Märchen

Märchen

Wie ihr wisst, ich mag Geschichten schreiben.
Angefangen hat das ganze mit „Die Konferenz„, danach folgten „Rotkäppchen„, „Schneekönigin“ und „Kepler-452„. An dieser Stelle ein Danke an alle die die mich mit Kommentare und „Gefällt mir“ motiviert haben!
Von der verschiedene Arten der Geschichten, das umschreiben von Märchen fasziniert mich besonders. Vielleicht weil ich damit Tabus breche in dem ich Kinder- zu SM-Geschichten verwandle…
Nun, ein Märchen beschäftigt mich schon länger, heisst es schwirren verschiedene Ansätze in mein Kopf, mir fehlt aber der entscheidende „A-ha!“ damit ich die verschiedene Teile zusammenführen kann. Dann habe ich an euch gedacht; ich bin mir ziemlich sicher das ihr Perversling mir helfen könnt 🙂

Ihr kennt wohl „Hänsel und Gretel“…
Ich möchte dieses Märchen in unsere Zeit versetzen, die Frage die ich dabei euch stelle ist:

Was für ein Beruf, Tätigkeit oder Hobby üben diese zwei Charakteren?

Es können dabei auch zwei völlig verschiedene sein.

Ich bin gespannt auf euere Ideen 🙂

 

Kepler-452 Teil 5

Kepler-452 (Teil 5)

(Zu Kepler-452 Teil 4)

Vier Monate ist es her als sie auf Delphi war, es vergeht aber keine Woche ohne das Yara eine Nachricht schickt. Laura und Jennifer schauen sich zusammen die letzte Folge aus „Yara’s Tagebuch“, so nennt Laura die Wöchentliche Mitteilungen. Sie lachen als die Kleine auf dem Bild herumtanzt und von ihre Teenager Erfahrungen berichtet. Jennifer schaut auf die Uhr und springt auf „Oh, scheisse! Ich hab mit meine Mutter abgemacht und ich bin zu spät…“ Laura lacht, typisch Jennifer und schaut zu wie sie wie eine Wilde ihr zeug sucht und zusammenpackt. Jennifer verabschiedet sich und hetzt hinaus. Laura schliesst die Türe hinter ihr und grade als sie zurück ins Wohnzimmer will klingelt es. Sie grinst und öffnet erneut die Türe: „Was hast du vergessen?…“ Der letzte Wort bringt sie nicht komplett über die Lippen.
Der Jungen mann vor ihr lächelt sie an: „Hallo Laura.“ Sie hatte überhaupt nicht mit Boris gerechnet aber er stand vor ihr. Ihr Kopf sagte „sag hallo und lass ihn rein“ aber stattdessen ging sie auf ihn zu und küsste ihn um ein paar Sekunden später wieder auf abstand zu gehen.
„Entschuldigung…“ sagte sie und dachte „was machst du eigentlich?…“ Boris erholt sich gerade von der Überraschung: „Ja, ich hab dich auch vermisst…“ und beide explodieren in lachen. „Was machst du hier? Komm rein.“ sag Laura und Boris pack die Tasche und folgt ihr hinein. Er schaut sich herum und legt die Tasche auf den Boden: „Ich wollte dich besuchen, ich wollte dich sehen. Dein Abgang aus Delphi war nicht gerade schön…“
Alle Erinnerungen flimmern wie ein Film in Laura’s Kopf und enden mit der Kuss an der Türe.
Boris starrt sie an: „Mit so viel Enthusiasmus hatte ich aber nicht gerechnet…“ Laura errötet: „Ja… Nochmal Entschuldigung…“ und merkt gerade das sie das verbotene Wort wiederholt gesagt hat. Boris reagiert aber nicht darauf: „Es war nicht unangenehm…“ Sie wechselt das Thema: „Weiss dein Vater das du hier bist?“ Boris schüttelt den Kopf: „Nein, er denkt ich feiere auf Ition.“ Feiern? denkt Laura, bis ihr dämmert: die Zeremonie. Ohne ein Wort schnappt sie Boris arm und schiebt den Ärmel hoch: der rot-schwarze Stern. Sie schaut ihn an: „Du hast es geschafft!“. Boris Stolz ist auf sein Gesicht geschrieben. „Und anstatt auf Ition zu feiern kommst du hier?…“ fragt sie. Er grinst sie an: „Wieso? Kann man auf der Erde nicht auch feiern?“
Laura lacht: „Oh doch. Lass mich etwas anders anziehen und dann gehen wir feiern.“
Boris lacht zurück: „ok.“

Die Bar ist noch halb leer als sie reinkommen und Laura sucht eine Ecke wo sie ungestört reden können. Sie hat so viele Fragen die nach eine Antwort verlangen. „Was sollen wir trinken?“ fragt sie. „Ich hab gehört das euer Bier nicht so bitter ist wie unsere.“ antwortet Boris.
Sie winkt ein Kellner herbei und bestellt zwei Bier. Boris schaut sich herum und Laura entfallen nicht die gierige Blicke der anwesende Frauen… Ja, die stärkere Gravitation auf Delphi formt die Männer gross und muskulös, Boris ist keine Ausnahme. Als das Bier ankommt stossen sie an: „Auf dich!“ sagt Laura, Boris stosst an: „auf ein schöne Wiedersehen.“  Er nimmt ein Schluck und   grinst dabei. „Ja! Die ist viel besser als unsere.“ Laura lehnt sich vor: „was ist damals passiert das ich so plötzlich weggeschickt wurde?“ Boris setzt sein Glas: „Mein Vater muss immer die Kontrolle behalten…“ Sie nickt zu. Ja, Alex ist definitiv ein Kontrollfreak. „über dich hatte er aber keine Kontrolle und du… Du warst… Wie soll ich sagen?… Du hast ihn überfordert.“ ergänzt Boris.
Laura ist verdutzt: „Überfordert?…“ Boris nickt: „Ja, du hast nicht nach seine Regeln gespielt. Du warst für ihn unberechenbar und das mag er gar nicht…“ Laura überlegt wie Alex reagierte und muss zunicken. „Ist ja auch aber egal, mein Vater ist nicht hier…“ sagt Boris mit ein Lächeln, dann lehnt er sich vor und fast flüsternd sagt er: „…und ich habe nicht vergessen wie es dir gefallen hat gefesselt zu werden…“ Sie muss an die Situation denken und spürt die Erregung hochkommen. Nichts desto trotz macht Laura auf cool: „Ja, es war nett.“
Jetzt lacht Boris laut: „Nett? Inna musste den Boden aufwischen!…“ Sie errötet und lacht: „Ja ok… Es war mehr als nur nett…“ Boris grinst sie an: „Dann müssen wir das unbedingt wiederholen.“ Er testet wie weit er gehen darf, denkt Laura. „Vielleicht…“ sagt sie verlegen.
Die beiden trinken noch ein paar Bier bevor sie in die Nacht hinausgehen. Auf der Strasse bleibt Boris stehen und blickt nach oben. Laura geht an seiner Seite: „Nein, Kepler-452 ist nicht zu sehen…“ Er dreht sich nach ihr fragend. Laura ergänzt: „Ich habe mich informiert, man sieht von hier die zwei benachbarte Sterne aber nicht dein Heimatstern.“ Boris packt sie an den Schultern und küsst sie. Sie ist zuerst fast erstarrt aber sie erwidert den Kuss. Er lässt von ihrer Lippen und Laura hat die Augen noch geschlossen, träumend. „Lass uns privat weiter feiern“ sagt er.
Sie lacht und winkt ein Taxi herbei.

Wieder bei ihr angekommen, öffnet Laura die Wohnungstür. „Mach es dir bequem. Noch ein Bier?“ fragt sie und Boris nickt ihr zu. Als sie mit der zwei Flaschen in Wohnzimmer zurückkehrt, sitzt Boris auf dem Sofa und starrt sie an. „Was ist?“ fragt sie mit ein Lächeln. Boris Mine bleibt ernst: „Du bist wunderschön. Zieh dich aus.“ Laura bleibt regungslos und starrt ihn an. Boris steht auf, nimmt ihr die Flaschen ab und setzt die auf dem Tisch: „Was hast du nicht verstanden? Das du schön bist oder das du dich ausziehen sollst?“ Laura versucht gerade die Situation zu verstehen. Eigentlich die Situation ist klar, sie kann einfach ihr Empfinden nicht richtig einordnen… „Ich hab alles verstanden…“ sagt sie. Boris setzt sich wieder hin: „Gut.“
Sie löst den Reissverschluss über ihre Schulter und lässt das Kleid sanft abfallen. Als sie da steht, nur in Dessous bekleidet merkt sie wie Boris sie anstarrt und das irritiert sie. Sein Blick ist penetrant, sie kann es förmlich spüren. Sie greift nach hinten und löst den BH, zögert eine Sekunde und streift es weg. Boris nimmt ein Schluck Bier, als eine Frau die sich entblösst das natürlichste auf der Welt wäre. Das irritiert Laura noch mehr aber erregt sie zugleich. Der Slip ist an der Reihe und sie beugt sich um die Beine auszufädeln. Ein Gemisch von Scham, Erregung und die Ungewissheit was darauf folgen wird lässt sie kurz zittern. Da steht sie, nackt und verwundbar vor ihn. Boris steht auf und geht auf sie zu. Mit einer Hand streift er um ihre Tallie als er um sie herum lauft. Unkontrolliert ihr Körper bebt, als Antwort auf die sanfte Berührung.
Er steht vor ihr und ohne Vorwarnung greift er zwischen ihre Beine. Das ist so unerwartet und geil das Laura ein Laut vor sich gibt und die Augen schliesst. „Schau mich an.“ sagt er. Mit zitternde Beine sie öffnet die Augen und sein Blick bohrt sich in sie hinein. „Ich will dich“ sagt er und gleitet mit ein Finger in sie hinein. Die Erregung hat bei ihr die überhand genommen…
Er flüstert in ihr Ohr während er an sie fummelt: „Ich könnte dich so im stehen nehmen. Das wäre aber viel zu einfach, oder?“ Laura kann nicht mehr klar denken. Was hat er gerade gesagt? Es ist so geil… „Ja…“ sagt sie einfach. Er geht auf abstand und es dauert keine Sekunde bis sie seine Berührung vermisst. Boris zieht sein Gurt ab und bevor sie realisieren kann was er vor hat, hat er ihr die Arme hinter ihr Rücken damit gefesselt. „Auf die Knie.“ sagt er und sie folgt ohne ein Wort. Vor ihr öffnet er die Hosen und sein Ständer schwebt vor ihr Gesicht. Laura will gerade daran lecken als sie eine Hand an ihr Hinterkopf spürt, kurz danach ist ihr Mund gefüllt.
Er weiss was er will und er nimmt er sich auch. Er ist nicht wie die andere Männer…
Sie bläst und spürt das es ihm gefällt, das spornt sie noch mehr an. Sie schmatzt und lutscht bis er zurückzieht und mit ein tiefe Laut auf ihr Gesicht spritzt. Laura ist stolz und ein Lächeln ziert ihr Gesicht während sein Sperma langsam hinunter fliesst. „Steh auf.“ sagt Boris und dirigiert sie Hinter dem Sofa. Mit ein Schubs zwingt er sie über der Lehne sich zu beugen.
Sie spürt wie er sein Schwanz platziert und mit ein langsame Stoss dringt er tief in sie hinein. Sie kann ein Stöhn nicht vermeiden der wird aber unterbrochen als Boris anfängt sich zu bewegen. Es sind deftige Stosse, mit eine Pause dazwischen. Es dauert eine Weile bis sie merkt das ihre Hände nicht mehr gefesselt sind. Der erste Schlag auf dem Arsch trifft sie überraschend und sie schreit. Kurz darauf folgt der zweite, dann keine mehr. Er fickt sie weiter und der stechende Schmerz verwandelt sich in ein stumpfes glühen. Dann kommen mehrere Schläge und sie schreit wieder, kann aber nicht flüchten, sie will nicht flüchten. Sein Sperma tropft von ihr Gesicht auf dem Sofa, es ist erniedrigend und geil. Unheimlich geil.
Der Takt der Schläge diktiert ihr Zeitgefühl, bis sie kommt. Laut, lang, zitternd.
Boris lässt von ihr und setzt sich auf dem Sofa neben sie. Mit zarte Bewegungen wischt er das Sperma von ihr Gesicht und füttert sie damit. Sie schluckt. „Komm her.“ sagt er und Sie hebt sich vom Sofa um in seine Arme zu gehen. Sie kuschelt sich an ihm und er küsst sie: „Du bist wirklich wunderschön.“ Langsam realisiert Laura was sie gerade durchgemacht hat. Sie ist empört aber glücklich. „Bleib bei mir…“ sagt sie leise und klammert sich an ihn. „Ich bleibe solange du willst…“ antwortet Boris. Sie schaut hoch zu ihm: „Nein, bleib bei mir für immer.“

kepler-452 teil 4

Kepler-452 (Teil 4)

(Zu Kepler-452 Teil 3)

Alex kann die Augen nicht von ihr lassen: „Stell dich hier hin.“
Laura folgt die Anweisung und sie kann dabei regelrecht spüren wie die Blicke auf ihre Haut wandern. Boris schüttelt sich aus der Starre in der er verfallen war und holt ein lange Seil.
„Heb die Arme“ sagt Boris und beginnt das Seil um sie zu wickeln und verknoten. Das dicke Seil ist weich und Laura geniesst es wie Boris um sie kreist. Um ihr Hals, um die Brüste, es ist wie eine enge Umarmung für sie. Alex steht vor ihr und begutachtet still. „Spreize die Beine“ sagt Boris. Laura folgt und schliesst die Augen, vor ihr innere Auge lauft der Traum von letzte Nacht.
Sie öffnet gerade wieder die Augen als Boris vor ihr kniet und ihr direkt ins Schritt schaut. Ihr wird gerade bewusst das sie feucht ist… und Boris hat es sicher bemerkt… Er schaut hoch zu ihr und grinst nur. Was mache ich eigentlich, fragt sich Laura. Boris ist jetzt hinter ihr und greift, eins nach dem andere nach ihre Arme und verknotet sie hinter ihr Rücken. Er ist offenbar fertig, da Alex jetzt auf sie zukommt und beginnt die kunstvolle Verzurrung zu testen. Alex zieht am Seil, schiebt seine Finger zwischen Seil und ihre Haut um die Spannung zu messen. Ohne ein Wort packt er sie an den Hüften und dreht sie auf der Stelle, um die Rückseite zu inspizieren.
Laura wird bewusst wie wehrlos sie jetzt ist, sie fühlt sich wie eine Puppe in ein Schaufenster.
Komischerweise sie fühlt sich nicht nackt, sie hat ein aufwendige Seil-Kleid an. Das gefällt ihr.
Alex meldet sich: „Sehr gut, du hast kein einzige Fehler gemacht. Diese Prüfung wirst du mit Bravur bestehen.“ Boris lächelt zufrieden. Laura fühlt sich irgendwie stolz und ohne zu überlegen sagt: „Das mache ich gerne, bei welche andere Fach kann ich behilflich sein?“
Boris ist zuerst überrascht aber lässt sich die Chance nicht entgehen: „Es gibt sicher ein paar Sachen wo du helfen kannst…“ Alex dreht sich zu Boris: „Komm mit.“ Boris ist verwirrt: „Ich befreie sie zuerst…“ Alex hack nach, lauter: „Nein, jetzt!“ Er öffnet die Tür zum Esszimmer und ruft nach Inna. Sie heilt aus der Küche. „Befreie Miss Ashford!“ sagt er trocken und als Inna hineinkommt schliesst er die Türe hinter sie. Inna beginnt ohne Worte Laura zu befreien.
„Was ist gerade passiert?“ fragt Laura. Ohne ihre Arbeit zu unterbrechen antwortet Inna: „Ich weiss es nicht aber es hört sich nicht gut an…“ dann steht sie vor ihr: „Ich habe aber nichts gesagt.“

Alex läuft in Stechschritt in sein Büro und wartet bei der Türe bis Boris hineinkommt.
Er knallt die Türe zu: „Was läuft hier ab?“ Boris setzt sich: „Ich hab keine Ahnung wovon du sprichst…“ Alex knallt mit der Faust auf sein Pult: „Versuche nicht mich für dumm zu verkaufen! Du stehst auf sie seit der erste Sekunde, ihr trinkt heimlich in der Nacht Wein zusammen und sie wird nass wenn du sie berührst! Pass auf Junge, ich lasse es nicht zu das du dir deine Prüfung versaust!“ Alex geht zur Türe und ruft laut nach Barbara, die nach ein paar Sekunden erscheint. „Bereite Miss Ashford abreise, sie verlässt uns heute noch.“ Barbara nickt „Ja Sir“ und geht. Boris meldet sich: „Ich hab gar nichts gemacht Dad!…“  „Und dabei wird es bleiben!“ kontert Alex.

Laura ist überrascht als Barbara ihr erklärt sie müsse sich auf ihre Abreise vorbereiten.
Was zum Teufel ist gerade passiert? Habe ich etwas falsches gesagt? Sie kann sich kein Reim daraus machen. Barbara begleitet sie in ihr Zimmer und hilft ihr den Koffer zu packen.
Eine halbe Stunde später sitzt sie in ein Taxi. Weder Alex noch Boris haben sie verabschiedet und sie denkt immer noch nach was falsch gelaufen ist. Am Portalhafen angekommen nimmt sie der Zolloffizier in empfang, er wurde offenbar von Alex instruiert. Ohne Verzögerungen wird sie auf der Portal-Plattform gestellt und auf der Erde zurückgeschickt.
Wieder bei ihr zu hause, stellt sie den Koffer hin und geht sie direkt in der Küche und öffnet eine Flasche Wein. Als sie ein Schluck trinkt bemerkt sie die Anzeige auf der grosse Bildschirm: vier Nachrichten. „Nachrichten abspielen“ sagt sie und der Hauscomputer folgt ihr Befehl.
Eine junge Blondine: „Keine Ahnung wenn du diese Nachricht sehen wirst aber ich will alles wissen über die Delphiner, Delphianer, … wie auch immer die heissen!“ Laura muss lachen, typisch Jennifer, ihre Arbeitskollegin beim World Times. „Nächste!“ ruft Laura.
Alex erscheint auf dem Bildschirm und Laura setzt sich: „Hallo Laura. Es tut mir leid das du gehen musstest aber Boris war von deiner Anwesenheit abgelenkt. Ich muss für seine Zukunft sorgen und ich hatte keine andere Wahl. Schade um dein Artikel aber es muss so sein. Mach’s gut.“ Was? Wegen Boris? Abgelenkt? Oh… er steht auf mich… Sie nimmt ein Schluck und ruft „Weiter!“ Yara winkt… „Hallo Miss Ashford. Ich wollte mich verabschieden aber sie waren schon weg… Schade…“ dann hebt sie ein Smartphone hoch um ein Bild darauf zu zeigen und sagt leise „…meine Freundin hat ein Lucus gefangen aber schhh!… Nicht mein Vater sagen. Ok?“ Das grün gestreifte Tierchen ist wirklich süss. Oh Yara… „Nächste“
Boris! „Hallo Laura. Keine Ahnung was mein Vater denkt was passiert ist… Er kann so… Egal. Ich hoffe wir werden uns wieder sehen, unter andere Umständen. Für eine Neutrale bist du echt cool…“ Laura muss lachen. Cool bin ich… Was habe ich aber davon? Sie nimmt wieder ein Schluck. „Jennifer anrufen“ nach ein paar Sekunden erscheint die Blondine auf dem Bild: „Hey, du bist schon zurück?“ Laura nickt: „Ja, kurzen Aufenthalt aber lange Geschichte…“ Jennifer setzt eine ernste Mine: „Oh… Ist alles ok mit dir?“ Laura nickt wieder: „Ja, ja, aber ich will mich besaufen und alleine ist nicht schön. Kommst du zu mir?“ Jennifer kommt nach an der Kamera: „Klar Süsse, ich mach mich auf dem Weg. Mach keine Dummheiten bis ich da bin, ok?“ Laura lacht: „Ja Mutter…“ und beendet die Verbindung.
Sie denkt nach: Boris steht auf mich, ok das weiss ich. Wir haben aber nichts gemacht. Wieso ist also Alex so krass? Wieso? Oh… Was ist wenn er eifersüchtig ist? Nein… Oder doch?…

(Zu Kepler-452 Teil 5)

Kepler-452 Teil 3

Kepler-452 (Teil 3)

(Zu Kepler-452 Teil 2)

