Rindsleder Flogger

Wärme

Es wird kalt und was gibt es besser als wohlige Wärme zu spüren?
Natürlich könnt ihr den Kamin anfeuern oder euch in eine Decke einwickeln, aber das wird auf Dauer doch langweilig…

Wie wäre es mit der etwa prickelnder Art der Wärmezufuhr, zum Beispiel ein Flogger?
Es fusselt nicht wie eine Wolldecke, es stinkt nicht nach Rauch wie ein Kamin und ist garantiert auch für die andere drei Jahreszeiten anwendbar 😉

Was? Kein Kamin vorhanden und der Hund hat die Wolldecke beschlagnahmt?
Dann nicht wie im Shop gehen und der Rindsleder-Flogger bestellen!
Nicht das ihr euch erkältet…

Yeah! Shopping!

Yeah! Shopping!

In ein Blog über BDSM zu lesen kann schon geil sein, das gelesene in Taten umsetzen ist aber besser.
Wie kann ich also euch dazu bewegen aktiv zu werden? In dem ich euch meine Erfahrung ausspiele und euch Produkte anbiete die ich selber gut finde.

Es gibt demnächst ein Master Dan Shop hier!

Ich werde die grosse online Shops sicher nicht bedrängen und mit Sicherheit werde ich damit auch nicht vermögend…
Es geht mir hauptsächlich darum euch erstklassige und geprüfte Produkte anzubieten die euch lange Freude bereiten werden.
Keine Billigware aus Asien, kein Plastikschrott, keine Restposten die eh schon keine wollte!

Jetzt wisst ihr warum es so lange still war hier und auch warum das Design der Seite plötzlich anders ist.
Ich hab noch einiges im Hintergrund zu vorbereiten, abklären und machen aber das wird nicht mehr lange dauern.

Ich freue mich euch demnächst auf eine Shoppingtour einzuladen!

Ich sehe was du nicht siehst...

Ich sehe was du nicht siehst und das ist gut so.

Ich sehe was du nicht siehst weil ich eine andere Perspektive habe.
Die Frau von nebenan sieht eine Rose und denkt „Oh ist die schön“, der Botaniker betrachtet sie und weiss in welche Familie sie angegliedert ist, die Floristin malt sich ein Strauss vor Augen und der Hund der vorbei spaziert interessiert sich keineswegs dafür und markiert darauf sein Revier.
Die Perspektive lässt Dinge anders erscheinen und gibt uns ein Kontext wo wir das gesehen hinstellen.

Ich sehe Details.

Vor einige Jahre, bei einer Club Party gab es als Überraschung eine SM-Show.
Ein Pärchen in schwarze Lederbekleidung stand auf der Bühne. Unter dröhnende düstere Musik bearbeitete er seine Partnerin mit Seile und Peitsche. Ich weiss noch wie ein Freund voll begeistert mir mit dem Ellbogen stupste: „Geil, was?“ Ich weiss auch wie ich, gar nicht begeistert antwortete: „Die ist mir zu dünn.“  Keine der Anwesende wusste das ich ein fleissige SM Anhänger bin und ich wollte mich auch nicht outen.
Damals fand ich es spannend die Reaktionen zu betrachten, zu sehen wie die verschiedene Personen die Show urteilten und für sich bewerteten. Ich sehe heute noch die bunte Mischung aus Begeisterung, Verwunderung, Angst, Abneigung und Verachtung in die Gesichter der Zuschauer. Es war für mich interessant da ich die meisten Anwesende mehr oder weniger kannte. Mein Gehirn kombinierte unbewusst die Persönlichkeiten mit den Gesichtsausdrücke und stellte unsichtbare Schilder über den Köpfen. Erika zuckte bei jeder Peitschenknall aber grinste unbewusst. Peter sah aus als wollte er gerade auf der Bühne springen und der Typ eine knallen. Jürgen hat sich mittendrin ein Bier geholt und Bea konnte nicht die Augen davon lassen. Eine Show für die meisten, ein Naturexperiment für mich. Erst im Nachhinein habe ich die ganze Situation auch selbstkritisch betrachtet.

Was hat es in mir ausgelöst?

