ersautheit-Gleichberechtigung

Versautheit-Gleichberechtigung

In Männerrunden früher oder später wird über Frauen und Sex gesprochen.
Offen, übertrieben und versaut. Das ist ok, Männer eben.
Wir Männer sind aber im allgemein empört wenn sich Frauen so benehmen, ausser es geht um Dirty-Talking im eigene Bett.
Wenn es aber die Wochenenderoberung war, wird es am Tag danach in der Runde publik gemacht: „Mann, war die eine Versaute Sau!“
Dürfen nur Männer versaut sein?
Zugegeben, über Generationen hinweg würden Mädchen so erzogen und Gesellschaftlich in die Schranken gewiesen, was ist aber mit der heutige Jugend?
Die die mit Internet-Porno, versaute Film und Tinder aufgewachsen sind?

In meine Position als Dom sehe ich das Ganze nicht durch die Pinkige Moralbrille.
Ich bin angewiesen auf Ehrlichkeit und verurteile nicht eine Frau die versaut spricht oder agiert.
Man könnte auch sagen ich bin ein Verfechter der Versautheit-Gleichberechtigung 🙂

Wie seht ihr das?

12 thoughts on “Versautheit-Gleichberechtigung

  1. Ich glaube, die meisten Männer ahnen nicht, wie es in Mädelsrunden so abgehen kann… So richtig rücken ja auch die wenigsten Männer über die Gespräche in ihren Männerrunden raus, deswegen ist es ehr Vermutung, aber ich hab manchmal das Gefühl, dass eure Männerrunden ehr Treffen für Chorknaben sind…. 😉

  2. Ich muss mich echt in komischen Männerrunden aufhalten. Ich bin jetzt 58 Jahre alt. Solche Männergespräche habe ich echt noch nie geführt.
    Wenn dann er in einer Frauenrunde ob sie oder er gut ausehen und warum ja oder warum nicht.

    1. Das ist ja wirklich sehr gepflegt! 🙂

      Also bei uns wird da mehr so über alles geredet. Ich weiß, welche meiner engeren Freundinnen was beim Sex macht, was sie gerne machen würden, was ihre Männer mögen, wie ihre Freunde so bestückt sind, wie lange sie können – eigentlich alles, was so in den heimischen Betten oder in der Küche oder sonst wo ab geht.
      Männer (und Frauen), die sich in der Kneipe oder Restaurant aufhalten werden gleich mal auf ihren Körper reduziert und darüber diskutiert, wie der oder die wohl im Bett so ist…. *g*
      (und falls die Frage gleich aufkommt, nein, sie wissen von mir nicht, dass ich BDSM auslebe).

    2. Ich hatte schon immer die Befürchtung, dass Waldorf-Schulen recht realitätsfremd sind, aber so sehr?
      Nein, im Ernst: natürlich sprechen auch Frauen über Männer. Aber nur unter guten Freundinnen.
      Aber spricht man heutzutage noch von „Versautheit“? Ist Mann nicht einfach froh, dass er endlich all das tun darf, wovon er sonst nur zu träumen wagt? Vielleicht muss er es seinen Freunden gegenüber herunterspielen, weil er Angst hat, sonst als pervers abgestempelt zu werden.
      Schade eigentlich, sonst könnten die Kumpels vielleicht was dazulernen.

      1. zu meiner Zeit waren die Waldorfschulen sehr realitätsfern. Ich denke das ist heute anders.
        Die Männer die etwas lernen wollen können das doch heute wunderbar in solchen Blogs wie diesem tun.
        Ich fürchte nur die Mehrheit geht danach „Ich habe einen Schwanz also bin ich gut“

    3. Deshalb gibt es ja auch so etwas wie eine BDSM-Community, in der man hofft, nicht nur auf Gleichgesinnte, sondern auch auf Menschen mit ähnlichen Vorlieben und ähnlichem Niveau zu treffen, in der es dann auf mehr ankommt als nur auf die Länge und ob anal oder nicht.

      1. Für ist diese BDSM-Community noch relativ neu. Ich geniesse sie deshalb vielleicht um so mehr.
        Schön das Euch gibt 🙂

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