Happy Birthday 3

Happy Birthday 3

3, 766, 274, 860, 152694, das sind die heutige Zahlen.
Nein, kein Lotto…

Es ist 3 Jahre her als ich mein Blog Widerwillen geboren habe,
766 von euch finden es soweit interessant,
274 Beiträge habe ich bis jetzt gesammelt,
860 Kommentare habt ihr beigetragen,
152694 Ansichten waren bis heute.

Das ist echt wahnsinnig!
Ich danke euch alle, ohne euch wäre das nur ein öde Monolog in der Internet-Wüste.

Es tut weh!!!

Es tut weh!!!

Ihre Frisur ist völlig dahin als sie den Kopf probiert zu richten, das ist ihr aber egal.
Keine Chance, das Gesicht bleibt auf der Bettdecke und ihr Arsch in der Luft. Obwohl sie sich bemüht, sie kann nicht sehen was ich hinter ihr mache.
Die Arme sind fest hinter ihr Rücken gefesselt und ein lange Seil schnürt ihr Oberkörper. Sie beugt den Rücken aber das erinnert sie daran das es auch noch ein Kugelhaken in ihr Anus steckt und das der ist an der Schnürung festgemacht ist.
Sarah erkennt das Geräusch als ich eine Latex Handschuhe anziehe und sie entspannt sich. Sie hat wohl etwas schlimmeres erwartet.
Ich klatsche ein paar mal auf ihr Arsch, sie mag das und ich stecke zwei Latex Finger in ihr. Die Atemfrequenz erhöht sich und ich forsche ihre Wärme.
Ich spüre die Kugel weiter oben die gegen meine Finger drückt und dann ziehe ich meine Finger raus. Sie denkt wohl jetzt kommen mehr finger und streckt mir gierig den Arsch entgegen.
Ich packe ihre äussere Schamlippe mit der Gummihand und befestige die erste Klemme. Sie quittiert es mit ein tiefes einatmen und ich mach mir an die andere ran.
Ich begutachte kurz mein Werk und zupfe an der kleine Kette zwischen der Klammern. Ich höre ein kurzes Schrei, der bald in der Decke gedämpft wird als sie ihr Gesicht hinein drückt. Ich stecke wieder zwei finger hinein und ficke sie damit. Es dauert nicht lange bis sie anfängt zu stöhnen und ich ziehe an der Kette.
Sofort wechselt das leise Stöhnen wieder zum Schrei, diesmal lasse ich aber die Kette nicht los. Meine Finger bohren weiter und ich ziehe munter an der Kette.
Ihr Becken beginnt zu zittern, was ein unverwechselbare Zeichen ist und die Bestätigung kommt wie gerufen: „Darf ich kommen?…“
Ich reisse ihr wieder ein Schrei hervor als ich Ruckartig an der Kette ziehe. „Wie heisst es richtig?“ frage ich.
Sie atmet tief ein, „Bitte, darf ich kommen, Sir? Bitte…“
Ich zupfe noch ein bisschen während meine Finger ihre Kontraktionen spüren, ich lasse sie aber noch eine weile warten, und schreien.
„Bitte, bitte, Sir!… schafft sie zwischen zwei Schreie zu äussern.
„Jetzt darfst du.“ Sage ich und ich spüre wie sich die Spannung in ihr Körper in heftige Genusswellen verwandelt.
Ich lasse alles abklingeln, setzte mich neben ihr und befreie ihr Gesicht von den Haaren.
Sarah grinst mich an: „Es tut weh! Und es ist verdammt geil!…“
Meine Masochistin ist zufrieden.

1. Advent

1. Advent

Es ist wieder so weit, an jeder Ecke winkt eine kitschige Dekoration, das Duft von Glühwein weht durch die Gassen, Balkone sehen aus wie Landebahnen und Weihnachtslieder verfolgen kaufwütige Passanten. Es ist die Zeit wo Besinnlichkeit wie Propaganda auf ein prasselt und Güte scheinbar auf Bäume wächst.

Es ist wieder so weit, die grösste Show des Jahres hat angefangen.

Lasst euch nicht durch irgendwelche daher zitierte Sprüche hypnotisieren.
Versucht erst nicht bei diese Weihnachtsmaskerade mitzumachen.
Seid euch getreu, seid gütig bei dem der es verdient, seid grosszügig bei jene die nichts haben.
Aber bitte nicht nur in Dezember.

Lassen wir mal für ein moment die Scheinheiligkeit bei Seite und bedanken uns auf ehrliche weise bei denen die zu uns stehen.

Ich wünsche euch alle eine ruhige und gelassene Zeit.