Natürlich hatte das eine Auswirkung auf meine Freundschaften: plötzlich wusste ich zu ordnen wer dominant und wer unterwürfig war.
Ich sehe heute noch wie nach eine manipulative Bemerkung („Wenn du das nochmal machst, ich nehme dich über meine Knie und versohle dir den Arsch“), Erika’s Augen glänzten und sie Verlegen davon ging.
Was habe ich aber damals in der Show gesehen? Was habe ich dabei gefühlt?
Es war flach, nicht inszeniert aber geschwächt. Ich glaube schon das sich das Paar gut verstanden hat und ich glaube auch das sie SM im privat auch geniessen. Auf der Bühne war aber nur eine sehr verdünnte und verwässerte Version zu sehen. Es fehlte die Leidenschaft die sonst in ein SM Spiel nur so sprüht. Ich sehe eine dünne Frau die sich Anweisungen beugt aber nicht eine Frau die sich danach sehnt an ihren Platz gewiesen zu werden. Es war für mich wie lauwarmes Bier: ich weiss wie es schmecken soll und ist schade das es nicht so ist.

Während die Anwesende nur die sichtbare Oberfläche wahrgenommen haben, habe ich die schale Untiefe geschmeckt.

Bitte, bitte, bitte...

Bitte, bitte, bitte…

Bitte, bitte, bitte… Das hören wir Dom doch gerne. Betteln ist sexy.
Es gibt aber verschiedene Variationen davon, von „Bitte mehr“ bis „Bitte Aufhören“, nicht zu vergessen „Bitte, ich kann nicht mehr…“.
In „Wie bestraft man eine Masochistin“ hatte ich Edging vorgestellt, also das Coitus-Interruptus für Sub. Das ist für die Sub eindeutig frustrierend so kurz davor zu sein und dann nicht kommen zu dürfen. Mastergunter hat aber zurecht kommentiert das das umgekehrte auch geht.
Und wie recht er hat. Ich hab nicht allzu lange her der Satz gelesen „Wer kein Kopfkino hat verpasst die beste Filme“ also geniesst es.

Sie liegt auf dem Rücken, die Knie angewinkelt weil die Händen an den Füssen gefesselt sind. Sie geniesst es hilflos und mit gespreizte Beine da zu liegen. Ich geniesse es auch und streife mit meine Hand über ihre Nacktheit. Ich sehe sie grinsen und setze zwei gezielte Schläge mit der Handfläche auf ihre Titten. Das tut den Grinsen kein Abbruch, ganz in Gegenteil. „Nicht bewegen, ich bin gleich wieder da.“ sage ich und verschwinde aus ihren Blickfeld. Sie hört das ich etwas suche und zwingt sich selber nicht hinzugucken, ich sehe aber in ihr Gesicht das sie sich fragt was wohl kommen wird. Das Geräusch als ich den Verlängerungskabel in die Dose einstecke lässt sie rätseln. Dann hört sie das ich die Plastiktüte einen Kondom aufreisse und als ich das Gummiteil auf den breiten Kopf der Wand stülpe kann sie nicht mehr aufhören zu grinsen.
Sie denkt wohl das ich sie rannehmen wird… Erst wenn das Summen der Elektromotor ertönt weiss sie was es ist und ich setze der vibrierende Kopf auf die nasseste Stelle. Sie geniesst es und ihr Becken sucht nach mehr. Ich variiere die Position bis ich den „sweet Spot“ treffe, was durch ihr Stöhnen sofort quittiert wird. Es dauert nicht lange bis ihre Körperspannung steigt und sie fragt „Darf ich bitte kommen?“
Jetzt bin ich derjenige der grinst: „Heute darfst du kommen so oft du willst“. Diese Antwort hatte sie nicht erwartet und sofort dämmert ihr was das bedeutet, sie kann aber nicht weiter nachdenken denn ein Orgasmus breitet sich durch ihren Körper und sie versucht verzweifelt nicht zu schreien. Ich lasse kurz los, was sie erneut zum grübeln bringt und erst wenn ich den Ballknebel in ihr Mund stecke weiss sie bescheid.
Es folgen eine lange Reihe von Höhepunkte und das zehrt merklich an ihre Kräfte. Sie hat irgendwann versucht von der Vibrationen zu fliehen, was ihr nicht gelingte und die Lust wurde langsam durch Verzweiflung ersetzt. Etwas ertönte aber der Ball in ihr Mund und die schnelle Atmung machten es komplett unverständlich. „Wie bitte? Ich hab kein Wort verstanden…“ sage ich grinsend. Sie hebt den Kopf und ihr Blick hätte mich töten können, ein weiter Orgasmus lässt sie aber beben. Sie Atmet tief ein und versucht so deutlich wie möglich um den Ball zu sprechen, „…ihhe…, …ihhe…“ Ich entferne der Wand und befreie sie vom Knebel, endlich kann sie es deutlich aussprechen: „Bitte…, Bitte…“ Ich drücke ihr den Ball wieder im Mund, „Ich sagte doch, du musst nicht bitten, du darfst komme auch ohne zu bitten“ und drücke der vibrierende Teil wieder zwischen ihre Beine an. Ein gedämpfte Schrei schallt und ihr Becken beginnt aufs neue zu zittern bis sie wieder kommt. Sie schmeisst den Kopf links und rechts und für ein letztes mal probiert sie die Vibrationen zu widerstehen. Nach der erneute Höhepunkt das Stöhne wurde leise und mit letzter Kraft hat sie den Kopf aufgerichtet und ich konnte in ihre Augen sehen was sie nicht mitteilen konnte. Ich hab den Knebel wieder entfernt und sie hat leise gewimmelt „Bitte… Ich kann nicht mehr…“. Als ich der Wand ausgeschaltet habe hat sie sich entspannt, es ist vorbei.
Ich hab mich über ihr gestemmt und ihr die Haare vom Gesicht gestreift, während ihre Atmung sich langsam beruhigte. „Jetzt beginnt die Strafe“ habe ich gesagt und bin mit eine Bewegung in sie eingedrungen.
Sie hat aus Verzweiflung kurz die Augen geschlossen, wo sie aber danach gesehen hat wie ich grinste wüsste sie das ich zufrieden war und so war sie auch.

