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Von Master Dan empfohlen:

Enttäuschung und Erleichterung macht sich gleichermassen breit, als er die Peitsche sinken lässt. Mein Puls rast, ich atme heftig und stossweise. Mit ein paar Finger testet er die Wirkung seiner Behandlung. Völlig empört sagt er: "Ist das zu fassen? Das macht dir wohl auch noch Spass? Ich gebe mir hier Mühe und du wirst schon wieder geil!" Wir lachen beide, ich richte mich auf. drehe mich zu ihm um und strahle ihn glücklich an.

Die Augen des Beschenkten von Eva D. Black kann ich nur empfehlen. Ein Bodenständige BDSM Roman aus der Sub Perspektive.

Die mitdenkende Sub

Manche Doms suchen Sklaven, sie wollen sie besitzen und als Eigentum brandmarken.
Andere verlangen das ein Vertrag unterschrieben wird, damit alles geregelt ist.
Ich nicht.

Als Dom habe ich kein bedarf an Papierkram und ich muss auch nicht darauf pochen der Eigner zu sein. Meine Kleine weiss wo sie gehört und was sich gehört.
Ich muss kein Anspruch erheben, es ist Teil unsere Beziehung.
Zugegeben, damit sowas funktioniert muss man sich gut kennen, man muss wissen wie der Gegenüber „tickt“.
Wer noch keine grosse Erfahrung hat kann durchaus Regeln und Verhalten festlegen, als Stütze oder um ein Bewegungsraum festzustecken.
Es ist aber viel natürlicher und entspannter wenn man nicht ständig an „Regel X“ denken muss.
Das heisst nicht das bei mir keine Regeln gibt, die gibt es schon aber nicht schriftlich.
Ich sehe es als meine Aufgabe damit zu sorgen das was ich erwarte auch eingehalten wird, Papier hin oder her. Noch besser ist es wenn die Sub aus eigene Stücke, meine Erwartungen entgegenkommt. Die mitdenkende Sub.

Ich weiss, manche Dominante jetzt reagieren allergisch: „Eine Sub hat nicht zu denken!“
Ich finde doch. Schlussendlich, neben den vielen Eigenschaften die wir Dom von eine Sub erwarten, steht „Gefallen“ ziemlich hoch auf der Liste.
Wenn eine Sub also mitdenkt um den Dom zu gefallen, wieso sollte er sie daran hindern?
Aus Schikane, werden die Sadisten sagen 🙂 Aber hier ist Vorsicht angesagt, verspielt euch das nicht.
Ich geniesse es wenn meine Kleine an meine Gesten und Lippen hängt um möglichst mir zu gefallen. Ich mag es wenn meine Zufriedenheit ihr grössten Wunsch ist.

13 Comments »

  1. Wie wahr!

    Eine NICHT mitdenkende Sub geht gar nicht! Sie soll mitdenken!
    Ich mag es, wie sie immer aktiv wird, um noch mehr zu gefallen. Wiemsie genießt und gleichzeitig aufmerksam ist. So ist es viel intensiver.
    Es ist ein Geben und Nehmen.

    Und ich muss mich auch nicht selbst erhöhen, indem ich den Megadom gegenüber meiner Kleinen rauskehre, der ihr selbst das Denken verbietet.
    Ich bin erwachsen. Und sie auch.

    Sunny

  2. Schon merkwürdig, dass es kein sowohl als auch zu geben scheint. Ich empfinde das als so einschränkend. Warum kann nicht an manchen Tagen oder in manchen Zusammenhängen mitdenken und vorausschauendes Handeln erlaubt und gewünscht sein und an anderer Stelle nicht? Ich könnte mich nicht festlegen. Egal wie ich es drehe, ich würde etwas vermissen.

    • Sicher gibt es ein sowohl als auch!
      Mein Kommentar war keineswegs schwarz/weiss gemeint.
      Nur weil ich möchte, dass sie mitdenkt, heißt es ja nicht, dass ich es nicht auch genieße, wenn sie sich einfach treiben lässt, alles Denken und ihre Verantwortung mir überträgt und genießt.

      Die Welt ist viel zu bunt für schwarz/weiss.

      Sunny

  3. Ihm zu gefallen, ist mein Bestreben. Schön ist auch, dass wir dennoch auch zusammen lachen können. Noch schöner- seit langer Zeit ist es nicht mehr nur eine Spielbeziehung sondern seit Feb eine neue echte Liebe

  4. Mitdenken Sub ist fantastisch! Hört sich Klasse an. Doch bis dahin ist es langer Weg. Anfangs mcht sie ihm das große Geschenk des Vertrauens. Dafür erwartet sie aber auch, daß er ihr sagt, wo es lang geht. Hierfür sind Rgeln da. Sie müssen aufgeschrieben werden, da der Frischling lernen muss, was Sache ist. Im Rahmen des ständigen Austausches und des sich weiter entwickelden Verständis zu und über einander, kann der Vorschriftenkatalog redziert werden, bis nur noch die Grundregel bestehen bleiben. Dafür ist keine Schriftform erforderlich. Sie weiß, was und wie er es willt und wird sich danach richten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo aus der sich fügenden Sub eine mitdenkende Sub werden kann, sofern ihr Dom es ihr vermittelt, durch Gesten, Worte und Taten. Die Sub sieht jetzt ihre Aufgabe darin, ihm immer mehr zugefallen und auch Dinge zu tun, die er noch nicht angesprochen hat, aber sich im Stillen wünscht und erhofft. Ihre Devotheit wird in dem Rahmen ständig zu nehmen, in dem beide immer mehr zu einer Einheit verschmelzen. Die Stellung oben und unten wird davon nie betroffen sein.

    • Eine devote Sub wird nicht warten auf eine Andeutung, sie wird von sich aus danach streben den Dom Freude zu bereiten. Wäre natürlich interessant hierfür eine devote Meinung zu lesen 😉

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