Drinnen

Drinnen

Er öffnet die Tür. Drinnen ist der Raum nur ansatzweise in Halbschatten zu erkennen.
Mit eine Geste bittet er sie hinein zu gehen. Sie folgt wortlos und zuckt als der Schlossriegel in die Falle schnappt und die Aussenwelt von der beiden getrennt wird.
Ein leise Click, der Raum erhellt sich langsam und gibt seine Mysterien frei. Sie schaut zuerst um, entscheidet sich aber schnell das dies nicht der richtige Moment ist um neugierig zu sein.
Sie hört die Autos draussen vorbei fahren und irgendwo in der ferne eine Polizeisirene.
„Hast du mich vermisst?“ fragt er und sie nickt nur. Er fasst sie and der Schultern und führt sie rückwärts an der Wand. Ihr Blick verrät wie eigentlich neugierig sie ist. Ihre Gedanken kreisen um die Frage „was hat er vor?“ doch sie erinnert sich an seine Worte: denke nicht zu viel nach, lass es einfach geschehen und geniess es. Sie schaut ihn an aber mit ein Ruck dreht er sie auf der Stelle und lässt sie nun die Wand anstarren. Eine nach der ander werden ihre Hände an der Wand geführt, auf Kopfhöhe. Er sagt nichts aber sie weiss instinktiv das sie sich nicht bewegen soll.
Seine Stimme ist jetzt leise und ruhig in ihr Ohr: „ich möchte eine Antwort hören wenn ich eine Frage stelle.“ Sie überlegt gerade was die Frage war als sie spürt seine Hand, von der Nieren sich hoch streicheln bis zur Nacken. Plötzlich schnappt die bis jetzt zärtliche Hand ihre Haaren. Sie gibt dem Zug nach und neigt ihr Kopf nach hinten. Die Stimme ist jetzt ganz nah am Ohr „hast du mich vermisst?“ Oh, das war die Frage… Sie antwortet leise „Ja…“ und der Griff an der Haaren lässt nach.
Sie spürt wie der Rock hochgezogen wird und ihr blanken Arsch an der Luft kommt. „Er will nur wissen ob ich ein Slip anhabe…“ denkt sie, aber sie muss stöhnen als seine Hand ihre Schamlippen spreizt und zwei Finger hineingleiten lässt.
„Ja, du hast mich wirklich vermisst…“ kommentiert er und zieht die nassen Finger aus ihr. Sie hat die Augen geschlossen und versucht nicht nachzudenken. Etwas feuchtes berührt ihre Lippen  und ohne zu zögern öffnet sie den Mund. Sie merkt sofort wo die zwei nasse Finger vorher waren und sie lutscht gierig.
Er entfernt sich und für ein kurze Moment will sie nachschauen was er vor hat, sie schliesst aber wieder die Augen und lehnt die Stirn an der Wand, nicht nachdenken hatte er gesagt. „Zieh dich aus“ hallt es.
Sie hat nicht viel zum ausziehen: der Rock und eine Bluse. Sie überlegt gerade wo sie die Kleider deponieren soll als er wieder zu ihr kommt. „Dreh dich um. Die kannst du mir geben.“ und greift sich den Stoff. „Du kannst die anziehen.“ und übergibt ihr Hand- und Fussfesseln. Sie kniet hin und hantiert mit der Schnalle der Fussfessel als ein metallisches klicken ertönt. Sie schaut kurz hoch und sieht wie er an der Winde dreht um den Balken zu senken. Das hatte sie sich gewünscht, aufgehängt zu werden. Er merkt das sie guckt und hackt nach „Bist du fertig?“. Sie zuckt und beeilt sich. Sie ist gerade fertig als er vor ihr steht. „Dreh dich um und halte deine Haare hoch.“ Sia folgt und spürt bald der ledrigen Halsband an ihr Hals. „Komm, stell dich hier her.“ sagt er und zeigt ihr die genaue Position. Sie folgt. „Spreize die Beine“ ergänzt er und fixiert ein Fuss nach dem andere. Wortlos steht er auf und fixiert ihre Hände am Balken, der kurz danach durch die Winde wieder hochgezogen wird. Er schaut sie an, als würde er ein Kunstwerk betrachten. „Etwas fehlt noch.“ sagt er und geht danach suchen. Als er um die Ecke kommt sieht sie das er ein dünne Seil und die Nippelklemmen dabei hat. Unbewusst grinst sie, sie mag die Klemmen. Doch anstatt zu ihr zu gehen, wendet er sich an der wand gegenüber und lässt ein Seil über eine Umlenkrolle gleiten. Schnell ist das Seil an der Klemmenkette fixiert. Erst jetzt wird ihr klar was er vor hat. Sie denkt gerade „Ist nicht dein Ernst…“ als die erste Klemme an ihr Nippel beisst. Schnell ist die zweite Klemme auch fixiert und er zieht am Seil. Sie spürt den Zug an ihre Nippel und stellt sie sich so weit vorne wie nur möglich. Nützt ja nichts, er zieht weiter, bis er mit der Spannung zufrieden ist. Er lauft hinter ihr und klatscht an ihr Arsch. „Habe ich vorher eine Antwort verpasst?“ Sie denkt nach als ein zweite Handschlag die andere Arschbacke knallend trifft. „Habe ich nicht gefragt ob du fertig bist?“ Sie will gerade beantworten als ein dritte Schlag sie trifft. Sie spannt ihre Muskulatur und merkt gerade das es keine gute Idee war sich soweit nach vorne zu beugen: die Klemmen beissen sich fester und ziehen an ihre Nippel. „Jaa!“ antwortet sie, um eine weitere Schlag zu vermeiden.

Draussen fahren die Autos immer noch vorbei, aber sie nimmt das gar nicht mehr wahr.

Gutta cavat lapidem...

Gutta cavat lapidem…

„Gutta cavat lapidem“ schrieb damals Ovid. Auf deutsch: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Der aufmerksame Leser (und ohne die Gender Thematik anzugehen, liebe Frauen ihr sind auch damit gemeint) weiss schon seit Die mitdenkende Sub und Die mitdenkende Sub 2 das ich mich nicht immer an der allgemein gültige Auffassung halte. Natürlich auch meine Sicht der Dinge ist nicht für jeder Anwendbar und es macht schon ein unterschied ob man mit jemand erfahren spielt oder ein Neuling einführt. Bei jemand der gerade seine SM-Bestimmung sucht, sind Richtlinien manchmal hilfreich. Sie geben ein Rahmen und eine Kontinuität und ab und zu auch ein Halt für die Sub.
So habe ich auch für Sarah neuerdings Regeln aufgestellt, 17 um genau zu sein:

Sarah’s Regeln:

  1. Mein Herr ist mein Gebieter und ich habe ihm ständig Respekt zu erweisen, egal ob er Anwesend ist oder nicht.
  2. Wenn mein Herr mein Sub-Name ausspricht habe ich sofort die Warteposition einzunehmen: Stehend, Hände hinter den Kopf, Füsse auf Schulterbreite, Blick gesenkt.
    Wenn mein Sub-Name über Kommunikationswege (Telefon, Internet, SMS) fällt habe ich mich als Sub ihm gegenüber zu verhalten.
  3. Mein Herr ist in der Höflichkeitsform und mit „Sir“ anzusprechen.
  4. Wenn ich die Aufmerksamkeit meinen Herr wünsche, sprechen ihn mit „Sir“ an und warte bis er sich mir wendet.
  5. Ich antworte die Fragen meinen Herr immer ehrlich und direkt.
  6. Mein Herr bewahrt meine Anonymität, Integrität und Unantastbarkeit in der Öffentlichkeit und schütz sie gegenüber Dritte.
  7. Mein Herr trägt sorge für meine Sicherheit und mein Wohlergehen. Er achtet das meine No-Go Grenzen respektiert und eingehalten werden.
  8. Als Sub lerne ich stetig besser zu werden. Ich weiss das Verfehlungen bestraft werden und nehme die dankend an.
  9. Mein Herr wird mich auf meine Verfehlungen hinweisen und bestimmt der Strafmass.
  10. Ich kann jederzeit ein Saftword meiner Wahl verwenden um jegliche Handlungen sofort zu stoppen. Mein Herr verpflichtet sich an dieser Abmachung bedingungslos zu halten.
  11. Ich darf mein Saftword nicht während eine Bestrafung benutzen.
  12. Ich berichte regelmässig über mein Körperliche und Seelische zustand wenn aufgefordert oder ausserhalb einen Spiel nach mein ermessen.
  13. Ich achte das mein Körper und meine Kleidung die Wünsche meinen Herr entsprechen.
  14. Ich bemühe mich mit aller Kräfte, meinen Herr perfekt zu dienen, gehorsam zu sein und vorausschauend jene Handlungen zu unternehmen, die mein Herr von mir erwartet.
  15. Ich darf wünschen, betteln, schreien und weinen. Ich anerkenne aber die Tatsache das dies nicht unbedingt Einfluss auf die Handlungen und Entscheidungen meinen Herr mit sich ziehen.
  16. Es ist mir untersagt mich selber zu befriedigen, ausser es wird von mein Herr befohlen oder erlaubt. Das gilt in seiner Anwesenheit wie auch für die übrige Zeit.
  17. Ich folge sorgsam diese Regeln und all jene die von mein Herr mir auferlegt werden.

Nicht alle Regeln sind auf sie gerichtet, es sind auch meine Pflichten dabei denn, wie schon mehrmals erwähnt, SM ist keine Einbahnstrasse.
Es gab natürlich Diskussionen darüber, insbesondere über Regel 17 🙂 Das ist doch ein Freifahrtschein…
Nein, ist es nicht denn es muss im Kontext betrachtet werden und ist auch nicht um sonst als letzte alle Regeln aufgelistet worden. Es geht um mein Ermessen der aber durch meine Pflichten (6 und 7) eingeschränkt wird.
Wir haben ein paar Beschreibungen angepasst und Sie hat die Regeln akzeptiert.
Ich erwarte nicht das alles von Anfang an klappt, eigentlich der Sadist in mir freut sich wenn nicht alles sofort klappt aber Sarah ist sehr folgsam und vorbildlich.

Beim ersten Spiel gab es noch keine Regeln und sie war gefangen zwischen „was mache ich eigentlich“ und „mach bloss nichts falsches“. Verständlich aber das führte zu fast kein Feedback, was nicht gerade toll ist wenn man jemand noch nicht kennt. Glücklicherweise, ihr Körper gibt sehr sichtbare Rückmeldungen.

Wie fordert man also Verbale Kommunikation? Hier kommen die Regeln ins Spiel…
Sie hatte bereits zwei wochenlang mit Regel 16 zu kämpfen, an sich kein Problem, ausser man hat mich als Dom der ein Ständig das Kopfkino ankurbelt. Ich weiss, ich bin gemein…
Doch zweimal durfte sie sich befriedigen während dieser Zeit. Ich bin auch fair, obwohl sie danach fragen musste.
Die zweite Massnahme um die Verbale Kommunikation anzukurbeln sind ein paar extra Regeln: „Du kommst nicht ohne danach zu bitten“ und „du bedankst dich danach“.
Es sind zwar Kleinigkeiten aber diese drei kleine Regeln und ein paar klatschen auf dem Arsch haben dazu geführt das sie plötzlich ‚was sagt.

Zugegeben, ich würde es auch ohne Worte merken wenn sie kurz vor ein Höhepunkt steht, ich höre sie aber gerne betteln 😉

Richtig oder Falsch?

Richtig oder Falsch?

Anfänger Subs stellen sich oft die Frage „wie kann ich es richtig machen?“ , denn sie möchten es ja auch richtig machen.
Sie verschwenden unheimlich viel Hirnschmalz beim überlegen wie sie was machen sollten, anstatt es einfach zu machen…

Mein Rat für alle Anfänger-Subs: macht es einfach, egal was, egal wie.*
Ein erfahrene Dom wird schon genug Geduld haben um euch zu zeigen wie er was will und/oder erwartet.
Lasst euch führen, euch auf neue Erlebnisse mitnehmen und euer Spass teilen.
Am Anfang ist besser wenn ihr euch konzentriert auf was ihr fühlt, auf euere Geilheit. Euer Dom weiss was ihm gefällt und er wird schon auf seine Kosten kommen.
Wichtig ist die Kommunikation danach. Was hat euch gefallen, was nicht, wie hat sich es angefühlt?
Ich weiss, die devote Neigung kann dazwischen funken mit „ich will ihm doch gefallen“. Lasst euch nicht täuschen, er wird seine Dominanz geniessen.
Für das „gefallen“ müsst ihr euch erst besser kennen. Diese Interaktion „von unten“ setzt voraus das ihr wisst das es gut ankommt.

Und was wenn der Dom auch ein Anfänger ist?
Dann ist die Kommunikation umso wichtiger. Ihr seid beide auf eine Erkundungsreise und nur der Austausch wird euch voranbringen.

Vergesst das „richtig oder falsch“, verschwendet nicht zu viel Zeit bei der Frage „gefällt ihm das“. Er wird euch das schon mitteilen.

 

* Ich setzte voraus das wir hier von Verantwortungsvolle Doms reden, jene die sich ums Wohlergehen der Sub kümmern.

Metamorphose

Metamorphose

Die Raupe bewegt sich langsam am Ast entlang.
Sie lauft an Flinke Ameisen und fette Käfer vorbei aber sie scheint kein Interesse zu wecken.
Das kümmert der Raupe nicht, sie hat ein Ziel und wird dies nicht aus den Augen lassen: ihre Metamorphose.
Die Raupe erreicht am Ast eine kleine Verzweigung und folgt die Anweisungen der Natur.
Sie lässt sich am Zweig hängen und fällt in ein scheinbare Schlaf.
Die Ameisen und Käfer laufen immer noch, kopfschüttelnd an ihr vorbei.
Es dauert eine Weile bis aus der Raupe ein Schmetterling versucht herauszubrechen.
Mit mühe und Beharrlichkeit, befreit sich der Schmetterling aus ihr vorherige dasein.
Er entfaltet die Farbenpracht der Flügeln und fliegt davon, in eine Welt jenseits von Ameisen und Käfer.