Vertrauen

Vertrauen ist gut, sich hingeben ist besser…

BDSM basiert auf Vertrauen, das ist nicht schwierig zu verstehen. Es ist aber kein gewöhnlicher Vertrauen, es ist etwas tiefer als das was man sonst kennt. Es ist kein „ich vertraue dich“ sondern ein „ich vertraue dich vollkommen“. Das macht ein ziemlich grosses Unterschied. Es ist nicht dasselbe wenn die Sub einfach darauf vertraut das es alles ok ist,  gefesselt wird und sich fragt „was wird wohl kommen?“ oder wenn sie tief entspannt, voll darauf vertrauen kann, das egal was passiert, ihr Dom Sorge tragen wird.

Ich habe es bereits im „Nackt“ beschrieben: es ist so eine Vertrauensbeziehung wo man keine Geheimnisse mehr hat, die Seele nach aussen trägt und alles von sich preisgibt. Das ist die Voraussetzung für eine Sub damit sie sich „fallen lassen“ kann, jegliche Bedenken und Gedanken loslassen.
Ohne daran denken zu müssen, weisst sie das, instinktiv und das ist ein qualitativer Quantensprung. Befreit von alle störende und blockierende Gedanken kann sie sich endlich auf das Wesentlicher konzentrieren: das hier und jetzt.

Als Dom merkt man wenn bei der Sub soweit ist. Es sind kleine Details die es verraten: sie guckt nicht mehr nach was kommt, sie wartet ruhig danach. Sie denkt nicht mehr daran was wohl kommen wird, sie grinst und lässt es geschehen. Die Neugierde wird durch Vorfreude ersetzt.
Es ist plötzlich ein andere art zu Spielen, viel entspannter und natürlich.

Es ist aber nicht etwas der erzwungen werden kann, es ist etwas das beide aufbauen und gemeinsam wachsen lassen müssen. Die Investition lohnt sich aber auf jeden fall und jeder das solch ein tiefes Vertrauen erlebt kann mir sicher nur zustimmen.

Bertolt Brecht sagte mal: „Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.“
Gibt eine schönere Art Vertrauen zu geben und in Anspruch zu nehmen als während ein sinnlich und versaute Spiel?

