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Von Master Dan empfohlen:

Enttäuschung und Erleichterung macht sich gleichermassen breit, als er die Peitsche sinken lässt. Mein Puls rast, ich atme heftig und stossweise. Mit ein paar Finger testet er die Wirkung seiner Behandlung. Völlig empört sagt er: "Ist das zu fassen? Das macht dir wohl auch noch Spass? Ich gebe mir hier Mühe und du wirst schon wieder geil!" Wir lachen beide, ich richte mich auf. drehe mich zu ihm um und strahle ihn glücklich an.

Die Augen des Beschenkten von Eva D. Black kann ich nur empfehlen. Ein Bodenständige BDSM Roman aus der Sub Perspektive.

Pubs, loud sex and history

Zurück aus London und seine Vororte Reading und Theale.
Ich bin kein freund der Britische Kultur, also nicht von der aktuelle, ich bin aber durchaus angetan von der Geschichte der ehemalige Empire.
Es gibt eine ganze Menge historische Gebäuden und was ich seit eh und je besonders faszinierend finde: Schlösser und Befestigungen.
Einerseits bin ich immer wieder überrascht wie solche Gebäuden und Komplexe aufgebaut wurden, mit Manneskraft, Geschick und einfachste Werkzeuge. Anderseits sind die damit verbundene Geschichten sehr interessant: Macht, Intrige, Verrat, Komplotte, Revolten, …
Theale ist zwar ein richtig schnuckelige kleine mittelalterliche Dorf, zu klein um die Geschichte zu prägen, kann man denken. Und doch kann man sich täuschen…
Ich hab ein paar Bier in „The Bull Pub“ getrunken und habe die Geschichte des Haus erfahren.

Man sagt das gegen Anfang des 18. Jahrhundert ein gewisse Henry Addington aus Reading regelmässig zu gast im Pub war. Nicht weil das Blatch’s Ale der darin gebraut wurde so fine schmeckte, eher die Zimmer im Obergeschoss wurden regelmässig gebucht.
Henry war zu dem Zeitpunkt Parlamentarier im House of Commons und traf sich heimlich im Pub mit seine geliebte, eine Französin mit name Colette. England und Frankreich waren keine Freunde, die Französische Revolution hatte König und Aristokratie weggefegt, Napoleon war an der macht und der hegte keine freundschaftliche Beziehungen zum königliche Nachbarn auf der andere Seite der Ärmelkanal. Ein Parlamentarier und eine Französin: das ist Hochverrat.
Henry war aber immer sehr spendabel und das half ungemein die Gerüchte im Zaun zu halten.
Weiter erzählt man das Colette von betörende Schönheit sei und ausserdem sehr laut beim Liebesspiel, was aber kein störende Faktor war bei der Pub Besucher, im Gegenteil 🙂
Die Politik spielte aber nicht mit, am 14. März 1801 wurde Henry als Premier Minister erkoren und die Liaison würde ihm zu gefährlich. Am darauf folgende Samstag wartete Colette auf ihr Henry, stattdessen kam aber nur ein Bote mit ein Brief.
Man weiss nicht was im Brief stand aber Colette hat offenbar das Lokal in Rage verlassen und wurde nie mehr gesehen. Die Ernennung als Premier Minister war aber nicht von lange dauern, schon am 10. Mai 1804 wurde Henry durch William Pitt ersetzt. Offiziell wurde Henry abgewählt, doch man munkelt das die verschmähte Colette wohl Rache geübt hatte und die Beziehung publik gemacht… Nur die Freundschaft mit König George der Dritte rettete halbwegs seine Karriere.
Seither ist in „The Bull“ Tradition: wenn eine Dame ein Orgasmus laut und naturecht vortäuscht, bekommt sie die Drinks um sonst nach der Ruf „Colette, Colette, Colette!“

In diesem Sinne, Prost!

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