Unsere Subs sind wie Raupen die inmitten der Gesellschaft nach ihre Bestimmung suchen.
Andere können dieses Vorhaben nicht verstehen, geschweige denn unterstützen.
Unsere Subs brauchen Anweisungen um ihre Stellung zu finden und nur mit Beharrlichkeit können sie sich aus der Zwänge der Gesellschaft befreien.
Wenn dies geschieht verwandeln sie sich in etwas Wunderbar und können ihr Flug antreten.
Etwas das völlig an der Gesellschaft vorbei geht, fremd und unvorstellbar.
Und doch so wunderschön.

Ich befehle!

Ich befehle!

Eine D/S Beziehung ist eigentlich ganz einfach: ich befehle und du folgst.
Was aber wenn sie nicht folgt? Will sie eine Bestrafung provozieren? Will sie mich testen? Oder war mein Befehl nicht durchführbar?
Wohl nicht so einfach…
Doch, es ist einfach wenn man als Dom nicht vergisst das D/S keine Einbahn ist.
Es geht, wie bei jeder andere Beziehungsform um Kommunikation, und die muss nicht mal Verbal sein.
Es wird immer von „Sub Lesen“ gesprochen, aber es gibt ein andere Wort dafür der in unsere Kreise vermieden und totgeschwiegen wird: einfühlsam.
Bei alle Begriffe die ein Dominante beschreiben, kommt „einfühlsam“ sehr selten vor, sollte aber Pflicht sein.
Ein Dom der nicht einfühlsam ist, kann nicht nachvollziehen was in eine Sub vorgeht, er ist blind und taub.
Es ist Voraussetzung für ein Dom diese Eigenschaft zu haben, alles andere ist Missbrauch.

Die Versuchung ist gross in eine egozentrische Denkweise zu fallen und die Sub als Objekt zu betrachten und entsprechend zu benutzen.
Ein Objekt hat aber keine Seele, keine Gefühle und verliert keine Gedanken an das was mit ihm geschieht.
Bei aller Strenge und bei noch so ausgeprägter Dominanz, ein Dom sollte nie vergessen das grösste Geschenk zu würdigen: die entgegengebrachte Unterwerfung.
Es ist nicht selbstverständlich das eine Sub sich euch unterwirft, umso weniger das euch Respekt gebührt wen ihr kein Respekt anbietet.

Achtet auf wer sich euch zu Füsse wirft, das ist ein Befehl!

Sarah

Sarah

Sarah denk sie ist eine Anfängerin. Das denkt sie weil sie es bis vor kurzem noch nie wirklich erlebt hatte.
Aber sie hatte es schon unzählige male im Kopf durchgespielt und das ist ein hartes Training.
Ein Vorgang der Verwirrung mit Verlangen durchmischt, der die Seele beben lässt.
Da fehlt es nur an Ordnung, an jemand der dieser Knäuel ruhig und gewissenhaft auseinander fädelt.

Sarah ist keine Anfängerin. Sie kennt der Tanz, ist aber noch unsicher wie die Füsse sich bewegen sollten.
Sie braucht nur jemand der sie führt und sie in Pirouetten durch den Tanzsaal versetzt.
Dabei kann es schon mal schwindelig werden und es ist gut beraten jemand zu haben der halt gibt.
Sie strebt nach der Weltmeisterschaft aber es geht doch hauptsächlich um Spass zu haben.

Sarah ist nicht ihr wirkliche Name. Tagsüber ist deine Arbeitskollegin und die nette Nachbarin.
Wenn ich aber dieser Name ausspreche, zieht sie sich aus und macht sie sich bereit zum Tanzen.
Sie hebt ihre Hände und wartet darauf das ich ihr ein neuen Schritt beibringe.
Und danach verschwitzt und zitterig, lächeln wir uns an und freuen wir uns aufs nächste Tanz.

Freiwild

Freiwild

Ich hab ein kleines Experiment gestartet. Ich hab mich als Frau bei eine der grosse online SM Portale angemeldet.

Ich hab mich als 40 Jährige Verheiratete Frau ausgegeben und das ist meine Beschreibung:
„Nach reife Überlegung habe ich beschlossen doch ein Profil zu herstellen. Ich denke ich bin Devot und wahrscheinlich auch ein bisschen Masochistisch, da ich aber keinerlei Erfahrung habe kann ich es auch nicht so richtig einordnen.
Seid bitte gnädig zu mir…“

und was ich suche:
„Ich suche bevorzugt jemand erfahren und geduldig der mir behutsam die BDSM-Welt zeigen kann.“

Es ist zwei Tage her und ich habe bereits 45 Nachrichten und etliche Chat Anfragen bekommen. Mein erste Fazit?
Ich bin schockiert!

Ich wusste das man als Frau auf solch ein Portal als Freiwild angesehen wird, damit hatte ich bereits gerechnet.
Ich wusste auch das man als Frau mit eine Fülle an Profile mit Schwanzbilder konfrontiert wird (warum auch immer, ich verstehe das nicht).
Ich hab ein paar tolle Chats geführt mit echten Gentlemans (*) die wohl mein Profil gelesen und entsprechend artikuliert haben. Es waren aber nicht viele so…
Die meisten sind aber sowas von plump, arrogant, brutal oder ganz einfach doof…
Angefangen von „Na? Schon mal richtig in den Arsch gefickt worden?“ zu „Schluckst du oder hast du es lieber ins Gesicht?“ bis „Ich würde dich gerne drei Tage lang foltern“.
Auffallend bei der Chats war das es nicht lange dauerte bis die Frage kam: „Bist du rasiert?“ Das scheint echt ein Problem zu sein, keine Ahnung warum. Rasierer sind doch nicht ein Luxusgut…
Natürlich konnte auch nicht sowas wie „Zeig mir deine Fotze, du Schlampe“ und „Du Fickfleisch hast nur mir zu gehorchen!“ fehlen.
Spannend wurde als ich, ganz naive Fragen stellte wie zum Beispiel „Ich hab gelesen eine Devote muss man sich als Dominante erst verdienen, womit hast du mich denn verdient?“.
Ich erspare euch die Schimpftirade die ich zurückbekommen habe…
Es ist mir schon klar das die meisten Männer die mich angesprochen haben gar nichts, aber wirklich nichts mit BDSM zu tun haben, das ist sonnenklar.
Ich will auch dies gar nicht vertiefen, das ist leider die Realität auf SM Portale. Ich schäme mich als Mann und nicht als Dom über die Geschehnisse!