Alex schliesst das Schloss um die Kette und Laura schreit laut „Nein!“
Er steht auf und mustert sie: „Komm, ich weiss das es dir gefällt und du weisst das es deine Bestimmung ist.“ Sie probiert den Halsband loszuwerden, vergeblich.
„Mach es dir selber!“ befehlt Alex in ein raue Ton und erst jetzt merkt sie das sie nackt ist.
„Wie du willst…“ sagt Alex „du weisst das ich vernünftig bin. Boris ist anders. Soll er sich um dich kümmern? Du gefällst ihm sehr…“ Laura überlegt kurz: „Nein, ist ok… Ich mache es…“
Sie lässt ihre Hand zwischen den Beine gleiten bis sie die feuchte spürt. „Das gefällt dir uh?“ sagt Alex und sie kann nicht widersprechen. Ihre Finger suchen den Klitoris und sie stöhnt als sie es findet. Sie schliesst die Augen und lässt ihre Lust frei, zwischendurch ein tiefen stöhn verlässt ihr Mund. „Das ist mein Geschenk für dich, mein Sohn.“ sagt Alex und Laura öffnet die Augen. Boris steht vor ihr mit eine lange Peitsche in der Hand. „Du wirst schreien…“ sagt er und grinst dabei. Laura schreit bereits jetzt: „Nein!!!“

Sie erwacht, schnaufend und schweiss gebadet. Ein Albtraum, es war nur ein Albtraum…
Sie sitz an der Bettkante und merkt das sie tatsächlich feucht ist. „Du kleine perverse…“ denkt sie und muss an der Gedanken grinsen. „Gut, Alex ist sehr attraktiv…“ ist ihr Gedanken, als sei es eine Entschuldigung, „…und Boris obwohl noch jung kommt Alex nach…“ Laura schüttelt diese Gedanken weg, sie will ja schliesslich nicht als Sklavin enden und wie ein Hund aus ein Napf essen. Obwohl… „Hör jetzt auf!“ sagt ihre innere Stimme.
Sie legt ein Bademantel an und leise öffnet sie die Zimmertüre. Das ganze Haus schläft. Sie macht sich leise auf dem Weg in die Küche. Das rötliche Mondlicht scheint durch die Fenster, so kann sie erkennen wo sie sich befindet. Sie geht durch das Esszimmer in die Küche und schaltet das Licht ein. Die Näpfe sind schon ausgewaschen und liegen neben der Spüle.
Irgendwo muss Wein sein, denkt sie und stöbert die Schränke durch bis sie fündig wird.
Sie schaut sich die Etiketten an bis sie sich für eine Flasche entscheidet. „Wo ist das Korkenzieher?…“ denkt sie und sucht in den Schubladen bis sie es findet. Als sie sich umdreht steht Boris, oben ohne vor ihr und Laura lässt der Korkenzieher mit ein kleinen Schrei fallen. Ohne ein Wort hebt Boris ihn auf und macht sich daran die Flasche zu öffnen. Sie mustert ihn an. Der junge hat ein wohl proportionierte und muskulöser Körper, wie ziemlich alle hier, es muss die Schwerkraft sein. „Mühe einzuschlafen, Miss Ashford?“ fragt er als er den Korken mit ein „Plopp“ auszieht. „Ja, darum Rotwein.“ sagt Laura verlegen. Boris holt zwei Gläser aus ein Schrank: „Darf ich ihr Gesellschaft leisten?“ Laura nickt und Boris schenkt ein.
Er hebt sein Glas um anzustossen: „Auf eine erholsame Nacht.“ Laura stosst an und lächelt: „Darfst du überhaupt schon Alkohol trinken?“ Boris nimmt ein schluck: „Nein, aber ich vertraue daran das sie ein Geheimnis bewahren können. Ich werde dafür nicht erzählen das sie nachts Wein stehlen…“ und grinst dabei. Laura lacht: „Deal!“ Sie stossen nochmal an und beide trinken genüsslich. „Und was hast du für ein Grund, mitten in der Nacht hier zu stehen?“ fragt Laura.
Boris sagt leise: „Ich bin gerade nach hause gekommen…“ Laura grinst: „Party?“
Er lächelt: „Ja, meine Kumpels wollten ein letztes mal als Neutrale anständig feiern.“ Laura überlegt kurz: „Na dann zum wohl, ich bin auch eine Neutrale.“ Boris lacht: „Ja, aber sie sind…“
„Zu alt?“ unterbricht Laura. „Nein, ich wollte sagen das sie anders sind…“ antwortet Boris.
Laura guckt verdutzt: „Wie anders? Und sag bitte Laura zu mir.“
„Na ja, anders weil du das nicht kennst. Ich hab gesehen wie du alles beobachtest und spannend oder schockierend findest. Hier reagiert niemand so.“ sagt Boris.
Laura nickt zu: „Ja, das stimmt. Dominanz und Unterwerfung gibt es bei uns auch aber es wird nicht so zelebriert wie bei euch. Hier ist es offensichtlich, bei uns ist es mehr diskret und verborgen hinter Floskel und Gesten. Es war extrem befremdlich für mich aber ich verstehe langsam wie das funktioniert, wie eure Gesellschaft funktioniert.“
Boris hört interessiert zu: „Und wie stellt ihr sicher das nicht alles in ein Chaos zerfällt? Wenn alles so undefiniert und keine klare Unterteilungen vorhanden sind?“
Laura lacht: „Deine Schwester hat mich schon damit konfrontiert… Unsere Gesellschaft wird durch Regierung und Institutionen gesteuert. Wir wählen Volksvertreter. Ihr habt aber teilweise recht, unsere System ist nicht immer so klar.“ Boris überlegt kurz: „Also Demokratie. Die haben wir auch aber nicht so direkt.“ Sie staunt: „Wie stellt ihr sicher das die Dominante nicht zu viel macht bekommen? Oder anders formuliert: wie können die Unterwürfige ihre Interesse schützen?“ Boris lächelt: „Wir haben eine Konstitution die das regelt, nicht alles ist erlaubt und jede Rasse hat Rechte. Im allgemein sorgen Offiziere und das Gericht das die Regeln eingehalten werden. Wenn es um die Rechte geht wird aber die Ethik einbezogen. Bei der Ethik sind Dominante und Unterwürfige gleichvertreten. So bleibt alles im Gleichgewicht.
Laura nickt zu: „Ah, ok. Ich verstehe.“
Boris grinst und beugt sich vor: „Und wenn du hier leben würdest, welche Rasse würdest du wählen?…“ Laura grinst zurück: „Ich lebe aber nicht hier…“ Der flirtet mich voll an, denkt sie.
Er schnappt sich ihre Hand und mit ein Finger zeichnet er ein Kreis auf ihren Vorderarm: „Ich denke du hättest ein Kreis hier…“ Laura scheut ihn direkt in die Augen: „Ich lasse mich nicht so leicht zähmen.“ und befreit sich von sein Griff. Sie denkt an ihr Albtraum. War es überhaupt ein Albtraum? Bei der Gedanken spürt sie die Erregung hochkommen. Boris geht in die offensive: „du weisst nicht was du verpasst…“ Laura schliesst halbwegs die Augen: „vielleicht will ich es ja auch nicht wissen…“ Er lacht. Er lacht? Was ist so lustig daran? „Und doch bist du hier auf Delphi“ sagt er. Er hat recht, ich will es wissen, denkt Laura. „Verdiene dir erst dein Stern!“ sagt sie und steht auf. „Gute Nacht“ sagt sie noch, bevor sie die Küche verlässt.

Die Nacht war nicht so erholsam, trotz Wein. Laura steht auf und geht unter die Dusche.
Die Gedanken lassen ihr keine ruhe: Was war letzte Nacht überhaupt los? Ich lasse mich von ein 18 jährige anflirten…  Gut, es ist ein leckere 18 jährige… Nein, stopp, so geht es nicht! Wieso eigentlich nicht? Er steht auf mich und er ist… Dominant, er ist dominant! Ich bin definitiv keine unterwürfige. Ok, vielleicht ein paar Schläge auf den Arsch und mich danach halten beim… Laura! Hör auf, die bist schon wieder erregt! Ja, ich bin erregt, irgendwie…
Unter den Wasserstrahl schliesst sie die Augen und ihre Hand sucht nach Entspannung.
Die Bilder in ihren Kopf vermischen sich: Näpfe, Boris, die Küche, Ketten, Alex, …
Sie kommt und der letzte Stöhn hallt nach im Badezimmer. Du bist doch eine kleine Schlampe, denkt sie und schmunzelnd stellt sie das Wasser ab.
Sie zieht sich an und geht hinunter. Barbara hört das sie kommt und heilt nach: „Guten Morgen Miss Ashford. Gut geschlafen? Ein Kaffee?“ Laura lächelt sie an: „Ja gerne.“
Nach eine kurze Weile erscheint wieder Barbara mit eine Tablett: „Ihr Kaffe, Miss Ashford.“
Laura schaut sie an: „Laura ist vollkommen genug.“ und lächelt dabei. Barbara lächelt zurück: „Solange niemand uns hört… Ich bin Barbara.“ Laura schaut sich herum: „Ja, wo sind denn die andere?“ Barbara deutet auf die Türe: „Sir und Boris sind neben an mit Inna. Soll ich bescheid sagen das du hier bist?“ Laura schlurft am Kaffee: „Ich kann einfach drüber gehen, oder?“
Barbara nickt. Laura trinkt das Kaffee fertig und begeht sich im Raum nebenan.
Inna muss wieder als Übungsobjekt dienen und Boris hat offenbar mühe mit der Seile.
„Das geht nicht so einfach bei ihr“ sagt Boris aufgeregt „sie hat zu wenig Titten, die Seile rutschen immer…“ Laura blickt auf Innas Oberweite, tatsächlich sie hat eine Handvoll davon.
„Guten Morgen…“ sagt sie und die zwei Herren drehen sich zu ihr. Alex kommt zu ihr: „Morgen. Du hast offenbar gut geschlafen, du strahlst regelrecht.“ Bin ich noch rot vom Orgasmus? Denkt Laura. Boris starrt sie an: „Bei ihr würde es gehen! Uhm, morgen…“ Laura errötet an der Gedanke das Boris ihre Oberweite anstarrt. „Sie ist unser Gast und nicht deine Dienerin…“ meldet Alex.
Ohne zu überlegen Laura sagt: „Nein, ist ok.“ Beide sind für ein paar Sekunden sprachlos.
Alex begutachtet sie kurz: „Du müsstest dich aber bis zur Unterwäsche ausziehen damit die Seile vor Ort bleiben…“ und wartet auf ein Rückzieher. Laura nickt: „Ja, kein Problem.“ und streift sich die Bluse ab. Beim vorbeigehen gebt sie die Alex ab: „Du passt auf mich auf, oder?“
Schon wieder sind Alex und Boris kurz sprachlos. Alex starrt kurz auf ihr schwarzes BH: „Uh… Ja klar!“ Boris beeilt sich Inna zu befreien und schickt sie raus. Laura zieht ihre Hosen ab und meldet: „Was muss ich machen?“ Sie geniesst für ein Moment die gierige Blicke als Alex und Boris sie mustern.

(zu Kepler-452 Teil 4)

Kepler-452

Kepler-452 (Teil 2)

(Zu Kepler-452 Teil 1)

Laura dreht sich um die Allée im ganzen zu sehen. Die Dämmerung setzt an und das klare Himmel lässt das Mondlicht durch, rötlich. Rötlich? Sie schaut hoch und blickt auf zwei rote Monde. Alex sieht ihr staunen: „Der grössere ist Janus, der kleinere ist Amon.“
„Die sind wunderschön…“ sagt Laura. „Du hast Glück, nur alle 63 Tage sind beide Monde zu sehen, wobei die Tage hier auf Delphi 34 Stunden dauern. Du kannst also deine Uhr ablegen, die ist hier nutzlos.“ Instinktiv schaut Laura auf ihre Uhr: „Nein, die halte ich an, das ist meine Verbindung zur Erde…“ Alex recht ihr die Hand: „Komm. Das essen wird sonst kalt.“
Das Haus ist grosszügig geschnitten und die Räume sind hoch. Laura zieht sich die Jacke ab, was Alex sofort merkt. Als sie durch den lange Gang gehen zeigt Alex auf merkwürdige Haken an der Wand: „Du kannst deine Jacke hier aufhängen.“ Er wartet auf sie und geht durch eine Glastüre. Das Esszimmer ist spartanisch eingerichtet: ein grosse Tisch und ein paar abstrakte Bilder. Ein junges Mädchen springt von Stuhl auf und geht auf Laura zu: „Wow, du bist wirklich alt!“ Alex schnauzt sie an: „Yara! Das war ziemlich unhöflich…“ Yara neigt ihr Kopf und die blonde lange Haare fallen ihr vor’s Gesicht: „Meine Schande… Die Neutrale sind sonst nie so…“
„So alt?“ fragt Laura lächelnd „Ist schon ok. Ich weiss mittlerweile das ich hier eine Ausnahme bin. Hallo Yara, ich bin Laura.“ Yara schaut hoch und lächelt kurz bevor sie zu Alex rennt um ihn zu umarmen „Schön das du wieder zuhause bist!“ Alex lächelt sie an: „War es so langweilig ohne mich? Das glaube ich kaum… Wo ist übrigens Boris?“ Yara nimmt eine ernste Mine: „Er macht Hausaufgaben nebenan.“ Die Maid kommt herein und stellt sich vor Alex an: „Das Essen wird in eine halbe Stunde serviert“ Alex nickt und die Maid dreht sich zu Laura: „Miss Ashford, darf ich ihr Zimmer zeigen?“ Yara springt wieder auf: „oh. Darf ich ihr das Zimmer zeigen?“ Alex grinst: „Ja, ok.“

Laura versucht Yara zu folgen,hoch ins obere Stockwerk. „Wir hatten schon lange keine Gäste mehr…“ Seufzend Laura bremst sie: „Nicht so schnell Yara… Ich muss mich an die Anziehungskraft noch gewöhnen…“ Yara stoppt: „Oh, ist die Gravitation auf der Erde schwächer? Das ist geil! Wir waren in Urlaub auf Ition, da war die Gravitation so schwach das ich nur am springen war! Warst du schon auf Ition?“ Laura lacht: „Nein, das ist mein erste fremder Planet.“ Yara jubelt: „Ich kann dir vieles zeigen hier. Wir könnten morgen Lucus jagen!“
„Klar wenn ich Zeit habe.“ sagt Laura und dabei denkt was Lucus sein könnte…
„Hier, das ist dein Zimmer.“ und Yara öffnet die Türe. Wie das Rest des Haus ist das Zimmer sehr grosszügig und in ein helles Ton gehalten. Direkt nebenbei ist das Badzimmer.
Yara zeigt ihr alle Details bis sie plötzlich die Frage stellt: „Wieso hast du dich nicht entschieden?“ Laura überlegt kurz was sie meinen könnte: „Oh, ich musste mich nicht entscheiden. Bei uns gibt es diese Kategorien nicht.“ Yara scheint überrascht zu sein: „Du meinst die Rassen? Und wer hat denn das sagen?“ Laura lächelt: „Niemand, jeder kann machen was er will…“ Die kleine unterbricht sie: „Was? Das muss ein Chaos sein!…“ Das stimmt eigentlich, denkt sich Laura: „Nein… Wir haben auch verschiedene Status, wir hier.“ Yara schüttelt ihr Kopf: „Ich kann mich trotzdem nicht eine Welt ohne Rassen vorstellen… Gehen wir wieder unten?“ Laura nickt. Sie kann sich nicht vorstellen wie das Rassen System funktioniert…
„Und wie wirst du dich entscheiden?“ fragt sie Yara. „Ich weiss noch nicht, die Oberstufe beginnt erst nach der Sommer. Ich denke aber ich hole mich ein Stern, wie mein Vater.“ antwortet die kleine stolz. Unten angekommen finden sie ein leeres Esszimmer. „Sind sicher alle nebenan…“ sagt Yara und macht sich auf dem weg. Laura folgt sie und hört Alex stimme: „Du musst das Seil doppelt nehmen und schön parallel führen…“ Das Wohnzimmer ist auch spartanisch eingerichtet, was sich aber darin abspielt zieht ihre Aufmerksamkeit: eine Blondine um die 30, in Unterwäsche, wird gerade von ein junge Mann gefesselt. Alex überwacht das ganze und korrigiert die Griffe.
Als Alex merkt das Laura und Yara da sind dreht er sich zu ihr: „Alles klar ihr zwei?“ Yara antwortet mit ein „Yep!“ Alex beginnt eine Vorstellungsrunde: „Boris, das ist Miss Ashford.“
Boris knotet noch die Beine der Blondine zu ende, steht auf und mustert Laura von Kopf bis Fuss: „Hi. Und sie sind sicher eine Neutrale?…“ Alex unterbricht ihn: „Nicht so frech junge!“
Dann dreht Alex die Blondine: „Und das ist Inna, meine dritte Frau.“ Laura sieht das Kreis auf Inna’s Handgelenk. Inna lächelt kurz: „Freut mich.“ Yara profitiert von der Situation und kitzelt Inna. „Das ist gemein Yara!“
Alex fragt Boris: „Kommst du ohne mich klar?“ und Boris nickt zu.
Laura bearbeitet gerade diese für sie absurde Szene als Alex sie am Arm greift: „Komm, lassen wir ihn machen.“

Zurück im Esszimmer fragt Alex: „Wein?“ Laura wird von ihre Gedanken gerissen: „Uh? Oh, ja gerne.“ Er holt eine Flasche und zwei Gläser aus ein fast unsichtbare Wandschrank. „Wieviele Frauen hast du eigentlich?“ fragt Laura neugierig. Alex entkorkt gerade die Flasche: „Zwei. Meine erste Frau, Boris Mutter, ist vor 6 Jahren gestorben.“ Er serviert den Wein: „Den lasse ich von der Erde kommen. Unser lokale Wein hat ein komische Beigeschmack, ist wohl die Boden Beschaffenheit…“ Laura beginnt die Puzzle-Stücke zusammen zu setzen: „Und Inna ist Yara’s Mutter?“ Alex nickt: „Das ist unübersehbar, oder?“ „Ja, sind beide sehr hübsch“ stimmt Laura zu.
Alex hebt sein Glas: „Auf die alte Neutrale, um Yara zu zitieren…“ und lacht dabei. Laura stosst zu „nicht gerade sehr schmeichelhaft aber was soll’s…“ beide trinken und Laura glaubt zu erkennen um welche Wein es sich handelt. „Wie alt ist Yara?“ fragt sie. „Yara ist 12 und Boris vor ein Monat 18 geworden.“ 18, das Entscheidungsalter denkt Laura: „Wenn ist es soweit? Die Zeremonie?“ Alex lächelt: „Du hast aufgepasst… In zwei Monate, kurz vor der Sommerferien.“
Laura grinst: „Boris wird sicher nicht abgeschoben…“ „Das denke ich auch nicht.“ sagt Alex.
Sie nimmt ein schluck und fragt „Ist mehrfach Heirat normal hier?“ Alex lacht: „Nein, es gibt keine Heirat hier, sie sind mein Eigentum.“ Eigentum? Das hat er doch auch zum Beamten gesagt… Ich sei sein Eigentum… Sie verdrängt der Gedanke. „Gibt es keine Probleme mit zwei Frauen? Ich meine, Eifersucht und so?…“ Er grinst wieder: „Nein, dafür sorge ich schon…“
Ja, das kann ich mir vorstellen, denkt sie. Die grossbrüstige Maid kommt herein mit Teller und Besteck und Alex stellt sie vor: „Barbara hast du schon kennengelernt.“ Sie nickt kurz: „Miss Ashford…“ und beginnt für vier zu tischen. Laura lässt sich nicht anmerken, kann ja sein das Yara und Boris woanders essen. Alex steht auf und sagt durch die Türe zum Wohnzimmer: „Boris, befrei sie wieder. Es gibt bald essen…“ Laura überlegt gerade wie abstrus es ist: der Sohn fesselt die leicht bekleidete Stiefmutter im Beisein der Halbschwester und sein Vater trinkt genüsslich Wein neben an…
Bald erscheinen Boris und Yara und setzen sich am Tisch. Ein Blitzgedanke geht durch Laura’s Kopf: wo essen die zwei Frauen? Barbara kommt zurück mit eine Servierschale die sie mittig auf den Tisch setzt. „Was gibt’s denn zum Essen?“ fragt Yara. Barbara lächelt: „Panierte Yukul mit Nudeln.“ Yara jubelt „Juhu! Ja!“ Alex sieht Laura’s Verwirrung: „Ich hoffe du magst Fisch.“
Laura nickt „Ja, klar.“ Inna kommt auch hinzu mit eine grosse Schale Nudeln und will gerade bei Alex anfangen als er sie mit eine Geste unterbricht: „Unsere Gast zuerst.“ Inna, die immer nur Unterwäsche trägt, macht ein Schritt zurück: „Ja Sir.“ Sie geht um den Tisch und steht neben Laura, wartend. Laura schaut sie fragend an. „Die Serviette“ sagt Inna, bis Laura merkt was sie meint: sie soll die Serviette vom Teller entfernen. „Oh, Entschuldigung…“  sagt kurz Laura und alle am Tisch halten das Atem, Inna und Barbara gehen beide ein Schritt zurück. Yara bricht das schweigen und sagt leise aber mit ernste Mine zu Laura: „Man darf nicht das verbotene Wort sagen!…“ Das verbotene Wort! Bei der Sicherheitskontrolle hatte der Beamte sie gefragt nach der Rasse, wonach sie mit ein „Entschuldigung, wie bitte?“ geantwortet hatte, bevor sie eine kassierte…
Alex erklärt ihr: „Bei uns ist es verboten sich zu entschuldigen. Ich weiss, auf der Erde kommt es häufig vor, hier ist aber wie fluchen.“ Laura schaut Yara an: „Ich wusste es nicht, Ent… Uhm… was sage ich denn anstatt…?“ Yara klärt sie auf: „Du kannst meine Schande sagen und dabei dein Blick senken.“  Laura will sich gerade zu Inna drehen als Alex interveniert: „Nicht zu ihr! Sag das niemals zu jemand der unterwürfig ist.“ Jetzt wird es langsam kompliziert für Laura…
„Ihr dürft weiter machen.“ ergänzt Alex. Inna und Barbara setzen der Service fort.
Als alle bedient sind meldet Alex ein „Guten Appetit!“ wodurch Inna und Barbara neben den Tisch auf die Knie gehen und senken ihre Köpfe. Laura denkt gerade an einer Szene in ein Film, wie hiess es? Irgendwas im Mittelalter. Die Armen…
Laura schneidet das panierte Fischstäbchen, anstatt ein weissen Fisch erscheint aber etwas bläulich… Yara mampft aber fröhlich, es muss gut sein. Sie nimmt ein Stück und zu ihrer erstaunen ist es wirklich köstlich. Wenn es nur nicht blau wäre… Das ist ziemlich irritierend.
Sie versucht Konversation zu starten: „Na Boris. Freust du dich auf die Zeremonie?“
Boris grinst: „Ja klar, dann darf ich endlich Sex haben…“ Alex lässt die Gabel im Teller fallen: „Boris! Erstens wir essen gerade und zweitens als ob du es noch nicht hattest…“ Boris zieht eine Schnute: „Richtig, meine ich…“ Yara rollt die Augen: „Jungs…“ Boris streckt ihr die Zunge raus. Laura muss gerade schmunzeln, gewisse Sachen sind doch nicht so verschieden… Wobei, was heisst „richtig“? Uhm, besser nicht nachfragen…

