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Was ist Devotion?


Wie merkt man wenn ein Sub devot ist? Was heisst Devotion überhaupt?

Mit der Terminologie ist es kompliziert… Devot, Unterwürfig, Sklavin, Sub, Bottom, …
Es werden Begriffen falsch eingesetzt, missbraucht und missverstanden.
Aber eins nach dem andere: was ist Devot?

Das Wort “Devot” kommt aus dem Latein und bedeutet “Hingabe”.
Im allgemein wird es in Zusammenhang mit religiöse Erfahrungen benutzt um zu bezeichnen die Hingabe zu eine höhere Macht. Nun, wenn man das letzt Satz liest und die Religion ausser vor lässt, ist klar worum es geht 🙂
Wie merkt man also wenn jemand devot ist?

Jemand der sich unterordnet und Anweisungen folgt?
Nicht ganz. Das ist unterwürfig, das ist die Grundvoraussetzung.
Sich unterordnen kann aber verschiedene Motivationen haben.
Es kann “nur” eine Machtübergabe sein, ein sich fallen lassen, sich in die Hände einen andere zu überlassen.
Es kann aus Besitz passieren, eine Sklavin ist Eigentum der Dom und sie gehört daher him voll und ganz.
Das sind aber verbunden mit eine passive Einstellung, man lasst es geschehen.
Oder die Hingabe kommt hinzu: man strebt danach der Dom zu gefallen, zu befriedigen, aktiv.

Eine aktive Unterwürfige, das ist nicht immer akzeptiert…
Es gibt Dom die Eigeninitiative überhaupt nicht zulassen, für die gehört sich es einfach nicht, das grenzt an Meuterei.
Es gibt aber auch solche die solche ein Verhalten begrüssen, sie erkennen die Hingabe.
Ich persönlich finde es schön wenn die Sub mitdenkt und sich aktiv daran beteiligt, es ist aber von Vorteil die Grenzen vorher zu definieren. Wie immer bei Beziehungen, Kommunikation steht in Vordergrund und erspart Missverständnisse.

Liebe Dom Kollegen (und solche die es erst entdecken), wenn eure devote Sub die Initiative ergreift ist nicht Insubordination, es ist ein Zeichen von Wertschätzung und Hingabe.
Lasst euch auch mal überraschen. Nicht alle Überraschungen sind böse.

6 Comments »

  1. Man möge mir vergeben, aber devot – soweit es von lateinischen „devovere“ abstammt – bedeutet nicht Hingabe sondern Unterwürfigkeit, Weihe oder Frömmigkeit und geht auf das mittelalterliche Verständnis der religiösen Demut zurück. Hingabe in unserem Sinne wäre meinem Sprachempfinden nach eher „obsequium“.

    Meiner Ansicht nach kann sich, egal welcher Neigung, ganz wunderbar hingeben, aber die einzigartige Verknüpfung von Hingabe und Unterwerfung ist den Devoten vorbehalten.

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    • Devot kommt von Lateinische „Devotio“. Das ist ein viel ältere Wort und bezeichnete zu römische Zeit die Selbstaufopferung an die Götter, also die totale Hingabe.

      „Devovere“ ist eine Ableitung davon und bedeutet je nach Kontext „aufopfern“ oder „hingeben“.
      „Obsequium“ andersrum heisst „Unterwerfung“ oder „Nachgiebigkeit“.

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      • Devotio ist genau wie Evatio die rituelle Handlung zu dem lateinischen Verb devovare, das wir heute noch als Votivgabe kennen.

        Mir ging es um folgenden Punkt: Devotion, wenn es aus dem Englischen als Lehnswort übersetzt wird, bedeutet Hingabe, das im Deutschen verwendete devot bedeutet aber unterwürfig und geht auf das mittelalterliche Verständnis des Wortes zurück. Wenn der Spiegel zB sagt: „Merkels devote Haltung ggü. der USA“ ist damit keinesfalls Hingabe gemeint, sondern Speichelleckerei oder Unterwürfigkeit. Auch in der klassischen Kombination dominant/devot ergibt sich die unterschiedliche Verwendung: das Antonym zu beherrschen ist nicht hingegeben.

        Viel wichtiger als dieser sprachliche Firlefanz, den man eh viel besser bei einem Glas Wein diskutiert :), ist aber, das Firefox deine Seite als „untrusted“ blockiert und keinen Aufruf mehr erlaubt. Ist deine Zertifizierung in Ordung?

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