Ich bin ohne Internet aufgewachsen, angebaggert wurde klassisch an der Bar, in der Disko oder ganz einfach unterwegs und ich hab überlegt wie es damals gelaufen ist.
Es steckte definitiv mehr Mühe, eine gehörige Portion Taktgefühl, Kreativität und Selbstbewusstsein. Selbstverständlich habe ich eine Menge Körbe bekommen, natürlich wurde ich auch ignoriert und es lief nicht alles wie ich es mir vorgestellt hatte. Meine mittelmässige Leistungen von damals waren aber Oscar-Verdächtigt in vergleich zu was ich in diesen zwei Tage erlebt habe! Ich denke nicht das die gleiche Herren solche Sprüche an einer Bar benützen würden…
Das Internet verblödet, sagt man schon lange, nicht aber weil anstatt zu denken gegoogelt wird sondern weil jeglichen Hemmschwellen verschwinden und das Gehirn bis auf die lebensnotwendige Funktionen abgeschaltet wird.

Als Frau sich auf ein Portal zu melden erfordert nicht nur Mut sondern vielmehr Geduld und starke Nerven…
Kleinkinder-Erzieherin sind sicher in Vorteil im Umgang mit trotzige und nörgelnde.

Liebe Frauen, ihr habt all mein Mitleid und ich kann euch nur ein Rat geben:

Lauf Rehlein, lauf um dein Leben!

 

(*) Ich habe die Herren am ende der Chat aufgeklärt das ich ein Mann bin und das dies ein Experiment war. Die Gentlemans hatten voll Verständnis dafür.

Stahlschmetterlinge

Stahlschmetterlinge

Es ist drei Tage her als du ihm die erste E-Mail geschickt hast und er hat noch nicht beantwortet.
Dabei bist du über dein Schatten gesprungen und erst beim dritten Anlauf hast du die Nachricht auch wirklich gesendet.
Tja, Pech gehabt. Er hat wohl kein Interesse an eine ahnungslose Anfängerin, das nimmst du ihm aber gar nicht übel.

Am vierten Tag, kommst du nach Hause müde von der Arbeit. Du schenkst dir ein Glas Wein ein um runterzukommen.
Dein PC meldet sich mit ein Geräusch und reisst dich aus deiner Gedanken. Du schaust kurz nach.
Oh mein Gott! Er hat geantwortet… Du liest das Mail zweimal, um sicher zu sein das du alles richtig gelesen hast.
Das Mail ist lang und jeder Satz lässt dein Puls schneller werden. Er mag dich und er könnte sich vorstellen dich zu treffen.
Du schliesst das Laptop und tausende Gedanken schiessen durch dein Kopf. Erst ein Schluck Wein, er hat Fragen gestellt.
Du öffnest dein Laptop und wartest gespannt bis das Bild erscheint. Also, ein drittes mal das E-Mail lesen.
Was für Neigungen du hast? Scheisse… Schnell Googeln. Devot, Sklavin, Masochistin, Unterwürfige, Sub, … was soll das? Du bist verwirrt.
Du schreibst zurück: „Ich weiss was ich fühle aber nicht wie es heisst, es fällt mir schwer es zu beschreiben…“
Ob du schon Erfahrung hast. Nein verdammt, das ist es ja! „Nein, ich habe aber schon ein paar Sachen selber ausprobiert.“
Du schreibst das E-Mail zu ende und schickst es ab. Diesmal ist es dir leichter gefallen.
Erst jetzt hast du Bedenken: was wird er von dir denken? Oh mann, eine der Antworten war wirklich nicht gut formuliert…

Er meldet sich schneller als du dachtest: 10 Minuten.
Wenn es dir schwer fällt deine Gefühle zu Beschreiben, schreibt er, solltest du eine deine Fantasien niederschreiben.
Du schreibst eine Szene aus dein Kopfkino und du spürst die Erregung in dir hochkommen. Diesmal liest alles nochmal durch, bevor du es sendest.
Du starrst auf dein Laptop bis es dir dämmert das es so schnell wird er wohl nicht antworten.

Am Morgen danach machst dich mit Kaffe bewaffnet wieder am PC. Eine Mitteilung von ihm ist in dein Postfach.
Mit zitternde Finger (wird wohl das Kaffee sein…) klickst um das E-Mail zu öffnen. Anhand deine Geschichte hat er deine Neigungen und Fetische herausgelesen.

E-Mails werden rege ausgetauscht, es passt soweit und nun steht die Frage im Raum: Treffen wir uns?
Es ist ein komisches Gefühl in dir, etwas das du schon kennst aber längst vergessen hast. Du denkst nach.
Es ist wie beim ersten mal, das sind Schmetterlinge im Bauch aber diesmal anders.

Dein Kopfkino hat ein neues Bild: das sind Stahlschmetterlinge.

Ich bin nicht Christian Grey!

Ich bin nicht Christian Grey!

Ich hab kein Hubschrauber, ich bin kein Audi Fan und ich dirigiere kein Konzern.
Das wären schon drei Gründe mich von Mr. Grey zu unterscheiden, es wäre aber ziemlich oberflächlich.
Ein paar von euch werden schon denken „Ach, schon wieder eine Abhandlung über Grey?“
Schon 2015 hatte ich in mein Beitrag Fifty Shades of Dan meine erste Kritik geäussert. Nun sind schon zwei der drei Bücher verfilmt worden und sehe mich in der Pflicht, stellvertretend für alle seriöse Doms, eine Warnung auszusprechen.

