja fast automatisch, ohne es bewusst zu erleben, planen wir was als nächstes geschehen soll und dabei stellen wir uns das bildlich vor. Manche „produzieren“ ein komplettes Film und halten sich ans Drehbuch, andere reagieren spontan und nehmen in letzter Minute noch Änderungen vor. Egal wie talentiert der „Regisseur“ ist, wir lassen es vor unsere innere Auge ablaufen. Wir sind alle Bildgesteuert.

Ich wünsche euch sehr viel schönes, das euere Seele das gibt was euere Lust verlangt.

Andere Sinne:
Spüren
Hören

Hallo, ich bin Dan

Hallo, ich bin Dan…

Als ich vor einige Monate dieses Blog angefangen habe, hatte ich keine Vorstellung was daraus werden sollte. Ich hatte kein Ziel, ich hab einfach geschrieben was mich beschäftigte.
Mittlerweile, und das hätte ich nie gedacht, über 200 Leute folgen diesen Blog und ich denke es ist an der Zeit uns vorzustellen 🙂
Ich würde gerne jeder einzelne von euch Treffen und ein persönliche Gespräch führen aber das wird nicht möglich sein, daher werde ich von Zeit zu Zeit einige Fragen stellen um euch kennenzulernen, soweit es eine eifache Umfrage dies erlaubt.

Wer mich folgt hat mit Sicherheit ein gewissen Interesse an BDSM, daher die erste Vorstellungsrunde:

UPDATE: Hier ist die Auswertung.

vanillas: die bessere Masichisten

Vanillas: die bessere Masochisten

Schläge, Klemmen, Peitschen, …
Masochisten lieben es „misshandelt“ zu werden, doch nicht die eingefleischte SMler sind Könige der Disziplin.
Die Vanillas, die von uns oft, mehr oder wenig herablassend angeschaut werden sind Meister daran zu leiden.
Hast du es schon erahnt? Es geht um Herzschmerz.
Kaum ist die Trennung ausgesprochen setzt der Selbstschutz-Mechanismus ab und der Verstand versucht verzweifelt nach ein „Warum“ zu suchen.
Es werden Erinnerungen und Situationen ausgegraben die der Vergangenheit gehören sollten, tödliche Blicke der Eifersucht nach der neue Partner geworfen.
Und was passiert dabei? Derjenige leidet und nicht wenig.
Anstatt aber die Flucht zu ergreifen zwing ein der Verstand (heisst der in diese Situation immer noch Verstand?) noch mehr zu erforschen, spionieren, nacheifern und somit noch mehr zu leiden.
Mutwillig setzen sich Normalos diese Höllenqualen zu.
Nicht um plausch und auch nicht um zu gefallen. Es geht nur um den alleinigen Schmerz.
Es muss soweit gehen bis der eigentliche Verstand wieder die Überhand nehmen kann.
Es ist ein Selbstreinigungsritual der keine Schläge, Klemmen oder Peitschen beschleunigen können.

Kitty

Kitty

Ich bin ein gefährlich gute Zuhörer.
Es ist gefährlich etwas so nebenbei zu erwähnen denn ich kann mir das merken und eventuell auch umsetzen 🙂
So passierte das während eine mehr oder weniger unschuldige Diskussion mit der Kleine, wir auf’s Thema Katzen gekommen sind. Ich weiss nicht mehr das genaue Wortlaut aber sie warf ein sehr, sehr, sehr unschuldige Blick von sich und miaute mich an.
Ich liebe Katzen…

Viel später als ich zuhause kam und meine zwei Kater verwöhnt hatte, sass ich vor mein Mac und stöberte die letzen Kommentare als da plötzlich eine der Kater mich anmiaute.
Ich habe spontan bestellt und ihre Adresse für die Lieferung angegeben.

Am Morgen danach habe ich sie „vorgewarnt“ das ein Paket kommen würde.
Die Reaktion wechselten von ein fröhlich-überraschte „Oh, was bekomme ich denn?“ zu ein nachdenkliche „Oh mein Gott, ich will gar nicht wissen was du Bestellt hast…“
Kopfkino lässt grüssen 🙂

Es hat länger gedauert als erwartet bis meine Bestellung bei ihr war.
In der Zwischenzeit wollte sie doch noch wissen was ich bestellt habe und sie fragte ob es ‚was schlimmes sein…
„Nein, ist nicht schlimm, du wirst lachen. Hoffentlich wird es vor Donnerstag geliefert…“ war meine Antwort. Wir waren bei ihr verabredet.
Mittwoch Abend schrieb mir die Kleine ein E-Mail,  Ein Meldezettel der Post war in ihr Briefkasten: Ausland-Paket, 27 Franken Gebühren. Sie würde es Donnerstag im laufe der Tag bei der Post abholen. Im E-Mail fragte sie auch ob sie es öffnen sollte oder auf mich warten. Ich hab geantwortet das natürlich ich die Gebühren erstatten wird und das sie ruhig das Paket öffnen darf.