 

Ein passende Partner zu finden

Ein passende Partner zu finden

„Ich weiss ich will es, nur wie finde ich ein passende Partner um meine Neigungen auszuleben?“
Im laufe der Jahren habe ich ziemlich oft solche Anfragen bekommen, von ganz nett formuliert bis zur plumpe „Ich suche eine devote Schlampe, kennst du eine?“
Ich betreibe ein Blog aber keine Partnervermittlung…

Es ist nicht einfach im BDSM Umfeld der oder die passende Partner oder Partnerin zu finden. BDSM ist so Facettenreich und bietet so viele verschiedene mögliche Kombinationen das ein „Perfect Match“ fast unmöglich ist: Neigungen, Fetische, No-Go und die unzählige Praktiken ergeben ein sehr komplexe Gebilde und das hat schon manche bei der Suche zur Verzweiflung gebracht.
Mal in voraus: bei der Anzahl Kombinationen, wirst du der perfekte Partner wahrscheinlich nicht finden…
Aber die meiste Beziehungen sind doch ein Kompromiss 😉

Natürlich gibt es sicher auch andere Möglichkeiten jemand zu finden, aber hier mal drei davon:

Online:
Ist wohl die bequemste Variante aber sicher nicht die einfachste. Es gibt viele Internet-Portale die entweder exklusiv für SMler sind oder aber eine BDSM Niche anbieten. Etwas wirst du (vor allem als Frau) ziemlich garantiert erleben: doofe Anmachen und Idioten. Die Anonymität solche Portale zieht auch eine menge Idioten an …
Nichts desto trotz, das Internet bietet die grösste Auswahl und das solltest du dir nicht entgehen lassen.
Nun ein paar grundlegende Tips für den Umgang mit Online-Portale:

  • Sei Ehrlich.
    Bei BDSM bringt es nicht dich „besser“ zu machen.
    Wenn du keine Erfahrung hast, kannst dich nicht als erfahren verkaufen…
  • Gib so viele Details wie möglich an.
    Natürlich ohne deine Privatsphäre zu verletzen!
    Es sind deine Details die dich interessant machen.
  • Antworte auf höfliche Anfragen,
    und vergiss die doofe Anmachen. Konzentriere dich auf positive Erlebnisse und lass dir nicht den Spass verderben.
  • Keine schnelle Treffen.
    Lass dir Zeit. Wer dich hetzt hat kein Respekt vor dir.

All dies ist kein Erfolgsgarant aber das wird eine menge Enttäuschungen und Frust ersparen.
Und wo? Welche Portale?
Im deutschsprachigen Raum gibt es z.B: JoyClub, Sklavenzentrale, Alt
Es gibt natürlich viele andere, du hast die Wahl. Vermeide aber solche die zu viele „professionelle“ Kontakte auflisten.

Stammtisch:
Stammtische sind nicht gerade eine Singlebörse aber sie bieten die Möglichkeit in eine lockere Atmosphäre gleichgesinnte zu Treffen.
Es gibt sicher eine in deine Nähe und es gibt kein Dresscode da die meisten in der Öffentlichkeit (Bar, Restaurant) stattfinden.
Ich finde das Stammtische ideal sind für Anfänger: es besteht kein Zwang und kein Druck. Wenn es dir nicht passt, sag gute Nacht und geh einfach raus. Informiere dich vorher denn zum Teil werden auch Themenabende veranstaltet, was dich je nach dem besonders interessieren kann oder auch nicht.
Du wirst vielleicht kein Partner finden aber dich ziemlich sicher mit gleichgesinnte anfreunden und das wiederum kann auch deine Chancen erhöhen. Suchen im Internet nach „BDSM Stammtisch“ und die nächst grosse Stadt, du wirst sicher eine finden.

Partys:
Hier hast du die Wahl zwischen Fetisch- oder Play-Party.
Fetisch-Party gibt es mittlerweile für fast jeder Geschmack aber sind nicht immer direkt mit BDSM zu assoziieren. Manche sind wirklich nur auf ein bestimmte Fetisch fokussiert und bieten kaum Spielraum. Du solltest dich vorher informieren um was es geht und was für Dresscode wird verlangt. Bei solche Party geht es hauptsächlich um Spass und natürlich sehen und gesehen werden.
Bei Play-Party geht es hingegen hauptsächlich um BDSM. Diese finden meistens in ein SM-Club oder Darkroom statt und somit kannst du auch etwas gewagtere Outfits anziehen oder auch ein Halsband oder ähnliches. Pass auf das auch bei Play-Party möglicherweise ein Dresscode besteht da ziemlich häufig ein Motto folgen. Oft werden auch Anfänger Party veranstaltet, zum Teil kombiniert mit Workshops um Techniken und „Zubehör“ kennenlernen. Bei Party besteht normalerweise kein Zwang mitzumachen, du kannst dir alles ansehen. Ein „Nein“ wird auch ohne weiteres akzeptiert und falls nicht, der Veranstalter oder andere Leute kommen schnell zur Hilfe. Es passiert ziemlich viel öffentlich aber es gibt auch Ausnahmen, zum Beispiel es kann durchaus sein das es Private-Bereiche gibts wo nur aktive Teilnehmer zugelassen werden. Auch hier, informiere dich im voraus um etwaige Überraschungen zu vermeiden.
Meistens sind BDSM-Clubs, BDSM-Vereine oder Interessen-Gemeinschaften die Play-Party organisieren.

