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Schlampe

Das Wort „Schlampe“ hören wir fast täglich.

Die Jugend benutz es pausenlos.
Bemerkenswert sind vor allem jungen Frauen die es am häufigsten aussprechen.
Für die Jugend ist ein austauschbare Begriff der als Platzalter in halbkomplette Sätze bestückt wird: „Die Bitch hat das gleiche Piercing. So ’ne Schlampe hey!“
Wenn morgen eine neue Modewort aufkommt, wird die Jugend bedenkenlos dies auch benutzen.

Für die ältere unter uns ist es eine untragbare schwere Beleidigung.
Ehebrecherin und Promiskuitive werden damit abgestempelt: „Die Dorfschlampe hat schon wieder ein Opfer gefunden…“
Das wird entweder Halslaut quer durch den Platz geschrien oder leise gemunkelt.

Für andere ist es ein Kosename und zeugt von innige Verbundenheit.
Im laufe eines Spiel kann durchaus ein Satz fallen wie: „Du bist meine Schlampe und das mag ich an dir“.
Das ist viel direkter als die Umschreibung „ich mag deine Hemmungs- und Morallose Einstellung zur Sexualität“.

Ein Wort, mehrere Bedeutungen. Wie fast immer, den Kontext verleiht die richtige Konnotation.
Also liebe Frauen, rastet nicht gleich aus wenn ihr das Wort hört, es kann durchaus sein ihr gerade ein zuckersüsse Kompliment bekommt 😉

2 Comments »

  1. 😉 Meine Frau darf mich so nennen, aber niemand sonst.
    Da machen sich leider viele keine Gedanken drüber wenn sie als erste PM ein „Hey Schlampe, schreib mal zurück…“ schreiben und sich wundern, dass genau das nicht passiert.

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