Als alle fertig gegessen haben und während Yara probiert ihr Vater für eine Lucus Jagd zu gewinnen, tischen Barbara und Inna ab. Laura fragt sich immer noch was die zwei essen werden… „Ach bitte Papa… Nur eine… Ich werde mich auch um ihm sorgen…“ sagt Yara.
Alex bleibt hart: „Ich habe nein gesagt. Fertig. Du weisst das es pervers ist Tiere in Gefangenschaft zu halten.“ Yara lässt aber nicht locker: „Die sind aber so süss…“
Alex knallt auf dem Tisch: „Nein! Ende der Diskussion! Was würde wohl passieren wenn es bekannt wird das die Tochter der Oberhaupt der Ethik ein Tier haltet? Kommt nicht in frage!“
Boris sieht seine Chance zurück zu schlagen: „Mädchen eben…“ Yara steht auf weinend und läuft davon. Wie wohl ein Lucus aussieht, fragt sich gerade Laura…
Boris fragt ob er gehen darf und Alex nickt zu. Er schaut sich Laura an: „Ich hoffe es war nicht zu viel auf einmal für dich…“ Sie lächelt: „Es war bis jetzt… uh… interessant…“ Alex lacht: „Verstehst du jetzt wie unterschiedlich unsere Kulturen sind?“ Laura lacht auch: „Ja, wir leben in Chaos. Zumindest denkt das deine Tochter…“ Alex fragt erstaunt: „Yara? Oh… Über was habt ihr zwei diskutiert?“ Laura lehnt sich zurück: „Sie hat mich gefragt warum ich mich nicht entscheiden konnte und ich hab ihr erklärt das bei uns jeder entscheidet für sich.“
Alex grinst: „Ja, ich habe eine weise Tochter. Ausser das sie ein Lucus will…“
„Was ist ein Lucus? Es muss ein knuddeliges Tierchen sein…“ fragt Laura.
Alex schüttelt sein Kopf: „es ist wie ein Streifenhörnchen, mit grünen Streifen, ein sehr weiches Fell und es fliegt.“ Laura stellt es sich gerade vor: „Sie hat recht, es ist voll süss…“ Alex unterbricht sie: „Mag sein aber Tiere halten ist pervers. Ein Tier kann nicht melden wie es ihm geht.“ Laura ist verwirrt: „Also, ein Tier halten ist pervers aber zwei Sklavinnen zu befehlen ist ok? Das musst du mir jetzt erklären…“ Alex wird ernst: „Die Unterwürfige entscheiden sich freiwillig für dieses Leben, es ist ihr Wille und ihre Bestimmung. Ein Tier kann diese Entscheidung nicht treffen, darum ist es pervers.“ Eigentlich ist ‚was wahres dran, denkt Laura.
Warum machen sie aber das? Warum entscheiden sie sich für ein Leben als Sklaven?
„Du wirst bestimmt müde sein, es wird eine weile dauern bis du dich an der stärkere Anziehungskraft gewöhnt hast.“ sagt Alex.
Laura stimmt zu: „Ja, es ist wirklich anstrengend… Danke für die Gastfreundschaft. Ich glaube ich werde keine mühe haben einzuschlafen…“
Sie steht auf, sagt „Gute Nacht“ und will in ihr Zimmer gehen aber sie dreht sich noch zu ihm: „Was und wann werden Inna und Barbara essen?“ Alex grinst: „keine Sorge, sie werden nicht verhungern…“ dreht sich zur Türe und sagt laut „Ihr dürft jetzt kommen!“.
Barbara und Inna erscheinen, je ein Napf tragend. „Danke Sir.“ kommt einstimmig.
Sie knien vor ihm und essen auf alle vier aus den Näpfe.
„Gute Nacht Laura“ sagt Alex. Laura dreht sich um und geht raus.
Sie wird doch mühe haben Schlaf zu bekommen. So viele Gedanken…

(zu Kepler-452 Teil 3)

Kepler-452

Kepler-452 (Teil 1)

Er atmet tief durch als er durch das Portal geht aber wie immer das Magen rebelliert und er muss sich beherrschen als er auf der andere Seite rauskommt. Ein Angestellter heilt mit eine Tüte aber er winkt ihn ab. Lange her als er zuletzt auf die Erde war, wann war das? 2142?
Er macht ein Schritt um von der Plattform abzusteigen und fast knallt er in die Wand…
Scheisse schwache Gravitation!  Der Zollbeamte grinst frech, reisst sich aber zusammen: „Willkommen auf die Erde. Würden sie sich bitte identifizieren?“
Er streicht sein rechten Arm über den Leser. Nach ein Piepsen liest der Beamte laut vor: „Alex Neumann…“ und vergleicht das Foto auf sein Bildschirm mit der echte Alex. „Haben sie etwas aus Delphi mitgenommen Herr Neumann?“ Alex schüttelt sein Kopf „Nein, nur meine Persönliche Sachen.“ und deutet auf sein Koffer. Der Zollbeamte lächelt ihn an „Dann legen sie den Koffer auf den Band und begeben sie sich in der Dekontamination.“ Alex grinst und mit ein einzige Finger hebt er sein Koffer auf’s Band. Geile schwache Gravitation!
Er schliesst die Augen als sich die Schleuse hinter him schliesst, das grelle UV Licht durchdringt seine Augenlider, bis ein „Ping“ das Sterilisierungsvorgang beendet.
Ein Zollangestellter wartet schon auf ihm als sich die zweite Türe der Schleuse öffnet: „Ihr Gepäck Herr Neumann…“ Alex greift sich das Koffer und bemüht um kleine Schritte zu machen läuft er der Gang hinunter zur Taxi Station.
Ein Google-Taxi wartet bereit mit offene Türe, er schiebt sein Koffer hinein und setzt sich.
„Sheraton Atlantis“ Sein Ziel erscheint auf’s Display und das Roboter-Taxi fährt los.
Als das Taxi draussen ist merkt Alex das es Nacht ist und sein Blick wandert nach oben, durch den Glasdach, nach der Sternen. Zum Glück ist das Himmel klar und nach eine Weile erkennt er das Schwan- Sternbild. Beim linken Flügel der Schwan, unsichtbar beim blossen Augen ist Kepler-452, sein Heimatstern. Kaum zu glauben das er 1400 Lichtjahre von zuhause entfernt ist… Eine künstliche Stimme sagt an: „In kürze ist ihr Ziel erreicht“. Das imposante Sheraton Gebäude ist in Sichtweite.
Die junge Frau am Empfang begrüsst ihn und er zieht sein rechten Arm über das Lesegerät: „Ich habe ein Zimmer reserviert.“ Die Empfangsdame nickt als Bestätigung: „Zimmer 8312, ich wünsche ein angenehme Aufenthalt Herr Neumann.“ Alex steuert zum Aufzug, steigt ein und tippt die Etage auf der Tastatur: 83. Stock. Die Türe schliesst sich und ein leichtes Surren ist das einzige Zeichen das sich die Kabine bewegt. Als er im Zimmer kommt blinkt bereits das Nachrichten Symbol auf das wandbreite Bildschirm. Er setzt sich auf’s Bett und sagt „Nachricht anzeigen“ wodurch das Symbol verschwindet und eine Videobotschaft abgespielt wird.
„Hallo Herr Neumann, herzlich willkommen auf die Erde…“ Eine attraktive Brunette, etwa 30, spricht „Ich bin Laura Ashford vom World Times, wir haben uns für morgen verabredet. Ich werde sie in der Hotel-Lounge um 10 abholen. Bis Morgen.“
Alex grinst und sagt „Nachricht löschen“. Eine Stimme bestätigt den Vorgang: „Nachricht gelöscht, keine weitere Nachrichten.“
„Wie spät ist es?“ fragt Alex. „Es ist 22:47“ antwortet die Stimme.
Es ist zwar gefühlte Nachmittag für ihm aber er zieht sich aus und legt sich ins Bett.
„Weck mich um 9“ sagt er und die Stimme quittiert: „Weckruf um 9.“ Alex zieht die Decke rüber „Licht aus.“

Das Kaffee ist grässlich aber jetzt ist er definitiv wach…
Alex macht sich auf dem Weg zur Lounge als er von hinten angesprochen wird: „Herr Neumann!“ Er dreht sich um und Laura Ashford winkt und lauft auf ihn zu.
„Guten Morgen. Gut geschlafen?“ fragt sie mit ein aufgesetzte Lächeln. „Morgen Miss Ashford.  Wo wollen sie die Interview führen?“ Laura deutet auf ein Tisch in der Ecke: „Wie wäre es dort?“ und steuert direkt zu und dort angekommen sagt sie „Setzten sie sich.“ Alex bleibt zuerst verdutzt stehen aber dann setzt er sich „Ich bin nicht daran gewöhnt Befehle zu folgen…“
Laura wechselt Mine: „Oh, es war nicht so gemeint…“ aber er unterbricht sie: „Ist schon ok“ und lächelt dabei „Danke für die Einladung, ist schon lange her als ich zuletzt hier war.“
Sie lächelt zurück „Oh, keine Ursache. Bei welcher Gelegenheit waren sie das letzt mal auf die Erde?“ Er denkt kurz nach: „Das war vor etwa 6 oder 7 Jahre. Ich hatte damals eine Gruppe Neutralen zurückgebracht.“ Laura fragt nach: „Neutralen?“ Alex ist ein bisschen verwirrt „Neutralen, weder dominant noch unterwürfig eben.“ Sie nickt kurz zu und hackt nach: „Und wieso haben sie die Gruppe zurück auf die Erde gebracht?“ Er ist überrascht von der Frage: „Im ernst? Warum? Es scheint mir Miss Ashford das sie überhaupt nicht recherchiert haben und völlig unvorbereitet hierher gekommen sind!“ Sie will etwas sagen aber er greift vor: „Sie verschwenden meine Zeit.“ und steht auf „Kommen sie wieder wenn sie bereit dafür sind. Ein schönen Tag noch!“ Ohne zurück zu blicken lauft Alex davon. Laura bleibt sprachlos sitzen.

Um 15 Uhr, als er zurück ins Hotel kommt, heilt ein Angestellter zu ihm: „Entschuldigung Herr Neumann, eine Dame wartet auf sie…“ und zeigt Richtung Lounge.
Er sieht Laura Ashford an der Bar. Er bedankt sich und steuert die Bar an.
„Ein Bier bitte.“ Als sie die Stimme neben sich hört dreht sie sich zu ihm: „Herr Neumann, entschuldigen sie mein Auftritt von heute Morgen. Es stimmt, ich war unvorbereitet, ich habe aber meine Hausaufgaben gemacht und wenn sie noch dazu bereit sind würde ich neu anfangen.“ Alex nimmt ein Schluck Bier und schaut sie an: „Wie lange warten sie hier auf mich?“
Sie senkt ihr Blick: „Seit Mittag…“ Er mustert sie kurz an: „Sie geben nicht so schnell auf, uh?“
Sie lacht: „Mein Chef auch nicht, er würde mich kommentarlos feuern.“
„Also gut Miss Ashford. Überraschen sie mich.“ lacht Alex zurück.
Laura legt ihr Rekorder auf dem Tresen. „Ok, also dann… Die Neutralen sind offenbar eine Bedrohung die abgeschafft werden muss, sind es auch emanzipierte Frauen?“
Alex dreht sich zu ihr: „Woher haben sie das?“ Laura ist verunsichert: „Aus Wikipedia…“
Alex lacht jetzt laut: „Oh mein… Und sie glauben was darin steht? Keine Ahnung wer das erfunden hat, wahrscheinlich eine abgeschobene Neutrale…“
Laura ist jetzt verwirrt: „Habt ihr keine Patriarchalische Gesellschaft?“
„Nein, haben wir nicht. Darf ich nachlesen was in Wikipedia steht?“ fragt Alex.
Laura zuckt ein Tablet „Natürlich.“ und reicht ihn nach. Als Alex danach greift sieht sie ein Teil eines Tattoo auf sein vorderarm, sie lässt sich aber nicht anmerken. Alex liest leise und grinst.
„Ich will sie nicht kränken aber das ist absoluter Mist!“ Er gibt ihr das Tablet zurück „Die Neutralen müssen nicht abgeschafft werden, wir sind ja keine Massenmörder… Die passen einfach nicht in unsere Gesellschaft und würden nur unglücklich sein.“
Laura denkt kurz nach: „Es wäre vielleicht besser wenn ich vor Ort mein Artikel schreiben würde und aus erster Hand erfahren wie eure Gesellschaft funktioniert.“ Alex ist jetzt definitiv überrascht: „Das halte ich für keine gute Idee. Sie wären mit eine völlig fremde Kultur konfrontiert…“ Sie unterbricht ihn, was Alex offenbar nicht gefällt „Das ist genau der Punkt: ich möchte euere Gesellschaft richtig kennenlernen, nicht nur davon berichten.“
Alex mustert sie nochmal an: „Sie sind zu schwach für Delphi. Sie müssen zuerst trainieren oder unsere Schwerkraft würde sie auf die Knie zwingen.“
Ohne zu überlegen schiesst Laura: „Ich bin stärker als man im allgemeine glaubt!“
Alex grinst „Wenn sie das sagen… Ich kann ein Visa organisieren aber…“
Laura wittert ihre Chance: „Aber?…“
„Aber sie tun was ich ihre sage, wie gesagt es ist eine fremde Kultur.“ ergänzt Alex.
Laura lächelt „Ja, kein Problem. Wann kann ich auf Delphi?“
Er grinst wieder: „ich gehe morgen Abend, sie könnten mich begleiten.“
Es ist ihr ein bisschen plötzlich aber Laura antwortet „Ja, ok. Ich muss nur mein Chef benachrichtigen.“
„Ok, dann morgen um 20:30 am Portalhafen.“ sagt Alex.