PS:
Tut mir Leid das alle meine Follower eine Benachrichtigen für diesen Beitrag bekommen haben und dann doch kein Beitrag zu finden war.
Das war ein klassische Fall von „Finger-Faster-Than-Brain Syndrom“: ich hab aus versehen „Veröffentlichen“ geklickt obwohl ich es noch bei weitem nicht fertig geschrieben hatte.
Ich entschuldige mich für die etwaige Verwirrung…

Eine BDSM Webseite wie die anderen

Eine BDSM Webseite wie die anderen

Eine weitere BDSM Webseite in ein Meer aus Tausend anderen. So hat alles angefangen, vor knapp zweieinhalb Jahre.
Heute habe ich zum ersten mal mein Google-Ranking gecheckt: Bei der Suche „BDSM Blog“ landet mein Seite auf Platz 2 in der Schweiz und Platz 7 jeweils in Deutschland und Österreich…
Ich hätte nie im Leben gedacht soweit zu kommen.

Unabhängig davon wie Google die verschiedene Webseiten analysiert und bewertet, ich weiss wie es dazu gekommen ist: Ich hab es euch zu verdanken!
Ihr seid diejenige die „Gefällt mir“ klickt, ihr teilt meine Beiträge auf euere Seiten, ihr seid die die mich immer wieder motivieren.
Danke dafür!

Ich hab schon ein paar mal in diese zweieinhalb Jahre daran gezweifelt, hatte Schreibblockaden, ich wollte auch schon damit aufhören.
Und doch geht es weiter. Weil ich noch nicht alles gesagt habe, weil BDSM an sich noch viel zu erzählen hat und vor allem weil ich eine treue Leserschaft habe. All die Kommentare und Mitteilungen die ich immer wieder bekomme sind mein Treibstoff.
Ich hab ganz tolle Leute durch meine Webseite kennengelernt, solche die man für gewöhnlich nicht bei einer Party trifft.
Es wurden so viele Themen angesprochen: von Dominanz, Sub, Bestrafung, Bondage, ein bisschen Sex und eine ganze Menge Gefühle.
Ich bin auch dadurch auf die eine oder andere BDSM Webseite gestossen, solche die mich inspirieren, wie The Training of O oder Kariswelt.
Andere motivieren mich auf eine andere Weise, es sind die „Möchtegern-Doms“ dieser Welt, das Unkraut der BDSM…
Vielleicht durch mein Alter entwickle ich Beschützer-Instinkte für die Anfänger, die noch ziemlich naiv und unerfahren sich durch das BDSM Universum tasten. Vielleicht möchte ich auch nur mein Karma verbessern, obwohl ich bezweifle das es etwas nützen wird 😉
Ich bin auf jeden fall froh wenn ich durch eine meine Beiträge jemand helfen kann.

Nochmal danke ihr Perverslinge, und sagt es ruhig weiter 🙂

tutorial

Tutorial

Jeder von uns hat mal klein angefangen, hat Fehler gemacht und hat (hoffentlich) daraus gelernt. Mittlerweile ist auch nicht mehr so schwer an Informationen was BDSM angeht ranzukommen, ich hatte es nicht so leicht wie heute.
Ich hatte kein YouTube Tutorial zur verfügung und musste ziemlich viel aus eigene Erfahrung lernen. Ich musste mein Weg suchen und selber herausfinden was man alles mit Seile machen kann, welche Schlaginstrumente wie richtig benutzt werden, …

Das alles hat mich dazu bewegt hier Tutorial anzubieten. Nichts aufwendiges, einfache Anleitungen, kleine Tips und was ich mit der Jahren an Erfahrung gesammelt habe.
Es gibt also ein neue Menupunkt: Wie geht das? und ich werde in laufe der Zeit mein Wissen auflisten. Ich habe mit Seile angefangen weil es etwas ist das Anfänger ohne grosse Aufwand sofort benutzen können.