Auf der gesamte Welt hat Fifty Shades of Grey für Diskussionen gesorgt und es ist unumstritten das es in Schriftlicher- und Flimmer-Form ein Millionen Publikum erreicht hat.
Fact ist aber auch das in der SM-Welt dies nicht gerade das Lieblingsbuch / Film geworden ist. Die meiste SMler reagieren ziemlich allergisch wenn man es erwähnt.
Die Kritiken seitens SMler reichen von „absurd“ bis zu „realitätsfremd“. Wir wissen wie es in der Wirklichkeit abgeht, wir sind ja die Fachkräfte.
Was ist aber bei Leser und Kinobesucher hängen geblieben? Das ich es kritisch sehe ist schon klar, was aber soll ein Vanilla Publikum darüber denken?

Gehen wir mal der Geschichte in der Kurzfassung nach.
Ana trifft Christian als 21 Jährige Jungfrau, also absolut unerfahren und ahnungslos und wird ziemlich schnell mit ein Vertrag konfrontiert. Die Beziehung die dabei entsteht wechselt zwischen Romanze und SM und in laufe der Zeit merkt sie wie kontrollsüchtig und manipulativ er ist. Er erklärt ihr das er durch missbrauch zur SM gekommen ist und sie will ihn davon heilen. 

Als aller erste, ich mag zu bezweifeln das eine Ahnungslose in der Lage ist ein SM-Vertrag zu verhandeln.
Das solch ein Vertrag in Wirklichkeit keine rechtliche Bindung nach sich zieht wird natürlich nicht erwähnt.
Was ich aber viel bedenklicher finde ist das die liebe Ana gar nicht in der Lage ist zu verstehen auf was sie sich einlässt. Das entspricht kaum eine „Freiwilligkeit“ wie es SSC (Safe, Sane, Consensual) voraussetzt.
Ein Mr. Grey kann, macht seines Vertrages, mit Ana tun und lassen wie er mag. Das es dabei zum Teil um Missbrauch handelt geht an den Zuschauer vorbei, die interessieren sich mehr für die erotische Szenen.
Im laufe der Beziehung bricht Christian regelmässig ihr entgegengebrachte Vertrauen und respektiert auch nicht Anastasias Grenzen. Ich bezeichne das als bodenlose Frechheit und absolute No-Go, das Vanilla Publikum denkt aber das Mr. Grey damit ein starke Charakter zeigt, das er Selbstbewusst sich nimmt was er will.
Das die Autorin SM als Krankheit darstellt geht übrigens offenbar am Publikum vorbei. Keine der von mir befragte hatte auch nur eine blasse Erinnerung davon.

Bedenklich ist vor allem das die meiste Vanillas denken SM sei und funktioniere exakt so wie im Buch / Film gezeigt wird!
All das was wir SMler schnell als unrealistisch oder absurd enttarnen wird von Vanillas, mangels Erfahrung, als Realität empfunden und akzeptiert.
Ich will gar nicht wissen wieviele pseudo-Doms mit aufkeimende psychopathische Tendenzen, durch Bücher und Film eine Bestätigung für ihr handeln gefunden haben…
Geschweige denn wieviele Frauen die Übeltaten ertragen mussten, ihr Peiniger wie im Roman verzeihen weil „Er liebt mich doch“…
Mein Fazit ist also das falsche Erwartungen, verzerrte Ethik, nicht sichere und vor allem nicht durchdachte Handlungen propagiert werden.
Seid also auf der Hut wenn jemand FSoG erwähnt, das ist keinesfalls eine Referenz!

Ich kann aber mit Stolz sagen: Ich bin nicht Christian Grey!

 

 

Zensur?

Zensur?

Die Facebook Zensur hat wieder zugeschlagen.
Während 24 Stunden war mein Account gesperrt weil eine der Beiträge gegen die „Community Standards“ verstossen hat.
Spezifisch: zu viel nackte Haut war auf dem Bild zu sehen.
Ich wurde zudem gewarnt das auch Inhalte gegen „Community Standards“ verstossen könnten.

Na gut.

Liebe Facebook Redaktion, dear Mark Zuckerberg,

Diese Facebook Seite wird, durch den von euch entwickelte „Protection System“ nur registrierte Mitglieder, die über 18 Jahre alt sind angezeigt.
Ich gehe davon aus das ihr es mit diese Einstellungen ernst nimmt, ich gehe also auch davon aus das hier nur Erwachsene mitlesen können und verstehe daher nicht, warum zu viel nackte Haut störend sein könnte.
Was ich auch nicht ganz verstehe ist wie die „Community Standards“ entstehen.
Ich als teil dieser Community kann nirgends finden wo ich meinen Beitrag zu diese Standards tätigen kann, nennen wir sie deshalb einfach mal „Facebook Standards“ damit keine Konfusion entsteht.
Ich bezweifle an der moralische und ethische Qualität der „Facebook Standards“ wenn Gewalt und Hass erlaubt wird, nackte Haut und zivilisierte Diskussionen über Sexualität aber nicht.

Mit freundlichen Grüssen

Master Dan

Das geht doch nicht!...

Das geht doch nicht!…

„Würdest du eine Schwarze Sklavin annehmen?“ stellte jemand als Frage in ein SM Forum.
Kurz darauf die erste Antwort: „Keine Ahnung, wieso nicht? Hautfarbe spielt für mich keine Rolle.“
Die Reaktion darauf war für mich sehr überraschend wie auch befremdend: „Spinnst du? Geht gar nicht! Du bist weiss…“
„Ja, ich bin ein weisse, und? Ist sie rassistisch? Was soll das ganze? “ konterte der zweite, offenbar entnervt.
„Denk an die Sklaverei, das geht doch nicht…“
Ich war kurz sprachlos… Wie bitte?
Es ist also nicht eine frage von Hautfarbe sondern von geschichtliche Ethik?