Sie ist überpünktlich und erregt, sie war noch nie auf ein fremder Planet gewesen.
Als sie „Miss Ashford“ hört dreht sie sich und der imposante Alex steht vor ihr.
„Hallo Herr Neumann.“ begrüsst sie ihm. Er lächelt sie an „Ist wohl nicht ihre erste Teleportation, oder?“ Sie errötet leicht „Eigentlich… Doch…“ Er lacht.
„Hier, nehmen sie eine von diese Pillen, es wird ihr Magen beruhigen“ und reicht ihr eine Streife.
Als sie die Pille geschluckt hatte, kommt Alex ihr ganz nah: „Viel wichtiger, auf Delphi weichen sie nicht von meiner Seite. Es kann für ein Fremde gefährlich sein.“
Laura nickt zu „Ok.“ „Dann gehen wir. Wo ist ihr Gepäck?“ fragt Alex und Laura zeigt auf ein riesigen Koffer. Alex lacht laut „Das werden sie niemals tragen können, geben sie her.“
Gemeinsam gehen sie durch die Sicherheitskontrolle. Am Portal angekommen erklärt Alex das vorgehen: „Stehen sie still innerhalb vom Kreis und atmen sie durch. Die Handtasche legen sie am besten auf dem Boden.“ Laura verneint „Ist schon ok. Wie weit ist Delphi überhaupt?“
Alex steigt im Kreis neben ihr: „Etwa 1400 Lichtjahre entfernt.“
Der Angestellter am Bedienungspult macht ein Zeichen und Alex nickt ihn zu, das kribbeln zeigt das der Portierungsvorgang beginnt.
Auf Delphi angekommen, als allererste lässt Laura ihre Handtasche fallen. Die mächtige Gravitationskraft hat sie überrascht. Ihr ist trotz Pille übel, was Alex sofort sieht: „Hier lang ist eine Toilette…“ doch bevor der Satz fertig war, war sie schon weg.
Er greift sich die Koffer und steigt aus dem Kreis. Laura kommt gerade aus der Toilette.
„Geht es ihnen besser?“ fragt Alex und sie nickt nur, noch etwas blass.
„Kommen sie.“ sagt er und sie gehen durch der Gang zur Sicherheitskontrolle.
Auf halben Weg wird Alex gerufen vom Portal Angestellter: die Handtasche…
„Warten sie hier“ sagt er zu Laura und geht zurück.
Er bedankt sich beim Angestellter und als er sich wieder dreht ist Laura schon weg. Er heilt ihr nach und als er zur Sicherheitskontrolle kommt hört er ein klatschen gefolgt von „Du Schlampe!“ Laura kniet am Boden und hält sich eine Hand ans Gesicht, der Zollbeamte greift gerade nach den Elektroschocker. Alex springt dazwischen und greift der Beamte am Arm: „Tue nichts was du bereuen wirst! Sie ist mein Eigentum!“ Der Beamte schaut ihn an und schaudert: „Meine Schande Sir!“ Alex hackt nach: „Was soll das hier?!“ Der Beamte weicht zurück: „Sie hat das verbotene Wort gesagt und mir direkt in die Augen geschaut…“
Alex hilft Laura wieder auf die Beine: „Alles ok?“ Sie nickt. Er widmet sich wieder der Beamte: „Geben sie mir ein Neutral Zeichen!“ Der Beamte grabt in eine Schublade und reicht Alex eine fluoreszierende „X“ Stecknadel.
Alex steckt die an Laura Jacke und er flüstert ihr im Ohr: „Geh jetzt Raus, wartest hinter der Türe, sagst kein Wort und schaust keine in die Augen.“ Sie greift nach ihm „Aber…“ Er unterbricht sie „Mach einfach was ich dir sage!“ Laura zuckt aber folgt die Anweisungen.
Alex knüpft sie wieder der Beamte vor: „Kommen sie her! Wie heissen sie?“ Der Beamte antwortet leise: „Sanders, Sir…“  „Sie ist eine Neutrale!“ sagt Alex laut. Der Beamte grinst: „Ein bisschen alt für eine Neutrale…“ Alex geht in rage: „Sie Idiot! Sie ist aus der Erde! Das hätten sie doch anhand der Passangaben sehen sollten!“ er greift sich das vorderarm der Beamte und zieht das Ärmel hoch um das Tattoo zu befreien. „Vier Sternen, ich sehe eine aber bereits schwinden!“
Der Beamte wird blass: „Meine Schande Sir!“ Alex lässt ihn los: „Sie berichten ihren Vorgesetzte was vorgekommen ist und er soll sich bei mir melden! Schönen Tag!“
Als Alex raus will, merkt er das die Türe ein spalt offen ist. Laura hat alles gehört und wartet völlig verwirrt: „Ich bin dein Eigentum?…“ Alex greift sie an beide Arme: „Etwas anderes würde er nicht verstehen. Hier hast du keine Rechte, du bist eine Neutrale. Ab jetzt keine eigene Initiative mehr und mach was ich dir sage. Ich sagte es ist gefährlich. Komm…“  Er begleitet sie nach draussen wo ein Wagen auf sie wartet.
Laura gang ist schwerfällig, die stärkere Anziehungskraft macht sie zu schaffen. Hinzu kommen die abwertende Blicke die sie von jeden kassiert. Als die Autotüren geschlossen sind fragt sie nach: „Was hat es mit diesen Tattoos an sich?“ Alex zieht sein Ärmel hoch und zeigt ihr  ein Rot-Schwarzen Stern umkreist von weitere sieben kleine schwarze Sternen: „Das zeigt die Rasse und der Status. Ein Stern für Dominante, ein Kreis für Unterwürfige und ein Dreieck für Switcher.“ Laura hört aufmerksam zu: „Und dein Status?“ Alex grinst: „Ich bin der Oberhaupt der Ethik, daher sieben Sternen. Senatoren haben sechs, Bürgermeister fünf. Ein bis vier Sternen zeichnen Offizieren an.“ Laura nickt: „Gibt es auch mehrere kleine Kreisen und Dreiecken?“ Alex lacht laut: „Nein, nur Dominante haben ein Status.“ Laura schaut ihn an und schweigt für eine weile. Alex bricht die Ruhe: „übrigens, schön das wir per du sind. Ich bin Alex.“ Laura kann ein grinsen nicht verbergen: „Laura“. Sie hat noch so viele Fragen, sie weiss aber nicht wo sie anfangen soll… „Wieso bin ich zu alt für eine Neutrale?“ fragt sie plötzlich.
Alex holt Luft: „Kinder kommen als Neutrale auf die Welt und bleiben es bis sie das 18. Lebensjahr erreicht haben. Danach werden sie in eine der drei Rassen eingeordnet, während eine Zeremonie. Die die in keine der Rassen passen bleiben Neutrale und werden abgeschoben auf andere Planeten. Die einzige Neutrale die man hier kennt sind also erst 18.“
Laura versteht jetzt die Andeutung der Beamte. „Wer ordnet die in Rassen an?“ hackt sie nach.
Alex freut sich das ihr Interesse geweckt ist: „Jeder entscheidet für sich. Parallel dazu die Ethik fragt Lehrer und Verwandte und bildet sich eine eigene Meinung. Wenn diese übereinstimmen bekommen sie das Tattoo.“ Laura ist immer noch neugierig: „Und wenn nicht?“
Er lacht: „Dann wird ein Bestimmungstest durchgeführt und sie werden beraten, damit sie die richtige Entscheidung treffen können.“ „Also du entscheidest.“ sagt Laura.
Alex verneint „Nein, die Ethik besteht aus fünf Senatoren, fünf Unterwürfige und ich als Oberhaupt.“
Sie fahren schon eine weile durch die Stadt aber erst jetzt bemerkt Laura was da draussen abgeht: Menschen führen andere Menschen an der Leine, wie Hunde.
Alex sieht ihr verwunderte Blick: „Ich sagte es ist eine andere Kultur.“
Die Häuser draussen werden rar und plötzlich biegt das Auto in eine Allee, gesäumt mit rote Bäume. Als das Auto vor das imposante Haus stoppt kommt eine Angestellte mit sehr knappe Minirock und eine Bluse die so durchsichtig ist das Laura die grosse Brüste darunter eindeutig sehen kann und öffnet Alex die Türe: „Willkommen zuhause Sir.“ Alex steigt aus, geht ums Auto und öffnet Laura die Tür. „Das ist miss Ashford. Nimm ihr Gepäck und zeig ihr ihren Zimmer.“ sagt Alex trocken. „Ja Sir“ quittiert die Maid.
Laura schaut sich herum: „wieviel Personal hast du?“ Alex ist verwundert: „Personal?“
Laura zeigt auf die Maid zu: „Sie gehört doch zum Personal?“
Alex lächelt „Nein, nein, das ist meine zweite Frau.“ Laura schluckt: „Oh…“

(zu Kepler-452 Teil 2)

verbrannte erde

Schneekönigin (Teil 3)

zu Teil 2

„Es ist ein bisschen zu spät um Reue zu zeigen…“ sage ich ihr.
Jasmin probiert es auf eine andere Art „Bitte nicht… Ich mache alles was du willst…“
Ich spiele mit der Klemmen und sie zuckt dabei „Hast du bis jetzt auch alles gemacht was ich wollte, ich bin mit dir zufrieden.“
Auf ein schlag entferne ich beide Klemmen und das zurückfliessende Blut in ihre Nippeln lässt sich laut schreien. Ich massiere sanft ihre Brüste während die Endorphine ihr Körper überfluten.
Sie stöhnt leise von sich her und ich hole mein Leder Flogger.
„Zehn Schläge finde ich angebracht, was denkst du?“
Sie reklamiert leise mit ein „Neiiinn…“ das ich unterbreche: „Ich will das du laut mitzählst!“
Der erste Schlag trifft sie unvorbereitet und lässt ihr Körper sich wie ein Bogen spannen.
„Ich höre nichts…“  Erst jetzt holt sie wieder Luft und ich ergänze „Ok, also das zählte nicht. Wieder von vorne…“
Ich treffe sie über beide Arschbacken und hinterlasse schöne Striemen die sichtbar die Farbe wechseln von weiss auf rot.
„Eins!…“ sagt sie laut.
Ich wechsle meine Position um die Schläge zu verteilen und lasse den Flogger sich um ihr Körper winden. Ab Schlag Nummer acht merke ich wie sie langsam im Subspace abdriftet und ihre Beine wackelig werden.
Die letzte zwei Schläge sind heftiger als die andere aber das scheint sie nicht mehr zu merken.
Ich schmeisse das Flogger weg und fasse ihr Gesicht mit beide Hände an.
„Es ist vorbei und das hast du gut gemacht…“ Sie lächelt leicht.
Ich Lockere das Seil und löse das Karabiner um ihre Arme zu befreien „Halt dich fest.“
Jasmin umarmt mich, ich hebe sie auf und trage sie bis vor das Feuer.
Ich lege sie auf dem Wollenteppich hin, spreize ihre Beine und dringe in ihr ein.
Erst nach zwanzig Sekunden übernimmt die Geilheit bei ihr die überhand: sie fasst mich am Arsch und zieht mich um mich tiefer eindringen lassen.
Ich fasse und halte ihre Arme neben ihr Kopf und das scheint ihr zu gefallen.
Ich wechsle und lege eine Hand um ihr Hals, mit der andere verteile ich Schläge auf ihre Brüste.
Jasmin stöhnt laut und das treibt mich zu härtere Stösse an.
Plötzlich rollt sie mit der Augen und kommt zitternd und laut stöhnend.
Ich ziehe mich zurück und profitiere von ihre situative Überempfindlichkeit: mit zwei Finger klopfe ich auf ihr geschwollene Klitoris.
Sie probiert mich davon abzuhalten und ich spreche ein Machtwort: „Hände weg oder ich hänge dich wieder auf!“ Widerwillen folgt sie und zuckt unkontrolliert bei jeder meine Berührungen.
Ich lasse sie ein bisschen ruhen. „Willst du ‚was trinken?“
Sie schaut mich an lächelnd und noch ein bisschen ausser Atem: „Ja gerne… Wasser…“
Ich streichle sie sanft „Komm wieder zu Kräfte. Ich will noch dein Arsch nehmen…“ und ich steh auf um Wasser zu holen. Ihr Gesichtsausdruck ist göttlich!

In der Kochnische suche ich nach ein Glas und ich weiss das sie jetzt gerade im Kopf durchgeht was ich mit ihr noch vor habe. Ein Gestöhne überrascht mich und ich schau nach ihr.
Jasmin hat sich gedreht, Kopf auf dem Teppich und Arsch in der Luft. Sie spuckt sich auf die Finger und schiebt sie sich in ihre Rosette… Sie ist unglaublich.
Als ich zurück mit dem Glas bin, sagt sie in ein sehr unschuldiges Ton: „Ich hab mich für dich bereit gemacht, Herr…“
Es ist das zweite mal heute das ich sprachlos bin…
Ich reiche ihr das Glas „Hier, trink.“ und hole ein Plug aus dem Koffer.
Sie kniet und trinkt als ich wieder zu ihr bin. „Mund auf!“ sage ich und sie rollte kurz mit den Augen als wollte sie sagen „nicht schon wieder…“
Ich stecke ihr das Plug im Mund „schön lutschen… und geh auf alle vier.“
Ihre Arschbacken sind von rote Striemen durchzogen, ich geh auf die knie vor ihr Gesicht und ziehe ihr das Plug aus dem Mund. Sie schaut mich an aber nur kurz denn ich packe ihre Haar und drück ihr Gesicht in mein Schritt. Sie weiss was zu tun ist und beginnt zu blasen.
Ich lehne mich über ihr und schlage meine Handfläche auf ihre Arschbacken. Sie kommentiert es mit stumpfe Geräusche, bläst aber weiter. Erst wenn ich das Plug ansetzte und beginne zu drücken hält sie still. „Weiter machen!“ Jasmin bläst weiter während das Plug sanft in ihr gleitet bis es plötzlich reinrutscht. Ich packe sie an den Haaren und drücke sie an mir.
Ich ziehe sie weg erst als sie versucht an Sauerstoff zu kommen. Sie schnappt tief nach Luft.
„Ist unser erstes Date und ich habe fast meine Manieren vergessen… Man soll immer die Dame fragen was sie wünscht. Du darfst also wählen: weiter Deepthroat oder doch lieber Arschfick?“
Sie schaut mich an und sagt leise „Arschfick…“
Ich ziehe fester an ihre Haare „Wie bitte? Was soll ich machen? Ich höre dich nicht…“
Jasmin holt Luft und sagt laut „Fick mein Arsch!…“ Ich lasse sie los und sie putzt sich den Sabber vom der Lippen.
„Gesicht auf dem Boden.“ sage ich, stehe auf und geh hinter ihr. Ich drehe der Plug als ich ihn rausziehe und sie jammert leise. „Spreize dein Arsch.“
Sie verlagert ihr Gewicht auf die Schultern und fasst mit der Hände ihre Backen.
Ich setzte an und schiebe ihn langsam rein. Ein „Oh Gott…“ kommt von ihr.
Ich bin komplett in ihr und ich beginne mich zu bewegen. Jasmin wiederholt sich: „Oh… Gott…“
Ich erhöhe das Tempo und sie stöhnt wieder ganz laut.
„Jetzt kannst du dich wieder auf die Hände stützen…“
Als ihr Oberkörper wieder gerade ist packe ich an die Haare und stosse fester.
Zusätzlich zum Gestöhne stosst sie mir jetzt ihr Arsch entgegen.
Da ihr Arsch so schön in Reichweite ist knalle ich mit der Handfläche abwechslungsweise link und rechts drauf. „Das gefällt dir uh?“
Jasmin stöhnt nur und ich ziehe fester an ihre Haare „Ob es dir gefällt frage ich!“
Ein „Jaahh…“ bestätigt mich und ich ziehe raus. Sie ist perplex und fragt sich gerade was jetzt kommen wird. Ich setzte mich auf’s Sofa und deute mit mein Finger „Komm her und setz dich drauf.“ Sie steht auf und mit wackelige Beine plaziert sie sich über mich und zeigt mir ihr Rücken. Sie packt mich und zielend senkt sie langsam ihr Arsch. Ich knalle ihr eins auf der Arschbacke „Und jetzt beweg dich!“ Sie anfängt zu reiten und stöhnt genüsslich vor sich hin.
Ich lasse sie eine weile machen und dann ziehe ich sie zu mir. Mit eine Hand halte ich sie am Hals und mit der andere fingere ich sie und ficke ihr Arsch. Das Gestöhne weicht kurze „Ja! Ja!“
Als ich spüre das mein Orgasmus nicht mehr weit ist hebe ich sie von mir „Auf die knie!“
Sie ahnt was kommt und sputet sich. „Mund auf und Zunge raus!“
Wenig später läuft mein Sperma auf ihre Zunge und tropft auf ihre Brüste hinunter.
„Du bist ein ganz geiles Biest“ sage ich mit ein Lächeln.
Jasmin leckt sich die Lippen ab wie eine Katze „Danke! Ich wusste gar nicht das ich so versaut sein kann…“ und mit ein breites Lächeln „…aber es ist geil versaut zu sein!“
Ich kann nur zustimmend lachen. Sie ist unglaublich.
„Jetzt könnten wir das Wein trinken, ich denke der hat genug geatmet…“
Sie lacht und ich tippe auf dem Sofa neben mir „Komm zu mir…“
Wir stossen an und verbringen eine ganze Weile plaudernd auf dem Sofa bevor wir zusammen unter die Dusche gehen und uns im Bett liegen.

Ein sanfte „Guten Morgen…“  weckt mich. Ich reibe den Schlaf aus meine Augen.
„Wie willst du dein Kaffee? Mit Zucker?“ Jasmin sitzt neben mir.
„Uhm… Schwarz…“ Ich bin kein Morgenmensch…
Ich rutsche hoch und setzte mich im Bett. Sie reicht mir eine dampfende Tasse und ich nehme ein Schluck. Oh ja, das tut gut… Ich schau sie mir an: sie hat nur ihr Slip und ein T-Shirt an.
Ich streichle ihr Arsch „Und wie geht es dir?“
Sie nickt „Mir geht es gut. Man sieht noch was…“ steht auf und zeigt mir die rote Streifen „…aber es tut nicht weh.“ Sie setzt eine Hand auf ihr Po „Das spüre ich aber noch…“
„Schlimm?“ frage ich. „Es geht… Du hast mich ziemlich heftig genommen… für mein erstes mal…“
Ich verschlucke mich fast mit dem Kaffee… „Warte… Dein erstes mal? Du hast geritten als gäbe es kein Morgen…“ Ich stelle die Tasse auf’s Nachttisch.
Jasmin kichert „Hi,hi… Ja, ich weiss… Ich wusste gar nicht das es so geil sein kann…“
Sie setzt sich wieder „Ich wollte kein Anal bis gestern weil ich dachte es sei schmerzhaft.“
Sie beugt sich und küsst mich „Danke. Es war wirklich geil…“
Ich will sie ins Bett ziehen aber sie wehrt sich „Nein, bitte… ich muss gehen. Ich hab abgemacht.“
„Ok, ich fahre dich, lass mich nur was anziehen.“ Als ich aufstehe und an ihr vorbei will knallt sie mir eine auf dem Arsch. „Werde nicht zu frech!…“ warne ich sie.
„Frech? Ich doch nicht…“ gackert sie „…überhaupt, willst du mit? Ich gehe Ski fahren.“
Ich drehe mich zu ihr „Uhm… Ich hab nichts zum Ski fahren dabei…“
„Das ist kein Problem. Die Freundin mit dem ich abgemacht habe, arbeitet in ein Sport-Shop. Du kannst alles mieten. Ja?“
Ich nicke zu „Ok“ Sie springt auf „Suppi!“ und geht die Treppe runter um sich anzuziehen.
Ich trinke erst mein Kaffee fertig bevor ich mich anziehe und auch hinunter gehe.
Jasmin wartet auf mich und räumt alles was herumliegt im Koffer ein.
„Nimmst du immer all deine Sachen mit wenn du reist?“ fragt sie verwundert.
Ich grinse „Sei einfach froh… Nein, ich war an eine Party.“
„Eine SM-Party?… Oh…“ und grübelt nach „…ich will auch an eine Party gehen! Das muss ganz lustig und erregend sein…“
Ich lache laut „Hast du Blut geleckt, uh? Komm, wir gehen bevor du noch auf dumme Gedanken kommst!“
Als wir hinaus gehen die Sonne blendet uns, es ist ein wunderschöne Tag zum Ski fahren.

Jasmin Freundin Fabienne war sehr nett auch wenn ein bisschen überrascht über meine Anwesenheit. Sie hat mir Anzug, Skischuhe und alles was dafür nötig ist organisiert.
Kurz bei Jasmin zuhause damit sie sich umziehen kann und nun stehen wir Schlange vor der Luftseilbahn. Als Fabienne ein Anruf entgegennimmt frage ich leise Jasmin „was hast du ihr gesagt wer ich bin?“
Jasmin grinst frech „Ich hab ihr gesagt das du mein ehemalige Mathelehrer bist…“
Ich greife sie am Arm „Ich sollte dich zum Rektor schleifen!“
Sie kichert „Keine sorge, Fabienne hasst Mathe und wird dich sicher nicht weitere Fragen stellen…“
Fabienne beendet das Telefongespräch mit ein „Ja, bis später.“ und dreht sich zu uns „Mein Freund ist schon gestern Nacht angereist und wartet auf mich oben. Macht es dir nicht aus wenn…“ Jasmin unterbricht sie: „Ja klar, mach du nur.“ und zu mir „Ihr Freund arbeitet in der Stadt und ist nicht oft hier.“ Ich nicke zustimmend „Ok, ja verstehe ich.“
Wir steigen in die Gondel und ab geht es auf dem Berg.
Kaum sind wir angekommen Fabienne lässt alles fallen und springt ein jungen Mann an und küsst ihn. Jasmin und ich lächeln und gehen weiter Richtung Piste.
Wir steigen in die Skis und ziehen unsere Kleidung zu. „Ladies first…“ sage ich ihr.
Sie lässt sich nicht bitten und mit ein Schwung gleitet sie davon.
Ich folge ihr die Piste hinab. Herrlich! Ab und zu schaut sie über die Schulter ob ich immer noch folge um dann in die Hocke zu gehen um Tempo zu gewinnen.
Als die Piste durch ein Waldstück geht drosselt Jasmin das Tempo und dreht nach links ins Wald. Ich folge ihr und nach etwa zwanzig meter bleibt sie stehen und zieht die Skis ab.
„Was ist los?“ frage ich sie. Sie kommt auf mich zu, öffnet ihre Jacke, zieht das dünne Pulli samt T-Shirt hoch und zeigt mir ihre Brüste. „Fick mich, Herr.“
Sie ist immer wieder für eine Überraschung gut!
Ich steig aus meine Skis und ziehe meine Handschuhe aus. Sie lehnt sich an ein Baum zurück.
Ich fasse sie an eine Brust und Küsse sie. Ich spüre wie sie versucht meine Hose zu öffnen und lasse sie gehen. Sie kniet im Schnee, packt mein bestes Stück aus und beginnt sofort mich hart zu blasen. Nach eine weile steht sie auf dreht mir den Rücken und fummelt an ihre Hose.
Sie schaut kurz über ihre Schulter und dann zieht sie Hose und Slip bis auf Kniehöhe runter.
Als sie auf alle vier geht sehe ich etwas schwarz zwischen ihre Arschbacken.
Dieses Luder! Sie hat mein Plug drin! „Du hast mein Plug gestohlen!“
Sie schaut zurück und zuckersüss „Ich darf. Ich bin die Schneekönigin…“

 

Ich hoffe es hat euch gefallen 🙂

Schneekönigin

Schneekönigin (Teil 2)