Ich bin gespannt auf das Echo und auf eure Kommentare 😉

Wow!

Wow!

Wow! Ich habe 859 Follower, wer hätte das gedacht?
Als ich mit dieser Blog angefangen habe, hätte ich mir nicht träumen lassen das es überhaupt soweit kommen könnte…

Mein BDSM Blog ist sicher nicht der erste in der Schweiz und schon gar nicht in Deutschland oder Österreich aber ich bin schon ziemlich stolz auf die Anzahl follower die ich habe.
Danke dafür an alle die fleissig meine Beitrage lesen, kommentieren und teilen!

Ich finde es klasse das dominante, devote, unterwürfige, kurz gesagt die die eine Neigung haben mich folgen. Besonders stolz bin ich aber auf die „Vanilla“ follower. Es war immer meine Absicht BDSM nah am Volk zu bringen, zu zeigen das dies nicht etwas dunkel und untergründig ist. Ich hoffe ich hab auch ein paar meine Ziele erreicht.

Was mich auch sehr gefreut hat waren die Kontakte ausserhalb diesen Blog. Leute die mich Fragen gestellt haben, nach Rat gesucht haben.
Es gab viele Anfragen die nicht im Blog ersichtlich waren und das ich ausserhalb beantwortet habe. Danke für so viel Vertrauen!

Ich werde sicher keine BDSM Revolution aus der Schweiz starten, oder doch?

Nicht vergessen!

Nicht vergessen!

Subs fragen sich oft „was kann ich tun um meinen Dom meine Devotion zu zeigen?“
Sie wollen ja gefallen und das schätzen wir Doms auch ungemein.
Es muss nicht immer etwas kompliziert und aufwendig sein, auch ein „Sir, vergessen sie nicht Schirm und Schlüsselbund“ kann sehr erfrischend sein.
Und wenn es dabei nicht gesprochen wird, wird es umso spannender…

Die Stille

Die Stille

Es ist still…
Einzig ihr Zittern lässt die Ketten an dem sie fixiert ist leicht rasseln.
Ich streife ihre Haut und zum Rasseln kommt ihr Atem hinzu.
Ihr Körper spannt sich unter meine Berührung.
Sie weiss was kommt und doch weiss sie es nicht.

Es ist still…
Bis ein Klatschen im Raum hallt.
Sie grinst und mein Handabdruck zeichnet sich auf ihre Arschbacke.
Was folgt bricht die Stille.
Und sie bricht sie auch…

Es ist still…
Mit ein knallrote Hintern und glühende Brüste hängt sie von der Ketten.
Sie schaut mich an, wissend das ich sie auffangen werde.
Ich frage sie ob noch mehr geht und die Antwort ist keine Überraschung.
Sie beisst sich die Lippen als die letzte Schläge sie treffen.

Es ist still…
Ich befreie sie von der Ketten und halte sie fest.
Ihr Atem beruhigt sich und die Spannung ist vorüber.
Die Zeichen meine Zuneigung werden lange anhalten.
Darauf ist sie stolz.

Es ist still…
Weil kein Wort nötig ist.

Götter der Geilheit

Götter der Geilheit

Der Satz „Mach es dir bequem“ kennen wir alle. Unser Partner sollte sich schliesslich wohl fühlen, relaxen, die Aufmerksamkeit auf uns richten und von Geilheit triefen.
Das sind gute Manieren, das haben wir so gelernt. Das gilt allerdings nicht immer bei uns SMler…

Wir fesseln unser Partner in die unmöglichste Positionen, Klemmen beissen sich in die Haut und Schläge richten die Aufmerksamkeit auf das brennende Schmerz.
Unsere Partner werden überflutet von Empfindungen, wir tun alles damit sie vergessen die Welt die da draussen ist, mit ihre Regeln und Rituale.
Wir wollen das sie in sich hinein tauchen und frei fühlen und empfinden was sonst immer so kontrolliert ist.
Es hat etwas von Magie oder Hypnose, wir versetzen sie in eine andere Dimension, mit andere Regeln und andere Sitten.
Wie Schamane tanzen wir um unsere Subs und beschwören durch unsere Handlungen die Götter der Geilheit.
Und erst wenn wir ein zufriedene Grinsen auf ihre Lippen sehen, wissen wir das die Magie gewirkt hat.