Sicher Abraham Lincoln, wäre er Dom gewesen, hätte solche bedenken gehabt. Wir sind aber nicht mehr im Jahr 1850 und ich hoffe keine von uns Dom auf die Idee kommt nach Afrika zu fliegen um Frauen in Ketten abzuschleppen…
Gibt es bestimmte Kombinationen die aus ethische Gründe taboo sind? Selbstverständlich gibt es die, es sind aber solche womit sich das Strafbuch befasst.
Es ist mir absolut bewusst das es die Sklaverei gegeben hat (und immer noch gibt’s) aber das sollte auf keinen fall mit SM zusammengebracht werden.
Das eine hat und muss mit dem andere nichts zu tun haben. Es geht doch um zwei Menschen die bewusst und aus eigene Wille ein gemeinsame Weg einschlagen.
Wenn überhaupt die Sklaverei ein Thema sein sollte, dann für die dunkelhäutige Frau die entscheidet sich einen Dom zu unterwerfen, und glaubt mir wenn es so wäre würde sie sich sicher nicht ein weisser Dom suchen.
Ich finde es zwar schön das ihr taktvoll sein wollt aber habt ihr echt keine andere Sorgen?

Liebe Subs, egal was für eine Herkunft, Hautfarbe, Glauben und Erziehung ihr habt, bleibt euch selber treu.
Wer sich um solche Merkmale kümmert, weiss nicht zu schätzen was in euch steckt: Persönlichkeit, Charakter, Erfahrung, Motivation, …

Extra dazu ein paar passende Bilder von Frauen die garantiert nicht auf eine Baumwolle Plantage arbeiten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

PS:
während ich diese Post am schreiben war, wurden die betreffende Forum-Einträge gelöscht da es auch noch etliche rassistische Bemerkungen geäussert wurden.
Gut so. Das geht doch wirklich nicht!

Die zehn Dom Gebote 2

Die zehn Dom Gebote 2

Vor knapp einen Jahr hatte Die zehn Dom Gebote eine ziemliche Resonanz und ich danke euch für alle Kommentare.
Ich bin wieder darauf gestolpert und beim durchlesen habe ich bemerkt das ich es damals ziemlich knapp geschrieben habe.
Ich wäre nicht ich, wenn ich das so stehen lassen würde, also hier eine revidierte Version:

Sei ehrlich:
Ein unehrliche Dom ist das schlimmste was es gibt.

Deine Sub vertraut und glaubt an deine Ehrlichkeit. 
Wenn du unehrlich bist kannst du kein Respekt erwarten und du schwächst deine Position.

Definiere ihre Rolle:
Lege nicht einfach los, überlege genau: was macht aus ihr deine Sub? Sie muss wissen was von ihr erwartet wird.

Benutze Rituale und Abläufe, wie vor dir knien, um eine Kontinuität einzubringen. 

Sei dabei:
Eine Sub wird nicht immer gleich unterwürfig sein, sondern mal mehr und mal weniger.

Erwarte nicht das sie sich jederzeit vor deine Füsse wirft. Damit sie ihre Unterwürfigkeit ausleben kann, braucht es deine Dominanz.

Achte auf sie:
Sie ist dein grösstes Gut, jemand der dir Freude bereiten will wie sonst keine.

Achte auf ihr wohl, körperlich und geistlich. 
Dazu gehört auch ihre Grenzen zu respektieren und ein „Stop“ ohne wenn und aber folge zu leisten. 

Stecke erreichbare Ziele:
Sie will es richtig machen und zu deine Dienste sein. Unrealistische Ziele werden sie daran zweifeln lassen ob sie es jemals richtig machen wird. Sabotiere nicht ihr Enthusiasmus und Wille mit unerreichbare Ziele.

Erlaube Fehler:
Die perfekte Sub gibt es nicht, sie wird Fehler machen und das gehört dazu.

Auch wenn sie mit Herz und Seele dabei ist, sie wird ab und zu scheitern.
Helfe ihr die Fehler zu erkennen und zeige ihr wie sie sich verbessern kann.
Sie will es für dich machen, sei also ein gute Lehrer.

Bestrafe sie:
Fehler zu machen ist menschlich. Fehler aus Missmut, Trotz, Faulheit oder Unaufmerksamkeit zu begehen müssen aber bestraft werden. 

Sag ihr klar und deutlich warum sie bestraft wird damit sie solche Fehler in Zukunft vermeiden kann.

Sag ja:
Sag ja wenn sie nach eine erfolgreich erledigte Aufgabe etwas verlangt. Sag ja wenn sie ein oft wiederholte Fehler plötzlich weglässt. Sag ja wenn sie mit ihren Wille und Hartnäckigkeit voran kommt. Sag ja weil manchmal ist auch für sie schön ein „ja“ zu bekommen.

Sag nein:
Nicht nein zu sagen ist schlimmer als nicht ja zu sagen. Sie muss wissen wo die grenzen sind und vor allem sie will dich verstehen.

Sag nein damit sie merkt das du entscheidest.

Fordere sie:
Je mehr sie lernt, desto besser wird sie ihre Rolle einnehmen. Rituale und Abläufe geben ihr Sicherheit aber eine Überraschung, eine Abweichung in ein Ablauf werden sie fordern und sie wird dadurch noch besser.

Belohne sie:
Wenn sie etwas gut macht lass sie spüren das du stolz auf sie bist. Deine Freude ist ihre Freude.

Sei ein Freigeist:
Lass dich nicht von andere vorschreiben was und wie du als Dom agieren sollst.

Es gibt keine Rezepte und auch keine Bibel dafür. Mach was dir und ihr passt.
Erforsche deine und ihre Lust, frei von Vorurteile und von Zwänge.

 

Die aufmerksame unter euch haben durchgezählt und bemerkt das es nun zwölf Punkte sind.
Es bleiben die zehn Dom Gebote, im sinne von in Stein gemeisselt, ganz egal wieviele es tatsächlich sind.

Begierde

Begierde

In der Stadt gab es eine edle Patisserie und ich weiss noch wie wir Kinder unsere Nasen an der Schaufenster klebten. Die ausgestellten Torten sahen so himmlisch aus, man konnte sie sogar riechen wenn die Kundschaft durch die Türe ging. Es war aber immer nur eine kurze Träumerei, die Verkäuferin liess nie lange auf sich warten und verscheuchte uns, bevor sie mit ein Tuch unsere Spuren vom Schaufensterglas wegwischte. Trotzdem, diese kunstvoll dekorierte Berge aus Teig, Marzipan, Sahne und Zuckerguss verfolgten uns gedanklich während Tage. Wir hätten alles dafür gegeben, eine halbe Stunde alleine in der Patisserie verbringen zu können. Begierde eben.