Zu Teil 1

Kaum lasse ich den Wagen an, dreht sich Jasmin zu mir: „was hast du mit mir vor?“
Ich schau kurz rüber „Naja, du hast ja trotz meine Warnung mehrere male aus mein Teller gepickt…“ und konzentriere mich wieder auf die Strasse „das kann ich dir nicht durchgehen lassen.“
Sie kichert „Hi, hi… Ja ich war ganz böse…“
Ich halte am Strassenrand an und sie ist ganz perplex „Hör zu, du bist echt Süss und ich würde dich sehr gerne zeigen wie ich wirklich bin aber du hast offenbar keine Ahnung auf was du dich einlässt. Also, ich kann dich zurückfahren und wir beide können uns an ein schönen Abend erinnern…“
Jasmin zieht mich am Kragen, drückt mir ihre Zunge im Mund und küsst mich leidenschaftlich.
Ich hätte einiges erwartet aber nicht das…
Sie lässt mich los und lehnt sich wieder im Sitz „Zu spät. Schon im Restaurant war ich scharf auf dich also fahr weiter!“
Es passiert nicht oft aber ich war sprachlos. Diese Göre hat es in sich.
Die Fahrt zum Chalet dauert nicht lange, es ist kurz ausserhalb vom Dorf und ich parke.
„Geh du vor, du kennst den Weg besser als ich.“ sage ich, worauf sie voraus geht.
„Du willst doch nur auf mein Arsch starren!“ kontert sie.
„Klar! Das kannst du mir aber echt nicht verübeln…“
Es ist zwar dunkel aber ich erkenne wieder ein „Pfff…“ Ausdruck.
Ich schliesse die Tür auf und wir gehen in die wärme. Sobald ich meine Jacke abgezogen habe schiebe ich zwei Holzstücke im Kamin nach. „Mach es dir bequem. Willst du ‚was trinken?“
Sie streift ihre Jacke ab „Ja gerne. Neben dem Kühlschrank hat es Wein.“
Ich folge ihre Beschreibung und suche mir eine Flasche aus. Ich stöbere die Küche auf der suche nach ein Korkenzieher und zwei Gläser. Mit ein „plopp“ ist die Flasche offen, ich schnapp mir die Gläser und will zu ihr. Jasmin steht nackt vor dem Kamin und lächelt mich an. Ihre Kleider sind einfach am Boden verteilt. Ich halte mal kurz und mustere sich richtig ab.
„Gefällt dir was du siehst?“ Kokettiert sie.
Ich geh zu ihr und deponiere Wein und Gläser auf dem Klubtisch.
Ich steh direkt vor ihr: „Für jemand der nackt vor ein Sadist steht bist du ziemlich vorlaut…“
„Entschuldigung…“ sagt sie leise.
Ich stecke ihr zwei Finger im Mund „…aber dein Mundwerk wird sicher für ‚was anderes auch gut sein…“ Das freche Ding lutscht langsam meine Finger ab bis ich sie ausziehe.
Ich ohrfeige sie, nicht stark aber stark genug um sie zu überraschen.
Ich packe sie an den Haaren und ziehe ihr Kopf leicht zurück „Ich geh mal kurz weg. Wenn ich zurück bin, sind deine Kleider fein gefaltet und gestapelt auf dem Sessel. Verstanden?“
„Ja…“
Ich verpasse ihr ein Schlag mit der Handfläche auf die Brust „Ja Herr, heisst es ab sofort.“
„Entschuldigung… Ja Herr…“
Ich ziehe sie an mich und küsse sie. Sie erwidert leidenschaftlich. Ich packe sie wieder an den Haaren „Entschuldige dich nie! Steh zu deine Fehler, lerne daraus und akzeptiere die Konsequenzen. Und jetzt los! Du hast eine Aufgabe.“
Ich lasse sie gehen und Jasmin beginnt ihre Kleider vom Boden zu sammeln.
Ich geh zu mein Koffer und hole ein paar Sachen.
Als sie sich bückt um die gefaltete Jeans auf dem Sessel zu deponieren, schlage ich mit der Gerte ein roten streifen auf ihr Arsch „Schneller!“ Sie zuckt und jault.
Sie sputet sich die restliche Kleidung zurecht zu legen und dann dreht sie sich wieder zu mir und meldet lächelnd „Fertig!…“
Ich deute mit mein Zeigefinger ein „komm her“ und sie kommt auf Zehenspitzen zu mir.
„Hände hinter dem Kopf.“ sage ich leise aber bestimmt. Jasmin nimmt die Position kichernd.
Die Gerte fliegt durch die Luft und trifft sie an der Brust. Das kichern hat ein abruptes Ende und wird durch ein Schrei ersetzt.
Ich laufe hinter sie „Du bist ganz frech… Das ist gut denn ich sehe in dir eine Herausforderung.“
Ich streichle mit der Spitze der Gerte ihr Rücken hinab „Ich will aber zuerst etwas von dir wissen. Ist das für dich alles nur ein Spiel? Denn ich bin nicht zum Spielen bereit.“
Sie will sich drehen aber eine Klatsche auf ihr Arsch stoppt sie.
„Nicht bewegen! Du musst nicht Antworten, du kannst es mir aber zeigen, dein Körper kann mir das zeigen. Ich habe jetzt deine süsse und kichernde Oberfläche gesehen, ich will aber viel tiefer, ich will deine Seele spüren.“ Ich fasse von hinten eine ihre Brüste an und zwicke ihr Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger „Wenn du das auch willst, musst du deine Gefühle bewusster erleben…“  Ich drehe an ihr Nippel und sie stöhnt. „Ja, lass dich gehen. Lass deine Gefühle freien lauf…“ Ich lasse von ihre Brust und ich gleite mit meine Hand ihr Bauch hinab bis meine Finger ein Piercing und ihre feuchte spüren. Jasmin lehnt ihr Kopf zurück und stöhnt weiter. Meine Finger bahnen sich ein weg in ihr und ich spüre wie die Klitoris meine Berührung entgegen kommt.
Ich ziehe meine Hand zurück und sie ist fast empört, sie will mehr.
„Auf die Knie.“ Sie zögert kurz reagiert aber sobald sie die Gerte an ihr Arsch spürt.
Das tänzelnde Licht der Flammen erleuchtet sie von der Seite, sehr romantisch eigentlich.
„Hände immer noch hinter dem Kopf und Mund auf.“
Ich stecke meine Finger mit ihre Feuchte in ihr Mund und sie ist kurz entsetzt.
„Lutsch die sauber.“ Jasmin schliesst die Augen und beginnt zu lutschen. „Schau mich an.“
Sie schaut hoch und ich lasse sie eine weile weiter an meine Finger saugen bevor ich ihr Mund befreie. Damit sie aber nicht auf die Idee kommt etwas zu sagen befehle ich „Mund offen halten!“
Ich reiche ihr die Ledermanschetten die ich vorher aus mein Koffer geholt hatte.
„Lege die an.“
Ich warte geduldig bis sie fertig ist und dann fixiere ich ihr mit ein Karabiner die Hände hinter ihr Kopf. Sie sieht bezaubernd aus mit offenen Mund.
Aus meine Jeanstasche hole ich eine Kette mit Japanische Klemmen. Ich zwicke und bearbeite ihre Nippel damit die emporkommen und fixiere die Klemmen. Jasmin jault und stöhnt dabei aber lässt ihr Mund offen. Brave Jasmin. Ich gehe in die Hocke vor ihr und fasse sie zwischen den Beinen. Sie stöhnt an meine Berührung. „Du bist echt ein geiles Stück… Willst du das ich dich ficke?“
Sie schaut mich an und sagt „Ja…“ Ich ziehe an der Kette und die Klemmen verhängen sich, wodurch sie laut jault. „Mund offen habe ich gesagt!“ Sie sperrt ihr Mund offen und ein „Ahh!…“ kommt.
„Ich interpretiere das als ja. Es ist aber falsch… Wie heisst es richtig?“ und ich ziehe wieder an der Kette. Jasmin korrigiert sich: „Ahh… Heee…“
„Gut. Das musst du dir aber verdienen, das geht aber sehr einfach: ich sage dir was zu tun ist und du antwortest mit ja Herr. Ist doch einfach, oder?“
„Ahh… Heee…“ Ich liebe solche Situationen…
Ich ziehe meine Jeans und Slip aus und setze mich auf dem Sofa. „Komm her und zeig mir wofür dein Mund gemacht ist.“
Jasmin kriecht auf ihre Knie bis vor mir und als sie sich bückt, Speichel tropft auf mein Schwanz, das kümmert sie aber nicht und sie fängt an zu lecken und blasen. Ich reiche nach der Kette und zupfe „das kannst du doch besser…“
Sie macht es jetzt tiefer und schneller und das ist sicher nicht ihr erstes mal…
Ich geniesse es und ziehe ab und zu an der Kette um sie zu motivieren.
Bevor es zu spät ist, stoppe ich sie „Steh auf.“
Ich sehe das sie sich bereits freut endlich gefickt zu werden aber ich muss sie enttäuschen, was ich natürlich sehr gerne mache 🙂
Ich hole ein Seil aus dem Koffer und werfen ihn über der Querbalken.
Jasmin schaut perplex zu was ich da treibe. „Komm her…“ sage ich „…und du kannst dein Mund jetzt schliessen.“
Ich verknote das Seil an der Karabiner, ziehe ihre Arme hoch und fixiere das andere ende der Seil. Sie ist wunderbar, so lang gestreckt.
Ich fasse zwischen ihre Beine und sie geht auf die Zehenspitzen um sie zu spreizen.
Sie ist klatschnass…
„Bist du bereit?“ frage ich sie.
Sie antwortet zuerst mit ein „Ja Herr!“ ihr dämmert aber das wir wahrscheinlich nicht das gleiche meinen und hängt ein „Bereit wofür?…“ an.
Ich lächle sie an „Ich sage nur zwei Fritten…“
Sie schüttelt ihr Kopf „Oh nein, bitte…“

Hier geht es weiter zu Teil 3

schneekönigin

Schneekönigin (Teil 1)

Ich verriegle mein Auto und schnapp mir Tasche und Koffer.
Das 24/7 Wochenende in Vorarlberg war schon ‚was besonderes gewesen, jetzt aber konnte ich eine Woche Urlaub in den Bergen geniessen.
Ich blicke hinauf und das kleine Chalet ist fast nicht sichtbar, versteckt hinter den beschneiten Bäume. Ich laufe den schmalen Pfad entlang, immer wieder versenke ich im Schnee bis zu den Waden… Scheisse, die Türe ist geschlossen! Mit kalten Finger suche ich mein Handy in der Jackentasche. Zum Glück habe ich die Nummer gespeichert. Es klingelt…
„Jansen!“ höre ich mehr als laut genug.
„Hallo Herr Jansen, *** am apparat. Ich stehe vor geschlossene Türe am Chalet…“
„Oh, ja… Entschuldigung, mir ist ‚was dazwischen gekommen… Gehen sie doch rein, der Schlüssel ist versteckt beim rechten Fenster, der Sims ist lose, darunter.“
Ich hebe das lose Brett „Ja, hab ich!“
„Gut. Machen sie es sich bequem, ich komme später.“
„Ok, danke, auf Wiederhören.“

Ich öffne die Türe und beim hineingehen rutsche ich auf die nasse Bretter der Veranda und lege mich hin… „Scheisse!!!“ Der Koffer beim fallen öffnet sich und verteilt sein Inhalt im Aufenthaltsraum… Ich steh auf und begutachte das Chaos: „Super!…“
Ich schliesse die Türe hinter mir und beginne alle meine SM Utensilien zu sammeln und im Koffer zu versorgen. Als ich fertig bin, nehme ich mir die Zeit und schau mich herum.
Im Kamin glüht noch ein stück Holz, ich lege ein zweite dazu und nach drei mal pusten flackern die Flammen. Da hat wohl Herrn Jansen vorgeheizt, danke dafür.
Das Sofa und die zwei Sessel sind zwar „altbacken“ aber doch bequem.
Gegenüber ist die Essecke mit Eckbank und ein rustikale Tisch. Die Kochnische ist auch nicht die neuste aber ich hab ja nicht vor zu kochen…
Ich stelle das Koffer neben der Treppe und geh mit der Tasche hinauf.
Badezimmer mit Dusche, uhm, sieht ok aus. Gegenüber das Schlafzimmer mit massive holzige Doppelbett. Die Fahrt war lang und anstrengend, ich lege die Tasche auf der Kommode und teste das Bett. Oh, harte Matratze, so wie ich es mag…

Eine weibliche Stimme: „Hallo… Jemand da?“
Ich erwache blitzartig und schüttle mir das Schlaf aus dem Gesicht.
Ich laufe die Treppe hinunter und eine junge Brünette steht im Raum und begrüsst mich: „Hallo Herr ***, Jasmin Jansen… Mein Vater entschuldigt sich und hat mich geschickt…“
Sie ist echt hübsch, ich schätze mitte Zwanzig, die Gesichtszüge sind streng aber ihr Lächeln ist bezaubernd.
Ich strecke meine Hand, „Hallo“ und blicke in ihre grüne Augen.
Sie greift zögerlich. „Finden Sie sich zurecht oder haben Sie Fragen?“
Ich lächle „Doch, ich denke schon das ich zurecht kommen wird. Auf die AirBnB Seite war alles schön beschrieben.“
Sie hebt die linke Hand und ich sehe Handschellen, „…was zum Teufel…“ denke ich…
„Die habe ich auf der Veranda gefunden…“ und mit ein breites Grinsen fragt sie „… sind Sie Polizist?“
Ich lache laut „Nein, bin ich nicht… Die können Sie aber behalten und mit ihren Partner damit spielen…“
Sie kontert sofort: „Mein Freund steht nicht auf sowas…“
Der analytische Teil mein Gehirn springt an! Uhm, dann hat sie es schon ausprobiert…
„Aber Sie schon?“ frage ich frech.
Sie errötet leicht und verlegen legt sie die Handschellen auf der Klubtisch „Uhm…“
„Danke, die Antwort genügt mich!“ und ich lächle sie an.
Sie starrt mich an, irritiert „Ich hab doch gar nichts gesagt…“
„Dein Körper aber schon…“ und grinse dabei.
Sichtlich unwohl wechselt sie schnell das Thema: „Uh… ja, falls sie etwas brauchen, sie haben die Nummer von mein Vater…“ und dreht sich zum gehen.
„Jasmin…“ rufe ich nach ihr und sie bleibt vor der Türe stehen, ohne sich zu drehen „Ich würde diese interessante Diskussion bei ein Glas Wein weiterführen.“
Bevor sie darauf antworten kann, ergänze ich „Um acht ins Dorfrestaurant?“
Sie dreht sich um und mit empörte und stechende Blick antwortet sie: „Sind Sie immer so frech?…“
Ich lächle sie an: „Leider nein…“
Sie kann ein Lächeln nicht verbergen aber ohne Worte geht sie hinaus.
„Ganz schön gewieft…“ denke ich dabei.

Viertel vor acht stelle ich den Motor ab und begebe mich ins Restaurant. An der Bar, eine Horde Touristen feiert zünftig Aprés-Ski mit irgendwelche Shots. Ich entferne mich von dieser laute und besoffene Ort… Ein Kellner nimmt mich im Empfang und nach der übliche „wieviele Personen?“ Frage deutet auf ein Zweiertisch.
Ich lege gerade meine Jacke an der Stuhllehne zurecht als der Kellner mir die Speisekarte reicht und nebenbei erwähnt das Montag Hamburger Tag ist. Wieso nicht. Ich frage gleich nach Rotwein und der Kellner sputet sich um eine Weinkarte zu organisieren.
Rioja Crianza Medievo 2010 hört sich gut an. Ich bestell gleich eine Flasche.
Der Kellner hantiert am Tisch mit Zapfenzieher herum als Jasmin bei der Eingang steht und mit ihre grüne Augen das Restaurant scannt. Sie sieht mich und steuert im Stechschritt auf mich zu. Als sie gerade ihr Mund aufmachen will sage ich kurz „Du bist zu früh aber setz dich doch…“
Verdutzt zieht sie der Stuhl zurück und setzt sich, samt Jacke.
Ich ignoriere sie konsequent und probiere den Wein, langsam und genüsslich.
„Ja, ist gut. Ein zweites Glas noch bitte.“
Erst jetzt wende ich mich wieder zu ihr „Schön das du da bist. Ich hätte nicht damit gerechnet.“
Sie ist auf Kampf eingerichtet. „Machen Sie sich keine Hoffnungen, ich bin meistens hier abends!“ Das zweite Glas wird ihr vor der Nase gestellt und ich schenke gleich ein.
Ich hebe mein Glas „Hallo Jasmin, ich bin Dan und du kannst mich ruhig mit ‚du‘ ansprechen…“
Halb Widerwillen hebt sie auch das Glas, stosst an, nimmt ein kräftige Schluck und befreit sich von ihre Jacke.
„Dann umso schöner das wir zufälligerweise am gleichen Tisch sitzen…“ und ich grinse dabei.
Sie setzt diesen „Pfff…“ Gesicht auf. „Reist dein Opfer noch nach oder spielst du alleine mit deine Handschellen?“
Ganz schön frech die Kleine… „Nein, ich lasse immer Handschellen draussen liegen um kleine freche Gören zu ködern. Es funktioniert immer…“ Ihr Blick könnte töten…
„…aber selten fallen so prächtige Exemplare wie du in der Falle.“ Ihre Mundwinkeln bewegen sich in ein Lächeln die sie verzweifelt probiert zu kontrollieren. Ja, du weisst das du hübsch bist… „Im übrige, du hast dich selber in dieser Situation hinein manövriert…“ jetzt schaut sie fragend „…du hättest die Handschellen auch direkt auf dem Tisch legen können, anstatt sie mir provokativ vor der Nase zu schwingen, oder etwa nicht?“
Ihre Gesichtszüge entspannen sich allmählich und sehe das sie nach ein Grund für ihre Tat sucht.
„Ich hätte nicht erwartet das du so cool reagierst…“ und lächelt provokativ.
„Ach so… Tut mir leid das ich mich nicht dafür schäme so zu sein wie ich bin.“
Der Kellner unterbricht und bringt ein riesigen Burger begleitet von eine satte Portion Pommes.
Jasmin schnappt sich sofort eine Fritte und bevor sie die im Mund steckt fragt sie: „Wieso? Wie bist du denn?“ Ich hasse es wenn man aus mein Teller fischt!
Ich greife nach den Besteck „Ich könnte dir jetzt eine ganze Abhandlung schildern aber ich mach dir lieber ein Beispiel“ und schneide der Burger, „für solch eine Aktion wie du jetzt gerade gemacht hast könnte ich dich auf meine Knie legen und dir dein Arsch versohlen!“
Ich blicke direkt in ihre Augen und sie weicht mein Blick nicht ab. „Wer sagt dir das ich das nicht  mag?“ und noch provokativer schnappt sie sich eine weitere Fritte.
Das kann ganz lustig werden…
Während das ganze Essen (das heisst ich hab gegessen und Jasmin hat mitgegessen) haben wir uns gegenseitig provoziert und ausgeteilt. Das mag ich an ihr, sie hat Charakter.
Der Tisch wurde aufgeräumt und der Kellner fragte nach Dessert oder Kaffee.
„Ein Espresso bitte“ und gegenüber Jasmin „Auch ein Kaffee?“
Sie nickt den Kellner zu „ja, auch ein Espresso.“ dann mit Nonchalance sagt sie „…ich werde zwar nicht mehr schlafen können…“
Ich muss grinsen „Wenn du schon nicht schlafen kannst, könntest du dir als Vermieterin die Schlafzimmertüre anschauen: die schliesst nicht richtig.“
Sie legt beide Hände auf dem Tisch „Ja, das muss ich wohl, die Pflichten…“
Wir trinken das Kaffee fertig, ich bezahle und wir gehen hinaus. Die kalte Bergluft zwingt sie ihre Jacke zu schliessen.
„Bist du zu Fuss hier?“ Sie Nickt und ich entriegle mit der Fernbedienung mein Auto.
„Spring rein bevor du erfrierst“.