Donnerstag Abend drehte ich die Schlüssel an ihre Türe und wurde nicht wie üblich begrüsst.
Sie war in die Badewanne. Sie nackt und nass, bei Kerzenlicht verursachte bei mir direkt einen Steifen, ich habe mir aber nichts anmerken lassen.
Wir haben ein bisschen Geplaudert und während sie sich trocknete bin ich auf dem Balkon eine Rauchen gewesen. Als ich wieder rein kam war sie im Bett.
Ich hab mich ausgezogen und dabei entdeckt das sie das Packet geöffnet hatte: das Anal-Plug samt Fuchsschwanz lag auf dem Nachttisch. „Ah, du hast es doch geöffnet. Musstest du lachen?“
„Ja, doch. Aber das Ding ist so gross und schwer…“
Ich habe es aufgehoben und es war nicht schwerer als das andere Metall-Plug die ich ihr geschenkt hatte. Das Kunstfell-Schwanz war aber sehr flauschig.
Ich habe mich im Bett an ihr angekuschelt und sie fest gehalten, wir gehen es immer langsam an.

Die Atmosphäre war schon ziemlich heiss als ich sie zur Seite gedreht habe und ihr Hintertürchen mit mein Speichel schmierte. Da wusste sie was geschehen würde…
Ich hab zum Nachttisch gegriffen und sie zuckte als das kalte Metall bei ihr anklopfte.
Mit ein wenig Druck flutschte das Plug in ihr hinein.
Ich bin kein Rollenspieler und es ist schon seltsam ein Fellschwanz bei ihr zu sehen, das hatte aber ‚was…
„Jetzt kannst du richtig miauen…“ habe ich ihr ins Ohr geflüstert.
Ich hab sie von hinten auf alle vier genommen und dabei an ihr „Schwanz“ gezogen und sie hat geschnurrt wie eine Katze 🙂
Ohne Worte habe ich aber ausgezogen, nicht ohne das sie ein Protestlaut von sich gab, und bin aus dem Bett, raus ins Wohnzimmer. Sie war gleichermassen empört und überrascht.
Ich hab mich auf’s Sofa gesessen und sie gerufen.
Als sie bei der Schlafzimmertür stand habe ich sie gestoppt: „Nicht so. Wie eine Katze…“
Mit ein leichtes Grinsen ist sie zur Boden gegangen und auf alle vier zu mir gekommen.
Dabei hat sie extra mit dem Arsch gewackelt um das Kunstfell-Schwanz schön zu schwingen…
Ich habe ihr mein Schwanz angeboten und sie hat genüsslich angefangen zu blasen, nicht ohne zwischendurch mit dem Arsch zu wackeln 🙂
Als ich spürte das ich kurz davor war, bin ich aufgestanden und sie zum knien bewegt.
Eine Hand auf ihr Kopf, bin ich in ihr Mund und auf ihren Gesicht gekommen.
„Hier ist dein Milch, Kitty…“
„Miau“ war ihre Antwort 🙂

Ich bin ein gefährlich gute Zuhörer und ich liebe Katzen…

die fünf sinne: spüren

Die fünf Sinne: Spüren

Spüren ist wohl eine der primitivste Sinne, noch bevor wir geboren sind, tasten und fühlen wir schon die Welt um uns herum.
Eine Berührung kann uns trösten, wärmen, schaudern lassen oder in Erinnerungen schweben.
Instinktiv umarmen wir die die wir lieben oder erforschen die Kartographie ihren Körpern.
Wir ziehen lange Bahnen mit der zarte Berührung der Fingerkuppe oder fassen hart zu.
Die Palette an Empfindungen die man durch eine Berührung zustande bringt ist schier unendlich…
Wenn der Ton die Musik macht, bei der Tastsinn ist es die Intensität.
Wobei nicht nur die blosse Kraft massgebend ist sonder das wie und wie lange.
Ein Finger kann dir ein Orgasmus schenken oder durch ein leichtes druck auf der Stirn zur knie zwingen.
Wir sehnen uns nach Berührung, nach all die Gefühle die damit verbunden sind.
Die Hand halten, Streicheln, festhalten das vermittelt Geborgenheit.
Wir wollen das Leben spüren, wortwörtlich.