Haben wir der Knigge verkehrt gelesen? Natürlich nicht, das sind unsere gute Manieren.
Wir wollen schliesslich das unser Partner sich wohl fühlt…

Die Aufgabe

Die Aufgabe

Sie liest die letzte Mitteilungen im Messenger ab. Die Aufgabe die sie bekommen hat, ist eigentlich ziemlich einfach:

– Samstag um 18:45 erwarte ich dich beim Parkplatz XXXX.
– Du hast leichte Bekleidung anzuhaben die du schnell ablegen kannst.
– Es wird kühl sein, also nimm auch ein lange Mantel mit.

Ist wirklich einfach, vielleicht auch viel zu einfach…
Sie ist zwar daran gewöhnt ihn ohne Unterwäsche zu treffen und wenn das Spiel beginnt hat sie sowieso nicht viel an. Was hat er aber vor? Die wildesten Fantasien wechseln sich in ihr Kopf ab.

Sie hat sich vorbereitet. Geduscht, rasiert, eingecremt. Sie hatte schon vorher ein Kleid ausgesucht mit ein lange Reissverschluss am Rücken, etwas „was sie schnell ablegen kann“ hat er gesagt. Noch das Mantel rüberziehen und sie macht sich auf dem Weg. Als sie mit ihr Auto von der Strasse zum Parkplatz abbiegt, sieht sie das er schon da ist. Sie parkt rechts von ihm und steigt aus. Er drückt noch schnell die Zigarette weg und geht auf sie zu. Die Begrüssung ist wie immer warmherzig, mit drücken und Küsschen. „Komm mal rüber“ sagt er und öffnet ihr die Beifahrertür. Sie will sich hinsetzen aber er stoppt sie „Nein, zuerst ausziehen“. Sie guckt ihn an um zu sehen ob das ein Witz ist aber seine Mine ist ernst. „Hier?“ fragt sie erstaunt. „Nein, mitten auf der Strasse… Natürlich hier.“ und die Ohrfeige trifft sie völlig unvorbereitet, „Und es fehlte Sir am Schluss deine Frage“. Instinktiv stellt sie sich grade hin, die Schultern nach hinten, „Ja Sir“. Sie schaut kurz herum. Die Dämmerung hat gerade eingesetzt aber es ist immer noch verdammt hell draussen. Die Industriezone ist Samstag leer aber die Hauptstrasse ist in Sichtweite und Autos fahren daran vorbei. „Heute noch.“ ergänzt er und sie zuckt wieder zur unmittelbare Realität. „Deine Kleider nehme ich.“ Sie zieht den Mantel aus und dreht sich. „Sir, könnten sie mir dabei helfen? Sir?“ Er öffnet der Reissverschluss mit ein Ruck und sie lässt das Kleid herunterfallen. Sie dreht sich und übergibt es ihn. Er schaut direkt in ihre Augen und lässt ein Finger durch ihre Spalte gleiten. Ihr Körper reagiert sofort auf die Berührung: ihr Becken macht sich selbständig, neigt sich und presst sich gegen die berührende Hand. „Das scheint dir doch zu gefallen…“ sagt er grinsend. Sie schliesst die Augen und kommentiert mit ein „Ja, Sir…“ Er zieht zufrieden die Hand weg, „Auf die Knie“. Sie kniet hin und der raue Asphalt bohrt sich in ihre Knie. Er öffnet die Hintertür und legt ihre Kleider auf der Rückbank. Als er wieder vor ihr steht, sieht sie der lederne Halsband und sie hebt instinktiv ihre Haare damit er es besser anlegen kann.  „Jetzt darfst du einsteigen.“