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Verraten (Rotkäppchen, Teil 3)

Verraten (Rotkäppchen, Teil 3)

(Fortsetzung aus „Kleeblume, Rotkäppchen, Teil 2„)

Rotkäppchen war glücklich und machte sich auf dem Weg, zurück ins Dorf. Die Sonne war schon tief und bald würde es dunkel sein. Der Wald war für sie aber nicht mehr düster und bedrohlich, sie wusste jetzt das der Wolf gar nicht so böse ist… Sie lief an die ersten Häuser vorbei, der Hauptbrunnen mitten im Dorf war vor ihr und die üblichen Gestalten waren unterwegs. Der Apotheker winkte ihr zu, wie immer sehr nett. Sie ging in die Taverne aber nicht durch der vordere Eingang, sie wollte kein Besoffene begegnen. Stattdessen ging sie um die Ecke und durch den Speicher in die Küche. Ihr Vater kochte Suppe und begrüsste sie mürrisch: „Du bist spät dran…“ wechselte aber zu ein leichtes lächeln „…und jemand wartet auf dich in der Taverne.“ Rotkäppchen stellte das Korb hin und ging durch die schmale Türe. Die Taverne war halb besetzt, trotzdem lautes lachen und derbe Sprüche flogen durch den Laden. Ihre Mutter füllte Krüge mit Wein „Endlich, es ist schon so spät…“ Rotkäppchen erwiderte kurz „Du kennst ja Grossmutter, sie hat mir alte Geschichten erzählt und wollte mir nicht mehr gehen lassen.“ Ihre Mutter lächelte als Bestätigung und dann zeigte auf ein Tisch „Jemand wartet schon seit Stunden auf dich.“ Rotkäppchen blickte Richtung Tisch, konnte aber nicht erkennen wer es war. Das dunkel Mantel mit Kapuze verdeckte jegliche Einblick. Als sie daneben stand meldete sie sich „Ich höre sie haben nach mir verlangt?“ Der unbekannte drehte sein Kopf „Hallo Rotkäppchen, schon lange her…“ und mit einer Hand zieht er die Kapuze auf seine Schultern. Johann! Mit ein Satz umarmte sie ihn. „Nicht so stürmisch… Ich werde eine Weile bleiben, kein Grund mich zu erwürgen…“ Sie lasste von ihm und setzte sich gegenüber „Johann, wo bist du die letzte fünf Jahre gewesen?“ Erst jetzt fallte ihr auf das sein Kopf geschoren war. „Du bist ein Mönch???“ „Ja bin ich. Das war der einzige Weg Medizin und Heilkunde zu lernen ohne auf dem Scheiterhaufen zu landen.“ Rotkäppchen konnte es nicht fassen: ihre grosse liebe war wieder da und doch verboten. Sie konnte ihre Traurigkeit nicht verbergen „All die Jahre habe ich auf dich gewartet…“ Er streckte seine Hand aus und fasste ihre „Nun bin ich da.“ Sie schaute ihn an, eine Träne floss ihre Wange hinunter „Ja… Und doch erfreut mich das nicht.“ Sie stand auf und rannte davon, hoch in ihr Zimmer und legte sich weinend aufs Bett.

 

Grünkäppchen wartete bis nach der Dämmerung, niemand sollte sie sehen.
Vorsichtig rannte sie von Gasse zu Gasse bis am Dorfrand und davon. Nach drei mal Klopfen „die Hexe“ öffnete die Türe. „Komm rein, schnell!“ Die alte Dame war eine Kräutersammlerin und nicht gern gesehen im Dorf. Die Hütte war rauchig vom Kamin und roch stark nach Rosmarin und Fett. „Du bist doch die Tochter der Bürgermeister… Was verschafft mir die ehre?“
„Ehrwürdige Frau…“ begann Grünkäppchen, wurde aber unterbrochen „Ehrwürdig? Oh gnädige Gott, das muss was ganz schlimmes sein… Bist du etwa schwanger???“ Grünkäppchen erwiderte schnell „Nein, nein! Ich brauch aber trotzdem ihre diskrete Hilfe.“ „Uhm… Da sonst niemand mit mir spricht, ist die Diskretion schon jetzt sicher… Was willst du von mir?“ Grünkäppchen zog ein Beutel mit fünf Silberlinge „Ich habe eine Verletzung und ich will das keine Narbe entsteht.“ Die alte Dame begutachtet das Beutel „Gut, das lässt sich machen. Wo bist du verletzt?“ Grünkäppchen sichtbar geniert hebte ihr Rock hoch. Die alte Dame schaute sich das genau an „Oh, uhm… Tiefe Schnitte… Das wird eine weile dauern bis es verheilt. Ich habe aber das richtige für dich, warte hier.“ Sie verschwand nach hinten und kam nach ein paar Minuten mit ein Pott zurück. „Morgens und abends einsalben, nach zwei Wochen wird nichts mehr zu sehen sein.“ Grünkäppchen roch am Pott und war nicht begeistert, bedankte sich aber und ging zurück nach Hause.

 

Grünkäppchen hatte die ganze Woche verbracht ein Racheplan zu schmieden. Nach der übliche Reitstunde, anstatt nach Hause zu reiten, scheute sie ihr Pferd weg und zerriss ihr Kleid. Mit Dornensträucher kratzte sie sich die Arme blutig und mit schauspielerische Tränen rannte sie nach Hause, schreiend. Ihre Mutter heilte ihr entgegen und Grünkäppchen erzählte schluchzend wie sie es knapp schaffte der Wolf zu entkommen. Die Mutter schickte ein Knecht los, ihr Mann zu suchen und begleitete Grünkäppchen hinein um sie zu säubern und verarzten. Der Bürgermeister erschien kurz danach und als er die Berichte hörte, holte er seine Armbrust und ging hinaus „Das muss ein Ende haben! Heute bist du fällig Wolf!“ Mit Hund an der Leine und Armbrust über die Schulter steuerte er ins Wald. Der Jagdhund hatte eine Spur gefunden und leitete der Bürgermeister tief ins Wald. Nach eine eine Weile hörte der Bürgermeister stimmen. Er hielt an, band sein Hund fest und pirschte sich vor. Am rand der Lichtung sah er der Wolf wie er sich mit einer alte Dame an ein Brunnen unterhielt. In rage sprang er aus dem Wald und zielte auf dem Wolf „Du elende Monster!“ Der Wolf war zuerst überrascht aber machte sich zum Angriff bereit. Als der Bürgermeister der Abzug betätigte stellte sich Grossmutter dazwischen. Der Bolzen bohrte sich durch Grossmutters Herz und, durch die grosse Wucht, ging er hindurch und blieb beim Wolf in der vordere Schultern stecken. Grossmutter sackte regungslos zu Boden und der Wolf schäumend vor Wut sprang der Bürgermeister an. Instinktiv griff der Bürgermeister zum Messer und rammte ihn bis zur Schaft ins dichte Pelz bis der Wolf reglos war. Er blieb sitzen bis sich seine Atmung beruhigte und dachte über das geschehene nach.
Er hatte die alte Dame erschossen…

 

Die Trommler gingen durch das Dorf und verkündeten eine Versammlung beim Rathaus.Man munkelte über die verschiedenste Gründe für die Versammlung. Einige sprachen von Krieg, andere von Pestilenz… Rotkäppchen, wie die meisten andere Dorfbewohner, machte sich auf dem weg zum Platz. Als die Bevölkerung versammelt war, trat der Bürgermeister ans grosse Fenster und verkündete laut „Heute ist ein Tag der Freude!“ Links von ihm stand der Herzog, auf der gegenüberliegende Seite erblickte sie Johann. Die Leuten auf dem Platz verstummten und horchten auf. „Der böse Wolf ist Tot!“ rief der Bürgermeister und hebte sein Arm um der buschige Wolfsschwanz zu zeigen. Grünkäppchen sitze im Rathaus und freute sich über der erfolgreiche Plan. Der Platz jubelte laut. Der Bürgermeister beruhigte die Masse mit beide Händen „Heute ist aber auch ein Tag der Trauer… Bevor ich der Monster erlegen konnte, hatte er bereits eine alte wehrlose Dame gefressen.“ Rotkäppchen traf ein Stich ins Herz: Grossmutter! Der Bürgermeister erzählte weiter wie er der Wolf aufschlitze um die Dame zu retten, vergeblich. Er habe lediglich die tödlichen Überresten begraben können. Weiter erklärte er wie er das Wolf mit Steine füllte und im Brunnen hineinwarf. „Nichts sollte daran erinnern das je so ein Monster existierte!“ Der Herzog trat vor und verkündete das solch eine selbstlose Tat wohl eine Auszeichnung verdiente und kurzerhand erhob der Bürgermeister als Ritter im Adel. Leute jubelten und tanzten während Rotkäppchen und ihre Eltern in stille Trauer nach Hause gingen.

 

Bei Sonnenaufgang war Rotkäppchen schon auf, sie hatte sowieso eine sehr unruhige Nacht hinter sich, und wollte alsbald im Wald gehen. Sie ging der vertrauten Weg und sie in der Lichtung trat, traf ihr der Schlag: der Wolf sitze vor dem Brunnen! „Du lebst?“ fragte sie und der Wolf schaute sie an „Ja, ich schon…“ Rotkäppchen war verwirrt „Aber der Bürgermeister hat doch ein Wolf getötet…“ Der Wolf senkte sein Haupt „Das war mein Vater. Nun ruht er in diesen Brunnen…“ Sie umarmte der Wolf „Es tut mir Leid… Aber wieso hat er meine Grossmutter gefressen?“ Der Wolf schaute Rotkäppchen direkt in die Augen „Gefressen? Nein… Deine Grossmutter wollte mein Vater schützen und wurde vom Bürgermeister erschossen.“ Rotkäppchen sprang auf „Was??? Der Bürgermeister hat ‚was anderes erzählt!“ Der Wolf schüttelte sein Kopf „Dann lügt er. Ich habe es selbst gesehen. Als es geschah war ich auf der andere Seite der Wald und schiebte Wache.“ Der Wolf erzählte ihr das sein Vater und ihre Grossmutter schon lange befreundet waren. Er erzählte weiter was bei der Begegnung zwischen sein Vater und Grünkäppchen passierte. Rotkäppchen konnte nun die bruchhafte Stücke zusammensetzen: das Stück Teppich bei Grossmutter, Grünkäppchen auf Lebenszeit markiert, die Tötung, … „Das war sicher durch Grünkäppchen eingefädelt! Diese intrigante Göre… Wie soll ich das aber beweisen können?…“ Der Wolf deutete auf das frisch erhobene Grab „Dein Beweis ist hier begraben.“ Rotkäppchen nickte „Du hast recht! Wer soll aber Grossmutter ausgraben ohne sich strafbar zu machen? Das ist doch Totenschändung!“
Johann! Natürlich… Als Geistliche hatte er die Befugnisse. Sie küsste der Wolf „Diese Geschichte ist noch nicht zu ende geschrieben worden! Bleib fern von diesen Ort, für dein eigene Schutz.“ und rannte zurück zum Dorf. Sie dachte dabei nach, wie sie ihn überzeugen konnte… Sie ging zur Kirche und wie erwartet da war er. Als er sie sah bekundete er sein Beileid. „Johann, um genau das geht es.“ sagte sie „ich möchte das Grossmutter ins Dorffriedhof umgesetzt wird, damit sie bei der die sie liebte nah sein kann. Kannst du das veranlassen?“ Johann fasste sie an den Schultern „natürlich werde ich das veranlassen. Gleich heute nachmittag werde ich deine Grossmutter zuhause bringen.“ Rotkäppchen bedankte sich und erwiderte „Ich will sie begleiten auf diese letzte Reise.“ Johann nickte seine Zustimmung „ich werde nach dir rufen lassen.“ Am nachmittag ein Tross, geleitet von Johann machte sich zum Wald. Am Brunnen angekommen sprach Johann ein Gebet, bevor zwei Knechten mit dem ausgraben anfingen. Rotkäppchen wartete gespannt und zugleich traurig. Es wurde plötzlich still als die Knechten das Leintuch freibekamen. Die Leiche wurde vorsichtig ausgehoben und auf die Karre gelegt. Rotkäppchen sprach leise Johann an „Darf ich sie ein Letztes mal sehen?“ Johann verneinte „Das ist sicher kein schönen Anblick. Sie wird in ein sehr schlechtes Zustand sein…“ Rotkäppchen brach in Tränen „Ich… ich konnte mich nicht verabschieden…“ Johann lenkte ein und öffnete das Tuch. Zur eigene Überraschung war die Leiche in ein tadellose Zustand. Das machte Johann misstrauisch und zugleich neugierig: Grossmutter wurde doch vom Wolf gefressen… Als das Tuch komplett offen war entdeckte Johann die wahre Todesursache… Er drehte sich zu Rotkäppchen „Deine Grossmutter wurde nicht gefressen, sie wurde erschossen!“ Rotkäppchen wusste das dies die Gelegenheit war. Sie kam neben der Karre und haltete Grussmutter Hand: „Erschossen? Wie ist das möglich?… Warum?… Das verstehe ich nicht…“ Johann war nicht dumm „Das kann nur der Bürgermeister beantworten…“ Sie verdeckten wieder die Leiche und machten sich auf zum Dorf. Johann dachte laut nach „Was für ein Grund sollte der Bürgermeister haben, deine Grossmutter zu erschiessen?“ Rotkäppchen ergriff die Gelegenheit: „Als ich das letzte mal Grossmutter besuchte, erzählte sie mir das jemand den ich kenne Hurerei betreibt. Sie sei sogar sicher gewesen, denn diese Person ist mit eine Lilie markiert.“ Johann hörte interessiert zu und Rotkäppchen ergänzte „Was wenn diese Person Grünkäppchen ist? In der Tat sie angelt sich alle Reisende die im Dorf durchkommen…“ Johann Stimme wurde bestimmt „Das wäre ein triftiger Grund und das lässt sich leicht prüfen.“

 

Der Bürgermeister und ihre Tochter wurden auf Befehl der Herzog verhaftet und eingekerkert. Die Anklageschrift die am Schlosstor hing lautete auf Mord und Hurerei. Bevor jedoch Grünkäppchen ins verliesst geleitet wurde, musste sie sich eine peinliche Prozedur über sich ergehen lassen. Vor alle Gelehrten der Herzog wurde sie ausgezogen und nach der Zeichen der Lilie untersucht. Was die Herren sahen versetzte sie aber in Aufruhr. Die Salbe der Kräuterheilerin hatte gewirkt, die Lilie war nicht mehr erkennbar aber teile der Kritzelei waren noch gut sichtbar: anstatt eine Lilie nur zwei Strich hatte die Salbe übrig gelassen, in form einen auf dem Kopf gestellte Kreuz. „Das Weib ist des Teufels!“ rief eine und allesamt heilten sich zu bekreuzigen. Kurz darauf würde die Anklageschrift von Hurerei auf Hexerei geändert und das sprach sich schnell im Dorf herum. Blaukäppchen und Gelbkäppchen, die bekanntlich mit Grünkäppchen befreundet waren, zogen alle Register um sich von der Hexe zu distanzieren. Sie meldeten sich freiwillig beim Herzog und unter Schwur bezeugten sie das Grünkäppchen sie verhext und unter ihren Bann gezogen hatte. Sie hängten Grünkäppchen mehrere Todesfälle an, unter Tränen erzählten sie wie die Hexe bei dunkle Nächte der Teufel beschwor. Es gab mehrere öffentliche Befragungen, der Herzog und die Gelehrten waren über der Strafmass einig: die Todesstrafe für der Bürgermeister und der Scheiterhaufen für Grünkäppchen. Blaukäppchen und Gelbkäppchen wurde nahegelegt sich als Novizin im Kloster zu melden, um Busse zu leisten und um weitere Konsequenzen zu sparen. Die Frau vom Bürgermeister wurde von den Dorfbewohner gehetzt und floh ohne Gut und Habe. Was mit ihr geschah ist nicht bekannt.
Der Herzog um weitere Auseinandersetzungen mit der Klerus vermeiden wollte, witterte die Möglichkeit eine Allianz mit der Bischof zu schmieden und übertrag Johann die Aufgaben der Bürgermeister. Unter der neue Führung das Dorfleben erwachte.
Rotkäppchen wollte der Wolf treffen und berichten über die letzte Ereignisse. Als sie an Grossmutter Häuschen ankam wollte sie schon nach ihn rufen, der Wolf hatte sie aber bereit gewittert: „Hallo Rotkäppchen.“ Sie erzählte ihm was alles geschehen war und der Wolf war sichtbar zufrieden. „Nun, alle haben bekommen was sie verdient haben.“ sagte der Wolf. Rotkäppchen stellte die Frage die sie den ganzen Weg schon beschäftigte: „Und was wird aus uns?“ Der Wolf holte tief Luft bevor er antwortete „Was wir gemeinsam haben würde keine verstehen… Vergiss nicht: ich bin und bleibe ein Wolf.“ Sie wollte kontern aber der Wolf hatte recht. „Wir können uns aber weiterhin treffen, oder?…“ Er setzte ein Lächeln „Natürlich, ich würde mich sogar sehr freuen.“ Von da an, pflegten Rotkäppchen und der Wolf eine verborgene Beziehung.

 

Jahrhunderte später zwei Brüder aus Hanau trafen auf eine gewisse Dorothea Viehmann. Diese berichtete über Rotkäppchen Geschichte. Die zwei, obwohl fasziniert von der Erzählung, konnten kaum glauben was sie hörten, so absurd war die Geschichte. Dorothea konnte aber beweisen das die Geschichte keine Erfindung war und übergab ein altes in Leder gebundene Buch. Als eine der Brüder das alte Buch vorsichtig öffnete, stand in verblasste Schönschrift „Dies ist das Tagebuch von Rotkäppchen, AD 1158“.
Ach ja, Grimm war der Stammname diese zwei Brüder.
Was die Gebrüder aus diese Überlieferung machten, ist uns alle bekannt.

Die Lilie (Rotkäppchen, Teil 1)

Die Lilie (Rotkäppchen, Teil 1)

Mitteleuropa ist in Umbruch, das Feudale System ist in Konflikt mit der Klerus geraten, Machtspiele bestimmen die Geschichte. Rotkäppchen hatte es nicht leicht. In ein Dorf unter der Schutz der Herzog, und unweit von Bistum war Korruption und das Machtgefälle tastbar. Die Eltern bewirteten ein Taverne und waren ständig beleidigt und erniedrigt vom besoffene Dorfgesindel. Einmal pro Woche war der Tiefpunkt als der Bürgermeister und seine Handlanger auf besuch kamen, um die Zehnte zu erheben.
Sie musste schon mehrmals erleben wie der feine Herr die Hand unter den Rock ihre mutter schiebte und sie schamlos betatschte. Ab und zu verschwanden die zwei nach oben. Das schlimme war das ihre Mutter sich das immer wortlos gefallen lies.
In der Schule war es nicht besser, die Lehrerin war streng und nebenbei die Frau vom Bürgermeister. Die eigene Tochter, Grünkäppchen, war natürlich bevorzugt…
Grünkäppchen lies auch keine Gelegenheit fallen um alle bewusst zu machen wer sie auch war.
Die kleine rothaarige Göre hatte eine Klappe für drei und konnte mit ihre grüne Augen stechende und einschüchternde Blicke austeilen. Blaukäppchen, die Tochter vom Apotheker und Gelbkäppchen, die Tochter vom Stoffhändler, waren immer bemüht ihr nachzueifern.
Die drei benahmen sich wie Prinzessinnen und hänselten alle andere, alle voran Rotkäppchen.
Es verging kein Tag ohne das Rotkäppchen ins Dreck gezogen wurde, sie war aber hart in nehmen und sie war trotz allem eine gute Schülerin. Das Dreigespann feierte ausgiebig und sie verpassten keine Gelegenheit, jeder gut aussehende Reisende oder Händler landete unweigerlich mit eine der drei in die Kiste.
Und da war Johann. Der Sohn vom Schreiner war zwei Kopf grösser als alle andere und in ihre Augen ein strahlende Ritter. Mit seine imposante Statur beschütze er Rotkäppchen und sie war ihm Verfallen. Nach der Schule Johann begleitete sie nach Hause und obwohl er sehr wortkarg war, seine Gesten waren immer liebevoll ihr gegenüber.
Die Jahren vergingen und als die Schule vorbei war musste Rotkäppchen in der Taverne helfen.
Zwei Tagen vor ihr Geburtstag kam Johann in der Taverne. Er schenkte Rotkäppchen eine kleine Halskette. „Mein Geburtstag ist aber übermorgen, du Dummerchen…“ scherzte sie.
Johann erklärte ihr das er ihr Geburtstag verpassen würde „Ich werde weggehen von hier. Ich will weiter studieren und dafür muss ich in die Stadt.“ Rotkäppchen war alles andere als begeistert „Wann? Und wie lange wirst du weg sein?“
„Ich reite Morgen los. Ich weiss nicht wie lange es dauern wird. Zwei Jahre, vielleicht drei.“
Sie liess ihre Hände fallen „Drei Jahre?… Ich kann nicht einmal drei Tage ohne dich sein!“
Er fasste ihr Kopf mit seine grosse Hände und druckte ihr ein Kuss auf der Stirn „Ich werde aber zurückkommen, versprochen. Warte solange auf mich und ich werde dich als gelehrter heiraten.“ Rotkäppchen Augen strahlten und doch musste sie die bittere Pille schlucken.
„Schreibe mir. Wenigstens durch den Papier will ich dir nahe sein…“
Er nickte „Jeden Tag.“

 