Mag sein das es an der Distanz liegt, wie sehen uns nicht so oft, nicht so oft wie ich es mir wünschen würde. Wenn wir uns aber treffen es knistert und es dauert nicht lange bis sich die Anspannung zur erotische Spannung umwandelt. Ausser ein paar einzige male, die Ausnahmen.
Ich liebe Ausnahmen weil die das Leben würzen, sie brechen das monotone und zwingen uns anders zu agieren und reagieren.
Unsere letzte Begegnung war so eine Ausnahme. Ich bin spät am Abend zu ihr und sie war sichtbar müde.
Sie sagte mir, mit ein genervter und müde Unterton, sie müssen morgen früh aufstehen.
Wir haben es uns auf ihr Sofa bequem gemacht und wir haben geredet, uns gegenseitig gestichelt und gekuschelt. Ich kann nicht mehr sagen wer von uns angefangen hat, aber wir beide merkten das es wohl nicht auf dem Sofa enden wird… Bis ich auf die Uhr schaute. Halb drei!
Der Gentleman in mir drängte zu gehen und sie die paar übrig geblieben Stunden schlafen zu lassen.
Sie war geil (nicht nur sie…) aber kurz vor dem einschlafen und war ziemlich enttäuscht als ich meine Schuhe und Jacke angezogen habe. Doch die Vernunft sagte bei ihr auch dies sei das richtige.
Wenn nur dieses Verlangen nicht ständig dazwischen funken würde…
Vor der geschlossene Türe haben wir uns verabschiedet und der Kampf zwischen Vernunft und Geilheit wurde spürbar. Es war nicht leicht durch die Türe hinaus zu gehen.
Ich mag keine halbe Sachen. Es sind fast zwei Wochen her und an jeder einzelne Tag seither nagt dieser Gedanken an und in mir. Das Verlangen und die Sehnsucht steigen von Stunde zu Stunde.
Sie ist meine Marzipan Torte und die Zeit bis unsere nächste Begegnung das Schaufensterglas.
Ich will sie.

Beides

Beides

„Guten Tag, ich hätte gerne ein Eiscreme.“
„Erdbeere oder Schokolade?“
„Beides bitte.“

Uhm, feines Eiscreme aber nach was schmeckt es denn?
Oben nach Erdbeere, unten nach Schokolade aber wenn man häufig mit der Zunge über beide Sorten wechselt, wird es nach eine Weile ein undefinierbare Geschmack sein.
Beide Sorten an sich sind lecker aber wenn man sie vermischt ist es eher verwirrend für unsere Geschmacksknospen.
Dafür gibt es aber eine sehr einfache Lösung, man geniesst die Sorten getrennt, nacheinander.
Plötzlich merkt man das es echte Erdbeeren verarbeitet wurden und das die Schokolade aus feinster Schweizer Fondant hergestellt wurde.
Mit beide Sorten zusammen hätte man sowas nie herausgeschmeckt.

Klingt doch einleuchtend aber was will ich damit sagen, ausser das ich Eiscreme mag?
Manche ahnen es schon und es ist sicher keine Überraschung: BDSM, genauer gesagt das DS in der Mitte.
Es gibt dominante und unterwürfige, das weiss jeder der auch nur aus Interesse in Wikipedia danach gestöbert hat.
Es gibt aber auch Switcher, solche die beide Seiten geniessen. Ein „Switch“ ist übersetzt ein Schalter (für Fachleute: ein Umschalter) und somit können diejenigen die Rolle nach belieben umschalten.
In mein letzte Beitrag habe ich geschrieben das „ich Switcher nicht ein besondere Stellenwert zuteile“ und das hat ein gewisses Echo erzeugt.
Ich möchte das ein bisschen vertiefen weil Switchen ist nicht gleich Switchen.

Es gibt Switcher die ihre Rolle partnerbezogen Wechseln: Mit X ist sie/er dominant, mit Y unterwürfig.
Es gibt aber Switcher die mit der gleiche Partner die Rolle tauschen, manche sogar während ein Spiel.
Ich finde das ist ein fundamentale unterschied der aber generisch unter der Begriff „Switcher“ abgetan wird.
Schade eigentlich, denn diese zwei Sorten Switcher ticken grundverschieden.
Ich nenne sie jetzt Partner-Switcher und Laune-Switcher damit eine klare Trennung möglich ist.

Ich kenne Partner-Switcher aus erster Hand (Wortwörtlich…) denn ich bin mit eine in einer Beziehung.
Die unterwürfige die ich kenne ist aber mit andere eine gnadenlose und genüssliche dominante.
Sie würde aber nie wagen, ich glaube sie denkt nicht mal daran bei mir diese Dominanz auszuleben. Nicht weil ich sie dazu zwingen würde, sondern weil sie das so will.
Diese bewusste Entscheidung und die damit verbundene Trennung macht es möglich das bei ihr das Kopfkino angeht wenn sie nur eine E-Mail von mir bekommt.
Sie kann die zwei Rollen voll geniessen weil sie nicht ständig hin und her umschalten muss.

Was ist aber wenn ein Switcher sich schon den ganzen Tag freut auf ein dominanter Abend, und wenn er nach hause kommt findet seine Partnerin auf ihm wartend und mit der Peitsche in der Hand? Kopf-Koitus-Interuptus?
Natürlich könnte man sich vorher verständigen oder Tage vereinbaren.
Was ist aber wenn mitten im Spiel und kurz bevor der Unterwürfige ins Subspace abdriftet, der Dominante sagt „Jetzt bist du dran!“ Manche Subs sind schon ausgeflippt bei sowas…
Ich hab keine direkte Erfahrung mit Laune-Switcher aber ich stelle mir das kompliziert und irgendwie inkomplett vor.
Dieser ständiger Wechsel zwischen Erdbeere und Schokolade kann doch nur verwirrend sein.