Mit gebunden Augen und ein Hörschutz lässt sich die Sinne schärfen.
Plötzlich ist die gesamte Hautfläche auf empfang, die kleinste Bewegung wird registriert.
Ist es ein Finger oder Leder der dich erzittern lässt?
Ist überhaupt wichtig zu wissen was es ist? Ich denke nicht…
Irgendwas berührt deine Lippen, wirst du lecken oder dein Mund öffnen?
Dein Körper sehnt sich nach all diese Berührungen und der unangekündigten Schlag ist doch Grund zur Freude…
Spüren enthält nicht alle Finessen wie Sehen und Hören, es ist roh und primitiv und genau darum so direkt.

Andere Sinne:
Sehen
Hören

hören

Die fünf Sinne: Hören

Inspiriert durch ein Beitrag bei Devote Romantikerin (Deine Stimme an meinem Ohr) will ich eine Beitragsreihe über die fünf Sinne beginnen.
Wir können die Sinne nicht bewusst abstellen. Sie durchfluten uns ständig und doch nehmen wir nur ein Teil davon wahr. Unser Gehirn filtert aus diese Unmenge das aus was für uns relevant ist und lässt alles andere links liegen. 
Was aber ist relevant? Es hängt von der Situation an, vom Fokus.
Beispielsweise wenn man versucht ein Gespräch in Freien zu verstehen, wird das Gezwitscher der Vögel gar nicht wahrgenommen. Das Gespräch ist wichtiger.
Was mich aber am meisten fasziniert ist wie einzelne Wahrnehmungen eine ganze Reihe von Erinnerungen hervorheben können. Ein Duft führt uns gedanklich an die letze Ferien am Meer, ein Lied lässt uns im Kopf mit der geliebte tanzen.
Sinne sind direkt mit unsere Vorstellungen und Erinnerungen verbunden.

Wir hören ständig, ob Musik oder eine Fliege die vorbei zieht.
Aus diese Wirrwarr von Tönen, pickt unser Gehirn das wesentliche heraus.
Wir interpretieren das Gehörte in Worte, Laute, Töne und diese wecken Erinnerungen oder erzeugen innerliche Bilder.
Das „Kopfkino“ ist eine besondere form davon, wo nicht nur punktuelle Erinnerungen oder statische Bilder vorkommen, sondern ganze Szenerien.
Die Dominanten lieben es wenn durch ein einfache Satz wie „Nicht bewegen, egal was passiert…“ solch ein Film im Kopf der Sub starten können.
Die Sub wird innerlich eine Serie von Optionen abwägen, was alles geschehen könnte, von Geil bis beängstigend. So einfach ist das.
Doch sie wird auch ihre Sinne schärfen, lauschen was er wohl macht und vorbereitet.
Der Dom hat die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und kann damit spielen…
Sie wird sofort auf alle für sie bekannte Geräusche reagieren. Das rasseln eine Kette oder das surren einen Vibrator werden ihr Kopfkino futtern. Erinnerungen werden wach, die damit verbunden Emotionen erwärmen sich.
Die Absenz von Geräusche kann aber auch gut sein. Die Stille nach „Ich bin gleich wieder da…“ wird auch der innere Projektor anlassen.

Auf der andere Seite, der aufmerksam Dom wird auch allerlei hören.
Das leer schlucken, winseln, schreien, weinen, lachen, …
Das sind alle Indikatoren was in ihr vorgeht, was sie empfindet.
Ich achte zum Beispiel auf die Atmung, die sehr viel sagt über die Erregung.
Ich liebe es wenn sie ihr Atem anhält, wartend auf ein Schlag und wie sie es danach rauslässt.
Wenn ich das höre weiss ich, ihr Körper ist nicht mehr angespannt.
Oder wenn sie höhe Töne von sich gibt während ich sie ficke, das heisst sie will mehr.
Von all den Töne gibt es aber eine der mich zum Wahnsinn treibt.
Es ist ein tiefe „Aaahh…“ der vom Bauch herkommt und ihr ganzen Körper vibrieren lässt.
Diese animalische und primitive Ton der sagt „Ich bin im Subspace und es ist geil…“
Das geht bei mir direkt ins Lustzentrum und ist viel besser als tausend „Danke Sir“.

Spitzt also die Ohren und lasst euch inspirieren.
Schafft neue Erinnerungen die mit ein Geräusch gespeichert werden und somit teil der Kopfkino Requisiten 🙂

Andere Sinne:
Sehen
Spüren