Anfangs schrieb Johann regelmässig, doch die Briefe wurden immer selten und dann nichts mehr kam. Seit fünf Jahre war er weg und sie hatte die Hoffnung verloren.
Der Sohn vom Herzog hatte ein Auge auf sie geworfen und umgarnte sie lange Zeit.
Lange hielt sie sich an ihr Versprechen aber irgendwann gab sie der Avancen der Adliger nach.
Er war liebevoll und umsorglich aber zugleich ohne Format. Sein Rang erlaubte ihm einiges, er war jedoch charakterlich zu schwach um jegliche Führungspositionen unter sein Vater zu übernehmen. Auch im Bett war er zögerlich und Rotkäppchen musste immer die Initiative ergreifen. Er sorgte sich aber gut um sie.
Freitag Abend war die Taverne gut besucht und Rotkäppchen hatte aller Hand voll zu tun um Wein und Bier einzuschenken. Die Stimmung war gut, bis der Bürgermeister, in Jagdgewand reinkam.
Die zwei Handlanger vom Bürgermeister befreiten kurzerhand ein Tisch und schickten die dort sitzende Gäste zu Boden. Rotkäppchen heilte um die am Boden sitzende zu helfen. Der Bürgermeister fasste sie aber am Arm „Kümmere dich nicht um die. Kümmere dich um unser Durst!“ und schickte sie los. Sie liess sich nicht anmerken aber verfluchte ihn zwischen die Zähne. Auf der Jagd war wohl schon genug Wein durch seine Kehle geflossen. Ihr Vater hatte die schallende Stimme schon gehört und machte sich auf dem Weg nach oben um die Silberlinge aus dem versteck zu holen. Rotkäppchen servierte Wein als der Bürgermeister sie am Bein fasste und seine Hand nach oben bewegte um ihren Arsch zu tasten . Sie zog zurück „Lassen sie das!“
Wütend knallte ihr der Bürgermeister eine schallende Ohrfeige „Du kleine verzogene Göre! Was denkst du was du bist?!“ Rotkäppchen Vater heilte sich dazwischen und warf ein Beutel Silberlinge auf dem Tisch „Hier! Und finger weg von meiner Tochter! Abgemacht ist abgemacht.“ Der Bürgermeister kippte der Beutel auf dem Tisch und zählte schnell nach „Und wo ist der Rest?“ Der Wirt konterte „Es gibt kein Rest, das ist alles…“ Der feine Herr nahm ein grosse Schluck wein und packte danach Rotkäppchen Vater am Kragen „Dann schick deine Frau her…“ Rotkäppchen hielt noch die Hand an ihre rote Wange als ihr Vater sie schnappte und nach hinten schleppte. „Warum lässt du dir das gefallen? Und was heisst abgemacht?…“
Ihr Vater senkte der Kopf „Der Bürgermeister will mehr als wir bezahlen können und wenn ich nicht bezahle wird er die Taverne an jemand andere geben…“ Rotkäppchen hackte nach „Und was hat Mutter mit ihm zu tun?“ Der Vater fasste sich vor Scham ins Gesicht „Deine Mutter ist… ist die Restbezahlung…“ Sie war schockiert aber erst jetzt verstand warum alle kuschten.
„Und… und was hast du meinetwegen abgemacht?“ Der Vater blickt ihr in die Augen „Ich habe dich aus diesen Handeln ausgeschlossen. Egal was passiert, dir wird nichts geschehen.“
Aus der Taverne hörte man der Bürgermeister rufen „Wo bleibt die Wirtin?…“
„Hol deine Mutter und bleib danach oben.“ Rotkäppchen wollte sich widersetzen „Aber Vater…“ er unterbrach sie aber „Mach einfach was ich sage!“

 

Grünkäppchen reitete am Waldrand als ihr Gaul sie plötzlich zu Boden warf und in Wald verschwand. Sie kam fluchend wieder hoch und schreite nach der flüchtende Pferd, vergeblich.
„Ach scheisse. So ein verfluchte Tier!…“ und heilte ihm nach.
Sie rannte orientierungslos im Wald als sie ein Geräusch hinter sich hörte. Sie stoppte ihre Verfolgung und drehte sich um. Sie liess ein Schrei los als sie der Wolf sah. „Bitte, tue mir nichts…“ flüsterte sie mit zitternde stimme. „Wieso sollte ich denn nicht?…“ fragte der Wolf. Grünkäppchen zitterte noch, war aber überrascht „Du kannst… sprechen?…“ Der Wolf näherte sich „Nee, ich singe… Was für eine blöde Frage!“ Grünkäppchen kroch auf ihr Hintern rückwärts „Du bist doch ein Tier, und Tiere sprechen nicht.“ Der Wolf blickte auf sie hinunter „Nur weil du ein Mensch bist, denkst du das du besser bist? Du hast übrigens meine Frage noch nicht beantwortet… Wieso sollte ich dich nicht fressen?“ Grünkäppchen war mit der Rücken an ein Baum gekommen und konnte nicht weiter zurück „Ich bin die Tochter vom Bürgermeister, ich… ich kann dich reich machen!“
Der Wolf lachte „Oh, die Tochter vom Bürgermeister… Entschuldigung Mylady…“ dann wechselte er seine Mine „Du schmeckst nach Frischfleisch wie jeder andere und ich kann mit Geld nichts anfangen! Ich werde dich wohl fressen.“
Grünkäppchen war in Tränen „Nein, warte! Ich kann dir mein Körper anbieten…“ Der Wolf war überrascht „Sex als Gegenleistung für dein Leben? Uhm… Gut, aber auf meine art.“
Sie wischte sich die Tränen „Oh, gut… Ehm, was heisst auf deine art?“ Der Wolf grinste „Ich werde dich fesseln und ich werde dich weh tun.“ Grünkäppchen sprang auf „Auf keinen Fall!“
Der Wolf schnupperte an ihr „Also doch fressen, auch gut“ und knurrte laut.
Grünkäppchen war terrorisiert „Nein warte! Gut… Wie du willst…“
„Rühr dich nicht vom Fleck!“ knurrte der Wolf. Gekonnt rammte er vier Aste im Boden „Leg dich nieder!“ Sie zuckte aber folgte die Anweisung. Mit Efeu machte er Schlingen und verband er ihre Hände und Füsse and die Asten. Grünkäppchen weinte leise.
Der Wolf stiess plötzlich seine Schnauze unter Grünkäppchen Rock und mit eine Genick Bewegung hob er ihn hoch. Sie liess ein Schrei los als sie entblösst vor dem Wolf lag. „Damit unsere Abmachung gilt, musst du aber leise erdulden was ich mit dir mache.“ Grünkäppchen nickte zu „Ja, ja, alles was du willst!…“ Der Wolf begann mit eine Kralle an ihr Unterleib zu kratzen. Sie beisste auf ihre Lippe um nicht zu schreien aber irgendwann wurde der Schmerz zu viel „Ahh! Bitte… Es tut weh!…“ „Sei still! Ich bin noch nicht fertig!“ schnauzte der Wolf und kratzte weiter.
„Was… Was machst du mit mir?“ fragte Grünkäppchen. „Ich zeichne eine Lilie. Huren werden damit kennzeichnet.“ Grünkäppchen wehrte sich heftig „Was?… Ich bin keine Hure!“
Der Wolf war über ihr „Doch! Du bietest ohne zu zögern dein Körper an, das machen doch Huren so! Du bist eine kleine arrogante zickige Hure und jeder soll das wissen!“ Mit vier Hiebe zerschnitt der Wolf die Schlingen „Und jetzt hau ab zu dein Vater und wein dich aus!“ Grünkäppchen flieh davon, weinend und ohne sich umzudrehen.

 

(Hier geht es weiter nach „Kleeblume, Rotkäppchen, Teil 2„)

Kleeblume

Kleeblume (Rotkäppchen, Teil 2)

(Fortsetzung aus „Die Lilie, Rotkäppchen, Teil 1„)

Rotkäppchen war flott im Wald unterwegs, auf dem Weg zu ihre Grossmutter.
Eichhörnchen schauten scheu von der Bäumen herab und Schmetterlinge tanzten in der Luft.
Als sie um den grossen Stein trotte stand er plötzlich da, mitten im Weg, der Wolf.
Rotkäppchen hatte schon so viele Geschichten über der bösen Wolf gehört und jetzt war sie Auge im Auge mit dieser Monster. Ihr Verstand schreite „Renn!“ aber ihre Füsse standen vor Schreck still.
Der Wolf machte zwei Schritte in ihre Richtung und zu ihre volle Überraschung sagte plötzlich „Hallo kleines…“ Rotkäppchen kämpfte innerlich mit dem Drang wegzurennen aber sagte ein kurzes und leise „Hallo…“ Der Wolf kam immer näher und Rotkäppchen knie zitterten schon vor Angst.
„Weisst du wer ich bin?“ fragte der Wolf und sie konnte ihr warmes Atem spüren.
„Du… du bist der… der böse Wolf…“ Der Wolf grinste kurz „Ja, das bin ich. Hast du angst?“
Rotkäppchen nickte nur. „Das ist auch gut so, ich bin ja ein böse Wolf.“
Sie fasste all ihr Mut zusammen: „Wirst du… mich fressen?…“
Der Wolf schaute ihr direkt in die Augen, „Willst du gefressen werden?“
„Nein…“ sagte sie. Der Wolf schnupperte an ihre Wange und flüsterte ihr ins Ohr „Willst du mit mir fliegen?“
Rotkäppchen war verdutzt „Wölfe können ja gar nicht fliegen… Oder doch?…“
Der Wolf wendete sich um und warf ein Blick auf sie über die Schulter „Komm mit und finde es heraus“ und lief davon.
Rotkäppchen dachte für ein moment ans weglaufen aber ihre Neugierde war stärker und sie folgte der Wolf.
Sie drangen tief im Wald, der Weg wurde zuerst schmaler um dann komplett zu verschwinden.
Nach eine Weile kamen sie an einer Lichtung und da stand ein Haus. Der Wolf öffnete die Türe und bat sie hinein „Komm rein.“
Sie trat ein und schaute sich rum als der Wolf neben ihr stand „Du bist mutig, nicht viele vor dir waren hier…“ und wieder an ihr riech „…du scheinst mir aber die richtige zu sein.“
„Die richtige wofür?“ fragte Rotkäppchen. „Um mit mir zu fliegen.“
Sie war immer noch nicht überzeugt über diese Fliegerei Sache aber sie dachte es sei vernünftig dem nicht zu widersprechen.
Sie drehte sich zum Wolf, „Wieso ich?“ Der Wolf lächelte sie an, „Weil du schön bist.“
Rotkäppchen senkte ihr Kopf „Ich bin nicht schön, andere sind viel schöner als ich. Grünkäppchen ist die schönste im Dorf…“
Der Wolf schüttelte sein Haupt „Ach, Grünkäppchen… Sie ist eine arrogante Zicke!“
Er drehte sich zu ihr und sprach weiter „Du warst sicher schon auf eine Wiese in Sommer. Obwohl wunderschöne rote Mohnblumen da sind, zieht es die Bienen nach der unscheinbaren Kleeblumen.“ Der Wolf stand vor ihr „Die sind süsser und haben mehr Nektar in sich. Äusserliche Schönheit ist nicht alles…“ Er tippte auf ihr Brustkorb „Du bist schön hier drin.“
Rotkäppchen errötete leicht und der Wolf zeigte auf ein Teppich „Das ist mein fliegender Teppich.“
Sie ging zum Teppich hin. Es war kein besonders schöne Teppich, im Gegenteil, eine Ecke war gerissen und gefranst. Rotkäppchen drehte sich zum Wolf „das ist ein fliegender Teppich? Wie soll das gehen?“
Der Wolf setzte sich „Wenn die richtige zwei auf diesen Teppich intim sind, hebt er ab.“
Rotkäppchen war jetzt misstrauisch „Du willst Sex mit mir auf diesen Teppich? Das ist doch ein fauler trick um Mädchen flachzulegen…“
Der Wolf lachte laut, „Es steht dir natürlich frei zu denken das ich ein Schuft bin der auf leichte Beute aus ist. Hier ist die Türe, du kannst gehen und ich werde dich nicht verfolgen. Oder aber wir bringen das Teppich zum fliegen. Deine Entscheidung.“
Sie war aus Natur neugierig und dachte über das Angebot nach.
Der Wolf meldete sich wieder „Bedenke aber, das wird kein Sex wie du es bis jetzt kennst…“
Jetzt war sie noch mehr neugierig und kurzerhand sagte sie „Ok.“
„Dann komm mit mir auf dem Teppich.“
Sie standen gegenüber und der Wolf erklärte ihr „Ich werde Sachen von dir verlangen und mit dir machen wie du sie noch nie erlebt hast. Es ist wichtig das befolgst was ich sage, es ist aber genau so wichtig das du es auch machen willst.Du musst mir vertrauen.“
Rotkäppchen nickte, nun ein bisschen beängstigt.
„Zieh dich aus“ sagte der Wolf und schaute zu wie sie sich zaghaft vor ihm entblösste.
Er nahm sie, fest und hart, schlagte und kratzte sie.
Sie konnte nicht anders als sich ans Teppichrand halten und plötzlich hebte der Teppich ab.
Rotkäppchen schloss ihre Augen und schwebte mit der Wolf. Das war unglaublich, sowas hatte sie vorher noch nie erlebt. Kurz danach heulte der Wolf laut.

 

Als sie wieder zu sich kam, lag der Wolf neben ihr. „Wie geht es dir?“ fragte er.
„Das war… Das war… Ich weiss nicht wie ich das beschreiben soll…“ stotterte Rotkäppchen.
Der Wolf grinste „War es schön?“
„Oh ja. Anders, zum teil schmerzhaft aber wunderschön“ und merkte gerade die Kratzspuren auf ihren Arsch.
Sie lagen noch eine ganze weile da aber Rotkäppchen musste weiter, Grossmutter wartete auf sie.
Der Wolf begleitete sie zur Türe und erklärte ihr den Weg.
Rotkäppchen druckte der Wolf ein Kuss auf der Schnauze „Wann sehen wir uns wieder?“
„Wenn immer du willst. Meine Tür ist immer offen.“
Sie verabschiedete sich und machte sich auf dem Weg zur Grossmutter.

 

Als Rotkäppchen bei Grossmutter ankam war sie schon aufgeregt.
„Mensch, Kind wo warst du denn? Ich war in Sorge um dich…“
„Entschuldige Grossmutter, ich hab den Wolf im Wald getroffen, daher meine Verspätung…“
Grossmutter nahm sie an der Schultern und musterte sie „Dir ist aber offenbar nichts passiert.“
Rotkäppchen dachte ob sie etwas über das was beim Wolf geschehen war erwähnen sollte.
Nee, Grossmutter würde das nicht verstehen…
Mit ein Lächeln beruhigte sie die Alte Dame: „Nein, ich bin ok.“
„Hast du Kaffee gebracht? Ich hab Kuchen gebacken.“
„Klar Grossmutter.“
Sie sassen am Tisch mit Kaffee und Kuchen und Grossmutter schwebte in alte Erinnerungen.
„Ich hab noch ganz viele alte Fotos. Kind sei so gut und hol bitte das Fotoalbum. Die Zweite Schublade von oben…“
Rotkäppchen folgte die Anweisung und als sie die Schublade öffnete und nach dem Album suchte, fand sie ein Stück grobe Stoff. Als sie genauer hinsah merkte sie das es ein Stück Teppich war. Diese Muster kannte sie…
Sie brachte das Stück am Tisch „Grossmutter, ich kenne diese Teppich…“
Grossmutter schaute sich das stück Teppich an „Oh ja, das ist aber schon so lange her…“
Rotkäppchen war verwirrt „Du warst auch beim Wolf?!?!“
Jetzt grinste Grossmutter „Nichts ist so wie es scheint, mein Kind…“
Rotkäppchen stand da mit offenen Mund und Grossmutter sprach weiter „Jedes mal wenn er Heult kommen Erinnerungen hoch…“
Bei der Worten musste Rotkäppchen instinktiv die Kratzer auf ihre Arschbacke berühren.
Grossmutter sah das und stand auf „Komm Kind, ich hab eine Salbe die das Jucken beruhigt…“

 

(Hier geht es weiter nach „Verraten, Rotkäppchen, Teil 3„)

 

PS:
ein Dank an Devote Romantikerin für die Inspiration 🙂

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Das Spiel

Nachdem ich „Die Konferenz“ angefangen habe wurde ich tatkräftig von Devote Romantikerin unterstützt. Ihre Fortsetzung (Teil-1, Teil-2 und Teil-3) sind sehr gut!

Sie hat mich gestern kontaktiert und ein Spiel vorgeschlagen:
Wir schreiben beide und unabhängig voneinander das Finale und werden es gleichzeitig publizieren.

Ich freue mich schon auf ihre Variante 🙂

Also Leute, stay tuned!

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Die Konferenz (Teil 4)

Ich weiss, es ist schon eine Weile her als ich meine erste Geschichte “Die Konferenz” hier angefangen habe zu publizieren…

Ich war anders beschäftigt in letzter Zeit und ich wollte keine halbe Sache auf die schnelle abliefern.

Offenbar aber, nicht jede kann geduldig warten auf eine Fortsetzung.

So hat Devote Romantikerin an eine weitere Folge gearbeitet.

Finde ich erstens toll, denn es zeigt mir das die Geschichte war soweit interessant :-)

Was hinzukommt ist eine andere Sichtweise, ist nicht mehr ein Dom der schreibt sondern eine Sub.

Aber überzeugt euch selber, hier:

Der Dom und das Mädchen in Mailand

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Die Konferenz (Teil 3)

Ich drehe sie um.