Der Sitz ist kalt, vor allem die Teile aus Leder aber sie nimmt platz. Erst als er die Türe zu haut wird ihr klar das eine einzige Berührung hat sie vergessen lassen das sie nackt in der Öffentlichkeit war. Er steigt ein und lässt den Wagen an, was sie sehr begrüsst da jetzt die Heizung wohlige warme Luft im Innenraum verteilt. Sie fahren los und bald sind sie auf der Autobahn. Sie freut sich das die hintere Scheiben abgedunkelt sind und das die Dämmerung bald zur Nacht übergehen wird. Nichts desto trotz hält sie ständig Ausschau nach vorbeifahrende Autos. Er greift mit der rechten Hand zwischen ihre Beine und streichelt sie, „Hast du mich vermisst?“ Als wäre es selbstverständlich spreizt sie die Beine, „Ja, Sir…“ Er fingert sie sanft und sie geniesst es als sie das klicken der Blinker hört. Sie reisst sich kurz zusammen und blickt hinaus, um zu sehen er hinfährt.. Die Tafel mit dem Zapfsäulen-Symbol lässt sie zucken. Er fährt von der Autobahn ab, auf eine Tankstelle zu und ihre Augen werden grösser als sie merkt das andere Autos gerade am Tanken sind. Die überdachte Säulen sind hell beleuchtet und sie überlegt gerade wie sie sich verstecken kann. Er fährt aber auf ein Parkfeld abseits der Säulen und hält an. „Du trinkst doch Mineralwasser ohne, richtig?“ fragt er als nix dabei wäre. Sie schaut ihn an mit eine Mischung aus „Ist nicht dein Ernst“ und „Tue das bitte nicht…“ Er packt sie am linken Handgelenk bevor sie antworten kann und es klickt. Er hat sie gerade mit Handschellen am Lenkrad fixiert. Er öffnet die Tür, steigt aus und blickt kurz hinein „Ich interpretiere dein Schweigen als ein Ja.“ und schliesst hinter sich. Sie schaut ihm nach als er im Tankstellenshop hineingeht. Am Lenkrad gefesselt kann sie sich nicht verstecken, sie hofft niemand sieht sie…
Nach eine gefühlte Ewigkeit kommt er zurück, steigt ein und befreit sie. Er legt die Tüte auf der Rückbank und sie wartet nur das er wieder losfährt. Sie atmet erst auf als sie wieder auf der Autobahn sind. Nach 10 Minuten fahrt biegt er wieder nach eine Ausfahrt aber mittlerweile ist schon recht dunkel geworden und sie macht sich keine Sorgen mehr gesehen zu werden. Er schlängelt durch die Quartierstrassen, biegt auf ein Parkfeld ein und stellt den Wagen ab. „Warte hier, ich mache erst auf.“ sagte er und steigt aus. Sie beobachtet wie er eine Türe am Gebäude an der Ecke öffnet und wieder zurückkommt. Er öffnet die Beifahrertür und sie steigt aus. Mit der Dunkelheit ist auch kälter geworden. Die Autotür schliesst sich dumpf und sie spürt eine Hand am Halsband. Gerade hat sie den Klick wahrgenommen als er sagt „Komm.“ und zieht an der Leine. Sie folgt ihn nackt in der Nacht. Alle Sorgen sind weg, sie weiss sie gehört ihm und ihr ist gewiss es wird ihr gut gehen.

Zerbrechlich

Zerbrechlich

 

Lieber Dom

Ich bin sehr gerne deine Sub und ich bin über deine Aufmerksamkeit sehr dankbar.
Ich weiss das ich dir wichtig bin und du bist mir genau so wichtig. Unsere Neigungen ergänzen sich perfekt.
Du erstaunst mich immer wieder wenn du aus dem nichts, meine unausgesprochene Gedanken aufschnappst und in Taten umsetzt.
Ich liebe diese Intimität die zwischen uns herrscht und ich mag es wenn du mit mir zufrieden bist. Eigentlich möchte ich immer diese Grinsen auf deine Lippen sehen und noch so gerne biete ich mich dir an, damit du Freude an und mit mir hast. Deine Berührungen, egal ob sanft oder hart, gehen mir durch Mark und Bein.
Ich weiss das auch der härteste Schlag und die schmerzhafteste Klemme ein Zeichen der Zuneigung sind und mein Körper und meine Seele sehnen sich danach.
Du hast mir geholfen meine Schwächen zu überwinden und du hast meine Stärken stets gefordert. Du hast mich provoziert, damit ich aus meine Unsicherheit rauskomme, du umarmst mich wenn ich weine und gibst mir ein Sicherheitsgefühl wie sonst niemand. Du warst auf meine Seite wenn ich an mir gezweifelt habe und du hast immer an mir geglaubt, auch wenn ich an deine Aufgaben miserabel gescheitert bin. Du hast aus mir eine stolze Sub gemacht die mit erhobene Kopf durch die Menge schreien würde „Ich bin seine!“

Doch diese starke Sub ist auch sehr zerbrechlich.
Ich brauche dich um mich Stolz zu fühlen, ich muss deine Führung spüren um zu sein.

Mit devoten und unterwürfigen Grüssen

Deine Sub