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Von Master Dan empfohlen:

Enttäuschung und Erleichterung macht sich gleichermassen breit, als er die Peitsche sinken lässt. Mein Puls rast, ich atme heftig und stossweise. Mit ein paar Finger testet er die Wirkung seiner Behandlung. Völlig empört sagt er: "Ist das zu fassen? Das macht dir wohl auch noch Spass? Ich gebe mir hier Mühe und du wirst schon wieder geil!" Wir lachen beide, ich richte mich auf. drehe mich zu ihm um und strahle ihn glücklich an.

Die Augen des Beschenkten von Eva D. Black kann ich nur empfehlen. Ein Bodenständige BDSM Roman aus der Sub Perspektive.

Begierde

In der Stadt gab es eine edle Patisserie und ich weiss noch wie wir Kinder unsere Nasen an der Schaufenster klebten. Die ausgestellten Torten sahen so himmlisch aus, man konnte sie sogar riechen wenn die Kundschaft durch die Türe ging. Es war aber immer nur eine kurze Träumerei, die Verkäuferin liess nie lange auf sich warten und verscheuchte uns, bevor sie mit ein Tuch unsere Spuren vom Schaufensterglas wegwischte. Trotzdem, diese kunstvoll dekorierte Berge aus Teig, Marzipan, Sahne und Zuckerguss verfolgten uns gedanklich während Tage. Wir hätten alles dafür gegeben, eine halbe Stunde alleine in der Patisserie verbringen zu können. Begierde eben.

Mag sein das es an der Distanz liegt, wie sehen uns nicht so oft, nicht so oft wie ich es mir wünschen würde. Wenn wir uns aber treffen es knistert und es dauert nicht lange bis sich die Anspannung zur erotische Spannung umwandelt. Ausser ein paar einzige male, die Ausnahmen.
Ich liebe Ausnahmen weil die das Leben würzen, sie brechen das monotone und zwingen uns anders zu agieren und reagieren.
Unsere letzte Begegnung war so eine Ausnahme. Ich bin spät am Abend zu ihr und sie war sichtbar müde.
Sie sagte mir, mit ein genervter und müde Unterton, sie müssen morgen früh aufstehen.
Wir haben es uns auf ihr Sofa bequem gemacht und wir haben geredet, uns gegenseitig gestichelt und gekuschelt. Ich kann nicht mehr sagen wer von uns angefangen hat, aber wir beide merkten das es wohl nicht auf dem Sofa enden wird… Bis ich auf die Uhr schaute. Halb drei!
Der Gentleman in mir drängte zu gehen und sie die paar übrig geblieben Stunden schlafen zu lassen.
Sie war geil (nicht nur sie…) aber kurz vor dem einschlafen und war ziemlich enttäuscht als ich meine Schuhe und Jacke angezogen habe. Doch die Vernunft sagte bei ihr auch dies sei das richtige.
Wenn nur dieses Verlangen nicht ständig dazwischen funken würde…
Vor der geschlossene Türe haben wir uns verabschiedet und der Kampf zwischen Vernunft und Geilheit wurde spürbar. Es war nicht leicht durch die Türe hinaus zu gehen.
Ich mag keine halbe Sachen. Es sind fast zwei Wochen her und an jeder einzelne Tag seither nagt dieser Gedanken an und in mir. Das Verlangen und die Sehnsucht steigen von Stunde zu Stunde.
Sie ist meine Marzipan Torte und die Zeit bis unsere nächste Begegnung das Schaufensterglas.
Ich will sie.

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