“Ich danke dir, ich weiss dein Vertrauen zu schätzen. Ich werde Sachen von dir Verlangen die für dich Komisch und ungewohnt sind. Ich will das du genau das machst was ich dir sage, ohne zu meckern und ohne zu zögern. Ist das für dich ok?”
Deborah steht an der Wand angelehnt und nickt, ihre Gedanken kreisen und kreisen.
Ich ziehe meine Jacke aus und setze mich auf’s Bett.
„Komm hier“ und ich zeige auf ein Punkt ein Meter vor mir.
Sie kommt auf mich zu.
„Zieh dich aus.“
Sie zögert kurz aber sie zieht die Jacke aus.
„Lege deine Kleider dort ab“ und zeige auf ein Stuhl.
Sie dreht sich um und will ihre Bluse ausziehen aber ich unterbreche sie „Gesicht zu mir.“
Sie wendet sich um als befohlen.
„Du bist sehr schön, es gibt nichts wovor du dich schämen sollst.“
Sie lächelt „Danke…“
„Weiter.“ Ich habe es nicht laut oder harsch gesagt aber Deborah zuckt dabei.
Eins nach dem andere, ihre Kleidungstücke landen auf dem Stuhl.
Sie steht da in ihre weisse Unterwäsche und hört auf sich auszuziehen.
Ich stehe auf und stehe vor ihr „Du bist wirklich schön…“ und streichle sie sanft. Sie schliesst ihre Augen und geniesst die Mischung aus Erregung und Scham.
Als ich mit meine Hand ihr Hinter erreiche, klatsche ich ihr laut auf eine Arschbacke.
Sie zuckt überrascht und lässt ein „Ah!…“ raus.
„Habe ich gesagt du sollst aufhören dich auszuziehen?“
Sie zuckt wieder ab meine Worte aber zögert zu antworten.
Ein zweite Schlag trifft sie unvorbereitet.
„Ja oder nein?“
„Nein…“
Ich setzte mich wieder auf der Bettkante „Dann mach weiter.“
Ihr Gesicht ist völlig errötet und sie greift hinter sich um den BH zu öffnen. Ihr Blick ist Richtung Boden.
„Schau mich an.“
Ich kann ihre Scham fast schmecken als sie den BH langsam abzieht, das leuchten in ihren Augen ist aber das was mich erregt.
Ihre Brüste sind klein, eine Handvoll davon. Sie merkt das ich sie anstarre und das macht sie Nervös.
“Mach weiter.”
Deborah zögert ein bisschen und das lasse ihr gewähren.
Langsam zieht sie ihr Slip aus und steht nackt und sichtbar unwohl vor mir.
“Dreh dich um.”
Ich hole den Schal, ein Werbegeschenk aus Mikrofaser den ich bei der Konferenz bekommen habe, und stehe wieder hinter ihr.
Ich stülpe der Schal über ihre Augen und Deborah wehrt sich „Nein, was machst du?…“
Ich lehne mich an ihr Ohr “Du musst keine Angst haben, ich werde nichts machen was du nicht auch willst, ok?“
Sie nickt „…ok…“
Ich stehe hinter ihr, so nah das ich ihre Wärme spüren kann, und ich verknote der Schal.
Ich lasse meine Hände gleiten, auf ihre Schultern, der Arme und and ihre Hände. Ich greife ihr die Hände und ziehe sie hoch bis hinter denn Kopf „Was auch immer passiert, deine Hände bleiben hier.“
Ich betrachte Deborah für ein Moment. Sie ist sichtlich nervös und Unbehagen, blind und nackt.
Von hinten fasse ich an ihre Brüste.
Sie zuckt ab meine Berührung und lehnt ihr Kopf nach hinten.
Mit Daumen und Zeigefinger ziehe ich sanft an ihre Nippel „gefällt dir das?“
„Ja…“
Ich ziehe stärker bis sie sich meldet „Aahh…“ und ich lasse los.
Ich bewege meine Hand abwärts und als ich zwischen Bauchnabel und Venushügel bin, zuckt sie.
Ich halte kurz an und dann greife ich ihr zwischen den Beinen.
Sie stöhnt leise und ihre Atmung wird schneller.
„Du bist schon ziemlich nass…“ und ich lasse mein Mittelfinger in ihr hineingleiten. Deborah zuckt unkontrolliert und stöhnt.
Ich zieh mein Finger raus und lass sie stehen.
Nach ein paar Sekunden sehe ich wie ihr Körper nach mehr verlangt.
Ich befreie den Stuhl von ihre Kleider und rucke ihn an ihr ran.
Sie erschreckt ab dem Geräusch.
Ich stehe wieder hinter ihr „Du bist ganz schön geil uh?“
Sie sagt kein Wort und errötet nur. Ich schlage sie mit der Handfläche auf dem Arsch.
Sie lässt ein „Uhh…“ raus und bewegt ihre Arme um ein weitere Schlag abzuwehren.
„Hände hinter dem Kopf!“
Deborah zuckt ab meine Worte aber nimmt die Position sofort wieder an.
„Wenn ich etwas frage erwarte ich eine Antwort.“
Sie sagt ein zitteriges „…ok…“
Ich schlag sie nochmal auf dem Arsch „und wo bleibt die Antwort?“
„…was…. was war… die frage?…“
Ich grinse, sie ist ziemlich verwirrt.
„Ob du ein geiles Stück bist.“
Die Antwort kommt schnell um ein weitere Schlag zu vermeiden „Ja!“
„Oh ja, das bist du. Noch vor ein paar stunden kanntest du mich gar nicht und jetzt stehst du nackt in mein Hotelzimmer und tropfst den Boden nass…“
Sie denkt wahrscheinlich nach ob das eine Frage war…
Ich fasse sie an der Taille und drehe sie um. „Du musst jetzt zwei Schritte nach hinten gehen. Ja, das ist ein Stuhl, du darfst deine Arme bewegen, setz dich.“
Sie tastet den Stuhl ab und nimmt platz.
„Spreize deine Beine“
Sie zögert und ich schlage ihr auf ihr Oberschenkel.
Nach ein kurze Schrei macht sie als befohlen.
„Erregt dich nackt und blind vor mir zu sein?“
„Ja…“
„Dann zeig mir wie geil du wirklich bist. Mach es dir selber.“
Deborah zögert kurz aber bevor ich darauf reagieren kann, bewegt ihre Hand und beginnt zu masturbieren.
Es dauert nicht lange bis sie ihr Mund öffnet und leise stöhnt.
Ich zieh mich aus und beobachte wie sie sich selber bearbeitet.
Ihre Bauchmuskulatur kontrahiert und ich sage „Stop! Hände hinter dem Kopf.“
Sie zuckt, hört aber nicht auf. Ich ziehe ihre Hand Weg und sie meckert „Neiiin…“ 
„Steh auf.“
Sobald sie aufrecht steht fasse ich sie von hinten am Nacken und dirigiere ich sie vor der Wand. Sie stöhnt an jeder Bewegung.
Ich platziere ihre Hände an der Wand so das sie gebückt stehen muss.
Ich klatsche ihr Arsch abwechslungsweise link und rechts und sie stöhnt an jeder Schlag.
„Du hast nicht aufgehört als ich es gesagt habe, dafür bestrafe ich dich jetzt.“ und schlage weiter.
Deborah will mit ein Arm sich wehren, ich greif ihr Vorderarm und setzte es wieder an der Wand.
Sie wimmelt „Nein… Bitte…“
„Wage es ja nicht nochmal, ich kann dich auch fesseln…“
Ihr Arsch ist langsam rot aber noch nicht glühend.
Ich schlage sie wieder und lege ab und zu eine Pause ein.
Bei solche Pausen Deborah halte ihr Atem, wartend auf den nächste Schlag. Ich lasse sie immer ein paar Sekunden warten und treffe sie denn unvorbereitet mit ein weitere Schlag.
Ich lasse von ihr und bewundere ihr wunderschöne glühende Hinterteil.
Ich stülpe mir ein Kondom auf und ohne Vorwarnung packe ich sie von hinten. Sie stöhnt laut als ich eindringe.
Ich nehme sie hart und es dauert nicht lange bis sie mit ein lange Gestöhne und zitterige Körper kommt.

Fortsetzung folgt.

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Die Konferenz (Teil 2)

Wir haben etwa eine Stunde lang gewitzelt und uns gegenseitig auf die Schippe genommen.
Deborah war nicht mehr so scheu und fühlte sich sichtlich wohl.
Bei eine Pause griff sie die Gelegenheit: „Wie kommst du auf die Idee das ich nach Geborgenheit suche?“
„Das ist nur so ein Gefühl. Ich beobachte gerne und bin gut daran zu erkennen was die Leute denken oder fühlen. Bei dir war es ein ich will nach hause mit mein Teddy kuscheln das ich gesehen habe. Habe ich recht?“
Sie hört fasziniert zu. „Ja, ich habe Heimweh. Ich bin nicht von hier, ich komme aus Bassano. Ich bin seit 3 Monaten hier und ich muss mich noch daran gewöhnen in eine Grossstadt zu leben.“
„Und du hast dein Teddy zu hause vergessen…“
Sie lächelt kurz und setzt ein traurige Blick auf „Ja… Ich vermisse ihn…“
Ich nicke zu „Das kann ich verstehen. Ich bin oft auf reise, so wie jetzt und ich weiss das zuhause immer noch am schönsten ist.“
Und mit ein Lächeln „Wenn ein Teddy dabei hätte würde ich ihn dir schenken…“
Deborah lächelt „Das ist lieb…“
Ich steh auf, lehne mich zu ihr rüber und flüstere ihr ins Ohr „Ich muss auf die Toilette. Warte auf mich, wenn ich zurück bin werde ich dich küssen.“
Sie hat das Mund aufgerissen, überrascht und empört zugleich.
Ohne auf eine Antwort zu warten bin ich Richtung WC marschiert.
Ich kann mir ein grinsen nicht verkneifen, ihr Kopfkino ist jetzt sicher auf vollen touren…
Als ich zum Tisch zurück bin, Deborah schaut mich intensiv an „Was…“ Ich unterbreche sie indem ich mein Zeigefinger auf ihre Lippen setze „Schhh…“ und bevor sie darauf reagieren kann halte ihren Kopf mit beide Hände und küsse sie.
Für ein Bruchteil eine Sekunde wehrte sie sich aber schnell erwiderte sie meine Bewegungen.
Ich löse mein Griff und setze mich „Was wolltest du vorher sagen?“
Deborah hat ihr Mund noch leicht geöffnet und braucht ein Augenblick um ihre Gedanken zu sortieren.
Dann kommt ein leise „Machst du das immer so?…“
Ich lächle „Nein. Aber ich mache was ich will und das wollte ich unbedingt.“ Ich trinke ein Schluck „Und deine Lippen sind übrigens immer noch Salzig…“
Instinktiv wandert die Zunge zwischen ihre Lippen.
Ich lächle als sie das macht.
Sie schaut mich an „Ich finde es ziemlich unverschämt…“
Ich unterbreche sie wieder „Das ist nicht unverschämt. Ich nehme mir was ich will und in Moment will ich dich.“
Ich trinke mein Glas leer und schau sie direkt an „Ich kann dein Teddy nicht ersetzen aber ich kann dir die Geborgenheit geben wonach du dich sehnst.“ Ich nehme ihre Hand „Du musst nur nicken…“ ich lasse ihre Hand wieder los „… oder jetzt gehen.“
Ich wende mein Blick weg und winke den Kellner zu um zu bezahlen.
Ich sehe ihre Gedanken kreisen.
Der Kellner reicht mir die Rechnung und ich lege ein paar Euro Scheine drauf mit ein „Ist gut so.“
Erst dann wende ich mich wieder Deborah an.
Ich lächle sie an „Du bist noch da“ stehe auf und fordere sie „Komm…“
Sie steht ohne ein Wort auf und ich helfe ihr die Jacke anzuziehen.
Wir laufen aus dem Restaurant und die Kälte umwickelt uns schnell.
Wir laufen Richtung Hotel und als wir davor stehen halte ich an und drehe mich zu ihr „Ich möchte das du mit mir hineinkommst, das musst du aber auch wollen.“ Ich küsse sie kurz „Ich will dich nicht zu etwas zwingen, ok?“
Deborah schaut mich an und antwortet leise „Ok…“
Ich klingle und der Hotel angestellte öffnet die Türe mit ein Verschlafene Blick.
„Die 302 bitte“
Er sucht nach der richtige Schlüssel und reicht die mir, dabei zieht er imaginär Deborah aus…
Wir steigen im Aufzug, ich drücke die „3“ und die Schiebetüre schliessen sich.
Deborah blickt nach mir „Was mache ich eigentlich?…“
Ich schau sie an „Nichts was du nicht selber willst.“
Mit ein Ruck haltet der Aufzug, wir steigen aus und laufen den Flur entlang. Ich öffne das Zimmer und schalte das Licht ein.
Ich geh zur Seite damit sie vorbei kann „Bitte.“
Als Deborah an mir vorbei will Greife ich ihr Kopf mit beide Hände und Küsse sie. Während ich sie küsse drücke ich sie gegen die wand.
Diesmal ist keine spur von widerstand.
Ich lasse ihr Kopf los und greife ich mir ihre Hände die ich über ihr Kopf an der Wand halte.
Ich lass von ihre Lippen „Oh wie ich dich will…“
Sie lehnt ihr vorwärts und sucht nach mein Mund, das lasse ich aber nicht zu „Willst du das auch?“
Sie flüstert „Ja…“
„Dann sag es.“
Sie sucht Augenkontakt „Ich will dich…“
Ich küsse sie nochmal kurz, zu kurz für sie „Ich will aber nicht nur dein Körper, ich will auch deine Seele…“
Sie schaut mich an „Weil du ein Vampir bist?…“
„Nein, weil ich dominant bin.“
Deborah’s Augen weiten sich „Dominant?… Wie?…“
„Ich kann dir Sachen zeigen die du nicht mal in Traum kennst…“ und küsse sie „Sachen die du deine beste Freundin nicht erzählen wirst…“
Ich drehe sie mit der Gesicht zur Wand, presse mich an ihr und flüstere ins ihr Ohr „Du kannst jederzeit Stop sagen und ich höre sofort auf. Ich will aber nicht das du stop sagst…“
Sie atmet schwer und ich fahre fort „Du musst mich aber vertrauen. Tuest du das?“
Ein leise „Ja, ich vertraue dir…“ ist die Antwort.

Zu „Die Konferenz (Teil 3)

konferenz

Die Konferenz (Teil 1)

Ich will mich an eine Kurzgeschichte versuchen, seid gnädig, es ist meine erste :-)
Es ist eine Geschichte also grösstenteils erfunden, es gibt aber auch ein paar reelle Erlebnisse.
Kommentare sind, wie immer, sehr willkommen.

Hier kommt Teil 1:

Mailand in Winter ist nicht gerade die Stadt meine Träume…
Als die Konferenz am ersten Abend vorbei ist, gehe ich kurz im Hotel, ich muss duschen.
Meine Füsse bringen mich um, wie viele Kilometer habe ich heute von Konferenzraum zu Konferenzraum gemacht?
Ich mach mich bereit und schon bin ich auf der Strasse vor dem Hotel. Es zieht mich nach links, da wo die meisten Leute laufen da muss was los sein.
Die kleine Gasse endet in eine Hauptader der Metropole, das übliche Mailänder Strassenchaos ist präsent.
Ich schliesse meine Jacke bis oben, das Thermometer bei der Apotheke an der Ecke zeigt 5 Grad.
Ich lauf der Strasse entlang und lese die Menükarten ausserhalb der Restaurants aber eigentlich ist noch zu früh für’s Abendessen.
Gegenüber sehe ich ein Pub. Das hört sich gut an. Die Wahrscheinlichkeit ein anständiges ausländische Bier zu bekommen ist eher gross. Italienisches Bier ist nichts für mich…
Ich überquere die Strasse und trete ein. Das Lokal ist ziemlich voll. Nach ein kurze Rundblick setze ich mich an ein Hochstuhl an der Bar. Eine der junge Kellnerin tänzelt der Musik nach, ich mach mich bemerkbar.
Sofort stoppt sie der Tanz und kommt auf mich zu. Kaum hat sie „Buonasera” gesagt, senkt sie der Blick.
„Avete Guinness?” frage ich. Sie schaut mich kurz an, nickt und geht zur Bierhahn.
Ich kann nicht anders, mein blick folgt ihre Bewegungen. Um die 20, etwa 1.60 gross, schlanke Figur, Mittellange braune Haare, eine blaue Bluse über ein kurze weite weisse Rock, schwarze Leggings und Turnschuhen. Ich schau sie noch an als sie kurz zu mir rüber blickt und eine kleines Verlegenheitslächeln aufsetzt.
Sie kommt mit mein Guinness zurück und setzt das Glas perfekt zentriert auf’s Bierdeckel. „Prego signore” und wieder ein kurze Blick gefolgt von Bodenbewunderung.
Ich trinke ein kräftige Schluck und sehe das sie zu mir schaut. Kaum merkt sie es, wandert ihr Blick nach unten.
Meine Sinne verschärfen sich, ist sie Scheu oder flirtet sie mit mir? „Vergiss es, altersmässig könnte sie deine Tochter sein” sagt mein Unterbewusst.
Ich trinke mein Bier fertig und winke sie an um zu bezahlen. Sie geht um die Theke, lässt sich das Geldbeutel eine andere Kellnerin geben und dann steht sie neben mir. „Sono 4 Euro e 50 per favore…” sagt sie ohne mich anzuschauen. Ich grabe in meine Hosentasche nach Kleingeld und als ich die Hand ausziehe ein paar Münzen fallen zu Boden.  Sie kniet um die Münzen zu suchen und plötzlich schaut sie zu mir hoch.
Diese Blick… Sie ist definitiv devot!
Sie kommt wieder hoch und als sie mir die Geldstücke reichte sage ich zu ihr „Die hast du dir gerade verdient“ und lege 5 Euro dazu.
„Grazie…” antwortet sie und versorgt das Geld. Ich reiche meine Hand „Io sono Dan”. Sie bleibt kurz stehen und greift meine Hand „Deborah…”
Sie will das Händeschütteln abbrechen aber ich halte sie. „Bis wann musst du arbeiten?“.
Sie zögert ein Moment, „bis zehn“. „Also Deborah, wenn du fertig bist, bist eingeladen ins Restaurant gegenüber. Ich würde dich gerne kennenlernen.“
Sie schaut mich kurz an, errötet und schiebt ein „Ok” mit ein kurzes Lächeln.
Ich lass sie los und sie verschwindet ohne zurück zu blicken in der Küche.

Das Restaurant ist eine Mischung zwischen alt und modern, alte Räumlichkeiten die runderneuert wurden aber das alte Flair wurde gelassen. Die Kellner sind auch von der alte Schule, das mag ich.
Ich bestell mir eine Tagliata di manzo, patatine arrosto e insalata. Dazu ein Rosso die Montalcino. Der sehr aufmerksame Kellner fragt ob ich ein Aperitiv mochte. Ein Campari pur, ohne Eis.
Als ich am Campari nippe, schaue ich rüber zum Pub. Ob Deborah kommen wird? Wahrscheinlich nicht.
Der Kellner bringt der Wein und kurz darauf mein Abendessen.
Das Fleisch ist butterzart und ich geniesse meine Mahlzeit.
Als ich fertig bin bleibt noch ein bisschen Wein, ich trinke es langsam und lasse die Aromen in mein Mund entfalten.
Der Kellner erscheint wieder und fragt ob ich ein Caffé und Grappa will. Beim Essen habe ich gesehen das der Bar gut bestückt ist mit Single Malts. Ich bestelle ein Espresso und ein Talisker.
Ich schnapp mir der Espresso und geh draussen eine Zigarette rauchen.
Gibt es bessere Espresso als in Italien? Ich schau kurz auf die Uhr: es ist kurz nach halb zehn. Mein Blick wandert zum Pub aber man sieht nichts durch die braun getönte Scheiben.
Vergiss es, sagt wieder mein Unterbewusst, Deborah wird sicher nicht kommen.
Ich drücke die Zigarette aus und geh wieder ein, es ist kalt draussen.
Der goldig-braune Talisker wartet auf mich… vergiss die Kleine.
Ich will gerade ein zweite Single Malt bestellen als ich ein scheues „Ciao” höre: Deborah steht neben mir.
Ich war kurz erstaunt aber ich hab zurückgegrüsst und sie gebeten sich zu setzen.
Der Kellner ist schon da und sie bestellt eine Cola.
„Ich hätte nicht gedacht das du kommst, schön das du da bist.“
Die Cola ist da und sie nimmt ein kräftige Schluck.
Sie setzt das Glas ab „Ich treffe mich eigentlich nicht mit Gäste…“
Ich grinse „Das ist vernünftig und doch bist du da…“
Sie schaut mich verdutzt an „Ich weiss auch nicht warum…“
„Ich bin ein Vampir, ich hab dich in meinen Bann gezogen, du kannst nicht anders…“
Deborah lacht „…und flatterst durch die Nacht auf der suche nach Opfer…“
Jetzt muss ich lachen „…die ich in meinen Verliess schleppe…“
Wir schauen uns an und grinsen beide amüsiert.
„Sag mal Deborah, was machst du im leben wenn du nicht mit Vampire ausgehst?“
Sie lacht wieder „Ich studiere Kunst in Brera.“ und schaut mich an „und du?“
„Ich studiere auch, in Moment studiere ich gerade dich…“
Deborah errötet leicht „und was siehst du?“
„Ich sehe eine junge Frau, ein bisschen scheu, gerade genug um charmant zu sein. Ich sehe das du etwas suchst aber du hast es noch nicht gefunden…“
Sie unterbricht mich „nach was suche ich denn?…“
„Nach Geborgenheit.“ antworte ich.
Sie schaut mich ein bisschen perplex an „Ich habe mit alle mögliche Antworten gerechnet aber nicht mit diese.“
„Ich bin nicht wie die andere…“ und nippe an mein Malt.
„Stimmt, du bist ein Vampir. Soll ich Knoblauch bestellen?…“ und grinst mich an.
Ich grinse zurück „Kannst du, wenn du in Ruhe gelassen werden willst. Willst du das?“
Provokativ Deborah winkt den Kellner an. Als er kommt sagt sie „Ich hätte gerne das was er trinkt.“
„Doch kein Knoblauch…“ sage ich und lächle sie an.
Sie lächelt zurück „Noch hast du nicht probiert mich zu beissen…“
Der bestellte Talisker ist da und ich hebe mein Glas zum anstossen „Auf die Kunst und an ihre Betrachter.“
Die Gläser treffen sich stumpf und wir nippen beide daran.
Deborah verzieht ihr Gesicht „Scheisse. Was ist das?…“
Ich lache „Das ist ein Talisker, ein Single Malt Whisky aus der Schottische Insel Sky und offenbar nicht dein Lieblingsgetränk…“
Ich winke dem Kellner zu „Könnte ich ein bisschen Wasser haben?“
Ich schau Deborah an „Ich will dir etwas zeigen“ und strecke ganz leicht ihr Whisky mit Wasser.
„Vertraust du mir?“ Sie zögert kurz aber dann nickt sie. „Ok, schliess die Augen.“
„Du bist am Meer, die Sonne scheint und eine leichte Brise streift der Strand…“ Deborah lächelt.
„Jetzt trink ein kleine schluck und leck dir danach die Lippen ab.“
Sie ist sichtlich verwirrt „was soll das?“
„Vertrau mir, mache es…“
Sie hebt das glas und trinkt, kurz darauf ihre Zunge streift ihre Lippen.
„Die Gischt und der Wind haben Salz auf deine Lippen geweht, schmeckst du das?“
Sie lächelt und öffnet wieder die Augen „Ja, die sind salzig…“
„War doch nicht so schlimm mir Vertrauen zu schenken“

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